#214: Die Känguru-Familie und andere Wahlverwandtschaften

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Schweden-Feeling in Canow, Interview mit Vorzeigeltern und Tipps fürs Wochenende

Gerd hat heute Rücken. Darum ist er auch ganz froh, dass Henning für das Programm zuständig ist. Nachdem dieser sich lang und breit angehört hat, wie schwer eine Gartenpflege ist und warum Alter nicht vor Dummheiten schützt, erzählt er von seinem letzten Wochenende.

Henning war der Einladung von Ahoi gefolgt und hat gemeinsam mit tollen Menschen den Herbstanfang in Canow gefeiert. Warum das ein ganz besonderer Event war, was er dort gemacht hat und wie der Platz so ist, erzählt er in der Folge.

Vor allem aber ist diese Folge einer großartigen Familie aus Chemnitz gewidmet: Die Känguru-Familie lebt in einem ausgebauten Schulbus und reist damit durch Europa. Zur Familie gehören neben den Eltern Jana und Hartmut mehrere Pflegekinder. Wie es zu dieser Konstellation kam, wohin die Reise geht und was die Pläne für die Zukunft sind, erzählen Jana und Hartmut in dieser Folge.

Ein Tipp noch: Vom 25. bis 28. September findet in Rendsburg die Caravan & Co statt, eine Camping-Messe für den hohen Norden. Henning und Gerd werden vor Ort sein, ein wenig über ihre Reise nach Australien sprechen und vor allem mit Ausstellern und anderen Gästen plaudern. Habt Ihr Lust? Es gibt noch Tagestickets!

Tickets gibt es auch für die Barkassentour „Abtörn„, die wir am 24. Oktober gemeinsam mit den Nordic Vancrews in Hamburg veranstalten. An Bord gibt es Musik, eine Bar verkauft leckere Drinks und es gibt tolle Preise zu gewinnen – zum Beispiel eine Powerstation von Bluetiit und eine Kuscheldecke von Unfold. Tickets gibt es hier: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html

Links zur Folge
Ahoi Camp Canow: https://ahoi-camp-canow.de
Die Känguru-Familie:https://kaenguru-familie.de
Filme über die Känguru-Familie bei YouTube:
https://youtu.be/04HwrkVq5mc
https://youtu.be/XGs0Gs9Y5PA

Caravan & Co in Rendsburg: https://www.caravan-und-co.de

Abtörn 2025“ von Campermen & Nordic Vancrews
Nordic Vancrews: https://campermen.de/abtoern/
Tickets: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html
In der Tombola befinden sich bisher folgende Gewinne:
Bluetti Elite 200 V2: https://de.bluettipower.eu/products/elite-200-v2-tragbare-powerstation?variant=54951687160184
Kuscheldecke von Unfold: https://unfold-outdoor.de/products/kuscheldecke

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#213: Lass uns Ford fahren

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Mit dem Nugget auf Festivals und ins Abenteuer

Was für ein Sommer: Gerd hat innerhalb von wenigen Wochen fünf Festivals besucht, was für ihn einen persönlichen Rekord darstellt. Wahrscheinlich resultiert ein Teil des Spaßes daraus, dass er sehr bequem unterwegs war und komfortabel campen konnte. Ford Deutschland hat ihm für die Tour einen Nugget zur Verfügung gestellt, genauer den Ford Nugget Titanium. Dabei handelt es sich um einen voll ausgebauten und ausgestatteten Campervan mit Aufstelldach und einer Küche im Heck.

Dirk Ellenbeck, Kommunikationschef von Ford Europa, ist ebenfalls begeisterter Camper. Er weiß, was das Reisen auf vier Rädern schöner und bequemer macht. Aus diesem Grund hat der noch ein paar Extras in den Van gepackt. Darunter Decken von Voted, magnetisches Geschirr von Silwy und weiteres Zubehör von Campnetic.

Auch Dirk ist im Sommer mit einem Nugget unterwegs gewesen, seiner war allerdings alles andere als ein Modell von der Stange. Er hat ein Allrad-Modell aus der Titanium-Edition noch einmal im Nugget Store by Hagemeier vergeilert. Neue Bereifung, leistungsstarke Stromversorgung, Fenster im Dach, Beleuchtung – der Platz reicht gar nicht aus, um alle Updates aufzulisten.

Außerdem wurde auf dem Caravan Salon in Düsseldorf ein weiterer Neuzugang vorgestellt, künftig lässt sich der Nugget auch mit einem festen Hochdach bestellen.

Es gibt also viel zu besprechen. Im Podcast-Talk geht es um die besonderen Nugget-Momente, beste Ausrüstung, Festivals und Musik, Urlaubsziele und nächste Etappen.

Links zur Folge
Ford Deutschland: https://www.ford.de
Ford Nugget: https://www.ford.de/nutzfahrzeuge-modelle/ford-nugget#nugget
Nugget Store by Hagemeier: https://nugget-store.de
Caravan Salon: https://www.caravan-salon.de

Voted: https://voited.de
Silwy: https://silwy.de
Campnetic: https://www.campnetic.com

Abtörn 2025“ von Campermen & Nordic Vancrews: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html
Nordic Vancrews: https://nordic-vancrews.de

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

Campervan-Test: Der Ford Nugget als Festival-Mobil

Ein Sommer, vier Reifen und fünf Festivals: In diesem Jahr ging es für Gerd in einem Ford Nugget auf die Äcker des Landes. So schlägt sich der Campervan bei widrigen Wetterbedingungen, schlechten Bodenverhältnissen und lautem Umfeld.

