Süd Frankreich im neuen VW Grand California

Es gibt Autos, in die steigt man ein, um irgendwohin zu kommen. Und es gibt Autos, in denen die Reise schon beginnt, bevor man den ersten Kilometer gefahren ist. Der VW Grand California gehört eindeutig zur zweiten Sorte. Als wir an diesem Sommermorgen in Hamburg losfahren, steht vor uns kein vertrauter VW T5 namens „Bussi“, sondern ein ziemlich stattlicher Neuling: fast sechs Meter lang, hoch genug, dass man sich selbst als Erwachsener nicht ständig ducken muss, und mit einem Innenraum, der eher an ein kleines Apartment als an ein Auto erinnert. Das Modelljahr 2026 hat an vielen Stellen nur behutsam nachgelegt – aber genau diese kleinen Verbesserungen machen den Unterschied. Mehr Ordnung, mehr Komfort, mehr Wohngefühl. Und unterwegs fährt sich der große Kasten erstaunlich gelassen und agil.
Für meinen Sohn Flynn ist das Auto zunächst weniger Reisemobil als Forschungsstation. Was ist das? Wo kommt das hin? Kann man hier schlafen? Und warum ist der Kühlschrank größer als gedacht? Ich kenne diese Fragen. Erwachsene reisen mit einer Route. Kinder reisen mit Fragen.

Erster Stopp: Regen in Esneux

Unser erster Zwischenstopp heißt Esneux. Belgien empfängt uns nicht mit Postkartenwetter, sondern mit strömendem Regen. Das ist vielleicht der Moment, in dem wir zum ersten Mal verstehen, was dieser Grand California auf dieser Reise eigentlich sein wird. Draußen ist alles nass. Drinnen ist es warm. Wir sitzen am Tisch, während der Regen gegen die Scheiben läuft. Der Tisch ist nicht bloß ein Tisch, sondern Frühstücksplatz, Arbeitsplatz, Spieltisch und irgendwann Ablage für Dinge, die eigentlich längst hätten weggeräumt werden sollen. Der Grand California ist an diesem Abend weniger Fahrzeug als kleines Haus, das zufällig an der Rue de l’Athénée in Esneux steht.
Regen kann einem Campingurlaub ziemlich schnell die Romantik nehmen. Oder er kann sie ins Innere verlagern. Wir entscheiden uns für Letzteres.

Honfleur: Frankreich beginnt langsam

Am nächsten Tag wird der Regen weniger und Frankreich rückt näher. In Honfleur angekommen, ist die Stimmung eine andere. Der alte Hafen, die schmalen Häuser, das Wasser, die Cafés. Ein Ort, an dem man automatisch langsamer wird. Der Grand California bleibt auf seinem Stellplatz zurück. Das ist vielleicht die eigentliche Kunst eines Reisemobils: Es muss nicht immer dabei sein. Es reicht zu wissen, dass es wartet.

Wir laufen durch Honfleur, schauen Schiffe an, bleiben hier und dort stehen, essen etwas und schlendern ohne großen Plan durch die Gassen. Flynn entdeckt Dinge, die auf keinem Reiseblog stehen würden. Einen Laden mit irgendeinem Spielzeug. Einen besonders großen Eisbecher und auf dem großen Karussell versteckt er sich vor dem Kontrolleur auf der oberen Ebene und fährt so nicht nur einmal. Normalerweise hätte ich ihn ermahnt, dass so etwas nicht gehe – aber es ist Urlaub und die Paar runden mehr machen ihm so viel Spaß, dass ich mich meinen Kommentar nach der Schwarzfahrt kurzhalte. Reisen mit Kindern ist auch eine Lektion darin, Wichtigkeiten neu zu sortieren.

Zwei Tage am Mont Saint-Michel

Wir reisen wie in der Business-Klasse eines Flugzeugs, der Grand California schaltet weich in den 8 Gang und die 163 PS des 2,0-l-Turbodiesel beschleunigen uns fast lautlos auf unsere Reisegeschwindigkeit von 120 Km/h pro Stunde, alle Assistenten sind aktiv und passen akribisch darauf auf, dass ich nicht über die Spur fahre, halten automatisch den Abstand zum Vorderauto und weisen mich darauf hin, dass es Zeit ist einmal eine Pause zu machen. Gute Idee, Rosie muss sowieso mal Gassi. So entspannt bin ich lange nicht gereist. Dann taucht er auf. Zuerst nur als Silhouette. Dann wird aus dem dunklen Punkt am Horizont ein Felsen, aus dem Felsen eine mittelalterliche Stadt und aus der Stadt der Mont Saint-Michel.

Wir bleiben zwei Tage. Das klingt nach viel Zeit für einen Ort, den die meisten Besucher in wenigen Stunden abhaken. Aber genau deshalb fühlt es sich richtig an. Wir können bleiben, wenn andere zu den um 18 Uhr schließenden Parkplätzen eilen oder mit Bussen abreisen. Wir können noch einmal durch die Gassen laufen. Noch einmal nach oben schauen. Noch einmal warten, bis das Licht sich verändert.
Das Kloster thront über allem, aber das eigentliche Erlebnis ist das Dazwischen: die Wege, die Mauern, die Blicke aufs Meer und das Gefühl, dass sich dieser Ort nicht beeilen lässt.

Abends radeln wir zurück zu unserem Zuhause auf vier Rädern. Rosie läuft ohne Leine, wir sind fast alleine vor der imposanten Silhouette der ikonischen Insel und alles fühlt sich leicht an, frei. Ich glaube ich werde diesen Moment aus Kinderlächeln, warmem Wind und Ruhe nie vergessen.

Die Île de Noirmoutier und die Kunst, einen Platz zu finden

Je weiter wir nach Süden kommen, desto mehr verändert sich die Reise. Die Luft wird wärmer, die Landschaft weiter. Unser Ziel ist ein Zwischenstopp an der Atlantikküste. Aber wegen der Feuer in Gironde haben sich die Gästeströme verändert und im August sind zudem Ferien in Frankreich und viele gehen Campen. Vorbei an einem uninspirierten Stellplatz den wir über die Camping Car Park gefunden haben und wo wir noch Platz untergekommen wären, lassen wir sein. Wir wagen das Risko und fahren einfach weiter. Und irgendwann sind wir auf der Île de Noirmoutier. Christoph, der auf dieser Reise meinen „Bussi“ fährt hat damals seiner Tochter aus einem Buch vorgelesen, das auf der Insel spielte.

Im August hier einen Stellplatz zu finden, ist kein Selbstläufer. Wir haben Glück und bekommen einen Platz für zwei Autos auf dem Campingplatz Les Oncheres. Für uns bedeutet das vor allem: kleines Abenteuer, kleines Glück.

Schnell einparken und ab ins Meer. Wir machen uns gar nicht die Mühe viel aufzubauen. Bussi und der Grand California passen genau auf den Platz. Mehr war nicht verfügbar, aber er passt auch mit seinen fast 6 Metern und zusätzlichem Fahrradgepäckträger von Thule gut in die Lücke. Etwas schief und wir haben keine Böcke dabei, aber für eine Nacht wird es gehen. Gekocht wird heute nicht, auf dem kleinen Platz vor dem Restaurant wärmt sich ein DJ für die abendliche Party auf, es gibt frische Austern, Pizza und Bier.  

