Sharp E-Bike BK-FS08E: Mit den dicken Reifen klappt’s

Wenn du beim Camping morgens aufwachst, wartet das Abenteuer direkt vor deiner Tür wartet. Gut, wenn das Sharp FS08EGG auf dich wartet. Das E-Bike ist ein idealer Begleiter für die Freiheit auf vier Rädern. Oder besser gesagt: auf zwei dicken, bulligen Pneus. Dieses E-Bike ist nicht einfach ein Fahrrad, sondern dein persönlicher Ausflugsfahrstuhl, dein geländetauglicher Partner für kleine Expeditionen rund um den Campingplatz und doch so kompakt, dass es problemlos im Camper verstaut werden kann.

Warum das Sharp FS08EGG perfekt fürs Camping ist

Schon auf den ersten Metern spürst du: Dieses Bike ist gemacht, um überall hinzukommen. Die extra breiten Reifen mit den Maßen 20″ × 4″ geben dir eine stabile und geschmeidige Fahrt, ganz gleich, ob du über weichen Waldboden, steinige Feldwege oder grasbewachsene Pfade fährst. Diese Ballonreifen schlucken Unebenheiten, geben dir Sicherheit, wenn es ruckelt, und sorgen gleichzeitig für ein fast lautloses Rollen, als würdest du über die Natur gleiten.

Doch das FS08EGG kann mehr als robust: Es ist faltbar. Der Aluminiumrahmen lässt sich im Handumdrehen einklappen, und das Ganze passt dann fast spielerisch in den Wohnwagen, in die Heckgarage deines Campers oder in eine Ecke des Kofferraums. So steht dir dein E-Bike auch dann zur Verfügung, wenn der Platz knapp ist. Gleichzeitig ist es ideal für spontane Ausflüge aus dem Camp heraus.

Der kraftvolle 250 W-Motor an der Hinterachse unterstützt dich bis zu 25 km/h, gerade genug, um dich sanft, aber bestimmt voranzutreiben. Beim morgendlichen Kaffee holst du damit Croissants aus dem Dorf, nach dem Abendessen erkundest du versteckte Aussichtspunkte mit deinem Bike, und du spürst, dass jeder Tritt erleichtert wird. Die integrierte, herausnehmbare Batterie mit 36 V und 10,2 Ah erlaubt dir Reichweiten von bis zu ca. 52 Kilometern. 

Das macht das E-Bike zu einem echten Ausdauerkünstler für alle, die die Umgebung ihres Stellplatzes erkunden möchten: Ob Morgentour zum See, Mittagsrunde in den Wald oder abends eine Runde durch den Ort, man ist nicht nur auf kurze Wege beschränkt.

Der Fahrkomfort, der mehr fühlt als nur Technik

Ein weiteres Highlight des Sharp FS08EGG ist die Federung vorne: Das Vorderrad federt, sodass auch rauere Wege spürbar sanfter werden. Mit der 7-Gang-Kettenschaltung von Shimano kannst du dich flüssig an jedes Terrain anpassen, bei steilen Anstiegen zuschalten, bei gemütlichen Ausfahrten ruhiger drehen. Bremsen tust du über mechanische Scheibenbremsen. Zuverlässig, wenn es mal schnell gehen muss, aber auch sicher in nassen oder schlammigen Momenten.

Das LCD-Display am Lenker zeigt dir den Unterstützungsgrad in drei Stufen, den Ladezustand der Batterie und die Geschwindigkeit. Alles sehr übersichtlich, ohne dich zu überfrachten. Und wenn es dunkel wird, sorgen integrierte LED-Lichter dafür, dass du sicher gesehen wirst, sowohl vorwärts als auch rückwärts.

Das Gewicht des Bikes liegt bei etwa 28 kg. Das ist durchaus spürbar, aber für ein faltbares Fatbike mit solch robuster Technik absolut fair. Die maximale Traglast liegt bei 120 kg, also ist das Rad sowohl für längere Touren als auch für Mittelgewichtige bis größere Fahrer gut geeignet.

Die Farbe, ein sanftes Olivgrün mit grünen Dekorationen, fügt sich wunderbar harmonisch in die Natur ein, ohne aufdringlich zu wirken. Dieses E-Bike sieht nicht nur aus wie ein Abenteuer-Bike, es fühlt sich auch danach an.

Mobilität auf dem Campingplatz: So lebst du das Fahrradabenteuer

Stell dir vor: Du parkst deinen Camper an einem ruhigen, mit Kiefern gesäumten See. Du klappst das Sharp FS08EGG aus, pumpst kurz ein bisschen Luft nach (die dicken Reifen lieben etwas Druck, aber nicht zu viel), schaltest den Motor ein – und los geht’s. Die ersten Meter auf dem sandigen Weg, dann Schotter, ein Pfad durch den Wald, bis du am Aussichtspunkt stehst. Der Wind im Gesicht, der Akku noch voller Energie. Das ist Freiheit auf zwei Rädern.

Am Abend rollst du zurück, klappst das Rad wieder zusammen, steckst den Akku ins Ladegerät, das du im Camper installiert hast und kannst sogar aus dem Bett heraus planen, wo du morgen als Erstes hinradeln willst. Vielleicht in das kleine Dorf überm Hügel, das du vom Campingplatz weiter oben sehst. Oder zur nächsten Bucht, um den Sonnenaufgang zu erleben.

Pflege-Tipps & Zubehör für dein E-Bike im Camper-Alltag

Damit dein Sharp FS08EGG immer einsatzbereit ist und du lange Freude daran hast, hier ein paar praktische Pflege- und Ausrüstungs-Ideen:

  • Reifendruck regelmäßig checken: Die 4-Zoll-Fat-Reifen verdienen eine besondere Aufmerksamkeit. Ein zu geringer Druck mindert die Effizienz, ein zu hoher kann Komfort kosten. Für geländige Ausflüge etwas weniger Luft ist oft die bessere Wahl.
  • Kette & Schaltung pflegen: Besonders nach Fahrten über nassen Waldweg oder staubige Feldwege empfiehlt es sich, die Kette zu reinigen und neu zu ölen. So vermeidest du Verschleiß an Ritzeln und Schaltung.
  • Akkupflege: Lade den Akku idealerweise nach jeder längeren Tour, auch wenn er nicht komplett leer ist. So bleibt seine Lebensdauer erhalten. Und weil er herausnehmbar ist, kannst du ihn bequem im Camper bei Schonladung laden.
  • Schutz vor Witterung: Wenn dein Bike draußen steht, besorg dir eine abdeckbare Bikeplane oder einen Faltständer mit Abdeckung – das schützt vor Feuchtigkeit, Morgentau oder steigendem Wind.
  • Sicherheitszubehör: Ein robuster Fahrradständer, ein gutes Schloss (z. B. Bügelschloss) und ein kleiner Handpumpensatz gehören unbedingt ins Gepäck. Wenn du oft über unbefestigte Wege fährst, sind auch pannensichere Schläuche oder Reifenplatten nützlich.
  • Beleuchtung & Extras: Obwohl das Bike LED-Lichter hat, kann eine zusätzliche, abnehmbare Lampe sinnvoll sein, vor allem für Ausflüge in der Dämmerung. Einen Korb, Gepäckträger oder Packtaschen kannst du je nach Bedarf montieren – praktisch für den Einkauf, Picknick oder Tagesrucksack.

Das Sharp FS08EGG könnte dein Camper-Bike sein

Das Sharp FS08EGG ist mehr als ein E-Bike, es ist dein Ticket zu spontanen Entdeckungen, dein flexibler Partner für Ausflüge und dein verlässlicher Begleiter auf dem Campingplatz. Seine dicken Reifen geben dir Sicherheit auf jedem Untergrund, der faltbare Rahmen spart dir Platz im Camper, und die solide Reichweite ermöglicht echte Freiheit. Mit ein bisschen Pflege begleitet dich dieses Bike durch viele Sommer, durch Wald, Wiesen, Seen und Morgenstunden. Wenn du bei deinem nächsten Campingtrip nicht nur einen Ort erleben, sondern ihn mit allen Sinnen erkunden willst, dann ist dieses E-Bike eine Einladung, die du nicht ablehnen solltest.

Und: Es kann dir gehören. Die Campermen verlosen gemeinsam mit Sharp dieses schöne Bike. Trage Dich einfach in unserem Newsletter ein, um Deine Chance auf diesen tollen Gewinn zu wahren. Unter allen Abonnenten verlosen wir zu Weihnachten ein Fahrrad. Viel Glück!

Von der SIM bis zum Router: Tipps rund ums mobile Internet

Wenn man morgens die Schiebetür des Campers aufschiebt und die frische Luft eines noch halb verschlafenen Sees hereinzieht, dann merkt man, wie frei sich Reisen heute anfühlen können. Freiheit bedeutet heute nicht mehr nur, dass man einen tollen Ausblick hat. Freiheit bedeutet auch, dass man überall arbeiten, streamen oder kommunizieren kann. Mobiles Internet ist der unsichtbare Begleiter moderner Camper. Mal still, mal kraftvoll, immer dann präsent, wenn man ihn braucht. Hier entscheidet sich, ob aus einem Roadtrip ein fließender Alltag wird oder ein digitaler Kraftakt.

Ich zeig dir, wie du die richtige SIM-Karte findest, ohne lange suchen zu müssen.

Die perfekte SIM ist wie guter Kaffee im Camper. Sie muss zuverlässig sein, unkompliziert und überall funktionieren. Wenn du in Deutschland unterwegs bist, ist es oft am besten, eine Prepaid-Datenkarte zu nutzen. Sie halten, was sie versprechen, und das auch noch flexibel. Congstar hat eine gute Netzabdeckung von Telekom und bietet zuverlässige Verbindungen, auch wenn die Straßen irgendwann nur noch zu Pfaden werden. Auch sim.de hat echt gute Datenpakete für wenig Geld im Angebot. Das ist super für alle, die gerne streamen oder im Van arbeiten. Aldi Talk ist der perfekte Begleiter für spontane Trips, weil man die Karte fast überall bekommt und sofort nutzen kann.