Manchmal entwickle ich unter der Dusche Ideen. So auch Anfang des Jahres, als mir nach einer kurzen Nacht kaltes Wasser über den Kopf lief. „Das ist ja wie auf einem Festival“, dachte ich und musste grinsen. Denn ich hatte wieder einmal Lust auf ein Wochenende voller Musik, wenig Schlaf und vor allem auf Camping mit Gleichgesinnten und guten Gesprächen. Festivals sind für mich eine Parallelwelt. Hier kann ich dem Alltag für eine Weile entfliehen. Ich lerne jedes Mal nette Menschen kennen, mit denen ich ein paar Stunden oder sogar mehrere Tage eine gute Zeit verbringe. Aber weil ein Festival auch immer ziemlich anstrengend ist, hatte ich mir nach dem letzten Mal geschworen, dass ich mir das nicht mehr antun möchte. Doch was kümmert mich mein Geschwätz vom letzten Jahr? Je mehr ich über Festivals nachdachte, desto größer wurde mein Hunger darauf. Da kam mir eine verrückte Idee: Warum nur ein Festival? Ich könnte endlich meinen alten Traum erfüllen und mehrere Musik-Events besuchen. Nur eine Sache stand für mich fest: Auf keinen Fall würde ich auf drei oder mehr Festivals zelten. Das hat nicht nur mit den Wetterbedingungen zu tun. Ich möchte komfortabel reisen, privates und berufliches Gepäck sicher verstauen, Nahrungsmittel kühlen und ein bisschen Hygiene sollte auch möglich sein. Da mein Camper im vergangenen Jahr gestohlen wurde und ich noch keinen Ersatz habe, war ich auf der Suche nach einer Alternative. Und bei Ford habe ich ihn gefunden.

Wie erzählt man einem Unternehmen, dass man eine tolle Idee hat und dafür Unterstützung benötigt? Ich habe es so probiert: „Hey, ich möchte ein paar Wochen auf Festivals fahren und brauche etwas, um meine Getränke zu kühlen. Es wird wahrscheinlich sehr matschig werden, und die Festivals werden garantiert Spuren hinterlassen.“ Mein Glück war, dass der Ansprechpartner selbst gerne mit dem Camper unterwegs ist und viele Festivals besucht. Ich musste gar nicht viel erklären. „Wann geht’s los? Wie lange willst du bleiben? Ich bin ganz schön neidisch!“, waren seine Antworten. Kurze Zeit später drückte er mir den Schlüssel für einen neuen Ford Nugget in die Hand.

Kleiner Wagen, großer Kompromiss

Campervans sind stets ein Kompromiss aus Größe, Preis und Komfort. Die Hersteller versuchen, in ein möglichst mobiles Fahrzeug viele praktische Dinge zu integrieren. Die wichtigsten Fragen sind dabei immer: Wo und wie schläft man? Was kann man mitnehmen? Wie sieht es mit Kochen und Waschen aus? Vans wie der Nugget sind von der Größe her limitiert. Der Vorteil: Er fährt sich im Straßenverkehr wie ein Pkw, Parkplätze sind kein Problem und auf Reisen kann man damit häufig Plätze nutzen, die für größere Fahrzeuge gesperrt sind. Ein Nachteil ist das Raumangebot. Oft muss man sich zwischen möglichst viel Gepäck oder möglichst viel Komfort entscheiden. Niemand möchte im Urlaub täglich zweimal Dinge hin- und hertragen, nur um einen Sitzplatz freizuräumen oder einen Kaffee zu kochen. 

Das Nugget-Konzept versucht, viele Wünsche zu berücksichtigen. Mit einer Länge von 5,05 Metern passt es auf jeden Parkplatz. Der Fahrgastraum bietet Platz für fünf Personen: zwei vorne und drei auf der Rückbank. Die Rückbank lässt sich zu einem Schlafplatz für zwei Personen umbauen. Der Clou und zugleich das Alleinstellungsmerkmal ist die Küche im Heck: Trotz der geringen Abmessungen befindet sich im hinteren Teil eine vollwertige Küche mit Schubladen-Kühlschrank, Zweiflammenherd und Spülbecken. Zusätzlich gibt es Schränke für Lebensmittel und Kleidung. Selbst für eine Trenntoilette ist Platz – ich hatte mich für die Trelino Origin XS entschieden.

Fünf Festivals to go

Diesmal geht es mit allem Komfort zu den Festivals. Auf dem Programm stehen das Hurricane Festival in Scheeßel, das Deichbrand-Festival bei Cuxhaven und das Roskilde Festival in der Nähe von Kopenhagen. Anschließend schaue ich noch auf dem Dockville-Festival in Hamburg vorbei und beende die Tour auf dem Vanlife-Ferropolis, wo ich mit Henning sogar auf der Bühne stehe. Bevor ich losfahre, werfe ich einen kurzen Blick auf die Technik und Ausstattung des Ford Nugget. Es handelt sich um das Titanium-Modell mit kurzem Radstand. Es gibt auch noch die Active-Variante mit anderen Design-Details, die Motorisierung ist allerdings identisch. Zur Wahl stehen Automatik und Gangschaltung, sogar eine Allrad-Option ist verfügbar. Wer die Version mit langem Radstand (L2) wählt, hat 40 cm mehr Platz. Das zeigt sich vor allem im Heck: Der Stehbereich ist größer und es gibt mehr Staufläche dank zusätzlicher Schränke.

Im Aufstelldach befindet sich das Bett. Hierzu wird die manuelle Verriegelung oberhalb der Deckklappe geöffnet und das Dach wird einfach nach oben gedrückt. Das Bett ist etwa 200 × 130 cm groß und bietet genug Platz für zwei Personen. Allerdings braucht man etwas Übung, um zu zweit darin zu schlafen und ins Bett zu gehen. Eine Leiter wird im Seitenschrank eingehängt und dient als Zugang zur Küchenzeile.

Alternativ kann man, wie ich, die Trenntoilette als Trittstufe nutzen. Das Bett ist relativ bequem. Das Kopfteil lässt sich etwas aufrichten, im Fußteil fehlt die Polsterung. Praktisch ist die angebrachte Beleuchtung an der Decke. Auf dem Seitenschrank gibt es außerdem eine Möglichkeit, ein Smartphone kabellos aufzuladen. Wenn man das Bett nicht braucht, kann man es hochdrücken und mit zwei Halterungen am Dach befestigen. So kann selbst ich mit meinen 193 cm im Fahrzeug stehen und mich relativ frei bewegen.