Durch die Gironde

Dann kommt die Landschaft, über die wir auf der Reise am wenigsten unbeschwert sprechen. Schon die Wochen vor der Abreise waren vom Blick auf das Feuerradar der NASA bestimmt und wie sich die verheerenden Brände ausbreiten werden. Zum Glück wurde unser Ziel durch die zahlreichen Feuerwehrmänner geschützt.

Auf dem Weg durch die Gironde sehen wir die Spuren der Waldbrände. Stellenweise wirkt die Landschaft verwundet. Wo eben noch Wald war, bleibt eine verbrannte, dunkle Fläche zurück. Man fährt daran vorbei und kann trotzdem nicht einfach vorbeisehen. Auch weil wir Urlaub machen. Und wenn dann ein verwaistes Haus mit ausgebrannten Fahrzeugen am Straßenrand an uns vorbeifliegen, entsteht ein reales uns sehr mulmiges Gefühl.
Dieses Gefühl begleitet uns bis zum Cap Ferret. Im Kopf die Bilder der Zerstörung, vor uns der Campingplatz Truc Vert. Hier bleiben wir sieben Nächte. Der Platz ist sehr leer für diese Jahreszeit. Dort sprechen wir mit den Betreibern. Sie beruhigen uns. Gerade jetzt seien Gäste wichtig. Während der Brände mussten viele Betriebe schließen, und für die Menschen vor Ort geht es darum, wieder auf die Beine zu kommen.

Plötzlich bekommt Camping eine andere Bedeutung. Wir sind nicht nur Durchreisende. Wir bringen auch ein bisschen Leben zurück. Am Abend sitzen wir vor dem Grand California und dimmen die große Lichtleiste vor dem Ausstieg, das praktische zweiteilige Mückenplissee ist geschlossen und der Innenraum glüht im Ambientelicht zwischen den Klappen. Das Auto ist inzwischen voller Sand, Krümel, Spielzeug und kleiner Reisegeschichten. Genau genommen sieht es längst nicht mehr neu aus. Und das ist gut so. Ein neues Auto ist schön. Ein Auto, das eine Reise erlebt hat, ist etwas anderes.

Paris

Dann Paris. Für Flynn beginnt der Höhepunkt der Reise schon lange vor dem Eiffelturm. Wir fahren in die Stadt, beziehen unseren Platz auf dem Campingplatz Maison Laffitte und machen uns auf den Weg. Der Eiffelturm ist tatsächlich so groß, wie man ihn sich vorgestellt hat. Und irgendwie noch größer. Es ist sehr voll und Besucher aus aller Herren Länder warten wie wir auf den Eingang zum Eifelturm. Ganz rauf geht es nicht, nur zu Fuß auf die zweite Ebene. Der Ausblick ist atemberaubend. Wir schauen auf die Metropole, machen Fotos und atmen die Stadt ein. Paris ist laut, voll und ein bisschen überwältigend. Aber vielleicht gehört genau das dazu.

Am nächsten Tag wartet Disneyland Paris. Für Flynn ist klar: Das ist der Hauptgewinn. Für uns Erwachsene beginnt der Tag zunächst mit dem Versuch, unsere Hunde in eine Station zu geben, wo sie den Tag bleiben können, denn im Disney Land sind keine Tiere erlaubt. Die Station direkt am Eingang und hat Platz für 25 Tiere. Resevieren geht nicht, aber ein Telefonat vor Monaten hat ergeben, dass die Station noch nie ausgebucht war. Esko und Rosie sind Hund 23 und 24. Puh, das war knapp. Das Personal ist sehr professionell, freundlich und alles geht ganz schnell. Ihr müsst unbedingt den Impfpass mitbringen, sonst könnt ihr eure Lieblinge nicht einchecken. Kosten pro Tag: 25 Euro inklusive Futter – das ist fair. Das Gefühl, Rosie und Esko zurück zu lassen ist unfair, aber wir sehen sie ja etwas später zum Gassigehen, denn das dürfen die Mitarbeiter der Hundestation nicht.

Jetzt heißt erst erstmal einen Überblick zu bekommen. Zwei Parks, Sicherheitskontrolle, unglaubliche Liebe zum Detail, überall Disney-Figuren aus der Kindheit und mein Sohn der fast vor Freude zerspringt. Dann geben wir die Kontrolle ab, es übernehmen die Attraktionen.

Wir laufen. Und laufen. Und laufen.

Am Ende stehen mehr als 31.000 Schritte auf der Uhr. So viel zu der Idee, dass Erwachsene irgendwann vernünftig werden. Wenn man Disneyland Paris besucht, lohnt es sich, beide Parks einzuplanen. Wer möglichst viel erleben möchte, kann außerdem den Disney Premier Access Ultimate nutzen, um bei vielen Attraktionen lange Wartezeiten zu umgehen. Alternativ lassen sich einzelne Premier-Access-Pässe über die App buchen. Die App selbst ist ohnehin praktisch, weil sie Wartezeiten, Attraktionen und gebuchte Pässe zusammenbringt. Und wer in einem der Restaurants essen möchte, sollte früh reservieren. Aber all diese Tipps sind am Ende Nebensache. Denn irgendwann steht Flynn einfach da, mitten in diesem künstlichen Wunderland, mit großen Augen und einem Gesichtsausdruck, der sagt: Genau dafür bin ich hier. Und dann weiß man wieder, warum man reist.

Flynns Top 3 Attraktionen: 1. Big Thunder Mountain, 2. The Twilight Zone Tower of Terror 3. Star Wars übernimmt Space Mountain

Hennings Top 3 Attraktionen: 1. Ratatouille, 2. The Twilight Zone Tower of Terror 3. Peter Pan

Ein Auto, das Zuhause war

Am nächsten Morgen fahren wir zurück Richtung Hamburg. Die Strecke ist lang. Aber sie fühlt sich nicht mehr wie der Anfang der Reise an, sondern wie deren Nachspann. Der Grand California hat inzwischen alles gesehen: belgischen Dauerregen, französische Hafenromantik, mittelalterliche Klostermauern, Atlantikluft, verbrannte Wälder und 31.000 Schritte Disneyland. Er war Schlafzimmer und Küche, Rückzugsort und Transportmittel. Er hat uns vor Regen geschützt, unsere Sachen getragen und uns immer wieder ein kleines Stück Zuhause gegeben. Vor allem aber hat er etwas verändert. Mit „Bussi“ hätten wir diese Reise wahrscheinlich anders erlebt. Nicht schlechter. Nur anders.

Der Grand California hat uns mehr Raum gegeben. Für Gepäck. Für Regentage. Für müde Kinder. Für Frühstücke, bei denen niemand aufstehen musste. Für spontane Pausen. Und für die Erkenntnis, dass ein Urlaub nicht unbedingt daraus besteht, möglichst viel zu sehen. Manchmal besteht er darin, genug Zeit zu haben, um etwas wirklich zu erleben.

Für Flynn wird wahrscheinlich nicht der neue Innenraum des Grand California in Erinnerung bleiben. Nicht die Gepäcknetze hinter den Klappen der Gepächfächer, nicht der Tisch der im Innenraum und draußen vor dem Küchenblock eingehängt werden kann, nicht die smarten Funktionen und wahrscheinlich auch nicht die Frage, wie souverän sich ein fast sechs Meter langer Camper durch enge Straßen bewegt. All diese Dinge machen das Reisen angenehmer – und genau das kann der neue Grand California. Aber unvergesslich werden andere Dinge sein. Der Mont Saint-Michel. Der Eiffelturm. Disneyland Paris. Und vielleicht dieses große grau weißes Auto mit schicken schwarzen Felgen, in dem wir morgens aufgewacht sind und abends wieder angekommen sind.

