Ratgeber: Das kostet der Camping-Urlaub

Ist Camping wirklich so viel günstiger als ein Hotel-Urlaub? Das Ergebnis kommt auf die eigene Situation an: Reist man alleine oder mit Familie? Besitzt man bereits ein Campingfahrzeug oder will eines kaufen? Wie oft ist man überhaupt unterwegs? Wir haben verglichen – und das Ergebnis mag ein paar Urlauber überraschen.

Es gibt diesen einen Moment auf jedem Campingplatz. Der Nachbar mit dem 15 Jahre alten VW-Bus steht am Kaffeekocher, während drei Stellplätze weiter ein nagelneuer Liner-Bus mit ausfahrbarer Markise, Sat-Schüssel und Klimaanlage brummt. Beide behaupten steif und fest: „Camping ist günstig.“ Beide haben irgendwie recht, aber beide könnten sich auch gewaltig täuschen. Zeit, mal ehrlich durchzurechnen, was so ein Campingleben tatsächlich kostet. Und ob man dafür nicht doch besser gleich ins Hotel hätte fahren sollen.

Im Schnitt kostet ein Urlaubstag mit dem eigenen Reisemobil rund 85 Euro. Eine Ferienwohnung liegt bei etwa 105 Euro, ein Hotelaufenthalt knackt locker die 125-Euro-Marke pro Tag. Klingt nach einem klaren Sieg fürs Camping – und ist es meistens auch. Aber „meistens“ ist hier das entscheidende Wort. Denn zwischen dem Camper-Besitzer, der seit Jahren treu seinen Bulli fährt, und der Familie, die sich für zwei Wochen einen Camper mietet, liegen finanzielle Welten.

Eigentum schlägt Miete – immer

Der wichtigste Fakt zuerst, weil er über allem steht: Wer sein Fahrzeug bereits besitzt, campt praktisch unschlagbar günstig. Ein Stellplatz für Wohnmobil oder Wohnwagen gibt schon immer noch an vielen Orten ab 20 bis 35 Euro pro Nacht, manchmal sogar pauschal, also unabhängig davon, ob eine Person oder eine ganze Familie drin schläft. Das ist der Trick, den viele Reiseveranstalter am liebsten unter den Tisch fallen lassen würden.

Wer sich hingegen erst einen Camper mieten muss oder neu anschafft, verliert diesen Vorteil schnell wieder. Mietgebühren von 70 bis 140 Euro am Tag plus Servicepauschalen fressen die Ersparnis regelrecht auf. Ein kleiner Campervan schlägt für Solo-Reisende schon mit 60 bis 90 Euro täglich zu Buche, in der Hauptsaison wird’s sogar noch teuer – bevor überhaupt ein Stellplatz bezahlt ist. Da wird aus der vermeintlichen Sparvariante schnell ein Urlaub, der genauso viel kostet wie ein ordentliches Apartment.

Faustregel: Wertverlust, Versicherung, Standplatz im Winter, Wartung sind Fixkosten, die auch anfallen, wenn das Fahrzeug in der Garage steht. Wer mehrmals im Jahr campt, verteilt diese Kosten auf viele Reisetage und drückt den Tagespreis spürbar. Wer nur einmal jährlich für zwei Wochen unterwegs ist, sollte ehrlich nachrechnen, ob sich Kauf und Unterhalt überhaupt lohnen, oder ob Mieten (trotz der höheren Tagespreise) am Ende günstiger ist, weil eben keine Fixkosten das restliche Jahr über anfallen.

Und was, wenn ich neu kaufe?

Jetzt kommt der Moment, an dem viele Rechnungen im Netz gerne mal wegschauen: der Neupreis. Ein neues Reisemobil mittlerer Kategorie kostet schnell 60.000 bis 80.000 Euro, ausgestattete Familienmodelle auch deutlich mehr. Zieht man davon den typischen Wertverlust ab – gerade in den ersten Jahren oft 15 bis 20 Prozent jährlich –, kommen allein durch die Abschreibung schnell 8.000 bis 12.000 Euro Kosten pro Jahr zusammen. Rechnet man Finanzierungszinsen, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und einen Stellplatz für die restlichen elf Monate im Jahr dazu, landet man nicht selten bei einer Fixkosten-Summe von 12.000 bis 15.000 Euro jährlich – bevor überhaupt ein Liter Diesel getankt wurde. Verteilt auf, sagen wir, drei Wochen Jahresurlaub, frisst das den gesamten Preisvorteil gegenüber Hotel oder Ferienwohnung locker wieder auf.