Platz ist in der kleinsten Hütte

Selbstverständlich habe ich die Festivals auch dazu genutzt, meine Campingausrüstung zu testen. Diese musste ich im Fahrzeug unterbringen und sicher verstauen. Außerdem galt es, genügend Vorräte für jeweils vier bis fünf Tage mitzunehmen, inklusive Getränke. Außerdem mussten meine Klamotten mit, eine Mischung aus sommerlicher Kleidung und Regenschutz. Hier zeigt sich dann doch, dass es sich um ein kleines Fahrzeug handelt. Technik wie Stromkabel passt gut unter dem Sitz im Wohnraum. Nahrungsmittel und Getränke habe ich unter der Spüle platziert. Der 33 Liter fassende Kühlschrank bietet genug Platz für Butter, Käse, Gemüse und weitere verderbliche Leckereien. Meine Kleidung konnte ich größtenteils im seitlichen Schrank unterbringen. Damit war jeder Platz genutzt. Ein großer Lautsprecher fuhr in der Küche mit. Eine Powerstation und eine größere Lampe musste ich dagegen vor der Rückbank auf dem Boden platzieren. Alles Weitere packte ich in eine Kiste, die ich während des Festivals auf den Fahrersitz stellte. Man muss schon Ordnung lieben und jeden Tag dafür sorgen, alles wieder an seinen Platz zu packen. Das funktioniert im Nugget alleine hervorragend, zu zweit ist es umständlicher, da immer jemand dem anderen im Weg steht. Glücklicherweise ist man ohnehin nur bei schlechtem Wetter im Wagen, da Festivals Outdoor-Events sind.

Die meisten Festivals finden auf eigentlich landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Die Stellplätze befinden sich also auf einem Acker. Der Boden ist uneben und häufig weich. Ich hatte ein bisschen Sorge, ob ich mit dem Nugget geradestehe oder gar im matschigen Untergrund steckenbleiben könnte. Auf dem Stoppelfeld des Hurricane Festivals sprangen bei meiner Platzsuche tatsächlich die Sensoren an und gaben ein paar Warnsignale zu möglichen Hindernissen. Aber meine Sorge war unbegründet. Der starke 170-PS-Motor und das Automatikgetriebe mit acht Gängen hatten keinerlei Probleme abseits der regulären Wege. 

Ohne Strom nichts los

Auf Festivals gibt es nur selten Plätze mit Stromanschluss. Dabei müssen nicht nur Getränke und Nahrungsmittel gekühlt werden, sondern auch mein Arbeitsgerät braucht Energie. Die Bordbatterie des Nugget versorgt vor allem den Kühlschrank mit Strom. Auch die Beleuchtung, die Spüle, die Außendusche, die Zündung des Kochers und die diversen USB-C-Anschlüsse werden von der Batterie mit Strom versorgt. Es gibt auch zwei klassische Steckdosen an Bord, allerdings keinen Wechselrichter, um 12 Volt in 220 Volt umzuwandeln. Eine Kaffeemaschine kann also nur bei externer Stromzufuhr betrieben werden. Ein Solarpanel ist ebenfalls nicht auf dem Dach montiert und es gibt auch keinen Außenanschluss für das Solarpanel, das ich für die Powerstation mitgenommen habe. Ich muss also während des Festivals mit dem Strom haushalten. Den Kühlschrank habe ich auf die kleinste Stufe gestellt, was absolut ausgereicht hat. Die Spüle habe ich nur zum Abwaschen und Händewaschen genutzt, sodass die 33 Liter des Wassertanks mehrere Tage reichten. Die Beleuchtung habe ich selten genutzt, da ich Akku-Lampen dabei hatte.

Lediglich mein Smartphone habe ich ab und zu aufgeladen. So reichte der Strom der Bordbatterie drei Tage lang. Das war überraschend lang, aber dennoch zu kurz für ein komplettes Festival. Meine Lösung, um mehr Strom zu erhalten, war sicher nicht perfekt: Ich habe den Motor des Wagens eine Stunde lang laufen lassen und anschließend meine Powerstation an die Außensteckdose angeschlossen. So hatte ich für die letzten beiden Tage genug Strom für den Kühlschrank. Wäre es mein Wagen, hätte ich nach dieser Erfahrung einen Außenanschluss für ein Solarpanel verbaut.

Apps und andere Funktionen

Besonders praktisch finde ich die Nutzung der zusätzlichen Apps. Mit FordPass kann ich beispielsweise den Status des Nugget überprüfen, die Türen öffnen und schließen, den Standort des Fahrzeugs anzeigen und sogar den Motor starten. Mit „CamperControl” kann ich wiederum die Beleuchtung im Innenraum regeln oder überprüfen, ob das Fahrzeug gerade steht. Noch komfortabler wird die Bedienung der vielen Funktionen über den großen Touchscreen im Heck. Besonders viel Spaß hat es mir gemacht, die Beleuchtung zu justieren. Neben der Helligkeit lassen sich auch die Farbwerte der gesamten Innenbeleuchtung einstellen. So habe ich den Wagen häufig in ein Diskomobil verwandelt: rotes Licht im Heck, grün und blau im vorderen Bereich. Lediglich ein Pulsieren im Takt der Musik fehlt noch – aber vielleicht ist das ja eine Idee fürs nächste Software-Update.

Beim ersten Festival hatte ich noch einen Pavillon von Dometic dabei. Aber der Wagen hat eine große und gute Markise an der Seite. Die Beine lassen sich zudem mit Erdnägeln befestigen. Auch Campingstühle muss man nicht mitschleppen, da in der Heckklappe zwei ziemlich bequeme Stühle integriert sind. In der Schiebetür ist ein Tisch mit Klappbeinen integriert, der sehr stabil ist, wenn er aufgebaut ist. Auch wenn mir Stühle, Markise und Tisch vielleicht nicht unbedingt gefallen, sind sie schlicht und praktisch. Und jedes Teil, das ich nicht extra mitnehmen muss, spart Platz im Fahrzeug.