Wenn du ins Ausland gehst, check mal internationale eSIM-Anbieter wie Holafly oder die Global SIM von ReiseSIM. Sie sind quasi die digitale Version von einem Reisepass. Man aktiviert sie und ist ohne jedes Gefummel sofort online. Die Preise variieren von Land zu Land, aber wer regelmäßig reist, spart damit Zeit und Nerven.

Was du bei der SIM-Wahl bedenken solltest

Beim Camping hast du oft unterschiedliche Anforderungen: Datenvolumen, Netzabdeckung, Flexibilität beim Aufladen, Roaming und Kosten. Wichtig ist:

  • Ein Datentarif (ohne große Telefonie)
  • Ein Netz mit guter Abdeckung an den Orten, die du bereist
  • Optional: EU-Roaming, wenn du grenzübergreifend fährst
  • Möglichst Prepaid, damit du nicht an langfristige Verträge gebunden bist

Empfehlenswerte SIM-Anbieter

Hier einige praktische SIM-Karten, die sich besonders gut für Camper eignen:

AnbieterTarifbeispiele (Daten) Stand 11/25Bemerkung
sim.dez. B. 18 GB für 9,99 €/Monat, 40 GB für 16,99 €/Monat Aktionstarife, EU-Roaming inklusive. 
Congstar Prepaid1 GB (2 €/4 Wochen), 3 GB (4 €), bis 15 GB (17 €)Nutzt das Telekom-Netz, sehr zuverlässig.
Aldi TalkInternet-Paket XL: 10 GB für 14,99 €/4 Wochen; Tages-, Wochen-FlatratesSehr flexibel, SIM-Karten leicht zu bekommen.
Internetsim.deLTE-Datentarife: z. B. 5 GB D2 für ~11,83 €Speziell für Router / iPad gedacht.
ReiseSIM (TravelFon / reisesim.de)Paket z. B. 30 Tage / 5.000 MB = 79 €; kleineres Paket 2.000 MB / 30 Tage = 34 €Ideal für grenzüber­greifende Reisen, funktioniert in über 200 Ländern.

2.3 Internationale SIM- und eSIM-Optionen

  • Holafly: Internationaler eSIM-Anbieter, Datenpläne in über 190 Ländern.
  • ReiseSIM Global (s. oben): gut, wenn du außerhalb Deutschlands / Europas unterwegs bist.

Was Camper online so alles machen

Viele unterschätzen, wie digital das Leben im Camper inzwischen ist. An Serienabenden kann es draußen rauschenden Regen geben. Meetings aus dem Bergtal, während der Wind am Solarpanel zupft. Gaming Sessions auf dem Tablet, wenn man den Sonnenuntergang schon dreimal fotografiert hat. Und natürlich die kleinen Dinge zwischendurch. Also, ich kümmere mich um die Navigation, die Updates für die smarten Geräte und die Recherchen zu den Stellplätzen. Heute läuft das alles wie geschmiert zusammen. Damit das funktioniert, muss die Verbindung halten.

Zwei Router, zwei Charaktere. Welcher passt zu welchem Campingstil?

Netgear Nighthawk M7 Pro

Wenn’s um Router geht, denkt man erst mal an die grauen Boxen, die in Wohnzimmern stehen. Im Camper sind sie die stillen Motoren der digitalen Freiheit. Der Netgear Nighthawk M7 Pro sieht aus wie ein Gadget aus einem futuristischen Studio. Kompakt, kraftvoll und auf Höchstleistung getrimmt. Er ist für alle, die unterwegs nicht nur surfen, sondern auch arbeiten, streamen und mehrere Geräte nutzen. Der Akku gibt ihm volle Power. Du kannst ihn easy auf einer Wanderung im Rucksack verstauen und hast trotzdem ein eigenes WLAN griffbereit. Die Geschwindigkeit ist echt beeindruckend und die Bedienung angenehm direkt. Aber die Leistung hat ihren Preis, deshalb ist es eher ein Premium-Tool für digital anspruchsvolle Camper.
Leistungsmerkmale: 5G (Sub-6), Wi-Fi 7, bis zu 6 Gb/s laut Hersteller, Akku mit ca. 13 Stunden Laufzeit, 2,5 GbE + 1 GbE, USB-C, Touch-Display.
Preis: ca. 999 € in deutschen Shops.

Stärken für Camper:

  • Extrem schnell: ideal für mehrere Geräte oder datenintensive Nutzer.
  • Akku macht ihn mobil einsetzbar, z. B. bei Rastplätzen ohne Strom.
  • Großes Display zur Kontrolle, einfach zu bedienen.
  • Gutes Sicherheitsprofil (5G, moderne WLAN-Standards).
    Schwächen:
  • Hoher Anschaffungspreis.
  • Akku muss regelmäßig geladen werden, sonst nicht voll stationär nutzbar.

Link: https://www.netgear.com/de/home/mobile-wifi/hotspots/mr7450

devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE

Der devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE ist im Vergleich fast wie der entspanntere Gegenpart. Er ist nicht so ein Freigeist und mehr ein Gastgeber, auf den Verlass ist. Wenn du ihn im Camper anbringst, sorgt er dafür, dass der Innenraum immer mit einem starken und gleichmäßigen Signal versorgt wird. Das ist perfekt für alle, die oft stundenlang an einem Ort stehen. Digitale Nomaden mit Laptop, Familien mit Tablets und Smart TV oder Paare, die abends Fotos synchronisieren. Er ist so stabil, dass man ihn sich wie eine Art WLAN-Wohnbasis vorstellen kann. Morgens schaltet man ihn ein und abends vergisst man ihn wieder. Im besten Sinne.

Leistungsmerkmale: 5G / LTE, Wi-Fi 6 Dual-Band, bis zu 3.600 Mbit/s, Nano-SIM (Plug & Play), 6 MIMO-Antennen, 2,5-Gigabit + 1-Gigabit Ethernet. 
Preis: ca. 449,90 € laut Hersteller.

Stärken für Camper:

  • Sehr stabiles, starkes WLAN dank 6 Antennen – gut, wenn du viele Geräte hast.
  • Keine Abhängigkeit von Akku (ist eher für stationären Einsatz im Camper gedacht).
  • Hohe physikalische Ports (2,5 GbE) – ideal, wenn du z. B. NAS oder kabelgebundene Geräte einsetzen willst.
  • Einfache Einrichtung: Nano-SIM einlegen, einschalten, los.
    Schwächen:
  • Kein eingebauter Akku: weniger mobil flexibel.
  • Etwas weniger High-Speed als der M7 Pro, insbesondere bei Spitzenbandbreiten.

Link: https://www.devolo.de/de/produkte/wifi-6-router-3600-5g-lte

Welche Wahl, für wen?

Wenn du viel unterwegs bist, oft den Standort wechselst oder lieber außerhalb klassischer Campingplätze arbeitest, ist das Netgear-Gerät genau das Richtige für dich. Wer dagegen sein Camp gerne aufschlägt, es gemütlich einrichtet und tagelang bleibt, für den ist das devolo Gerät die bessere Wahl. Beide sind echt schnell. Sie machen es halt nur auf ihre eigene Art.

Für Vanlife / Camper mit viel Bewegung
→ Netgear M7 Pro: Ideal, wenn du oft deinen Standort wechselst, Strom nicht immer garantiert ist und du maximale Flexibilität brauchst.

Für längere Standzeiten auf Campingplätzen
→ devolo Router: Wenn du mehrere Tage am gleichen Platz bleibst, bietet er stabile Verbindung, festes Setup und ist perfekt für stationäre Nutzung.

Für datenintensive Work-Camping
Beide sind geeignet, aber der M7 Pro ist aufgrund seiner Geschwindigkeit ein bisschen leistungsfähiger, besonders, wenn viele Geräte oder große Datenmengen im Spiel sind.

Zum Schluss noch ein paar Tipps

Es ist wirklich wichtig, den Datenverbrauch und die Netzabdeckung im Auge zu behalten. Gute SIM-Tarife ändern sich ständig, deshalb lohnt es sich, regelmäßig nachzusehen, ob sich etwas geändert hat. Wenn das Hauptnetz plötzlich schwächelt, wirkt eine zweite Karte als Reserve im Handschuhfach oft wie ein kleiner Zaubertrick. Externe Antennen können den Empfang auf abgelegenen Plätzen verbessern. Manchmal reicht es schon, den Router an ein Fenster zu stellen, statt mitten im Wagen. Kleine Handgriffe mit großer Wirkung.

  1. SIM-Hybridstrategie: Nutze mehrere SIMs (z. B. eine lokale SIM + eine Reise-SIM), um Ausfallsicherheit zu haben.
  2. APN konfigurieren: Manchmal ist es nötig, den APN (Access Point Name) manuell einzutragen, damit der Router ordnungsgemäß ins Netz kommt.
  3. Datenüberwachung: Richte in deinem Router ein Monitoring ein, damit keine Tarife „weglaufen“.
  4. Antenne überlegen: Wenn du nur schwaches Signal hast, kann eine externe Antenne helfen – vor allem bei festen Stehplätzen.
  5. Strommanagement: Plane deinen Stromverbrauch (insbesondere bei Akku-Routern) – 5G frisst mehr Energie.
  6. Backup-Lösung: Ein Smartphone mit Hotspot-Funktion kann als Fallback dienen, falls dein Router ausfällt.
  7. Tarifwechsel & Flexibilität: Prüfe regelmäßig, ob es günstigere oder leistungsstärkere SIM-Tarife gibt – besonders in verschiedenen Ländern.