Der Neukauf lohnt sich also fast ausschließlich für Vielfahrer: Wer nicht nur zweimal im Jahr in den Urlaub startet, sondern auch an Wochenenden, Feiertagen und spontanen Kurztrips regelmäßig unterwegs ist, drückt den Tagespreis durch die schiere Nutzungshäufigkeit deutlich nach unten. Bei 80 bis 100 Reisetagen im Jahr können die Fixkosten pro Tag durchaus auf ein konkurrenzfähiges Niveau sinken. Wer dagegen nur gelegentlich campt, fährt mit einem gut erhaltenen Gebrauchten oft deutlich besser: Der größte Wertverlust ist bereits von den Erstbesitzern getragen worden, und man steigt preislich näher an dem 20-bis-35-Euro-Stellplatz-Idyll ein, das Camping eigentlich so attraktiv macht.

Und was ist mit dem Zelt?

© Gerd Blank // Campermen

Wer jetzt denkt, das alles klingt nach einer Wohnmobil-Werbeveranstaltung: Keine Sorge, das klassische Zelt hat seinen eigenen, unschlagbaren Platz in dieser Rechnung. Kein Wertverlust, keine Versicherungspolice, kein Diesel, der beim Blick auf die Tankanzeige Schweißperlen verursacht. Ein gutes Zelt ist eine einmalige Anschaffung, die über Jahre hält, und Stellplätze für Zeltcamper sind auf den meisten Plätzen die günstigste Kategorie überhaupt. Wer mobil, minimalistisch und mit dem kleinsten Budget unterwegs sein will, kommt am Zelt kaum vorbei. Der Preis dafür: weniger Komfort, mehr Wetterabhängigkeit, und mit mittelmäßiger Ausrüstung merkt sich der Rücken jede Nacht auf der Isomatte.

Solo unterwegs: Wenn der Vorteil zusammenschrumpft

Für Alleinreisende zeigt sich das Camping-Argument von seiner zerbrechlichsten Seite. Klar, Hotels verlangen gerne unfaire Einzelzimmer-Zuschläge. Dieses Ärgernis kennen,Camper und Ferienwohnungs-Fans nicht, weil dort nach Stellplatz beziehungsweise Objekt abgerechnet wird, nicht nach Kopf. Das spricht für Camping. Doch sobald ein Fahrzeug gemietet werden muss, trägt der Solo-Reisende die kompletten Mietkosten allein, da es keinen Beifahrer gibt, mi dem man diese teilen kann. Rechnet man das durch, landet man bei täglichen Kosten von 115 bis 155 Euro für den gemieteten Camper. Zum Vergleich: Ein Apartment kostet als Solo-Reisender im Schnitt 80 bis 120 Euro, ein Hotelzimmer 110 bis 180 Euro. Sprich: Für Alleinreisende ohne eigenes Fahrzeug ist ein Apartment oft die smartere, weil günstigere und komfortablere Wahl. Nur wer bereits einen kleinen Camper besitzt, spielt hier wirklich in der günstigsten Liga mit Tagespreisen zwischen 45 und 65 Euro.

Familien: Hier zeigt Camping seine wahre Stärke

Ganz anders sieht die Rechnung aus, sobald Kinder mit an Bord sind. Hier entfaltet Camping seinen sogenannten Skalierungseffekt – und der hat es in sich. Der Grund ist simpel: Ob zwei oder vier Personen im eigenen Wohnmobil sitzen, ändert an den Fixkosten fürs Fahrzeug nichts. Auch Campingplätze rechnen häufig pauschal ab oder verlangen eine relativ geringe tagespauschal für jede Person: Ein Basispreis pro Stellplatz inklusive zwei Erwachsener, Kinder kosten oft nur einen kleinen Aufpreis von fünf bis zehn Euro. Damit landet eine Familie mit eigenem Fahrzeug bei rund 90 bis 130 Euro am Tag.

Im Hotel dagegen schlägt der Multiplikator gnadenlos zu: Jede Person zahlt mit, und spätestens wenn die Kinder zu groß fürs Beistellbett sind, sind zwei Zimmer oder eine teure Familiensuite fällig. Die Folge: 220 bis 420 Euro pro Tag, fast das Dreifache des Camping-Preises. Auch Restaurantbesuche für vier Personen, dreimal täglich, summieren sich gnadenlos.