Die Ausstattung ist nicht speziell für Festivals optimiert, sondern eher für einen Kurztrip an die See oder in die Berge. So schirmt das Dachzelt beispielsweise keinen Lärm ab, weshalb sich empfindliche Schläfer einen Gehörschutz einstecken sollten. Allerdings schläft man selbst bei schlechtem Wetter mit Wind und Regen gut und trocken. Ich mag die kurze Bauform des Nugget sehr, wenn ich alleine unterwegs bin. Zu zweit wäre die längere Variante wahrscheinlich angenehmer, vor allem bei längeren Touren. Da ich alleine oder mit meiner Frau auf den Festivals war, diente das Dachzelt als Schlafplatz. Wenn ein Freund mitgekommen wäre, hätte es mich genervt, dass ich für die Nacht das untere Bett aufbauen und tagsüber wieder Platz im Innenraum schaffen musste. 

Küchenparty unter der Heckklappe

Insgesamt ist der Wagen ein hervorragender Festivalbegleiter. Ich habe den großzügigen Platz im Innenraum sehr genossen, als ich mit Freunden einen Drink nehmen wollte, es draußen aber zu kalt wurde. Die Küche ist im hinteren Teil perfekt positioniert und der Kühlschrank ist groß genug für ein verlängertes Wochenende. Dank der Heckklappe ist man auch bei leichtem Regen gut geschützt. Auf einem Festival haben wir darunter eine Küchenparty gefeiert. 

Dennoch würde ich den Nugget nicht nur für Festivals nutzen. Für mich ist er ein Campervan für alle Gelegenheiten. Ich war damit sowohl in großen Städten als auch auf dem Land unterwegs. Ich war auf Stellplätzen am Meer und in den Bergen. Für ein Wochenende reicht der Strom, wer länger unterwegs ist, muss leider immer wieder extern nachladen, da der Akku noch recht schmal bemessen ist. Der Frischwassertank mit 33 Litern ist dagegen ausreichend groß. Überrascht hat mich, wie viel Zeug in die Schränke passt, wenn man etwas Ordnung hält.

Die Oberflächen sind etwas empfindlich, denn man sieht sofort jeden Fleck und jeden Dreck. Ich habe deshalb sehr häufig Wischlappen, Handfeger und Schaufel in die Hand genommen, um den cleanen Look zu bewahren. Schlafen im Zelt ist sicher nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt es gut. Und während andere Hersteller ein vollautomatisches Aufstelldach anbieten, gefällt mir, dass das Aufstelldach des Nugget von Hand hochgedrückt und heruntergezogen wird. Für alle, denen Zelten nicht zusagt: Inzwischen kann man auch eine Variante mit festem Hochdach ordern. Dann entfällt der Aufbau, man hat mehr Platz für Gepäck, Wintercamping ist möglich und beim Schlafen bleibt der Lärm draußen. Vielleicht ein Modell für den nächsten Festival-Sommer?

Ich muss mal eben bei Ford anrufen …

#212: Camper-Treffen mit Gewinn-Chance

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Mit Ahoi am See, mit Campermen im Hafen und mit Bluetti unter Strom

Nadine hat auf die Empfehlung von Henning gehört und ist zum Ahoi Camp Darß besucht. Der Platz liegt perfekt und an der Ostsee, einige Stellplätze für Zelte und Wohnwagen sind am Strand. Aber auch mit ihrem Wohnmobil stand Nadine super. Sie hat viel zu erzählen über den Platz.

Ahoi ist generell gerade sehr aktiv. Vom 19.–21. September feiert das Camp Canow an der Mecklenburger Seenplatte den Herbstanfang mit einem Wochenende voller Workshops, Vorträge, Live-Musik und natürlich Lagerfeuer. Das Programm des Events ist picke-packe-voll – und einer unserer Hörer kann mit einer Begleitung und Camper anreisen und mitfeiern. Die Bedingungen dafür findet ihr auf unserem Instagram-Kanal „thecampermen„.

Aber es gibt noch viel mehr Events: Vom 25. bis 28.9.25 findet in Rendsburg die Messe „Caravan & Co.“ statt. Viele Aussteller aus der Campingbranche werden im Norden neue Produkte und Services vorstellen. Und wir sind auch vor Ort: Am Freitag, den 26.9. haben wir im Rahmenprogramm zur Messe einen Auftritt, um vor den Messebesuchern ein wenig über den Podcast, unsere Reiselust und unseren Trip nach Australien zu erzählen.

Aber das war noch längst nicht alles: Am 24. Oktober werden wir zusammen mit den Nordic Vancrews in See stechen: Wir veranstalten zum Ende der Saison „Abtörn“ und gehen im Hamburger Hafen auf große Fahrt und machen zusammen mit Euch auf einer Party-Barkasse die Elbe unsicher. Mehr Infos findet Ihr auf der Event-Seite, wo ihr auch gleich das limitierte Ticket kaufen könnt. Und es lohnt sich dabei zu sein. Wir werden an Bord unter allen Gästen Preise verlosen. Zum Beispiel von der Firma Bluetti die Powerstation Elite 200 V2. Der Stromspender hat eine Leistung von 2600 Watt. Damit können sogar Großgeräte betrieben werden. Bis zu sieben Geräte können gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Mit einer Smartphone-App kann die Powerstation zudem per Bluetooth gesteuert werden. Dolles Ding. Also mitkommen, mitmachen und Gewinnen – und dann mit Glück diesen starken Kawentzmann in den Camper stellen. Ach ja: Wir haben noch ein paar Infos zu tollen Stellplätzen in der Nähe für Euch zusammengestellt.

Links zur Folge
Ahoi Camp Darß: https://ahoi-camp-darss.de
Ahoi Camp Canow: https://ahoi-camp-canow.de
Ahoi-Event zum Herbstanfang: https://ahoi-camp-canow.de/herbst-und-wintercamping/

Caravan & Co in Rendsburg: https://www.caravan-und-co.de

Bluetti Elite 200 V2: https://de.bluettipower.eu/products/elite-200-v2-tragbare-powerstation?variant=54951687160184

Abtörn 2025“ von Campermen & Nordic Vancrews
Nordic Vancrews:
https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#211: Eine Rallye mit guten Zielen

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Caravan Salon, Balkan-Ralley, Funkmikrofone und Barkassentour

Nach der Messe ist vor der Messe: Kaum sind die Campermen zurück vom Vanlife Ferropolis, ist Gerd auch schon wieder auf dem Caravan Salon in Düsseldorf. Kurz vor der Abreise hat er seinen Messebesuch der weltgrößten Caravan-Messe etwas geplant.