Test Bluetti Powerstations: Strom zum Mitnehmen

Wenn du mit deinem Van, Wohnmobil oder Caravan unterwegs bist – sei es für Wochenendausflüge, wilde Outdoor-Trips oder als „Power-Sicherung“ für unterwegs –, ist eine portable Powerstation fast so wichtig wie Gas, Wasser und eine bequeme Matratze. Bluetti hat mit seiner Elite-Serie genau das richtige Line-up: drei Modelle, die unterschiedliche Bedürfnisse bedienen, aber eines gemeinsam haben. Sie liefern zuverlässig und sauber Energie, und das abseits der Steckdose.

Wir haben drei Powerstations der Firma Bluetti getestet: Bluetti Elite 200 V2, Elite 100 V2 und Elite 30 V2. Wir stellen die Stromspender vor, zeigen Einsatzszenarien auf, geben Tipps und nennen natürlich die wichtigsten Features.

Die Kandidaten im Überblick

Elite 200 V2

  • Kapazität: 2.073,6 Wh, LiFePO₄-Batterie
  • Dauerleistung: ~2.600 W, Power-Lifting bis ca. 3.900 W.
  • 6.000+ Ladezyklen bis 80 % – laut Hersteller extrem langlebig.
  • Eingänge: AC bis 2.300 W, Solar bis 1.000 W (12–60 V), auch Auto.
  • Ausgänge: Zwei AC-Steckdosen, 2 × USB-C (100 W), 2 × USB-A, 12 V Auto.
  • App-Steuerung via Wi-Fi & Bluetooth, Pass-through-Charging möglich, USV-Funktion.
  • Gewicht: 24,2 kg. 

Einsatzort: Das ist der Big Player – ideal, wenn du mehrere Tage autark sein willst oder eine Powerstation auch als Notstromlösung zuhause nutzen willst. Perfekt, um Kühlschrank, Espresso-Maschine, Laptop und ein bisschen Licht gleichzeitig zu versorgen.

Elite 100 V2
  • Kapazität: ca. 1.024 Wh.
  • Dauerleistung: 1.800 W, mit Power-Lifting bis ca. 2.700 W.
  • Ladeleistung: AC bis 1.200 W (Turbo), Solar bis 1.000 W. 
  • Akkutyp: LiFePO₄ mit über 4.000 Zyklen. 
  • Umschaltzeit UPS: ca. 10 ms.
  • Anschlüsse: 2 × AC, 2 × USB-C (ein Port bis 140 W), 2 × USB-A, DC, Auto.
  • Gewicht: rund 11,5 kg

Einsatzort: Für Vanlife ist das quasi der „Goldlöckchen“-Kompromiss: groß genug für spürbare Kapazität, aber noch relativ kompakt. Damit kannst du Licht, Laptop, Kaffeemaschine und einige Geräte betreiben, ohne gleich das Riesenmodell mitzuschleppen. Super auch als UPS-Lösung für empfindliche Elektronik.

Elite 30 V2

Kapazität: 288 Wh.

  • Dauerleistung: 600 W, mit Power-Lifting bis 1.500 W.
  • Akkutyp: LiFePO₄, > 3.000 Zyklen.
  • Ladeoptionen: AC (TurboBoost), Solar (max. 200 W), Auto.
  • Anschlüsse: 1 × AC, 1 × DC, 1 × USB-C (bis 140 W), 2 × USB-A.
  • Gewicht: nur 4,3 kg. 
  • Lautstärke: < 30 dB – sehr leise.
  • Umschaltzeit UPS: < 10 ms. 

Standby-Verbrauch: sehr gering (sogar lautloser Sleep-Modus via App). 

Einsatzszenario: Der perfekte Begleiter für Wochenendtrips, minimalistisches Camping oder als Backup für kleine Geräte. Du kannst damit abends LED-Lichter, Ladegeräte, einen kleinen Ventilator oder Laptop betreiben. Auch ideal als UPS für empfindliche Elektronik oder als „Sicherheitspuffer“, falls der Hauptakku leer ist.

Vergleich im Alltag: Welche Powerstation passt zu deinem Van-Abenteuer?

Hier ein Vergleich, damit du herausfindest, welches Modell zu deinem Stil passt:

KriteriumElite 200 V2Elite 100 V2Elite 30 V2
Kapazitätsehr groß – mehrere Tage autark möglichMittel – gute Balanceeher klein, ideal für Kurztrips oder als Ergänzung
Leistung / Ausgangsehr kräftig, auch für Hochlastgeräteausreichend für viele Haushalts-Geräteeher für kleinere Geräte, max. 600 W Dauer
Gewicht & Mobilitätschwer (~24 kg), eher stationär montierbar oder im Van-Bodenmoderat (~11,5 kg), gut tragbarultraleicht (4,3 kg), super mobil
Langlebigkeitextrem viele Zyklen (LiFePO₄, 6000+)sehr robuster Akku (4000+ Zyklen laut Quelle)solide LiFePO₄, > 3.000 Zyklen
LadeflexibilitätAC, Solar, Auto, hoher Inputsehr schnelle Ladung, Solar, AC, AutoSolar bis 200 W, AC und Auto, aber kompakter Input
UPS / Sicherheitja, pass-through + Sicherheitssystemschnelle Umschaltung, UPSsehr gute UPS, leise, Sleep-Modus via App

Tipps und Empfehlungen für Camper & Vanlifer

  • „Battery Management ist alles“: Nutze die App-Steuerung von Bluetti, um Ladelimits, ECO-Modi oder UPS-Einstellungen zu konfigurieren. Das hilft, dein System effizient zu nutzen und zu schützen.
  • Solarpanels mitdenken: Wenn du viel in der Natur unterwegs bist, rechnet sich ein Solarpanel. Bei der Elite 200 V2 kannst du bis zu 1.000 W Solarleistung verwenden, bei der 30 V2 sind es bis zu 200 W.
  • Gewicht & Platz optimieren: Wenn dein Van nicht super viel Platz hat, ist die 100 V2 oder 30 V2 wahrscheinlich die passendere Option. Der 200 V2 ist leistungsstark, braucht aber seinen Raum.
  • Notstrom vs. Dauerbetrieb: Wenn du die Powerstation auch als Notstromreservoir nutzt, lohnt sich das Modell mit höherer Kapazität. Für den täglichen Van-Trip reicht oft die kompakteste Lösung.
  • Sicherheits­aspekt: LiFePO₄-Akkus (wie bei allen drei Modellen) bringen eine sehr gesicherte, stabile Chemie mit, die weniger empfindlich ist als herkömmliche Lithium-Ionen – das ist speziell beim Transport im Van ein Plus.

Fazit

  • Für maximale Autarkie: Wenn du längere Strecken fährst, mehrere Tage ohne Steckdose auskommst oder viele Geräte (z. B. große Kühlbox, Kaffeemaschine) betreiben willst, ist die Elite 200 V2 dein Kraftprotz.
  • Für den täglichen Van-Trip: Die Elite 100 V2 ist ein echter Allrounder – viel Energie, gute Leistung, relativ kompakt. Ideal für Vanlifer, die eine starke, aber transportable Lösung wollen.
  • Für Minimalisten oder als Backup: Die Elite 30 V2 ist leicht, leise, effizient und pragmatisch – perfekt, wenn du nur das Nötigste mit Strom versorgen oder eine kompakte Reserveeinheit haben willst.

Aber ganz gleich, für welche der Powerstations du dich am Ende entscheidest: Die schönen Kraftspender sorgen dafür, dass Camping ganz bestimmt unter Strom steht.

Links und Preise

BLUETTI Elite 200 V2 (UVP 949 Euro) : https://de.bluettipower.eu/products/elite-200-v2-tragbare-powerstation?variant=54951687160184
BLUETTI Elite 100 V2 (UVP 499 Euro): https://de.bluettipower.eu/products/elite-100-v2-tragbare-powerstation
BLUETTI Elite 30 V2 (UVP: 199 Euro): https://de.bluettipower.eu/products/elite-30-v2-tragbare-powerstation

OMNIS DUO: DJ Gigi is in tha house

In Folge 220 von Campermen habe ich das DJ-Pult Omnis Duo von AlphaTheta vorgestellt. Reinald hat es danach so zusammengefasst: Wenn einer von uns nicht erwachsen wird, dann ist es Gerd. Und Henning nannte mich den Peter Pan von Campermen. Stimmt. Und jetzt: Licht aus, Spot an und ab in die Camping-Disko!

Schon als Kind habe ich mit meinem kleinem Kassettenrekorder und Mikro vor den Fernseher gesetzt und die Songs aufgenommen, die in Sendungen wie „Disco“ oder „Musikladen“ liefen. Die Bänder habe ich zwischen den Songs immer rausgenommen, mit einem Bleistift etwas zurückgedreht und dann rechtzeitig beim nächsten Act auf Aufnahme gedrückt. Später dann, mit einem zweiten Tape, habe ich meine ersten Mixtapes erstellt. Die Qualität war rückblickend eher mäßig, für mich waren die Aufnahmen Schätze.

Irgendwann kam ein Plattenspieler ins Spiel, dann ein CD-Player. Ich habe Mixtapes verschenkt, sie haben mehr über mich ausgesagt, als jeder Brief, den ich hätte schreiben können. Auf Partys habe ich schließlich aufgelegt und während des Studiums habe ich sogar ein paar Markt verdient, wenn ich auf Betriebsfeiern oder bei Aftershows im Theater die Gäste zum Tanzen brachte. Virtuos war ich nie, aber ich hatte immer ein gutes Gespür für den nächsten Song. Soviel zur Vorrede.

In den vergangenen Jahren habe ich viel DJ-Software auf dem Rechner ausprobiert, da meine digitale Musiksammlung größer wurde. Da fehlt mir aber die Haptik. Ich mag es, Knöpfe zu drücken und Regler zu bedienen. Aber es nervte mich immer, mindestens ein zweites Geräte mitzunehmen. Ich war auf der Suche nach einer coolen All-in-One-Lösung. Trommelwirbel: Auftritt Omnis Duo.