Ein Auto kann einen von A nach B bringen. Der Grand California machte aus A und B eine Geschichte. Unsere begann in Hamburg. Und irgendwo zwischen Esneux und Paris wurde aus einer Sommerreise eine Erinnerung, die bleibt.

Campingplätze entlang der Reise:

Unser Reisemobil: VW Grand California
Campermen Podcast zur Reise: Family Business in Frankreich

  1. Disney Land Tipps:
    Tickets für beide Parks buchen:Es lohnt sich auf jeden Fall, beide Parks mitzunehmen – so holt ihr das Maximum aus eurem Besuch heraus.
  2. Premier Access Ultimate:Für das maximale Erlebnis empfehle ich den Disney Premier Access Ultimate Pass. Damit könnt ihr lange Warteschlangen umgehen und euch entspannt von Attraktion zu Attraktion durch den Park bewegen.
  3. Premier Access über die App:Alternativ könnt ihr auch bis zu drei einzelne Premier Access Pässe mit einem vorgegeben Zeitfenster über die Disney App buchen – praktisch, wenn ihr gezielt bestimmte Fahrgeschäfte ohne lange Wartezeit erleben möchtet.
  4. Disney App nutzen:Die App ist superpraktisch! Dort findet ihr Informationen zu den Attraktionen und aktuellen Wartezeiten. Außerdem könnt ihr eure Pässe hinterlegen und bei den jeweiligen Attraktionen ganz einfach wie in einer digitalen Wallet aufrufen – und schon geht’s los.
  5. Restaurant frühzeitig reservieren:Wenn ihr in einem Restaurant essen möchtet, solltet ihr unbedingt frühzeitig über die App einen Tisch reservieren. Die Plätze sind sehr begehrt und schnell ausgebucht.

Ford Nugget im Test: Viel Platz in kleiner Hütte

Eine kurzfristige Planänderung machte aus der Radreise durch Fyn eine Tour mit Van und E-Bike. Was zunächst nach einer Notlösung klang, erwies sich ziemlich schnell als Glücksfall. Denn der Ford Nugget konnte nicht nur Fahrrad, Gepäck und Anhänger schlucken. Er passte auch erstaunlich gut zu dieser Reise.

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Lil’ Buddy von Ruff Cycles im Test: Auf großer Fahrt mit dem Mini-Bike

Klassische Radreise-Romantik sieht gewöhnlich anders aus: hochgezogene Funktionssocken, neonfarbene Packtaschen-Türme und ergonomisch geschwungene Lenker. Wer so durch Dänemark rollt, geht in der Masse der Radtouristen unter. Mein Plan für die Insel Fyn war ein anderer: Ich wollte Gepäck transportieren, ohne wie ein mobiler Outdoor-Laden auszusehen. Die Wahl fiel auf den Lil’ Buddy von Ruff Cycles. Ein E-Bike aus Regensburg, das optisch irgendwo zwischen 70er-Jahre-Mofa, BMX und Strandcruiser rangiert. Für die Stadt hatten wir den kleinen Flitzer bereits ausprobiert. Aber taugt so ein kompaktes Rad auch als echtes Gefährt für eine mehrtägige Camping-Tour?

Platzsparer im Campervan

© Gerd Blank // Campermen

Ursprünglich sollte die Reise komplett auf zwei Rädern an der Küste starten. Eine kurzfristige Planänderung verlegte die Anreise jedoch in meinen Ford Nugget. Was bei zwei klassischen 28-Zoll-E-Bikes regelmäßig in ein nervenaufreibendes Tetris-Spiel ausartet, erledigte sich hier von selbst: Dank der kurzen Bauweise und den kompakten 20-Zoll-Laufrädern passten das Bike und der Anhänger problemlos quer zwischen Vordersitze und Rückbank. Der Wohnraum blieb frei, ein Heckträger überflüssig. Vor Ort auf Fyn folgte der Aufbau des Gespanns. Wenn schon Auffallen, dann konsequent.

Die Basis: der Lil’ Buddy Performance (Testbericht) in komplett mattem Schwarz („Sombra Black“). Dazu kamen weiß gefankte Tyron-Weißwandreifen (20×4.0 Zoll), die dem matten Rahmen einen sauberen Retro-Touch verpassen. Weil ich mit meinen 1,93 Metern auf der Serienbank etwas gedrungen sitze, hatte das Team des Herstellers schon eine dreifache Sitzerhöhung (+45 mm) montiert. Das reicht aus, damit die Knie beim Treten nicht am Lenker anschlagen.

© Gerd Blank // Campermen

Für das Gepäck setzte ich auf ein dreiteiliges System:

  • Frame Bag (19 Liter): Die maßgeschneiderte Rahmentasche füllt das Dreieck unter der Sitzbank komplett aus und nimmt Regensachen, Schloss und Werkzeug auf.
  • Front Rack & Bag: Ein massiver Frontträger mit passgenauer Tasche für Dinge, die schnell griffbereit sein müssen.
  • E-Bike-Trailer Premium: Ein einspuriger Anhänger auf denselben breiten Fatbike-Reifen, auf dem ich eine wetterfeste Cargo-Box von Yeti festgeschnallt hatte.

Vollgas an der dänischen Küste

Die erste Etappe führte entlang der Küstenstraßen rund um Svendborg. Fyn bietet sanfte Hügel, aber der Gegenwind von der Ostsee bläst unerbittlich. Wer hier mit voll beladenem Hänger unterwegs ist, lernt den verbauten Bosch-Performance-Motor schnell schätzen. Ich habe den stromsparenden Eco-Modus gar nicht erst ausprobiert, sondern den Schalter fast durchgehend auf Turbo stehen lassen. Durch das verhältnismäßig geringe Eigengewicht des Rades zieht der Antritt überraschend kräftig durch. Die Kehrseite der Dauerunterstützung: Bei rund 50 Kilometern war der Akku leer. Für meine Tagesetappen zwischen den Campingplätzen reichte das punktgenau. Nachmittags kam das Ladegerät an die Dosen der Campingplätze, während die Beine pausierten.

Auf den Plätzen funktionierte das Gespann wie ein Schaufenster. Es verging kaum ein Zwischenstopp, an dem nicht jemand stehen blieb. „Wo gibt’s denn so was?“ oder „Geiles Teil“ gehörten zum Standard-Soundtrack der Reise. Und mit der richtigen Klamotte von POC war Sicherheit und der guter Style garantiert (Testbericht).

Keine Federung, viele Dornen

Auf den Schotterwegen und dem Kopfsteinpflaster kleinerer Fischerdörfer zeigte sich allerdings die Kehrseite des minimalistischen Rahmendesigns. Der Lil’ Buddy ist starr konstruiert. Eine Federgabel oder Dämpfung fehlt komplett. Die tiefen 20×4.0-Reifen nehmen feinen Vibrationsspitzen zwar den Schrecken, ein echtes Fahrwerk ersetzen sie aber nicht. Wenn die Piste ruppig wird, geht jeder Schlag ungefiltert ins Gestell. Ein weiteres Detail der breiten Profilreifen: Sie sammeln auf unbefestigten Feldwegen mit Vorliebe kleine Dornen und Kletten auf. Nach einigen Kilometern durch die Natur gehörte das Kontrollieren der Laufflächen zum festen Abendprogramm, um Plattfüßen vorzubeugen.