Henning spricht mit Manuel Lemke von den Busbustlern. Er ist gerade mit dem „Superlative Adventure Club“ auf einer Rallye im Balkan. Es geht mit aufgemotzten Oldtimer durch mehrere Länder – inklusive Offroad-Abenteuern. Es ist nicht nur ein großer Spaß: Die Busbastler sammeln für einen guten Zweck – im Prinzip für uns alle. Denn es geht um den erhalt der Moore. Hier könnt ihr für „Mission to Marsh“ spenden: https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/49716-busbastler-rallye-spendenaktion-zum-schutz-der-moore

Gerd hat zwei Funkmikrofone von Shure mitgebracht, die er in den letzten Wochen auf Festivals und Messen getestet hat: Die Ansteckmikrofone MoveMic Two und das kleine Handmikrofon [MoveMic 88+](https://www.shure.com/de-DE/produkte/mikrofone/movemic88plus?variant=MV88%252BW-Z6
). Hört doch in der Folge selbst, wie gut das klingt!

Zu guter Letzt noch kurz das Save the Date: Am 24. Oktober gehen die Campermen gemeinsam mit den Nordic Vancrews auf Barkassenfahrt im Hamburger Hafen. Und Ihr könnt dabei sein. Noch gibt es Tickets für die „Abtörn“-Tour. Und mitfahren lohnt sich: Unter allen Gästen werden tolle Preise verlost!

Links zur Folge
Caravan Salon: https://www.caravan-salon.de
Vanlife Ferropolis: https://www.vanlife-ferropolis.de

Balkan Express @ Superlative Adventure Club: https://superlative-adventure.com/balkan-express.html
Busbastler: https://www.busbastler.de
Manuel Lemke: https://www.manuellemke.de
Schalldose on Tour: https://www.instagram.com/schalldose.on.tour/
Spendenaktion für „Mission to Marsh“:
https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/49716-busbastler-rallye-spendenaktion-zum-schutz-der-moore

Shure MoveMic Two: https://www.shure.com/de-DE/produkte/mikrofone/movemic-two?variant=MV-TWO-Z6
Shure MoveMic 88+: [https://www.shure.com/de-DE/produkte/mikrofone/movemic88plus?variant=MV88%252BW-Z6
](https://www.shure.com/de-DE/produkte/mikrofone/movemic88plus?variant=MV88%252BW-Z6
)

Abtörn 2025“ von Campermen & Nordic Vancrews: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html

Nordic Vancrews: https://nordic-vancrews.de

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#210: Live vom Vanlife Ferropolis

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Lampenfieber, Aussteller und Impressionen

Wir waren wieder einmal auf unserer Liebling-Vanlife-Veranstaltung, dem Vanlife Ferropolis. Henning ist mit Sohn, Gerd mit Gattin angereist. Das zeigt schon, dass sich der ganze Event wie ein Familien-Treffen anfühlt. So war es dann auch. Wir haben uns mit Christoph von Paddelbrett die Nächte um die Ohren gehauen, immer wieder mit Rainer von Landy & Leute geschnackt. Wir saßen mit dem tollen Fotografen Hauke Dressler am Lagerfeuer, Raphael und Katie von Van & Davon waren ebenfalls da. Wir haben wie Camper getroffen, die schon einmal bei uns im Podcast zu Gast waren oder deren Produkte wir schon einmal vorgestellt haben.

Und schließlich hat uns Peter von Vans & Friends sehr freundlich auf der Bühne empfangen. Wir haben dort von unserer Camping-Reise durch Queensland in Australien berichtet. Ein kurzer Ausschnitt davon ist in der Episode zu hören, ingesamt haben sind wir vor dem sehr freundlichen Publikum noch einmal eine Stunde im herrlichen Reiseland unterwegs gewesen – wenn auch nur verbal.

Aber es gab auch viel Neues zu entdecken. Auf der Ausstellungsfläche unter den alten Baggern haben wir mit ein paar Ausstellern über deren neuen Services und Produkte gesprochen. Natürlich haben wir keine Möglichkeit, jeden zu Wort kommen zu lassen, in unserer Folge gibt es daher nur eine kleine Auswahl zu hören. Diese Auswahl zeigt aber auch schon, wie groß die Bandbreite an Firmen ist, die zum Vanlife Ferropolis fahren. Unsere Empfehlung: Einfach im nächsten Jahr selbst in die Stadt aus Eisen fahren und zum Ende des Sommers bei gutem Wetter eine fantastische Zeit mit Schwimmen, chillen und Schlemmen verbringen und dabei viele spannende Gespräche über unser aller Lieblings-Hobby zu führen.

Bis zum nächsten Mal, Vanlife Ferropolis. Wir freuen uns schon auf 2026!

Links zur Folge
Vanlife Ferropoplis: https://www.vanlife-ferropolis.de
Anfibio Packrafting: https://www.anfibio.com
Canada Gear: https://canadagear.de/
Camper&Go: https://www.camper-and-go.com
Kildwick: https://www.kildwick.com
Omnia Sweden: https://omniasweden.com/de/
Campervanspot: https://app.campervanspot.com/home

Abtörn 2025“ von Campermen & Nordic Vancrews: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html
Nordic Vancrews: https://nordic-vancrews.de

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

Abtörn 2025

Wir feiern – nachträglich – unser Jubiläum. Im Sommer haben wir unsere 200. Folge veröffentlicht. Das nehmen wir zum Anlass, mit Gästen eine kleine Partytour auf der Elbe zu unternehmen. Die Barkassentour findet am 24. Oktober ab 20.00 Uhr statt und dauert ca. drei Stunden, die Tickets sind limitiert. Die Tour organisieren wir zusammen mit unseren Freunden von Nordic Vancrews. Mitfahren und mitfeiern lohnt sich: Unter allen Gästen verlosen wir in einer Tombola unter anderem eine Powerstation der Firma Bluetti im Wert von über 1.000 Euro.