Camping und Apartment punkten hier zusätzlich mit einem simplen, aber wirkungsvollen Vorteil: Selbstversorgung. Und im Wohnmobil „fährt die Küche immer mit“ – selbst auf der Fahrt entfallen teure Stopps an der Raststätte, weil das Pausenbrot eben schon im Kühlschrank liegt.

ReiseformSolo (Ø pro Tag)Familie mit 2 Kindern (Ø pro Tag)Größter Kostentreiber
Camping (eigenes Fahrzeug)45–65 €90–130 €Pauschalpreis pro Stellplatz, nicht pro Kopf
Camping (gemieteter Camper)115–155 €190–260 €Hohe Mietgebühren + Servicepauschalen
Apartment / Ferienwohnung80–120 €140–220 €Endreinigung, Nebenkosten, Größe
Hotel (inkl. Frühstück)110–180 €220–420 €Preis pro Kopf, oft zwei Zimmer nötig

Das Fazit

Zwei Dinge sollte man sich merken, bevor man den nächsten Urlaub bucht:

Erstens: Besitz entscheidet. Wer schon ein Wohnmobil, einen Wohnwagen oder ein Zelt im Keller stehen hat, campt praktisch zu Bestpreisen. Wer sich erst ein großes Familienmobil mieten muss, landet preislich schnell auf dem Niveau einer guten Ferienwohnung, wodurch der vermeintliche Spareffekt verpufft.

Zweitens: Je mehr Personen mitreisen, desto stärker verschiebt sich der Vorteil Richtung Camping und Apartment. Der Hotel-Preis steigt linear mit jedem zusätzlichen Kopf, der Camping-Preis dagegen kaum. Für Familien ist das eigene Wohnmobil deshalb nicht nur eine Frage der Romantik zwischen Kiefernwald und Abendsonne, sondern schlicht die günstigste Art zu verreisen. Solo-Reisende dagegen sollten genau nachrechnen – und im Zweifel eher zum Apartment als zum gemieteten Camper greifen.

Am Ende bleibt die schönste Wahrheit des Campings aber ohnehin dieselbe wie am Anfang: Der Blick aus dem Fenster ist meistens besser als jeder Hotelflur – und das kostet nicht mal extra.

Von der SIM bis zum Router: Tipps rund ums mobile Internet

Wenn man morgens die Schiebetür des Campers aufschiebt und die frische Luft eines noch halb verschlafenen Sees hereinzieht, dann merkt man, wie frei sich Reisen heute anfühlen können. Freiheit bedeutet heute nicht mehr nur, dass man einen tollen Ausblick hat. Freiheit bedeutet auch, dass man überall arbeiten, streamen oder kommunizieren kann. Mobiles Internet ist der unsichtbare Begleiter moderner Camper. Mal still, mal kraftvoll, immer dann präsent, wenn man ihn braucht. Hier entscheidet sich, ob aus einem Roadtrip ein fließender Alltag wird oder ein digitaler Kraftakt.

Ich zeig dir, wie du die richtige SIM-Karte findest, ohne lange suchen zu müssen.

Die perfekte SIM ist wie guter Kaffee im Camper. Sie muss zuverlässig sein, unkompliziert und überall funktionieren. Wenn du in Deutschland unterwegs bist, ist es oft am besten, eine Prepaid-Datenkarte zu nutzen. Sie halten, was sie versprechen, und das auch noch flexibel. Congstar hat eine gute Netzabdeckung von Telekom und bietet zuverlässige Verbindungen, auch wenn die Straßen irgendwann nur noch zu Pfaden werden. Auch sim.de hat echt gute Datenpakete für wenig Geld im Angebot. Das ist super für alle, die gerne streamen oder im Van arbeiten. Aldi Talk ist der perfekte Begleiter für spontane Trips, weil man die Karte fast überall bekommt und sofort nutzen kann.

Wenn du ins Ausland gehst, check mal internationale eSIM-Anbieter wie Holafly oder die Global SIM von ReiseSIM. Sie sind quasi die digitale Version von einem Reisepass. Man aktiviert sie und ist ohne jedes Gefummel sofort online. Die Preise variieren von Land zu Land, aber wer regelmäßig reist, spart damit Zeit und Nerven.