Das DJ-Pult von AlphaTheta ist genau das, was ich immer gesucht habe. Der Kasten hat einen großen Touchscreen, über den die Musik ausgewählt und auf die beiden Decks geschickt wird. Die Musik selbst kann ich auf SD-Karten, USB-Stick oder einer externen Festplatte speichern. Oder, falls ich doch einen Rechner anschließe, direkt vom Computer hochladen. Der Omnis Duo (oder sagt man das Omnis Duo?) kann aber auch kabellos – und das ist das Hauptargument für mich. Der eingebaute Akku hält bis zu fünf Stunden Party. Geht es doch mal länger, kann ich per Powerstation Strom nachschießen. Musik kann per Bluetooth auf passende Boxen übertragen werden. Oder ich nutze Bluetooth, um vom Smartphone Songs und Sounds auf Gerät zu übertragen. Wlan ist ebenfalls an Bord. Reicht meine Musik nicht aus, können auch Services wie Spotify, Tidal oder Apple Music genutzt werden – schließlich will man auf einer Party auch mal Wünsche erfüllen.

Die Bedienung ist simpel: Sabald die Maschine läuft, stelle ich per Bluetooth eine Verbindung zur Box her. Auf dem Display berühre ich kurz den Punkt „Browser“ und wähle die Quelle für die Musik aus, in meinem Fall die gut gefüllte SD-Karte. Dann suche ich in den Verzeichnissen den Song, den ich spielen möchte und schicke ihn per Fingerzeig auf das linke oder rechte Deck. Unter den großen und griffigen Drehrädern, die man auch zum Scratchen nutzen könnte (wenn man es könnte), startet man den jeweiligen Song. Per Cue-Tasten können Markierungen innerhalb des Songs gesetzt werden, zum Beispiel bei markanten Stellen, die immer wieder abgespielt werden sollen. Im Display wird der Song als Welle angezeigt, außerdem gibt es Infos zu den Beats per Minute. Per Regler und Knöpfen lassen sich die Geschwindigkeiten beider geladeneren Songs aufeinander abstimmen. Wer nicht den richtigen Moment verpassen will, kann den nächsten Song auch automatisch abspielen lassen. Noch einfacher wird’s, wenn man eine Playlist anlegt.

Das ganz muss man nicht am Gerät machen, denn mit der Software und dem Service Recordbox kann man sein Set schon vorbereiten und die Infos dazu aufs Gerät übertragen. Das nimmt aber die Spontanität. Praktisch ist auch, dass man per Kopfhörer vorhören kann um so zu überprüfen, ob der nächste Song tatsächlich passt und an welcher Stelle er einsetzen soll.

Die Hardware ist sehr gut verarbeitet, die Regler reagieren gut, die Knöpfe sorgen allerdings für ein kleines Klickgeräusch. Gut, dass man das im Betrieb nicht hört. An der Vorderseite gibt es Anschlüsse für Kopfhörer, an der Rückseite diverse Ausgänge (Klinke/XLR/Chinch) für Empfänger. Ein USB-Anschluss ist für die Verbindung zum Computer, ein weiterer für die Stromversorgung. Ein USB-Eingang schluckt Festplatten oder USB-Sticks, ein SD-Eingang nebenan ist für Musik besser geeignet, da die Karte im Gerät verschwindet.

Ich habe auf jeden Fall wieder Lust bekommen, Partys mit Musik zu beschallen. Es macht Spaß, mit dem Omnis Duo zu hantieren, die technischen Möglichkeiten auszureizen – und am Ende dann doch einfach eine interaktive Playlist abzufeuern, zu der man unbedingt tanzen möchte.

Pro:
– Bedienung ist simpel
– kabellose Nutzung durch Akku und Bluetooth
– viele Anschlussmöglichkeiten
– sehr gute Verarbeitung

Contra:
– relativ hohes Gewicht
– hoher Preis

Omnis Duo von AlphaTheta: https://alphatheta.com/de/landing/omnis-duo/

UVP: ca. 1.400 Euro

Campervan-Test: Der Ford Nugget als Festival-Mobil

Ein Sommer, vier Reifen und fünf Festivals: In diesem Jahr ging es für Gerd in einem Ford Nugget auf die Äcker des Landes. So schlägt sich der Campervan bei widrigen Wetterbedingungen, schlechten Bodenverhältnissen und lautem Umfeld.

Manchmal entwickle ich unter der Dusche Ideen. So auch Anfang des Jahres, als mir nach einer kurzen Nacht kaltes Wasser über den Kopf lief. „Das ist ja wie auf einem Festival“, dachte ich und musste grinsen. Denn ich hatte wieder einmal Lust auf ein Wochenende voller Musik, wenig Schlaf und vor allem auf Camping mit Gleichgesinnten und guten Gesprächen. Festivals sind für mich eine Parallelwelt. Hier kann ich dem Alltag für eine Weile entfliehen. Ich lerne jedes Mal nette Menschen kennen, mit denen ich ein paar Stunden oder sogar mehrere Tage eine gute Zeit verbringe. Aber weil ein Festival auch immer ziemlich anstrengend ist, hatte ich mir nach dem letzten Mal geschworen, dass ich mir das nicht mehr antun möchte. Doch was kümmert mich mein Geschwätz vom letzten Jahr? Je mehr ich über Festivals nachdachte, desto größer wurde mein Hunger darauf. Da kam mir eine verrückte Idee: Warum nur ein Festival? Ich könnte endlich meinen alten Traum erfüllen und mehrere Musik-Events besuchen. Nur eine Sache stand für mich fest: Auf keinen Fall würde ich auf drei oder mehr Festivals zelten. Das hat nicht nur mit den Wetterbedingungen zu tun. Ich möchte komfortabel reisen, privates und berufliches Gepäck sicher verstauen, Nahrungsmittel kühlen und ein bisschen Hygiene sollte auch möglich sein. Da mein Camper im vergangenen Jahr gestohlen wurde und ich noch keinen Ersatz habe, war ich auf der Suche nach einer Alternative. Und bei Ford habe ich ihn gefunden.

Wie erzählt man einem Unternehmen, dass man eine tolle Idee hat und dafür Unterstützung benötigt? Ich habe es so probiert: „Hey, ich möchte ein paar Wochen auf Festivals fahren und brauche etwas, um meine Getränke zu kühlen. Es wird wahrscheinlich sehr matschig werden, und die Festivals werden garantiert Spuren hinterlassen.“ Mein Glück war, dass der Ansprechpartner selbst gerne mit dem Camper unterwegs ist und viele Festivals besucht. Ich musste gar nicht viel erklären. „Wann geht’s los? Wie lange willst du bleiben? Ich bin ganz schön neidisch!“, waren seine Antworten. Kurze Zeit später drückte er mir den Schlüssel für einen neuen Ford Nugget in die Hand.

Kleiner Wagen, großer Kompromiss

Campervans sind stets ein Kompromiss aus Größe, Preis und Komfort. Die Hersteller versuchen, in ein möglichst mobiles Fahrzeug viele praktische Dinge zu integrieren. Die wichtigsten Fragen sind dabei immer: Wo und wie schläft man? Was kann man mitnehmen? Wie sieht es mit Kochen und Waschen aus? Vans wie der Nugget sind von der Größe her limitiert. Der Vorteil: Er fährt sich im Straßenverkehr wie ein Pkw, Parkplätze sind kein Problem und auf Reisen kann man damit häufig Plätze nutzen, die für größere Fahrzeuge gesperrt sind. Ein Nachteil ist das Raumangebot. Oft muss man sich zwischen möglichst viel Gepäck oder möglichst viel Komfort entscheiden. Niemand möchte im Urlaub täglich zweimal Dinge hin- und hertragen, nur um einen Sitzplatz freizuräumen oder einen Kaffee zu kochen. 

Das Nugget-Konzept versucht, viele Wünsche zu berücksichtigen. Mit einer Länge von 5,05 Metern passt es auf jeden Parkplatz. Der Fahrgastraum bietet Platz für fünf Personen: zwei vorne und drei auf der Rückbank. Die Rückbank lässt sich zu einem Schlafplatz für zwei Personen umbauen. Der Clou und zugleich das Alleinstellungsmerkmal ist die Küche im Heck: Trotz der geringen Abmessungen befindet sich im hinteren Teil eine vollwertige Küche mit Schubladen-Kühlschrank, Zweiflammenherd und Spülbecken. Zusätzlich gibt es Schränke für Lebensmittel und Kleidung. Selbst für eine Trenntoilette ist Platz – ich hatte mich für die Trelino Origin XS entschieden.

Fünf Festivals to go

Diesmal geht es mit allem Komfort zu den Festivals. Auf dem Programm stehen das Hurricane Festival in Scheeßel, das Deichbrand-Festival bei Cuxhaven und das Roskilde Festival in der Nähe von Kopenhagen. Anschließend schaue ich noch auf dem Dockville-Festival in Hamburg vorbei und beende die Tour auf dem Vanlife-Ferropolis, wo ich mit Henning sogar auf der Bühne stehe. Bevor ich losfahre, werfe ich einen kurzen Blick auf die Technik und Ausstattung des Ford Nugget. Es handelt sich um das Titanium-Modell mit kurzem Radstand. Es gibt auch noch die Active-Variante mit anderen Design-Details, die Motorisierung ist allerdings identisch. Zur Wahl stehen Automatik und Gangschaltung, sogar eine Allrad-Option ist verfügbar. Wer die Version mit langem Radstand (L2) wählt, hat 40 cm mehr Platz. Das zeigt sich vor allem im Heck: Der Stehbereich ist größer und es gibt mehr Staufläche dank zusätzlicher Schränke.

Im Aufstelldach befindet sich das Bett. Hierzu wird die manuelle Verriegelung oberhalb der Deckklappe geöffnet und das Dach wird einfach nach oben gedrückt. Das Bett ist etwa 200 × 130 cm groß und bietet genug Platz für zwei Personen. Allerdings braucht man etwas Übung, um zu zweit darin zu schlafen und ins Bett zu gehen. Eine Leiter wird im Seitenschrank eingehängt und dient als Zugang zur Küchenzeile.