Hier geht es zum Vorverkauf: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html

Für alle unter euch, die die Saison mit uns im Camper an der Elbe anklingen lassen wollen:

Hier kommen ein paar nützliche Tipps, wo ihr entspannt stehen könnt.
Wir empfehlen euch, die Stellplätze in der unten aufgeführten Reihenfolge anzufahren – sie ist nach Entfernung zu den Landungsbrücken 6/7 sortiert. Der erste Platz ist der nächstgelegene, der letzte der am weitesten entfernte.
Das Beste: Alle Plätze sind gut fußläufig erreichbar!


1. Parkplatz Strand Pauli

Direkt an der Elbe gelegen – gleich neben dem beliebten Beach Club Strand Pauli.
Der Platz ist die ganze Woche über geöffnet, allerdings ist eine Reservierung leider nicht möglich.
Ausstattung gibt es hier keine: Weder Toiletten, Strom, Duschen noch Frisch- oder Grauwasser-Stationen sind vorhanden.
Der Platz bietet etwa 30 Stellplätze.

Entfernung zu den Landungsbrücken: ca. 7 Minuten zu Fuß
Kosten: Wohnmobil 19,50 € (Fr. bis Sa.)
Highlight: Ihr steht direkt an der Elbe – näher geht’s kaum!


2. Parkplatz Fischauktionshalle

Nur einen Katzensprung von der historischen Fischauktionshalle entfernt liegt dieser Stellplatz mit ca. 30 Plätzen.
Zugang zu einer öffentlichen Toilette ist in unmittelbarer Nähe gegeben, allerdings gibt es auch hier keinen Strom, keine Duschen sowie keine Wasserver- oder -entsorgung.
Bitte beachtet: Die Öffnungszeiten variieren, und ab Samstag um Mitternacht muss der Platz geräumt werden – dann wird der Fischmarkt aufgebaut.

Entfernung zu den Landungsbrücken: ca. 12 Minuten zu Fuß
Kosten: Wohnmobil 16 € (nur Freitag)
Highlight: Direkt an der Elbe gelegen
Tipp: Das Kopfsteinpflaster hier kann für unruhige Nächte sorgen – Ohrstöpsel oder Schalldämpfer könnten helfen 😉


3. Parkplatz Heiligengeistfeld

Unsere Garantie-Lösung, falls die ersten beiden Plätze voll sind – hier ist immer Platz!
Das Heiligengeistfeld liegt in der Nähe des Stadions vom FC St. Pauli. Auch der ikonische „Grüne Bunker“ ist nur einen Steinwurf entfernt. Der Eintritt auf den Bunker ist kostenlos, und der Aufstieg lohnt sich: Von oben habt ihr einen grandiosen Blick über die ganze Stadt.
Zu den Barkassen an den Landungsbrücken sind es etwa 25 Minuten zu Fuß.

Kosten: Wohnmobil 18 € pro Tag
Toilettenzugang kann beim Lösen des Parktickets für 5 € dazugebucht werden


Wir freuen uns auf euch!
Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt uns gern eine Mail an: henning(at)campermen.de

#209: Großstadt-Festival und Alpen-Urlaub

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Dockville-Festival, Camping im Piemont und eine Party-Einladung

In dieser Episode sprechen Gerd und Henning über die Herausforderungen des Campings, den Wohnraummangel in Städten und die Veränderungen in der Campingplatzlandschaft insgesamt.

Dann geht es um die jüngsten Festival- und Urlaubserlebnisse. Gerd war auf dem Dockville Festival in Hamburg. Das Festival findet in Hamburg-Wilhelmsburg statt, direkt an der Elbe. An zwei Tagen zieht das Dockville jeden Tag rund 25.000 Gäste an – und Gerd war in diesem Jahr einer davon. Im Podcast bringt er seine Eindrücke auf die Tonspur.

Henning erzählt wiederum von seiner Reiseerfahrungen in den Bergen und in Italien. Eigentlich wollte er in die Schweiz, doch das Wetter machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Also noch etwas weiter in den Süden, um dann im Piemont, genauer den italienischen Seealpen, gemeinsam mit Kind und Hund einen perfekten Platz zu finden – mit Sonnenschein, gutem Espresso und Badespaß. Sein neuer Lieblingsort ist Campingplatz Valle Gesso.

Dann noch zwei Themen in eigener Sache: Die Campermen sind auf dem Vanlife Ferropolis, um auf der Bühne von ihrer Australien-Reise zu erzählen. Das schöne Vanlife-Festival findet vom 21. – 24.8. in der Stadt aus Eisen statt.

Außerdem wollen wir – nachträglich – unser Jubiläum feiern. Im Sommer haben wir unsere 200. Folge veröffentlicht. Das nehmen wir zum Anlass, mit Gästen eine kleine Partytour auf der Elbe zu unternehmen. Die Barkassentour findet am 24. Oktober ab 20.00 Uhr statt und dauert ca. drei Stunden, die Tickets sind limitiert. Die Tour organisieren wir zusammen mit unseren Freunden von Nordic Vancrews. Mitfahren und mitfeiern lohnt sich: Unter allen Gästen verlosen wir in einer Tombola mehrere Powerstations der Firma Bluetti. Hier geht es zum Vorverkauf: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html
Tipp für alle, die mit dem Van oder Wohnmobil anreisen: Direkt nebenan gibt es auf der Fischmarkt-Fläche mehrere Übernachtungsplätze an der Elbe. Die Plätze lassen sich nicht reservieren, es gilt: Wer zuerst kommt, hat die beste Aussicht. Mehr Infos dazu gibt es zum Beispiel bei Stellplatz.Info: https://stellplatz.info/wohnmobilstellplatz/wohnmobilstellplatz-am-fischmarkt-hamburg

Links zur Folge
MS Dockville Festival: https://msdockville.de
Vanlife Ferropoplis: https://www.vanlife-ferropolis.de

Campingplatz Valle Gesso: https://www.campingvallegesso.com/?lang=de

Abtörn 2025“ von Campermen & Nordic Vancrews: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html
Nordic Vancrews: https://nordic-vancrews.de

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#208: Ein Espresso auf Föhr

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Kaffeemaschine mit Ecken und Kanten und Sommerurlaub auf der Insel

Reinald und Gerd gehen in dieser Folge ihrer Liebe zu Kaffee und Camping nach. Sie sprechen über die Bedeutung von Ästhetik und Stil beim Essen im Freien. Dabei stellt Gerd die innovative Espressomaschine Cube4 von Nivona vor, die perfekt für Kaffeeliebhaber ist, die viel unterwegs sind. Außerdem erzählt das Duo von seinen kulinarischen Abenteuern, von Nudelgerichten bis zu frischem Fisch.