Wer steckt hinter Ruff Cycles?

Hinter der Marke steht kein anonymer Asien-Importeur, sondern eine Regensburger Fahrradmanufaktur. Gründer Pero Desnica kommt ursprünglich aus der Custom-Cruiser-Szene und baute jahrelang Einzelanfertigungen. Diesen Ansatz hat das Unternehmen auf E-Bikes übertragen: Die Rahmen werden in eigener Fertigung in Europa geschweißt, montiert wird in Deutschland. Statt klassischer Diamantrahmen setzt Ruff Cycles auf prägnante Formen, die sich deutlich vom Standard-E-Bike auf den Radwegen abheben.

Unterm Strich

Mit der POC-Ausrüstung sicher unterwegs © Gerd Blank // Campermen

Der Trip durch Fyn hat bewiesen, dass der Ruff Cycles Lil’ Buddy weit mehr ist als nur ein hübsches Lifestyle-Spielzeug für den Weg zur Eisdiele. Mit dem passenden Zubehör – allen voran dem durchdachten Anhänger und den robusten Taschen – verwandelt sich das Rad in ein voll taugtliches, unverschämt lässiges Reisegespann für Kurztrips und Camping-Abenteuer. Ein tolles Reisegespann, wenn man die Grenzen des starren Rahmens kennt. Die Kombination aus kompakten Maßen, kräftigem Bosch-Schub und hoher Zuladung über den Anhänger macht den kleinen Cruiser zu einer echten Alternative für kurze, unkomplizierte Camping-Trips. Wer auf Komfort verzichten kann und lieber entspannt mit 25 km/h an der Küste langrollt, bekommt hier verdammt viel Fahrspaß geliefert.

Die Touren auf Fyn haben Spuren hinterlassen – und zwar im besten Sinne. Das war garantiert nicht die letzte Ausfahrt im Bonanza-Style. Fazit nach etlichen Kilometern dänischer Seeluft: Das macht definitiv Lust auf mehr.

Steckbrief & Ausrüstung

KomponenteDetailsBezugsquelle
E-BikeLil‘ Buddy Performance (Sombra Black, Bosch Performance Line)Ruff Cycles Store
ErgonomieSeatbench Risers Triple (45 mm Sitzerhöhung)Ruff Cycles Store
BereifungTyron 20×4.0 White Wall (Weißwand)Ruff Cycles Store
RahmentascheBag Frame Big (19 Liter Fassungsvermögen)Ruff Cycles Store
FrontträgerFront Rack Lil‘ Buddy (Schwarz)Ruff Cycles Store
FronttascheBag for Front RackRuff Cycles Store
AnhängerE-Bike Trailer Premium (20×4.0 Bereifung)Ruff Cycles Store

Weiterführende Berichte:

Sharp E-Bike BK-FS08E im Test: Mit den dicken Reifen klappt’s

Wenn du beim Camping morgens aufwachst, wartet das Abenteuer direkt vor deiner Tür wartet. Gut, wenn das Sharp FS08EGG auf dich wartet. Das E-Bike ist ein idealer Begleiter für die Freiheit auf vier Rädern. Oder besser gesagt: auf zwei dicken, bulligen Pneus. Dieses E-Bike ist nicht einfach ein Fahrrad, sondern dein persönlicher Ausflugsfahrstuhl, dein geländetauglicher Partner für kleine Expeditionen rund um den Campingplatz und doch so kompakt, dass es problemlos im Camper verstaut werden kann.

Warum das Sharp FS08EGG perfekt fürs Camping ist

Schon auf den ersten Metern spürst du: Dieses Bike ist gemacht, um überall hinzukommen. Die extra breiten Reifen mit den Maßen 20″ × 4″ geben dir eine stabile und geschmeidige Fahrt, ganz gleich, ob du über weichen Waldboden, steinige Feldwege oder grasbewachsene Pfade fährst. Diese Ballonreifen schlucken Unebenheiten, geben dir Sicherheit, wenn es ruckelt, und sorgen gleichzeitig für ein fast lautloses Rollen, als würdest du über die Natur gleiten.

Doch das FS08EGG kann mehr als robust: Es ist faltbar. Der Aluminiumrahmen lässt sich im Handumdrehen einklappen, und das Ganze passt dann fast spielerisch in den Wohnwagen, in die Heckgarage deines Campers oder in eine Ecke des Kofferraums. So steht dir dein E-Bike auch dann zur Verfügung, wenn der Platz knapp ist. Gleichzeitig ist es ideal für spontane Ausflüge aus dem Camp heraus.

Der kraftvolle 250 W-Motor an der Hinterachse unterstützt dich bis zu 25 km/h, gerade genug, um dich sanft, aber bestimmt voranzutreiben. Beim morgendlichen Kaffee holst du damit Croissants aus dem Dorf, nach dem Abendessen erkundest du versteckte Aussichtspunkte mit deinem Bike, und du spürst, dass jeder Tritt erleichtert wird. Die integrierte, herausnehmbare Batterie mit 36 V und 10,2 Ah erlaubt dir Reichweiten von bis zu ca. 52 Kilometern. 

Das macht das E-Bike zu einem echten Ausdauerkünstler für alle, die die Umgebung ihres Stellplatzes erkunden möchten: Ob Morgentour zum See, Mittagsrunde in den Wald oder abends eine Runde durch den Ort, man ist nicht nur auf kurze Wege beschränkt.

Der Fahrkomfort, der mehr fühlt als nur Technik

Ein weiteres Highlight des Sharp FS08EGG ist die Federung vorne: Das Vorderrad federt, sodass auch rauere Wege spürbar sanfter werden. Mit der 7-Gang-Kettenschaltung von Shimano kannst du dich flüssig an jedes Terrain anpassen, bei steilen Anstiegen zuschalten, bei gemütlichen Ausfahrten ruhiger drehen. Bremsen tust du über mechanische Scheibenbremsen. Zuverlässig, wenn es mal schnell gehen muss, aber auch sicher in nassen oder schlammigen Momenten.

Das LCD-Display am Lenker zeigt dir den Unterstützungsgrad in drei Stufen, den Ladezustand der Batterie und die Geschwindigkeit. Alles sehr übersichtlich, ohne dich zu überfrachten. Und wenn es dunkel wird, sorgen integrierte LED-Lichter dafür, dass du sicher gesehen wirst, sowohl vorwärts als auch rückwärts.

Das Gewicht des Bikes liegt bei etwa 28 kg. Das ist durchaus spürbar, aber für ein faltbares Fatbike mit solch robuster Technik absolut fair. Die maximale Traglast liegt bei 120 kg, also ist das Rad sowohl für längere Touren als auch für Mittelgewichtige bis größere Fahrer gut geeignet.

Die Farbe, ein sanftes Olivgrün mit grünen Dekorationen, fügt sich wunderbar harmonisch in die Natur ein, ohne aufdringlich zu wirken. Dieses E-Bike sieht nicht nur aus wie ein Abenteuer-Bike, es fühlt sich auch danach an.