Was du bei der SIM-Wahl bedenken solltest

Beim Camping hast du oft unterschiedliche Anforderungen: Datenvolumen, Netzabdeckung, Flexibilität beim Aufladen, Roaming und Kosten. Wichtig ist:

  • Ein Datentarif (ohne große Telefonie)
  • Ein Netz mit guter Abdeckung an den Orten, die du bereist
  • Optional: EU-Roaming, wenn du grenzübergreifend fährst
  • Möglichst Prepaid, damit du nicht an langfristige Verträge gebunden bist

Empfehlenswerte SIM-Anbieter

Hier einige praktische SIM-Karten, die sich besonders gut für Camper eignen:

AnbieterTarifbeispiele (Daten) Stand 11/25Bemerkung
sim.dez. B. 18 GB für 9,99 €/Monat, 40 GB für 16,99 €/Monat Aktionstarife, EU-Roaming inklusive. 
Congstar Prepaid1 GB (2 €/4 Wochen), 3 GB (4 €), bis 15 GB (17 €)Nutzt das Telekom-Netz, sehr zuverlässig.
Aldi TalkInternet-Paket XL: 10 GB für 14,99 €/4 Wochen; Tages-, Wochen-FlatratesSehr flexibel, SIM-Karten leicht zu bekommen.
Internetsim.deLTE-Datentarife: z. B. 5 GB D2 für ~11,83 €Speziell für Router / iPad gedacht.
ReiseSIM (TravelFon / reisesim.de)Paket z. B. 30 Tage / 5.000 MB = 79 €; kleineres Paket 2.000 MB / 30 Tage = 34 €Ideal für grenzüber­greifende Reisen, funktioniert in über 200 Ländern.

2.3 Internationale SIM- und eSIM-Optionen

  • Holafly: Internationaler eSIM-Anbieter, Datenpläne in über 190 Ländern.
  • ReiseSIM Global (s. oben): gut, wenn du außerhalb Deutschlands / Europas unterwegs bist.

Was Camper online so alles machen

Viele unterschätzen, wie digital das Leben im Camper inzwischen ist. An Serienabenden kann es draußen rauschenden Regen geben. Meetings aus dem Bergtal, während der Wind am Solarpanel zupft. Gaming Sessions auf dem Tablet, wenn man den Sonnenuntergang schon dreimal fotografiert hat. Und natürlich die kleinen Dinge zwischendurch. Also, ich kümmere mich um die Navigation, die Updates für die smarten Geräte und die Recherchen zu den Stellplätzen. Heute läuft das alles wie geschmiert zusammen. Damit das funktioniert, muss die Verbindung halten.

Zwei Router, zwei Charaktere. Welcher passt zu welchem Campingstil?

Netgear Nighthawk M7 Pro

Wenn’s um Router geht, denkt man erst mal an die grauen Boxen, die in Wohnzimmern stehen. Im Camper sind sie die stillen Motoren der digitalen Freiheit. Der Netgear Nighthawk M7 Pro sieht aus wie ein Gadget aus einem futuristischen Studio. Kompakt, kraftvoll und auf Höchstleistung getrimmt. Er ist für alle, die unterwegs nicht nur surfen, sondern auch arbeiten, streamen und mehrere Geräte nutzen. Der Akku gibt ihm volle Power. Du kannst ihn easy auf einer Wanderung im Rucksack verstauen und hast trotzdem ein eigenes WLAN griffbereit. Die Geschwindigkeit ist echt beeindruckend und die Bedienung angenehm direkt. Aber die Leistung hat ihren Preis, deshalb ist es eher ein Premium-Tool für digital anspruchsvolle Camper.
Leistungsmerkmale: 5G (Sub-6), Wi-Fi 7, bis zu 6 Gb/s laut Hersteller, Akku mit ca. 13 Stunden Laufzeit, 2,5 GbE + 1 GbE, USB-C, Touch-Display.
Preis: ca. 999 € in deutschen Shops.

Stärken für Camper:

  • Extrem schnell: ideal für mehrere Geräte oder datenintensive Nutzer.
  • Akku macht ihn mobil einsetzbar, z. B. bei Rastplätzen ohne Strom.
  • Großes Display zur Kontrolle, einfach zu bedienen.
  • Gutes Sicherheitsprofil (5G, moderne WLAN-Standards).
    Schwächen:
  • Hoher Anschaffungspreis.
  • Akku muss regelmäßig geladen werden, sonst nicht voll stationär nutzbar.