Alternativ kann man, wie ich, die Trenntoilette als Trittstufe nutzen. Das Bett ist relativ bequem. Das Kopfteil lässt sich etwas aufrichten, im Fußteil fehlt die Polsterung. Praktisch ist die angebrachte Beleuchtung an der Decke. Auf dem Seitenschrank gibt es außerdem eine Möglichkeit, ein Smartphone kabellos aufzuladen. Wenn man das Bett nicht braucht, kann man es hochdrücken und mit zwei Halterungen am Dach befestigen. So kann selbst ich mit meinen 193 cm im Fahrzeug stehen und mich relativ frei bewegen.

Platz ist in der kleinsten Hütte

Selbstverständlich habe ich die Festivals auch dazu genutzt, meine Campingausrüstung zu testen. Diese musste ich im Fahrzeug unterbringen und sicher verstauen. Außerdem galt es, genügend Vorräte für jeweils vier bis fünf Tage mitzunehmen, inklusive Getränke. Außerdem mussten meine Klamotten mit, eine Mischung aus sommerlicher Kleidung und Regenschutz. Hier zeigt sich dann doch, dass es sich um ein kleines Fahrzeug handelt. Technik wie Stromkabel passt gut unter dem Sitz im Wohnraum. Nahrungsmittel und Getränke habe ich unter der Spüle platziert. Der 33 Liter fassende Kühlschrank bietet genug Platz für Butter, Käse, Gemüse und weitere verderbliche Leckereien. Meine Kleidung konnte ich größtenteils im seitlichen Schrank unterbringen. Damit war jeder Platz genutzt. Ein großer Lautsprecher fuhr in der Küche mit. Eine Powerstation und eine größere Lampe musste ich dagegen vor der Rückbank auf dem Boden platzieren. Alles Weitere packte ich in eine Kiste, die ich während des Festivals auf den Fahrersitz stellte. Man muss schon Ordnung lieben und jeden Tag dafür sorgen, alles wieder an seinen Platz zu packen. Das funktioniert im Nugget alleine hervorragend, zu zweit ist es umständlicher, da immer jemand dem anderen im Weg steht. Glücklicherweise ist man ohnehin nur bei schlechtem Wetter im Wagen, da Festivals Outdoor-Events sind.

Die meisten Festivals finden auf eigentlich landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Die Stellplätze befinden sich also auf einem Acker. Der Boden ist uneben und häufig weich. Ich hatte ein bisschen Sorge, ob ich mit dem Nugget geradestehe oder gar im matschigen Untergrund steckenbleiben könnte. Auf dem Stoppelfeld des Hurricane Festivals sprangen bei meiner Platzsuche tatsächlich die Sensoren an und gaben ein paar Warnsignale zu möglichen Hindernissen. Aber meine Sorge war unbegründet. Der starke 170-PS-Motor und das Automatikgetriebe mit acht Gängen hatten keinerlei Probleme abseits der regulären Wege. 

Ohne Strom nichts los

Auf Festivals gibt es nur selten Plätze mit Stromanschluss. Dabei müssen nicht nur Getränke und Nahrungsmittel gekühlt werden, sondern auch mein Arbeitsgerät braucht Energie. Die Bordbatterie des Nugget versorgt vor allem den Kühlschrank mit Strom. Auch die Beleuchtung, die Spüle, die Außendusche, die Zündung des Kochers und die diversen USB-C-Anschlüsse werden von der Batterie mit Strom versorgt. Es gibt auch zwei klassische Steckdosen an Bord, allerdings keinen Wechselrichter, um 12 Volt in 220 Volt umzuwandeln. Eine Kaffeemaschine kann also nur bei externer Stromzufuhr betrieben werden. Ein Solarpanel ist ebenfalls nicht auf dem Dach montiert und es gibt auch keinen Außenanschluss für das Solarpanel, das ich für die Powerstation mitgenommen habe. Ich muss also während des Festivals mit dem Strom haushalten. Den Kühlschrank habe ich auf die kleinste Stufe gestellt, was absolut ausgereicht hat. Die Spüle habe ich nur zum Abwaschen und Händewaschen genutzt, sodass die 33 Liter des Wassertanks mehrere Tage reichten. Die Beleuchtung habe ich selten genutzt, da ich Akku-Lampen dabei hatte.

Lediglich mein Smartphone habe ich ab und zu aufgeladen. So reichte der Strom der Bordbatterie drei Tage lang. Das war überraschend lang, aber dennoch zu kurz für ein komplettes Festival. Meine Lösung, um mehr Strom zu erhalten, war sicher nicht perfekt: Ich habe den Motor des Wagens eine Stunde lang laufen lassen und anschließend meine Powerstation an die Außensteckdose angeschlossen. So hatte ich für die letzten beiden Tage genug Strom für den Kühlschrank. Wäre es mein Wagen, hätte ich nach dieser Erfahrung einen Außenanschluss für ein Solarpanel verbaut.

Apps und andere Funktionen

Besonders praktisch finde ich die Nutzung der zusätzlichen Apps. Mit FordPass kann ich beispielsweise den Status des Nugget überprüfen, die Türen öffnen und schließen, den Standort des Fahrzeugs anzeigen und sogar den Motor starten. Mit „CamperControl” kann ich wiederum die Beleuchtung im Innenraum regeln oder überprüfen, ob das Fahrzeug gerade steht. Noch komfortabler wird die Bedienung der vielen Funktionen über den großen Touchscreen im Heck. Besonders viel Spaß hat es mir gemacht, die Beleuchtung zu justieren. Neben der Helligkeit lassen sich auch die Farbwerte der gesamten Innenbeleuchtung einstellen. So habe ich den Wagen häufig in ein Diskomobil verwandelt: rotes Licht im Heck, grün und blau im vorderen Bereich. Lediglich ein Pulsieren im Takt der Musik fehlt noch – aber vielleicht ist das ja eine Idee fürs nächste Software-Update.

Beim ersten Festival hatte ich noch einen Pavillon von Dometic dabei. Aber der Wagen hat eine große und gute Markise an der Seite. Die Beine lassen sich zudem mit Erdnägeln befestigen. Auch Campingstühle muss man nicht mitschleppen, da in der Heckklappe zwei ziemlich bequeme Stühle integriert sind. In der Schiebetür ist ein Tisch mit Klappbeinen integriert, der sehr stabil ist, wenn er aufgebaut ist. Auch wenn mir Stühle, Markise und Tisch vielleicht nicht unbedingt gefallen, sind sie schlicht und praktisch. Und jedes Teil, das ich nicht extra mitnehmen muss, spart Platz im Fahrzeug.

Die Ausstattung ist nicht speziell für Festivals optimiert, sondern eher für einen Kurztrip an die See oder in die Berge. So schirmt das Dachzelt beispielsweise keinen Lärm ab, weshalb sich empfindliche Schläfer einen Gehörschutz einstecken sollten. Allerdings schläft man selbst bei schlechtem Wetter mit Wind und Regen gut und trocken. Ich mag die kurze Bauform des Nugget sehr, wenn ich alleine unterwegs bin. Zu zweit wäre die längere Variante wahrscheinlich angenehmer, vor allem bei längeren Touren. Da ich alleine oder mit meiner Frau auf den Festivals war, diente das Dachzelt als Schlafplatz. Wenn ein Freund mitgekommen wäre, hätte es mich genervt, dass ich für die Nacht das untere Bett aufbauen und tagsüber wieder Platz im Innenraum schaffen musste. 

Küchenparty unter der Heckklappe

Insgesamt ist der Wagen ein hervorragender Festivalbegleiter. Ich habe den großzügigen Platz im Innenraum sehr genossen, als ich mit Freunden einen Drink nehmen wollte, es draußen aber zu kalt wurde. Die Küche ist im hinteren Teil perfekt positioniert und der Kühlschrank ist groß genug für ein verlängertes Wochenende. Dank der Heckklappe ist man auch bei leichtem Regen gut geschützt. Auf einem Festival haben wir darunter eine Küchenparty gefeiert. 

Dennoch würde ich den Nugget nicht nur für Festivals nutzen. Für mich ist er ein Campervan für alle Gelegenheiten. Ich war damit sowohl in großen Städten als auch auf dem Land unterwegs. Ich war auf Stellplätzen am Meer und in den Bergen. Für ein Wochenende reicht der Strom, wer länger unterwegs ist, muss leider immer wieder extern nachladen, da der Akku noch recht schmal bemessen ist. Der Frischwassertank mit 33 Litern ist dagegen ausreichend groß. Überrascht hat mich, wie viel Zeug in die Schränke passt, wenn man etwas Ordnung hält.

Die Oberflächen sind etwas empfindlich, denn man sieht sofort jeden Fleck und jeden Dreck. Ich habe deshalb sehr häufig Wischlappen, Handfeger und Schaufel in die Hand genommen, um den cleanen Look zu bewahren. Schlafen im Zelt ist sicher nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt es gut. Und während andere Hersteller ein vollautomatisches Aufstelldach anbieten, gefällt mir, dass das Aufstelldach des Nugget von Hand hochgedrückt und heruntergezogen wird. Für alle, denen Zelten nicht zusagt: Inzwischen kann man auch eine Variante mit festem Hochdach ordern. Dann entfällt der Aufbau, man hat mehr Platz für Gepäck, Wintercamping ist möglich und beim Schlafen bleibt der Lärm draußen. Vielleicht ein Modell für den nächsten Festival-Sommer?

Ich muss mal eben bei Ford anrufen …

Festival-Gadgets: Camping mit Soundtrack

In der Festival-Saison 2025 hat sich wieder gezeigt: Mit den richtigen Gadgets wird jedes Festival selbst bei widrigen Bedingungen eich echtes Fest. Wir stellen hier die passende Ausrüstung vor, mit dem man das Wochenende auf dem Campground perfekt verbringt.