Mobilität auf dem Campingplatz: So lebst du das Fahrradabenteuer

Stell dir vor: Du parkst deinen Camper an einem ruhigen, mit Kiefern gesäumten See. Du klappst das Sharp FS08EGG aus, pumpst kurz ein bisschen Luft nach (die dicken Reifen lieben etwas Druck, aber nicht zu viel), schaltest den Motor ein – und los geht’s. Die ersten Meter auf dem sandigen Weg, dann Schotter, ein Pfad durch den Wald, bis du am Aussichtspunkt stehst. Der Wind im Gesicht, der Akku noch voller Energie. Das ist Freiheit auf zwei Rädern.

Am Abend rollst du zurück, klappst das Rad wieder zusammen, steckst den Akku ins Ladegerät, das du im Camper installiert hast und kannst sogar aus dem Bett heraus planen, wo du morgen als Erstes hinradeln willst. Vielleicht in das kleine Dorf überm Hügel, das du vom Campingplatz weiter oben sehst. Oder zur nächsten Bucht, um den Sonnenaufgang zu erleben.

Pflege-Tipps & Zubehör für dein E-Bike im Camper-Alltag

Damit dein Sharp FS08EGG immer einsatzbereit ist und du lange Freude daran hast, hier ein paar praktische Pflege- und Ausrüstungs-Ideen:

  • Reifendruck regelmäßig checken: Die 4-Zoll-Fat-Reifen verdienen eine besondere Aufmerksamkeit. Ein zu geringer Druck mindert die Effizienz, ein zu hoher kann Komfort kosten. Für geländige Ausflüge etwas weniger Luft ist oft die bessere Wahl.
  • Kette & Schaltung pflegen: Besonders nach Fahrten über nassen Waldweg oder staubige Feldwege empfiehlt es sich, die Kette zu reinigen und neu zu ölen. So vermeidest du Verschleiß an Ritzeln und Schaltung.
  • Akkupflege: Lade den Akku idealerweise nach jeder längeren Tour, auch wenn er nicht komplett leer ist. So bleibt seine Lebensdauer erhalten. Und weil er herausnehmbar ist, kannst du ihn bequem im Camper bei Schonladung laden.
  • Schutz vor Witterung: Wenn dein Bike draußen steht, besorg dir eine abdeckbare Bikeplane oder einen Faltständer mit Abdeckung – das schützt vor Feuchtigkeit, Morgentau oder steigendem Wind.
  • Sicherheitszubehör: Ein robuster Fahrradständer, ein gutes Schloss (z. B. Bügelschloss) und ein kleiner Handpumpensatz gehören unbedingt ins Gepäck. Wenn du oft über unbefestigte Wege fährst, sind auch pannensichere Schläuche oder Reifenplatten nützlich.
  • Beleuchtung & Extras: Obwohl das Bike LED-Lichter hat, kann eine zusätzliche, abnehmbare Lampe sinnvoll sein, vor allem für Ausflüge in der Dämmerung. Einen Korb, Gepäckträger oder Packtaschen kannst du je nach Bedarf montieren – praktisch für den Einkauf, Picknick oder Tagesrucksack.

Das Sharp FS08EGG könnte dein Camper-Bike sein

Das Sharp FS08EGG ist mehr als ein E-Bike, es ist dein Ticket zu spontanen Entdeckungen, dein flexibler Partner für Ausflüge und dein verlässlicher Begleiter auf dem Campingplatz. Seine dicken Reifen geben dir Sicherheit auf jedem Untergrund, der faltbare Rahmen spart dir Platz im Camper, und die solide Reichweite ermöglicht echte Freiheit. Mit ein bisschen Pflege begleitet dich dieses Bike durch viele Sommer, durch Wald, Wiesen, Seen und Morgenstunden. Wenn du bei deinem nächsten Campingtrip nicht nur einen Ort erleben, sondern ihn mit allen Sinnen erkunden willst, dann ist dieses E-Bike eine Einladung, die du nicht ablehnen solltest.

Und: Es kann dir gehören. Die Campermen verlosen gemeinsam mit Sharp dieses schöne Bike. Trage Dich einfach in unserem Newsletter ein, um Deine Chance auf diesen tollen Gewinn zu wahren. Unter allen Abonnenten verlosen wir zu Weihnachten ein Fahrrad. Viel Glück!

Campervan-Test: Der Ford Nugget als Festival-Mobil

Ein Sommer, vier Reifen und fünf Festivals: In diesem Jahr ging es für Gerd in einem Ford Nugget auf die Äcker des Landes. So schlägt sich der Campervan bei widrigen Wetterbedingungen, schlechten Bodenverhältnissen und lautem Umfeld.

Manchmal entwickle ich unter der Dusche Ideen. So auch Anfang des Jahres, als mir nach einer kurzen Nacht kaltes Wasser über den Kopf lief. „Das ist ja wie auf einem Festival“, dachte ich und musste grinsen. Denn ich hatte wieder einmal Lust auf ein Wochenende voller Musik, wenig Schlaf und vor allem auf Camping mit Gleichgesinnten und guten Gesprächen. Festivals sind für mich eine Parallelwelt. Hier kann ich dem Alltag für eine Weile entfliehen. Ich lerne jedes Mal nette Menschen kennen, mit denen ich ein paar Stunden oder sogar mehrere Tage eine gute Zeit verbringe. Aber weil ein Festival auch immer ziemlich anstrengend ist, hatte ich mir nach dem letzten Mal geschworen, dass ich mir das nicht mehr antun möchte. Doch was kümmert mich mein Geschwätz vom letzten Jahr? Je mehr ich über Festivals nachdachte, desto größer wurde mein Hunger darauf. Da kam mir eine verrückte Idee: Warum nur ein Festival? Ich könnte endlich meinen alten Traum erfüllen und mehrere Musik-Events besuchen. Nur eine Sache stand für mich fest: Auf keinen Fall würde ich auf drei oder mehr Festivals zelten. Das hat nicht nur mit den Wetterbedingungen zu tun. Ich möchte komfortabel reisen, privates und berufliches Gepäck sicher verstauen, Nahrungsmittel kühlen und ein bisschen Hygiene sollte auch möglich sein. Da mein Camper im vergangenen Jahr gestohlen wurde und ich noch keinen Ersatz habe, war ich auf der Suche nach einer Alternative. Und bei Ford habe ich ihn gefunden.

Wie erzählt man einem Unternehmen, dass man eine tolle Idee hat und dafür Unterstützung benötigt? Ich habe es so probiert: „Hey, ich möchte ein paar Wochen auf Festivals fahren und brauche etwas, um meine Getränke zu kühlen. Es wird wahrscheinlich sehr matschig werden, und die Festivals werden garantiert Spuren hinterlassen.“ Mein Glück war, dass der Ansprechpartner selbst gerne mit dem Camper unterwegs ist und viele Festivals besucht. Ich musste gar nicht viel erklären. „Wann geht’s los? Wie lange willst du bleiben? Ich bin ganz schön neidisch!“, waren seine Antworten. Kurze Zeit später drückte er mir den Schlüssel für einen neuen Ford Nugget in die Hand.