Und dann hat Gerd einen Inseltipp parat: Er erzählt von seinen Erfahrungen auf der ruhigen Insel Föhr und begibt sich auf einen virtuellen Rundgang. Die Insel Föhr ist eine versteckte Perle für Camper. Von Dagebüll geht es mit der Fähre direkt auf die Insel. Ein toller Platz am Meer ist der Wohnmobilstellplatz Utersum.

Obendrein gibt es noch ein paar Buchtipps, mit denen man komplett in fremde Welten eintauchen kann.

Links zur Folge
Henning als Manfred Mack-Müller bei TKKG in der Folge „Rauschgift-Razzia im Internet“ bei Spotify.

Wohnmobilstellplatz Utersum auf Föhr: https://wohnmobile-foehr.de
Wyker Dampfschiffs-Reederei W.D.R.: https://www.faehre.de

Nivona Cube 4: https://nivona.com/cube

Percival Everett „Dr. No“: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/percival-everett-dr-no-9783446284173-t-5680
Percival Everett „James“: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/percival-everett-james-9783446279483-t-5217
Mark Twain „Bummel durch Europa“: https://de.wikipedia.org/wiki/BummeldurchEuropa

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

Festival-Gadgets: Camping mit Soundtrack

In der Festival-Saison 2025 hat sich wieder gezeigt: Mit den richtigen Gadgets wird jedes Festival selbst bei widrigen Bedingungen eich echtes Fest. Wir stellen hier die passende Ausrüstung vor, mit dem man das Wochenende auf dem Campground perfekt verbringt.

Was für eine Tour: In diesem Jahr war ich auf mehreren Festivals und habe dort nicht nur unzählige Bands gesehen, sondern auch viel Zeit auf dem jeweiligen Campingplatz verbracht. Hier ist ein Bericht meiner Festival-Tour: Vom Zuschauer zum Mitmacher. Aber es sind eben nicht nur die coolen Acts, die mich auf dem Hurricane, dem Roskilde-Festival und dem Deichbrand begeistert haben. Auch die passende Ausrüstung hat mir viel Freude bereitet. Da ist zuerst einmal der Ford Nugget in der Titanium-Ausstattung, der mir für die Tour zur Verfügung gestellt wurde. Darüber berichte ich an anderer Stelle. Hier stelle ich vielmehr coole und praktische Mitnahme-Objekte vor. Die Bandbreite reicht von der richtigen Hygiene über fetten Sound bis zur kulinarischen Versorgung.

Teufel Rockster Neo

Ein Festival ohne Musik ist wie ein italienischer Abend ohne Pasta und Pizza. Und der gute Sound muss auf dem Campground nicht aufhören. Die Firma Teufel hat mit der Rockstar Neo einen ganz schönen Kawenzmann neu im Sortiment. Der Lautsprecher erinnert optisch sehr stark an das Modell eines dänischen Konkurrenten, in Details gibt es aber deutliche Unterschiede. Erst einmal zu den Eckdaten: Die Neo wiegt mit Akku mehr rund 17 Kilogramm und sie ist etwa 65 cm hoch. Da heißt, sie nimmt im Camper eine Menge Platz ein. Die Mitnahme lohnt sich dennoch: Der Akku hält bei mittlerer Lautstärke 36 Stunden durch. Bei voller Pulle erreicht die Box 130,5 dB, die Laufzeit reduziert sich dadurch natürlich. Zwei XLR-Kombi-Anschlüsse sind für Zuspieler und Mikros, ein USB-C-Anschluss lädt das Smartphone auf. Per App lässt sich der Sound einstellen und per Party Link können insgesamt bis zu 100 Rockster-Lautsprecher miteinander verbinden werden. Auf den Festivals, die ich besucht haben, reichte der Sound der Box locker dafür aus, auch die Nachbarn mit meiner Musik zu beglücken. Wir haben unseren Platz zur Partyzone erklärt. Übrigens kann die Neo auch leise Töne – und der Klang ist sowohl Outdoor als auch Indoor ausgezeichnet.

UVP: 900 Euro
Link zum Hersteller: https://teufel.de/rockster-neo-107001828

Pavillon Dometic Hub 2 Redux

Wenn man etwas auf Festivals lernt, dann das, dass man ein Pavillon mitnehmen sollte. Bei Sonne spendet der Schatten, bei Regen hält er trocken. Aber vor allem ist es auch sehr gemütlich, mit seiner Festival-Crew unterm Pavillon zu sitzen – man baut sich irgendwie ein bisschen sein Wohnzimmer. Ich habe auf die Festivals den Hub 2 Redux von Dometic dabeigehabt. Der Pavillon wird nicht mit Stangen in Form gebraucht, sondern mit Luft. Man muss sich das vorstellen, als würde man einen Kite-Shirm aufpumpen. Die Luft wird dann auf Spannung in die vier Beine und das Dachkreuz gepumpt. Das ist gar nicht so anstrengend, wie es klingt. Zumal sich der Pavillon fast wie von selbst aufrichtet und schon nach kurzer Zeit sehr stabil steht. Mit den vier Spannbändern wird er in Position gehalten und bleibt selbst bei Böen gut stehen. Es ist eine Bodenplane eingehängt, die ich erst seltsam fand. Aber das sorgte selbst bei Regen für trockene Füße, ich schleppte den Matsch des Ackers nicht in den Wagen. Mir gefällt die eckige Form sehr, noch mehr mag ich das geringe Packmaß. Das Hub 2 passt nach dem Abbau und Entleeren in eine Tasche in der Größe eines Dufflebags. Nicht zu gut gefällt mir der hohe Preis. Aber es ist eben auch kein Einweg-Pavillon, wie man sie zu tauseidenen auf den Festivals sieht. Es ist ein Begleiter für restliche (Festival-)Leben.