Was für eine Tour: In diesem Jahr war ich auf mehreren Festivals und habe dort nicht nur unzählige Bands gesehen, sondern auch viel Zeit auf dem jeweiligen Campingplatz verbracht. Hier ist ein Bericht meiner Festival-Tour: Vom Zuschauer zum Mitmacher. Aber es sind eben nicht nur die coolen Acts, die mich auf dem Hurricane, dem Roskilde-Festival und dem Deichbrand begeistert haben. Auch die passende Ausrüstung hat mir viel Freude bereitet. Da ist zuerst einmal der Ford Nugget in der Titanium-Ausstattung, der mir für die Tour zur Verfügung gestellt wurde. Darüber berichte ich an anderer Stelle. Hier stelle ich vielmehr coole und praktische Mitnahme-Objekte vor. Die Bandbreite reicht von der richtigen Hygiene über fetten Sound bis zur kulinarischen Versorgung.

Teufel Rockster Neo

Ein Festival ohne Musik ist wie ein italienischer Abend ohne Pasta und Pizza. Und der gute Sound muss auf dem Campground nicht aufhören. Die Firma Teufel hat mit der Rockstar Neo einen ganz schönen Kawenzmann neu im Sortiment. Der Lautsprecher erinnert optisch sehr stark an das Modell eines dänischen Konkurrenten, in Details gibt es aber deutliche Unterschiede. Erst einmal zu den Eckdaten: Die Neo wiegt mit Akku mehr rund 17 Kilogramm und sie ist etwa 65 cm hoch. Da heißt, sie nimmt im Camper eine Menge Platz ein. Die Mitnahme lohnt sich dennoch: Der Akku hält bei mittlerer Lautstärke 36 Stunden durch. Bei voller Pulle erreicht die Box 130,5 dB, die Laufzeit reduziert sich dadurch natürlich. Zwei XLR-Kombi-Anschlüsse sind für Zuspieler und Mikros, ein USB-C-Anschluss lädt das Smartphone auf. Per App lässt sich der Sound einstellen und per Party Link können insgesamt bis zu 100 Rockster-Lautsprecher miteinander verbinden werden. Auf den Festivals, die ich besucht haben, reichte der Sound der Box locker dafür aus, auch die Nachbarn mit meiner Musik zu beglücken. Wir haben unseren Platz zur Partyzone erklärt. Übrigens kann die Neo auch leise Töne – und der Klang ist sowohl Outdoor als auch Indoor ausgezeichnet.

UVP: 900 Euro
Link zum Hersteller: https://teufel.de/rockster-neo-107001828

Pavillon Dometic Hub 2 Redux

Wenn man etwas auf Festivals lernt, dann das, dass man ein Pavillon mitnehmen sollte. Bei Sonne spendet der Schatten, bei Regen hält er trocken. Aber vor allem ist es auch sehr gemütlich, mit seiner Festival-Crew unterm Pavillon zu sitzen – man baut sich irgendwie ein bisschen sein Wohnzimmer. Ich habe auf die Festivals den Hub 2 Redux von Dometic dabeigehabt. Der Pavillon wird nicht mit Stangen in Form gebraucht, sondern mit Luft. Man muss sich das vorstellen, als würde man einen Kite-Shirm aufpumpen. Die Luft wird dann auf Spannung in die vier Beine und das Dachkreuz gepumpt. Das ist gar nicht so anstrengend, wie es klingt. Zumal sich der Pavillon fast wie von selbst aufrichtet und schon nach kurzer Zeit sehr stabil steht. Mit den vier Spannbändern wird er in Position gehalten und bleibt selbst bei Böen gut stehen. Es ist eine Bodenplane eingehängt, die ich erst seltsam fand. Aber das sorgte selbst bei Regen für trockene Füße, ich schleppte den Matsch des Ackers nicht in den Wagen. Mir gefällt die eckige Form sehr, noch mehr mag ich das geringe Packmaß. Das Hub 2 passt nach dem Abbau und Entleeren in eine Tasche in der Größe eines Dufflebags. Nicht zu gut gefällt mir der hohe Preis. Aber es ist eben auch kein Einweg-Pavillon, wie man sie zu tauseidenen auf den Festivals sieht. Es ist ein Begleiter für restliche (Festival-)Leben.

Mehr dazu in der Podcast-Folge „Sechs Sterne in Dänemark“:

UVP: 690 Euro
Link zum Hersteller: https://www.dometic.com/de-de/outdoor/campen-mit-dem-auto/campingzelte/pavillons/16-1604-160410-160410002-326909?v=9120001968

Gummistiefel Vierzonord von Le Chameau

Es ist eigentlich immer wieder das gleiche Szenario: Dann, wenn es eigentlich bestes Wetter geben sollte, auf einem Festival zum Beispiel, kann man großer Sicherheit davon ausgehen, dass es zwischendurch auch mal regnen wird. Das ist an sich nicht schlimm und bringt auch mal eine Erfrischung mit. Aber die meisten Festivals finden auf Äckern der Republik statt. Und dann wird bei Regen der Boden weich und die Füße nass und kalt. Wie soll man da bitte schön mehrere Stunden Freude bei den Konzerten haben? Eben, geht nicht. Es sei denn, man hat das richtige Schuhwerk an den Füßen. Ich habe die Gummistiefel von Le Chameau getragen. Die Stiefel werden nach von Hand in Frankreich gefertigt – und das schon seit Generationen nach alten Vorlagen. Das Innenfutter ist aus Neopren, wodurch wirklich keine Feuchtigkeit an die Füße kommt, aber auch langes Tragen kaum beeinträchtigt. An einem Festivaltag habe ich die Stiefel mehrere Stunden getragen. Das Resultat: keine Schrumpelfüße, kein Geruch. Ich bin begeistert von der Qualität, der hohe Preis passt, wenn man Verarbeitung und Material berücksichtigt. Die Stiefel halten bei guter Pflege bis zum letzten Festival – und wahrscheinlich noch darüber hinaus.

UVP: 290
Link zum Hersteller: https://www.lechameau.com/de-de/products/mens-vierzonord-neoprene-lined-wellington-boot-black

Hüte von PAC

Mein Haare werden schütter. Doof, aber ist nun einmal so. Vor ein paar Jahren hatte ich mir einen kleinen Sonnenstich zugezogen, als ich meine Mütze vergessen hatte. Das passiert mir nie wieder. Im Gegenteil, ich habe immer eine Auswahl dabei. Wollmützen sind bei Hitze aber nicht immer die richtigen Kopfbedeckungen. Für die Tour hat mir die Firma P.A.C. ein paar Hüte geschickt, zum Beispiel einen Bucket-Hat oder einen Boonie-Hat. Mein Lieblingshut ist der Ecuador Panama Hat, ein Strohhut mit breiter Krempe. Die Auswahl an Hüten ist groß, viele davon gibt es unterschiedlichen Farb-Designs. Ich habe mich, wie sollte es anders sein, vor allem mit Modellen in schwarz behütet. Vor allem, weil sie UV-Strahlung abhalten und so noch mehr vor der Sonne schützen, als einfach nur ein Stück Stoff. Die Preise der Hüte sind relativ niedrig. Oder anders gesagt: Sie sind auf deinem Level mit den Hüten anderer Hersteller.

Link zum Hersteller: https://www.pac-original.de

Trinkflasche Platypus Soft Bottle

Um auf dem Festival-Gelände nicht zu viel Geld für Getränke auszugeben, nimmt man einfach seine eigenen mit. Allerdings ist das nur bedingt erlaubt, normale Flaschen sind häufig tabu. Dafür darf man eine durchsichtige Faltflasche auch mit Füllung mitbringen. Wir hatten die Platypus Softbottle im Test. Es passt ein Liter Flüssigkeit rein, die leere Flasche kann man zusammenfalten und in die Hosentasche stecken. Der weite Deckel ermöglicht es, dass man sie an entsprechenden Stationen mit Trinkwasser füllen kann. Und außerdem kann man sehr gut daraus trinken, da sie wie ein ganze normale PET-Flaschenöffnung konzipiert ist. Der Preis ist happig für das bisschen Plastik, es gibt ganz sicher auch günstigere Modelle anderer Hersteller. Aber die Qualität ist gut.

UVP: ca. 16 Euro
Link zum Hersteller: https://cascadedesigns.com/de-eu/products/softbottle?srsltid=AfmBOopGqnQ-6ZDOvdZdG_4_542smSeRRkrMxbtC9ssCfLGo2Gsv22an

YETI Rampler 3,8 Liter

Da wir schon einmal beim Thema Wasser sind: Auf einem Festival sollte man viel trinken – und damit meinen wir eben vor allem Wasser. Aber wer will schon unzählige PET-Flaschen mitschleppen? Hier bietet es sich an,eine große Kanne mitzunehmen, in die man an Trinkwasserstationen auffüllen kann. Der Rumbler von Yeti hat ein Fassungsvermögen von fast vier Litern. Die Isolierkanne aus Edelstahl mit Doppelwand hält das Wasser mehrere Tage kühl. Mit zwei Kilo Leergewicht ist sie aber recht schwer, gefüllt sind es dann immerhin sechs Kilo. Das macht es auch nicht einfacher, wenn man es ausgießen will. Die große Öffnung ist dagegen superpraktisch. Da passen sogar Eiswürfel rein, was das Wasser noch weiter kühlt. Unser Tipp: Füll einfach die ganze Kanne mit Eiswürfeln. Die halten ein oder zwei Tage gut in Form. Das Schmelzwasser kann man dann trinken oder zum Kochen benutzen. Heiße Flüssigkeiten bleiben in der Kanne natürlich auch lange warm, aber das ist auf einem Festival eher unpraktisch.