Kleiner Wagen, großer Kompromiss

Campervans sind stets ein Kompromiss aus Größe, Preis und Komfort. Die Hersteller versuchen, in ein möglichst mobiles Fahrzeug viele praktische Dinge zu integrieren. Die wichtigsten Fragen sind dabei immer: Wo und wie schläft man? Was kann man mitnehmen? Wie sieht es mit Kochen und Waschen aus? Vans wie der Nugget sind von der Größe her limitiert. Der Vorteil: Er fährt sich im Straßenverkehr wie ein Pkw, Parkplätze sind kein Problem und auf Reisen kann man damit häufig Plätze nutzen, die für größere Fahrzeuge gesperrt sind. Ein Nachteil ist das Raumangebot. Oft muss man sich zwischen möglichst viel Gepäck oder möglichst viel Komfort entscheiden. Niemand möchte im Urlaub täglich zweimal Dinge hin- und hertragen, nur um einen Sitzplatz freizuräumen oder einen Kaffee zu kochen. 

Das Nugget-Konzept versucht, viele Wünsche zu berücksichtigen. Mit einer Länge von 5,05 Metern passt es auf jeden Parkplatz. Der Fahrgastraum bietet Platz für fünf Personen: zwei vorne und drei auf der Rückbank. Die Rückbank lässt sich zu einem Schlafplatz für zwei Personen umbauen. Der Clou und zugleich das Alleinstellungsmerkmal ist die Küche im Heck: Trotz der geringen Abmessungen befindet sich im hinteren Teil eine vollwertige Küche mit Schubladen-Kühlschrank, Zweiflammenherd und Spülbecken. Zusätzlich gibt es Schränke für Lebensmittel und Kleidung. Selbst für eine Trenntoilette ist Platz – ich hatte mich für die Trelino Origin XS entschieden.

Fünf Festivals to go

Diesmal geht es mit allem Komfort zu den Festivals. Auf dem Programm stehen das Hurricane Festival in Scheeßel, das Deichbrand-Festival bei Cuxhaven und das Roskilde Festival in der Nähe von Kopenhagen. Anschließend schaue ich noch auf dem Dockville-Festival in Hamburg vorbei und beende die Tour auf dem Vanlife-Ferropolis, wo ich mit Henning sogar auf der Bühne stehe. Bevor ich losfahre, werfe ich einen kurzen Blick auf die Technik und Ausstattung des Ford Nugget. Es handelt sich um das Titanium-Modell mit kurzem Radstand. Es gibt auch noch die Active-Variante mit anderen Design-Details, die Motorisierung ist allerdings identisch. Zur Wahl stehen Automatik und Gangschaltung, sogar eine Allrad-Option ist verfügbar. Wer die Version mit langem Radstand (L2) wählt, hat 40 cm mehr Platz. Das zeigt sich vor allem im Heck: Der Stehbereich ist größer und es gibt mehr Staufläche dank zusätzlicher Schränke.

Im Aufstelldach befindet sich das Bett. Hierzu wird die manuelle Verriegelung oberhalb der Deckklappe geöffnet und das Dach wird einfach nach oben gedrückt. Das Bett ist etwa 200 × 130 cm groß und bietet genug Platz für zwei Personen. Allerdings braucht man etwas Übung, um zu zweit darin zu schlafen und ins Bett zu gehen. Eine Leiter wird im Seitenschrank eingehängt und dient als Zugang zur Küchenzeile.

Alternativ kann man, wie ich, die Trenntoilette als Trittstufe nutzen. Das Bett ist relativ bequem. Das Kopfteil lässt sich etwas aufrichten, im Fußteil fehlt die Polsterung. Praktisch ist die angebrachte Beleuchtung an der Decke. Auf dem Seitenschrank gibt es außerdem eine Möglichkeit, ein Smartphone kabellos aufzuladen. Wenn man das Bett nicht braucht, kann man es hochdrücken und mit zwei Halterungen am Dach befestigen. So kann selbst ich mit meinen 193 cm im Fahrzeug stehen und mich relativ frei bewegen.

Platz ist in der kleinsten Hütte

Selbstverständlich habe ich die Festivals auch dazu genutzt, meine Campingausrüstung zu testen. Diese musste ich im Fahrzeug unterbringen und sicher verstauen. Außerdem galt es, genügend Vorräte für jeweils vier bis fünf Tage mitzunehmen, inklusive Getränke. Außerdem mussten meine Klamotten mit, eine Mischung aus sommerlicher Kleidung und Regenschutz. Hier zeigt sich dann doch, dass es sich um ein kleines Fahrzeug handelt. Technik wie Stromkabel passt gut unter dem Sitz im Wohnraum. Nahrungsmittel und Getränke habe ich unter der Spüle platziert. Der 33 Liter fassende Kühlschrank bietet genug Platz für Butter, Käse, Gemüse und weitere verderbliche Leckereien. Meine Kleidung konnte ich größtenteils im seitlichen Schrank unterbringen. Damit war jeder Platz genutzt. Ein großer Lautsprecher fuhr in der Küche mit. Eine Powerstation und eine größere Lampe musste ich dagegen vor der Rückbank auf dem Boden platzieren. Alles Weitere packte ich in eine Kiste, die ich während des Festivals auf den Fahrersitz stellte. Man muss schon Ordnung lieben und jeden Tag dafür sorgen, alles wieder an seinen Platz zu packen. Das funktioniert im Nugget alleine hervorragend, zu zweit ist es umständlicher, da immer jemand dem anderen im Weg steht. Glücklicherweise ist man ohnehin nur bei schlechtem Wetter im Wagen, da Festivals Outdoor-Events sind.

Die meisten Festivals finden auf eigentlich landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Die Stellplätze befinden sich also auf einem Acker. Der Boden ist uneben und häufig weich. Ich hatte ein bisschen Sorge, ob ich mit dem Nugget geradestehe oder gar im matschigen Untergrund steckenbleiben könnte. Auf dem Stoppelfeld des Hurricane Festivals sprangen bei meiner Platzsuche tatsächlich die Sensoren an und gaben ein paar Warnsignale zu möglichen Hindernissen. Aber meine Sorge war unbegründet. Der starke 170-PS-Motor und das Automatikgetriebe mit acht Gängen hatten keinerlei Probleme abseits der regulären Wege. 

Ohne Strom nichts los

Auf Festivals gibt es nur selten Plätze mit Stromanschluss. Dabei müssen nicht nur Getränke und Nahrungsmittel gekühlt werden, sondern auch mein Arbeitsgerät braucht Energie. Die Bordbatterie des Nugget versorgt vor allem den Kühlschrank mit Strom. Auch die Beleuchtung, die Spüle, die Außendusche, die Zündung des Kochers und die diversen USB-C-Anschlüsse werden von der Batterie mit Strom versorgt. Es gibt auch zwei klassische Steckdosen an Bord, allerdings keinen Wechselrichter, um 12 Volt in 220 Volt umzuwandeln. Eine Kaffeemaschine kann also nur bei externer Stromzufuhr betrieben werden. Ein Solarpanel ist ebenfalls nicht auf dem Dach montiert und es gibt auch keinen Außenanschluss für das Solarpanel, das ich für die Powerstation mitgenommen habe. Ich muss also während des Festivals mit dem Strom haushalten. Den Kühlschrank habe ich auf die kleinste Stufe gestellt, was absolut ausgereicht hat. Die Spüle habe ich nur zum Abwaschen und Händewaschen genutzt, sodass die 33 Liter des Wassertanks mehrere Tage reichten. Die Beleuchtung habe ich selten genutzt, da ich Akku-Lampen dabei hatte.