Link: https://www.netgear.com/de/home/mobile-wifi/hotspots/mr7450

devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE

Der devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE ist im Vergleich fast wie der entspanntere Gegenpart. Er ist nicht so ein Freigeist und mehr ein Gastgeber, auf den Verlass ist. Wenn du ihn im Camper anbringst, sorgt er dafür, dass der Innenraum immer mit einem starken und gleichmäßigen Signal versorgt wird. Das ist perfekt für alle, die oft stundenlang an einem Ort stehen. Digitale Nomaden mit Laptop, Familien mit Tablets und Smart TV oder Paare, die abends Fotos synchronisieren. Er ist so stabil, dass man ihn sich wie eine Art WLAN-Wohnbasis vorstellen kann. Morgens schaltet man ihn ein und abends vergisst man ihn wieder. Im besten Sinne.

Leistungsmerkmale: 5G / LTE, Wi-Fi 6 Dual-Band, bis zu 3.600 Mbit/s, Nano-SIM (Plug & Play), 6 MIMO-Antennen, 2,5-Gigabit + 1-Gigabit Ethernet. 
Preis: ca. 449,90 € laut Hersteller.

Stärken für Camper:

  • Sehr stabiles, starkes WLAN dank 6 Antennen – gut, wenn du viele Geräte hast.
  • Keine Abhängigkeit von Akku (ist eher für stationären Einsatz im Camper gedacht).
  • Hohe physikalische Ports (2,5 GbE) – ideal, wenn du z. B. NAS oder kabelgebundene Geräte einsetzen willst.
  • Einfache Einrichtung: Nano-SIM einlegen, einschalten, los.
    Schwächen:
  • Kein eingebauter Akku: weniger mobil flexibel.
  • Etwas weniger High-Speed als der M7 Pro, insbesondere bei Spitzenbandbreiten.

Link: https://www.devolo.de/de/produkte/wifi-6-router-3600-5g-lte

Welche Wahl, für wen?

Wenn du viel unterwegs bist, oft den Standort wechselst oder lieber außerhalb klassischer Campingplätze arbeitest, ist das Netgear-Gerät genau das Richtige für dich. Wer dagegen sein Camp gerne aufschlägt, es gemütlich einrichtet und tagelang bleibt, für den ist das devolo Gerät die bessere Wahl. Beide sind echt schnell. Sie machen es halt nur auf ihre eigene Art.

Für Vanlife / Camper mit viel Bewegung
→ Netgear M7 Pro: Ideal, wenn du oft deinen Standort wechselst, Strom nicht immer garantiert ist und du maximale Flexibilität brauchst.

Für längere Standzeiten auf Campingplätzen
→ devolo Router: Wenn du mehrere Tage am gleichen Platz bleibst, bietet er stabile Verbindung, festes Setup und ist perfekt für stationäre Nutzung.

Für datenintensive Work-Camping
Beide sind geeignet, aber der M7 Pro ist aufgrund seiner Geschwindigkeit ein bisschen leistungsfähiger, besonders, wenn viele Geräte oder große Datenmengen im Spiel sind.

Zum Schluss noch ein paar Tipps

Es ist wirklich wichtig, den Datenverbrauch und die Netzabdeckung im Auge zu behalten. Gute SIM-Tarife ändern sich ständig, deshalb lohnt es sich, regelmäßig nachzusehen, ob sich etwas geändert hat. Wenn das Hauptnetz plötzlich schwächelt, wirkt eine zweite Karte als Reserve im Handschuhfach oft wie ein kleiner Zaubertrick. Externe Antennen können den Empfang auf abgelegenen Plätzen verbessern. Manchmal reicht es schon, den Router an ein Fenster zu stellen, statt mitten im Wagen. Kleine Handgriffe mit großer Wirkung.

  1. SIM-Hybridstrategie: Nutze mehrere SIMs (z. B. eine lokale SIM + eine Reise-SIM), um Ausfallsicherheit zu haben.
  2. APN konfigurieren: Manchmal ist es nötig, den APN (Access Point Name) manuell einzutragen, damit der Router ordnungsgemäß ins Netz kommt.
  3. Datenüberwachung: Richte in deinem Router ein Monitoring ein, damit keine Tarife „weglaufen“.
  4. Antenne überlegen: Wenn du nur schwaches Signal hast, kann eine externe Antenne helfen – vor allem bei festen Stehplätzen.
  5. Strommanagement: Plane deinen Stromverbrauch (insbesondere bei Akku-Routern) – 5G frisst mehr Energie.
  6. Backup-Lösung: Ein Smartphone mit Hotspot-Funktion kann als Fallback dienen, falls dein Router ausfällt.
  7. Tarifwechsel & Flexibilität: Prüfe regelmäßig, ob es günstigere oder leistungsstärkere SIM-Tarife gibt – besonders in verschiedenen Ländern.