UVP: 150 Euro
Link zum Hersteller: https://de.yeti.com/collections/getrankebehalter/products/rambler-1-kanne-stainless-steel

Voited Outdoor Fleece-Decke

Wenn ich auf ein Festival gehe, will ich den perfekten Komfort – und dabei gerne stylisch und nachhaltig unterwegs sein. Die Outdoor-Decke von Votied ist für mich der ideale Begleiter: ultraleicht, aber unglaublich kuschelig. Das Fleece fühlt sich an wie ein warmer Lieblingspulli, gleichzeitig hält die Decke zuverlässig Wind, Feuchtigkeit und kühle Nächte fern. Mit wenigen Handgriffen wird die Decke zum gemütlichen Kissen – perfekt für den Van. Durch das umweltbewusste Recycling-Material weiß ich zudem, dass ich meinen Outdoor-Lifestyle mit gutem Gewissen genießen kann. Ob am Grill oder zwischen Abends vorm Camper, die Decke ist für mich nicht einfach nur ein Stück Stoff, sondern Teil meines Festival-Erlebnisses.

UVP: 130 Euro
Link zum Hersteller: https://voited.de/products/fleece-outdoor-blanket-jasper

Trenntoilette Trelino Origin XS

Ein eigenes Klo ist Gold wert auf dem Festival. Dixis sind häufig nicht sehr sauber, vor den Klo-Wagen sind wiederum lange Schlangen. Also habe ich eine Trenntoilette mitgenommen, die mir auf den Festivals sehr gute Dienste geleistet hat. Aber anstatt hier lange darüber zu schreiben, habe ich im Podcast darüber gesprochen. Hier ist die Folge:

UVP: 419 Euro
Link zum Hersteller: https://www.trelino.com/de/collections/origin/products/trelino®-origin-s-composting-toilet

Feuerhand BABY SPECIAL 276 LED – Tradition zum Mitnehmen

Feuerhand SPECIAL 276 jetzt mit LED-Technik. 

Ich war schon immer ein Freund von Produkten mit Geschichte und schönem Aussehen. Produkte mit Tradition und zeitlosem Design begleiten mich schon mein ganzes Leben und werden nie langweilig. Wenn ich unterwegs bin, bevorzuge ich eine gemütliche Atmosphäre mit warmem Licht. Denn auf Reisen gibt es nichts Schöneres, als den Abend unter freiem Himmel bei stimmungsvollem Licht ausklingen zu lassen. Hier kommt die LED Laterne Baby Special 276 von Feuerhand ins Spiel, ein unverzichtbares Accessoire für jeden Outdoor-Enthusiasten. Diese wunderschöne Laterne ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ob klassisches Schwarz, knalliges Rot oder zartes Pastell, die Farbvielfalt verleiht jedem Campingplatz eine individuelle Note.

Die Baby Special 276 ist mehr als nur eine Lichtquelle, sie ist ein Stück Handwerkskunst. Jede Laterne wird mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail in Deutschland in der Nähe von Hamburg gefertigt und ist somit ein robuster und langlebiger Begleiter für Ihre Abenteuer. Das zeitlose Design und die hochwertige Verarbeitung machen die Laterne nicht nur funktional, sondern auch optisch zu einem Highlight.

1893 aus Mangel an Strom entwickelt

Was 1893 aus Mangel an Strom noch mit Lampenöl betrieben wurde, um Wohnräume und Baustellen zu beleuchten, hat den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft. Weg von Lampenöl und fossilen Brennstoffen, hin zu LED und geruchlosem Betrieb. Ja, ich mag Feuer, aber im Wohnmobil und mit Kindern habe ich lieber eine Lampe mit Autopilot.

Schönes Detail: Der Tankdeckel, wo bei der Öllampe der Brennstoff eingefüllt wird, dient jetzt zum Dimmen. Und dass jede Lampe ein Unikat ist, habe ich bei der schwarzen Testlampe daran gemerkt, dass der Knopf zwar etwas schleicht, aber problemlos funktioniert. Nicht perfekt, das gefällt mir. Mit einer Brenndauer von laut Hersteller 18 Tagen, die durch eine energiesparende LED ermöglicht wird, spendet das kleine Baby stundenlang ein angenehm warmes Licht.

Feuerhand LED Laterne Baby Special 276 vereint Handwerk und Moderne Technik

Als Zubehör gibt es noch einen Reflektor, der die Lichtabstrahlung nach unten begrenzt und den Blick in die Augen beim abendlichen Zusammensein mit Freunden etwas angenehmer macht. Der Glaskörper, der das LED-Leuchtmittel schützt, ist aus Schott-Echtgals und wer möchte, kann für 10 Euro auch einen gefrosteten Glaseinsatz kaufen. Damit wird das Licht stark gestreut und die Lampe ist dann deutlich heller.

Die Leuchte wird wahlweise mit drei handelsüblichen AA-Batterien oder den zwei als Zubehör erhältlichen leistungsstarken wiederaufladbaren AKKU BABY Special von Feuerhand betrieben.

WICHTIGER HINWEIS:

Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels wurden kleine Ladekabel mitgeliefert. Die Lampe hat eine USB-C Schnittstelle, aber nicht alle Kabel funktionieren. Das war eine kleine Enttäuschung, da ich alle Kabel ausprobiert habe und auch in der Bedienungsanleitung kein Hinweis auf das richtige Kabel zu finden war. Eine Nachfrage bei Feuerhand ergab, dass es ein USB-A auf USB-C Kabel sein muss, sonst lädt die Lampe nicht. Das Problem ist bei Feuerhand bereits in Bearbeitung und es sollte bald eine Lösung (vielleicht ein passendes Kabel) geben.         

Produkteigenschaften der LED Laterne Baby Special 276:

– In vielen verschiedenen Farben erhältlich

– Mit Liebe zum Detail handgefertigt

– Robuste und langlebige Konstruktion

– Energiesparende LED-Beleuchtung

– Lange Leuchtdauer für stundenlanges Licht

– Wetterfest und ideal für den Außenbereich

– Zeitloses, stilvolles Design

Mein Fazit

Die LED Laterne Baby Special 276 von Feuerhand vereint Tradition und moderne Technik in Perfektion. Sie ist nicht nur ein praktischer Begleiter für unterwegs, sondern auch ein echtes Schmuckstück, das Ihrem Campingplatz das gewisse Etwas verleiht. Für alle, die Wert auf Qualität und Stil legen, ist die Laterne für 50 Euro (ohne Akkus, Ladekabel & Batterien) eine lohnende Investition, die viele Jahre Freude bereiten wird.

Feuerhand Special 276 bei Amazon kaufen!

https://feuerhand.de

Soundboks 4: Und es hat Boom, Boom, Boom, gemacht

Soundboks 4 / Campermen

Wenn ich gefragt werde, ob ich es mal so richtig krachen lassen will, ganz ungefährlich, ohne Konsequenzen, höchstens für die Ohren oder mit den Nachbarn, dann bin ich sofort dabei. Kurz nach meinem schnellen „Ja“ steht die Soundboks auch schon vor mir. Unübersehbar, riesig, wie der Monolith aus dem Film „2001 – A Space Oddyssee“, der den Bewohnern der Erde den Weg in die Zukunft zeigte. Klar, dass ich zuerst „Also sprach Zarathustra aus dem Soundtrack des Sci-Fi-Films darauf abspiele. Natürlich drehe ich den Lautstärke-Regler hoch. Zwar nicht ganz bis auf den Höchstwert 11 (eine Reminiszenz an den Film This is Spinal Tap“), aber doch schon recht nah dran.

Wenn man sich diese Situation als Comic vorstellt, dann stehe ich mit Blick auf die Box nach vorne geneigt, meine Wangen sehen aus, als würde ich Fallschirmspringen, meine wenigen Haare flattern in Richtung Hinterkopf und ich versuche gegen den Luftdruck den Lautstärkeregler zu erreichen. Meine Güte, was für ein Druck. Die Soundboks 4 ist eben nicht einfach eine Bluetooth-Box wie jede andere, sie ist eine Naturgewalt.

Die Firma Soundboks entstand eigentlich aus einer fixen Idee der Gründer Jesper Theil Thomsen, Christoffer Nyvold, Hjalte Wieth. Sie lieben Festivals und laute Musik. Und sie wollten – wie es auf dem Roskilde Festival üblich ist – Lautsprecher mitnehmen, die laut genug für Partys sind, lange durchhalten und auch kein Problem mit Staub oder einem Regenguss haben. Soweit, so normal, denn das wollen viele Festival-Besucher. Die wenigstens setzen ihre Ideen allerdings so perfekt und konsequent um – und machen danach ein erfolgreiches Geschäft daraus. Innerhalb weniger Jahre steht Soundboks weltweit für DIE Festivalbox. Und diesen Status unterstreichen die Dänen auch mit der vierten Generation des Lautsprechers eindrucksvoll. Nein, ich sollte wohl besser sagen: druckvoll.

Da ist erst einmal die Größe der Box: In dem fast kühlschrankgroßem Kasten stecken drei Woofer, Hochtöner und leistungsstarke Verstärker.  Der Bass ist fett und wird durch geschickt ins Gehäuse integrierte Luftschächte so nach außen geleitet, dass er sich optimal entfalten kann. Bis zu 126 dB soll die Soundboks 4 schaffen, das ist lauter als ein Düsenjet beim Start. Das klingt (!) erst einmal verrückt, aber auf einer Festival-Party ist das schon sehr nützlich. In den vergangenen Jahren bin ich mit dem Vorgänger-Modell Soundboks 3 und auch mal mit der kleineren Soundboks Go auf verschiedenen Festivals gewesen – und war froh über jedes Quentchen Power. Apropos Power: Der herausnehmbare Akku hält bei normaler Lautstärke (wer will das schon) bis zu 40 Stunden durch. Bei voller Leistung sind es immer noch acht Stunden. 