Lediglich mein Smartphone habe ich ab und zu aufgeladen. So reichte der Strom der Bordbatterie drei Tage lang. Das war überraschend lang, aber dennoch zu kurz für ein komplettes Festival. Meine Lösung, um mehr Strom zu erhalten, war sicher nicht perfekt: Ich habe den Motor des Wagens eine Stunde lang laufen lassen und anschließend meine Powerstation an die Außensteckdose angeschlossen. So hatte ich für die letzten beiden Tage genug Strom für den Kühlschrank. Wäre es mein Wagen, hätte ich nach dieser Erfahrung einen Außenanschluss für ein Solarpanel verbaut.

Apps und andere Funktionen

Besonders praktisch finde ich die Nutzung der zusätzlichen Apps. Mit FordPass kann ich beispielsweise den Status des Nugget überprüfen, die Türen öffnen und schließen, den Standort des Fahrzeugs anzeigen und sogar den Motor starten. Mit „CamperControl” kann ich wiederum die Beleuchtung im Innenraum regeln oder überprüfen, ob das Fahrzeug gerade steht. Noch komfortabler wird die Bedienung der vielen Funktionen über den großen Touchscreen im Heck. Besonders viel Spaß hat es mir gemacht, die Beleuchtung zu justieren. Neben der Helligkeit lassen sich auch die Farbwerte der gesamten Innenbeleuchtung einstellen. So habe ich den Wagen häufig in ein Diskomobil verwandelt: rotes Licht im Heck, grün und blau im vorderen Bereich. Lediglich ein Pulsieren im Takt der Musik fehlt noch – aber vielleicht ist das ja eine Idee fürs nächste Software-Update.

Beim ersten Festival hatte ich noch einen Pavillon von Dometic dabei. Aber der Wagen hat eine große und gute Markise an der Seite. Die Beine lassen sich zudem mit Erdnägeln befestigen. Auch Campingstühle muss man nicht mitschleppen, da in der Heckklappe zwei ziemlich bequeme Stühle integriert sind. In der Schiebetür ist ein Tisch mit Klappbeinen integriert, der sehr stabil ist, wenn er aufgebaut ist. Auch wenn mir Stühle, Markise und Tisch vielleicht nicht unbedingt gefallen, sind sie schlicht und praktisch. Und jedes Teil, das ich nicht extra mitnehmen muss, spart Platz im Fahrzeug.

Die Ausstattung ist nicht speziell für Festivals optimiert, sondern eher für einen Kurztrip an die See oder in die Berge. So schirmt das Dachzelt beispielsweise keinen Lärm ab, weshalb sich empfindliche Schläfer einen Gehörschutz einstecken sollten. Allerdings schläft man selbst bei schlechtem Wetter mit Wind und Regen gut und trocken. Ich mag die kurze Bauform des Nugget sehr, wenn ich alleine unterwegs bin. Zu zweit wäre die längere Variante wahrscheinlich angenehmer, vor allem bei längeren Touren. Da ich alleine oder mit meiner Frau auf den Festivals war, diente das Dachzelt als Schlafplatz. Wenn ein Freund mitgekommen wäre, hätte es mich genervt, dass ich für die Nacht das untere Bett aufbauen und tagsüber wieder Platz im Innenraum schaffen musste. 

Küchenparty unter der Heckklappe

Insgesamt ist der Wagen ein hervorragender Festivalbegleiter. Ich habe den großzügigen Platz im Innenraum sehr genossen, als ich mit Freunden einen Drink nehmen wollte, es draußen aber zu kalt wurde. Die Küche ist im hinteren Teil perfekt positioniert und der Kühlschrank ist groß genug für ein verlängertes Wochenende. Dank der Heckklappe ist man auch bei leichtem Regen gut geschützt. Auf einem Festival haben wir darunter eine Küchenparty gefeiert. 

Dennoch würde ich den Nugget nicht nur für Festivals nutzen. Für mich ist er ein Campervan für alle Gelegenheiten. Ich war damit sowohl in großen Städten als auch auf dem Land unterwegs. Ich war auf Stellplätzen am Meer und in den Bergen. Für ein Wochenende reicht der Strom, wer länger unterwegs ist, muss leider immer wieder extern nachladen, da der Akku noch recht schmal bemessen ist. Der Frischwassertank mit 33 Litern ist dagegen ausreichend groß. Überrascht hat mich, wie viel Zeug in die Schränke passt, wenn man etwas Ordnung hält.

Die Oberflächen sind etwas empfindlich, denn man sieht sofort jeden Fleck und jeden Dreck. Ich habe deshalb sehr häufig Wischlappen, Handfeger und Schaufel in die Hand genommen, um den cleanen Look zu bewahren. Schlafen im Zelt ist sicher nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt es gut. Und während andere Hersteller ein vollautomatisches Aufstelldach anbieten, gefällt mir, dass das Aufstelldach des Nugget von Hand hochgedrückt und heruntergezogen wird. Für alle, denen Zelten nicht zusagt: Inzwischen kann man auch eine Variante mit festem Hochdach ordern. Dann entfällt der Aufbau, man hat mehr Platz für Gepäck, Wintercamping ist möglich und beim Schlafen bleibt der Lärm draußen. Vielleicht ein Modell für den nächsten Festival-Sommer?

Ich muss mal eben bei Ford anrufen …

Mit dem neuen Land Rover Defender nach Dänemark

Ich bin ein Kind der achtziger, aufgewachsen mit riesigen Werbebudgets der Tabakindustrie und wilden Abenteuer-Events in Südamerika und Afrika namens Camel Trophy. Einige von euch werden die bestimmt noch kennen. Gefahren wurden gelbe Land Rover Defender, Range Rover und auch ein Paar Toyotas. Glücklicherweise ist nicht der Wunsch eine Zigarette zu rauchen in meinem Hippocampus gespeichert worden, sondern der Wunsch auch einmal so ein Auto zu fahren. 

Und das geht jetzt, bei defcamp.site in Hamburg. Als ich bei der Zieladresse des Verleihers ankomme, habe ich die Land Rover Defender sofort entdeckt. Sie standen aber nicht auf einem Hof oder in einer Garage, nein – in zweiter Reihe geparkt mitten in einem Wohngebiet. „Ab nächstes Jahr haben wir einen Hof für unsere Autos“ begrüßt mich Tom, der mit seiner Frau Carde Defcamp betreibt. Er war gerade dabei eine Aufstieghilfe für die B-Säule in Orange zu lackieren. „Ich habe die mal in der Tür gelassen, als ich etwas auf dem Dach verstaut habe, in Orange passiert das hoffentlich nicht mehr.“

Land Rover Defender zum Mieten

Carde und Tom sind mit Defcamp Ende 2021 gestartet und mittlerweile haben sie drei voll ausgestattete, nagelneue Land Rover Defender jeweils mit einem Dachzelt, mit Dachgepäckträger, einem Wassertank, einer mobilen Küche, passive Kühlbox, zwei Stühlen mit Lammfellen und einem Klapptisch. Auf Wunsch gibt es auch noch eine Solar-Power-Station mit Paneelen von Jackery dazu. Der Verleih ging schnell über die Bühne. Ich wurde kurz eingewiesen wie das Dachzelt funktioniert, worauf ich zu achten habe und wie das Auto funktioniert. 
Ausgestattet sind die Defender mit Matsch- und Schneereifen und Ausflüge in Offroad-Parks oder zu grobes Gelände sind untersagt. „Wir sind Schweden-Fans und lieben es auch mal in einen Waldweg fahren zu können, der mit einem Bulli nicht zu machen wäre.“ sagt Carde. Die Defcamper sollen Reisemobil und Wegbereiter zu gleich sein.
Sollte auf der Reise ein Schaden am Auto entstehen, kann es sehr teuer werden. Jede einzelne Beschädigung wird mit 1.000 € Selbstbeteiligung abgerechnet, die vor der Leihe des Autos zu überweisen sind. Die Kaution vor Ort per Kreditkarte zu hinterlegen geht leider „noch“ nicht. Carde versorgt euch aber gerne mit einem Kontakt zu einer Versicherung, die eventuelle Schäden übernimmt. Ich habe für das „Gute Gefühl“ zusätzlich ca. 18 Euro für drei Tage bei der Versicherung gezahlt. 