Aber es sind nicht allein die Wucht des Sounds und die lange Laufzeit, die die Soundboks zu einem perfekten Outdoor-Musik-Begleiter machen. Erst einmal ist sie sehr anschlussfreudig. Musik kann natürlich kabellos per Bluetooth übertragen werden. Aber auch Instrumente und Mikrofone lassen sich per Klinke oder XLR oder andere Zuspieler per Aux schnell mit der Box verbinden. Hat man zwei oder mehr Boxen, können diese kabellos miteinander verbunden werden. So wird aus Mono-Sound ein Stereo-Erlebnis. Richtig praktisch ist die Soundboks-App für Smartphones. Damit kann man die verschiedenen Soundprofile aufrufen. Lounge ist für Innenräume optimiert, Dancefloor hat mehr Wumms und Stage ist wie ein Open-Air-Konzert. Aber man kann auch den EQ nutzen, um ein Profil nach eigenem Geschmack anzulegen. Und auch Diebe können mit der App geärgert werden: Wer die Box registriert kann sie aus der Ferne blockieren und sie so zum großen Türstopper ohne Funktion umfunktionieren. Bis man die Box dann wieder hat und ihr neues Leben einhaucht.

An der Seite befinden sich Tragegriffe, damit sich die 16 kg schwere Box gut transportieren lässt. Wer möchte, kann sich auch noch ein Gestell für den Transport auf dem Rücken kaufen. Das ist nichts für mich, denn ich bin kein Sherpa. Aber hey, wem es gefällt. 

Die Box hat am Anfang keinen sehr ausgewogenen Klang, vor allem in Innenräumen fällt das auf. Aber das ist ziemlich normal für Lautsprecher. Man kann es auch so sagen: Wie Stimmbänder müssen sich Lautsprecher erst ein bisschen einsingen. Was aber immer bleibt: Für normale Wohnungen ist die Soundboks ein bisschen überdimensioniert, vor allem, wenn man sie direkt auf den Boden stellt. Sie braucht Luft, damit sich der Schall gut verteilt und so auch deutlich feiner und differenzierter zur Geltung kommt. Dafür gibt es an der Unterseite einen Einschub für Boxen-Stative. Aber man kann sie auch einfach auf vier Ziegelsteine oder andere Dinge stellen. Wichtig ist, dass unter Box ein bisschen mehr Platz geschaffen wird. Wenn man sie denn drinnen nutzen will: An der frischen Luft ist der Stammplatz der Soundboks. Hierfür wurde sie entwickelt, hier gehört sie hin.

Ich nehme sie gerne mit, wenn ich mich beim Camping oder auf Festivals mit Freunden treffe. Letzten hatte ich sie am Strand dabei, ein Freund hat mit seinem Smartphone den Djay gemacht. Ein anderer Freund nutzt eine Soundboks in seinem Übungsraum und hat sein Elektroschlagzeug daran angeschlossen. Er ist begeistert. 

Die Soundboks ist sicher nicht die eine perfekte Box für alle Hörer und für jede Gelegenheit. Für manche ist sie zu groß, andere finden sie zu schwer. Mir gefällt alles an ihr: Das schichte Design, die Möglichkeit, den Frontgrill zu tauschen, die lange Laufzeit, die vielen Anschlüsse und natürlich die gut klingende Lautstärke, um auf Festivals ein kleines Konkurrenz-Programm ablaufen zu lassen. Und wo ich jetzt so daran denke: Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr die Soundboks beim Heimaturlaub begleiten und mal wieder zum Roskilde-Festival fahren. Irgendwie klingt das gerade sehr gut für mich. 

In Campermen 136 „Neue Ziele, frischer Sound“ stelle ich die Sounboks 4 noch einmal auf der Tonspur vor.

Mit dem ALIKA STOVE von PRIMUS kochen wie zuhause.

Ich liebe es, draußen zu kochen, Kaffee zu machen und die Natur zu genießen. Etwas seltsam sieht es dann schon aus, wenn ich bei herbstlichen Temperaturen mit Jacke und Mütze vor dem Kocher sitze und den blauen Flammen zuschaue, wie sie das Wasser im Kessel oder Topf vor sich her treiben. Jeder Handgriff macht Spaß und erfüllt mich mit stiller Freude. Vor vielen Jahren habe ich mir den Tupike Stove von Primus gekauft und bin mit diesem kleinen Schmuckstück sehr zufrieden. Denn neben zwei leistungsstarken Brennern sieht er mit seinem Edelstahldeckel und den Eichenholzapplikationen einfach schick aus. Der praktische Griff ist gleichzeitig der Deckelverschluss und irgendwie ist alles durchdacht. Ok, bis auf die Größe, denn das Kochen mit zwei herkömmlichen Töpfen, als ca. 28cm Durchmesser, ist auf dem Kocher nur mit etwas rücken und auch nicht optimaler Hitzezentrierung der beiden Brenner möglich. Entweder steht der eine Topf in der Mitte und der zweite nicht oder umgekehrt. Das äußert sich dann darin, dass die Hitze an einem Topf oder einer Pfanne nur an der Seite heiß wird und macht leider nicht wirklich Spaß beim Kochen. Aber – und da muss ich den Tupike in Schutz nehmen – für „normale“ Töpfe, wie wir sie aus der heimischen Küche kennen, ist er auch gar nicht gedacht. Und so wird aus den schnellen Nudeln mit Tomatensauce für vier Personen ein Etappenlauf. Doch damit ist jetzt Schluss. 

Mit dem ALIKA STOVE bringt Primus einen großen Bruder des TUPIKE STOVE auf den Markt, der elegant in schwarz daherkommt und problemlos zwei große Töpfe aufnehmen kann. Er hat zwei unterschiedlich große Brenner, so dass man die Hitze noch besser kontrollieren kann. Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig, der Edelstahlrost, auf dem die Töpfe stehen, und die Auffangschale lassen sich mühelos abnehmen und leicht reinigen. Für den Transport ist die Auffangschale jetzt sogar mit einem kleinen Scharnier befestigt, so dass beim Transport garantiert nichts klappert. Die beiden Piezozünder sind fest eingebaut und starten die Motoren mit einem lauten Klick, ein schwarzer Gurt dient als Tragegriff. Sehr schön finde ich, dass die Eichenholzstreifen auf dem Deckel eine gute Abstellfläche für Töpfe oder auch Kaffeetassen bieten, so dass der Kocher auch mit geschlossenem Deckel auf dem Tisch stehen kann, ohne Platz wegzunehmen. Nach dem Kochen einfach den Deckel schließen und den heißen Topf oder Kessel darauf stellen. Wenn der Topf sehr heiß ist, kann sich das Holz verfärben, aber das stört mich nicht. Wenn das mal passiert und es stört, kann ich das mit etwas Schmirgelpapier leicht wieder entfernen, denn es sind echte Eichenprofile, die auf den Deckel geschraubt sind. Der Kocher wird mit Gaskartuschen betrieben, die einfach in den Messingzylinder am Ende des schönen Edelstahlgasschlauchs geschraubt werden. Wer lieber herkömmliche Gasflaschen verwenden möchte, kann den Anschluss mit dem mitgelieferten Bausatz einfach umbauen. Diese flexible Lösung ist sehr praktisch und wirklich gut gelöst. Mir war der Schlauch beim TUPIKE schon zu kurz, so dass die Kartusche immer auf dem Tisch stehen musste. Es gibt aber von Primus einen Schlauch (1 Meter) als Zubehör zu kaufen. Die Montage ist problemlos. 

 

Tipp:

Beim Anschluss für die herkömmlichen Gasflaschen auf die Gummidichtung achten. Geht diese beim Transport verloren, ist das Ventil nicht mehr dicht. Ich entferne die Dichtung immer vor dem Transport und bewahre sie an einem sicheren Ort auf.

Fazit: 

Eine weitere Besonderheit des ALIKA STOVE ist seine 360-Grad-Nutzung. Hinter dieser Wortkreation verbirgt sich der abnehmbare Deckel des Kochers. Durch Ziehen an zwei massiven Messingknöpfen kann man den Deckel einfach abnehmen und als Ablagefläche nutzen oder ganz zur Seite legen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn man gemeinsam kochen will und jeder im 360-Grad-Radius Kräuter, geschnittene Zutaten oder auch nur dumme Fragen in den Topf werfen kann, ohne dass der Deckel stört. Verbessert wurde beim ALIKA STOVE auch der Windschutz. Die beiden fest im Deckel integrierten Windschütze werden mit einem Magneten am Deckel gehalten. Beim ALIKA sind diese jetzt (wie auch alle neueren Modelle von Primus) mit einem kleinen Bügel in zwei Positionen fixierbar, so dass auch bei stärkerem Wind – wie bei meinem diesjährigen Sommerurlaub in Dänemark – die Windschutzklappen nicht im Sturm um die Ohren des Hundes flattern. 

Der ALIKA STOVE von Primus ist ein hochwertiger und gut verarbeiteter 2-Flammen-Kocher für Campingköche, die gerne mit großen Töpfen oder Pfannen kochen und für Familien, die größere Portionen zubereiten möchten. Die Tropfschale aus Edelstahl lässt sich leicht abnehmen und reinigen und ist spülmaschinenfest. Die Seitenteile aus Aluminiumguss sind massiv und geben dem Kocher das nötige Gewicht für einen sicheren Stand, ohne zu schwer zu sein.

Details:

Einsatzbereich: Camping 
Materialtyp: Holz, Edelstahl, Aluguss  
Brennstoffe: Butan-/Propangas 
Leistung: 3.900 W
Anschlüsse: Kartuschen & 2,5 Flaschen < 
Siedezeit (1L): 3 min 
Verbrauch (pro h): 230 g
Abmessungen (außen): 88 x 27,3 x 28,5 cm (L x B x H) 
Packmaß: 60,6 x 27,3 x 8,2 cm (L x B x H) 
Gewicht: 4.7 Kg 
Extras: Abnehmbarer Deckel, Windschutz, Piezozündung
UVP: 299,95 Euro

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