 

Im Set ist alles dabei, um ein entspanntes Wochenende zu verbringen

Fahren auf dem Strand in Dänemark

Was soll ich sagen, der Wagen hält alles, was er verspricht. Ich glaube, dass es die Marke diesem neuen Auto mit dem berühmten Namen auch schuldig ist. Beeindruckend fand ich die vielen Fahr-Assistenten, die vielen Kameras, die das große und unübersichtliche Auto gut manövrieren lassen. Brauche ich in meinem Bulli nicht, hätte ich aber trotzdem gerne. Das Highlight ist die Luftfederung, die man per Knopfdruck in der Höhe regulieren kann. Druck auf den Knopf und das Auto senkt sich ab. Kühlbox raus. Fertig. Im tiefen Sand angekommen, steigt das Auto nach erneutem Druck so hoch in in den Geländegang, das mein Hund Gréta schon Schwierigkeiten hatte, aus dem Auto zu springen. Krass hoch und dabei dank der Luftfederung noch straff und agil beim Fahren.
Im Paket enthalten ist auch eine kleine Küche, die in einer Transportbox versteckt ist. Aufgebaut entsteht eine Outdoor-Küche mit Besteck-Schublade, Ablageflächen, einem kleinen Kocher, Gewürze, French-Press-Kanne und allem, was man für zum Kochen braucht. Alles was ihr noch tun müsst ist nur das Einkaufen. Gemietet werden kann ab drei Tagen und gerne auch länger. Dann gibt es noch einen Rabatt auf die Tagesmiete von 179 Euro.

Hier ist das Befahren des Strandes in Dänemark erlaubt:

Hier eine kleine unvollständige Übersicht, wo das Befahren des Strandes in Dänemark erlaubt ist:
DK-9492 Blokhus: Google Maps
DK-6840 Børsmose: Google Maps
DK-6720 Fanø: Google Maps
DK-9480 Grønhøj: Google Maps
DK-9480 Løkken: Google Maps
DK-9800 Nørlev: Google Maps
DK-9480 Nr Lyngby: Google Maps 
DK-9490 Rødhus: Google Maps
DK-9792 Rømø: Google Maps
DK-9990 Skagen: Google Maps
DK-9493 Saltum: Google Maps
DK-9982 Skiveren: Google Maps
DK-9850 Tornby: Google Maps
DK-9881 Tversted: Google Maps
DK-9800 Uggerby: Google Maps
DK-6853 Vejers: Google Maps

Hier geht es zu DEFCAMP.SITE

Hier geht es zur Folge 108

https://open.spotify.com/episode/6Acmp6NdnnhwOb7Gtq5w6n?si=gyzqRt5fTSaGo-1H0NDRHw

Lume Traveler: Caravan de luxe

Lume Traveler ist ein junges niederländisches Unternehmen, das sich auf den Bau von hochwertigen Caravans spezialisiert hat. Angefangen hat das Unternehmen mit einigen Prototypen, die einen einfachen Konzept folgten. Der Wohnwagen sollte einen herrlich unverbauten Blick auf den Sternenhimmel bieten und eine voll ausgestattete Küche haben. Zudem wurde bei den für den in Handarbeit fabrizierten Anhänger bei den Materialien ins oberste Regal gegriffen. Edles Teakholz für den Boden und das Interieur, ein Solar-Panel auf dem Dach, weiches Leder und eine Aluhaut, die an den legendären Airstream erinnert, machen den Lume Traveller zu einem echten Hingucker. 

Produziert werden drei 3 Modelle: der LT360, der LT540 und der Nordic mit einem Startpreis von 59.500 Euro. Das Spitzenmodell liegt bei 99.500 Euro und bietet zusätzlich eine Innenküche mit Ceranfeld und Abzugshaube, Klimaanlage und eine Toilette. Viel Geld für einen Caravan, der für den Markt der reisenden Paare entwickelt wurde, die gerne unabhängig auf Reisen gehen wollen, ohne die ganze an einem Ort zu verbringen.

Auf den Spuren des legendären Airstream Caravan

Etwas Salz in der Suppe aus liebevollen Details und wertvoller Handarbeit ist die Lieferzeit. Im Moment sind alle Modelle in Produktion bereits vorbestellt und verkauft und pro Monat werden nur etwa zwei Exemplare gefertigt. 

Wer gerne im Lume Traveler mit seinem Schatz die Sterne angucken möchte, sollte daher besser schnell bestellen. Einen persönlichen Eindruck von der Edel-Einraumwohnung könnt ich euch auf dem CaravanSalon in Düsseldorf verschaffen, wo der Lume Traveler ausgestellt werden soll.

Dimensionen:

Lume Traveler LT360 

Breite: 2.04 m
Höhe: 2.19 m
Länge inkl. Deichsel: 5.19 m
Leergewicht: 1.100 Kg
Mögliche Zuladung: 250 Kg
Stärke Boden/Decke/Wand: 3,8 cm/3,3 cm/3,3 cm
Reifen: 195/70 R15.
Felgen: 5.5 x 15 Zoll
Achsen: 1
Preis: 59.900 Euro
Alle Daten zum LT360 gibt es in einem PDF auf der Website.

Lume Traveler LT360

Lume Traveler LT540 Nordic

Breite: 2.50 m
Höhe: 2.70 m
Länge inkl. Deichsel: 6.94 m
Leergewicht: 2200 Kg 
Mögliche Zuladung: 300 Kg
Reifen: 215/75/R16   
Felgen: 16 Zoll
Stärke Boden/Decke/Wand: 4 cm/3,3 cm/3,3 cm
Preis: 95.500 Euro
Alle Daten zum LT540 gibt es in einem PDF auf der Website.

Lume Traveler LT540 Nordic

Lume Traveler LT540 No. 1

Breite: 2.50 m
Höhe: 2.70 m
Länge inkl. Kurbel: 6.94 m
Leergewicht: 2.200 Kg 
Mögliche Zuladung: 300 Kg
Reifen: 215/75/R16   
Felgen: 16 Zoll
Stärke Boden/Decke/Wand: 4 cm/3,3 cm/3,3 cm
Preis: 99.500 Euro
Alle Daten zum LT540 No.1 gibt es in einem PDF auf der Website.

 

Lume Traveler LT540 No. 1

 

Lume Traveler im Web unter www.lumetraveler.com

Noch mehr Infos zum Lume Traveler gibt es in der Podcast Folge Campermen #52