Mehr dazu in der Podcast-Folge „Sechs Sterne in Dänemark“:

UVP: 690 Euro
Link zum Hersteller: https://www.dometic.com/de-de/outdoor/campen-mit-dem-auto/campingzelte/pavillons/16-1604-160410-160410002-326909?v=9120001968

Gummistiefel Vierzonord von Le Chameau

Es ist eigentlich immer wieder das gleiche Szenario: Dann, wenn es eigentlich bestes Wetter geben sollte, auf einem Festival zum Beispiel, kann man großer Sicherheit davon ausgehen, dass es zwischendurch auch mal regnen wird. Das ist an sich nicht schlimm und bringt auch mal eine Erfrischung mit. Aber die meisten Festivals finden auf Äckern der Republik statt. Und dann wird bei Regen der Boden weich und die Füße nass und kalt. Wie soll man da bitte schön mehrere Stunden Freude bei den Konzerten haben? Eben, geht nicht. Es sei denn, man hat das richtige Schuhwerk an den Füßen. Ich habe die Gummistiefel von Le Chameau getragen. Die Stiefel werden nach von Hand in Frankreich gefertigt – und das schon seit Generationen nach alten Vorlagen. Das Innenfutter ist aus Neopren, wodurch wirklich keine Feuchtigkeit an die Füße kommt, aber auch langes Tragen kaum beeinträchtigt. An einem Festivaltag habe ich die Stiefel mehrere Stunden getragen. Das Resultat: keine Schrumpelfüße, kein Geruch. Ich bin begeistert von der Qualität, der hohe Preis passt, wenn man Verarbeitung und Material berücksichtigt. Die Stiefel halten bei guter Pflege bis zum letzten Festival – und wahrscheinlich noch darüber hinaus.

UVP: 290
Link zum Hersteller: https://www.lechameau.com/de-de/products/mens-vierzonord-neoprene-lined-wellington-boot-black

Hüte von PAC

Mein Haare werden schütter. Doof, aber ist nun einmal so. Vor ein paar Jahren hatte ich mir einen kleinen Sonnenstich zugezogen, als ich meine Mütze vergessen hatte. Das passiert mir nie wieder. Im Gegenteil, ich habe immer eine Auswahl dabei. Wollmützen sind bei Hitze aber nicht immer die richtigen Kopfbedeckungen. Für die Tour hat mir die Firma P.A.C. ein paar Hüte geschickt, zum Beispiel einen Bucket-Hat oder einen Boonie-Hat. Mein Lieblingshut ist der Ecuador Panama Hat, ein Strohhut mit breiter Krempe. Die Auswahl an Hüten ist groß, viele davon gibt es unterschiedlichen Farb-Designs. Ich habe mich, wie sollte es anders sein, vor allem mit Modellen in schwarz behütet. Vor allem, weil sie UV-Strahlung abhalten und so noch mehr vor der Sonne schützen, als einfach nur ein Stück Stoff. Die Preise der Hüte sind relativ niedrig. Oder anders gesagt: Sie sind auf deinem Level mit den Hüten anderer Hersteller.

Link zum Hersteller: https://www.pac-original.de

Trinkflasche Platypus Soft Bottle

Um auf dem Festival-Gelände nicht zu viel Geld für Getränke auszugeben, nimmt man einfach seine eigenen mit. Allerdings ist das nur bedingt erlaubt, normale Flaschen sind häufig tabu. Dafür darf man eine durchsichtige Faltflasche auch mit Füllung mitbringen. Wir hatten die Platypus Softbottle im Test. Es passt ein Liter Flüssigkeit rein, die leere Flasche kann man zusammenfalten und in die Hosentasche stecken. Der weite Deckel ermöglicht es, dass man sie an entsprechenden Stationen mit Trinkwasser füllen kann. Und außerdem kann man sehr gut daraus trinken, da sie wie ein ganze normale PET-Flaschenöffnung konzipiert ist. Der Preis ist happig für das bisschen Plastik, es gibt ganz sicher auch günstigere Modelle anderer Hersteller. Aber die Qualität ist gut.

UVP: ca. 16 Euro
Link zum Hersteller: https://cascadedesigns.com/de-eu/products/softbottle?srsltid=AfmBOopGqnQ-6ZDOvdZdG_4_542smSeRRkrMxbtC9ssCfLGo2Gsv22an

YETI Rampler 3,8 Liter

Da wir schon einmal beim Thema Wasser sind: Auf einem Festival sollte man viel trinken – und damit meinen wir eben vor allem Wasser. Aber wer will schon unzählige PET-Flaschen mitschleppen? Hier bietet es sich an,eine große Kanne mitzunehmen, in die man an Trinkwasserstationen auffüllen kann. Der Rumbler von Yeti hat ein Fassungsvermögen von fast vier Litern. Die Isolierkanne aus Edelstahl mit Doppelwand hält das Wasser mehrere Tage kühl. Mit zwei Kilo Leergewicht ist sie aber recht schwer, gefüllt sind es dann immerhin sechs Kilo. Das macht es auch nicht einfacher, wenn man es ausgießen will. Die große Öffnung ist dagegen superpraktisch. Da passen sogar Eiswürfel rein, was das Wasser noch weiter kühlt. Unser Tipp: Füll einfach die ganze Kanne mit Eiswürfeln. Die halten ein oder zwei Tage gut in Form. Das Schmelzwasser kann man dann trinken oder zum Kochen benutzen. Heiße Flüssigkeiten bleiben in der Kanne natürlich auch lange warm, aber das ist auf einem Festival eher unpraktisch.

UVP: 150 Euro
Link zum Hersteller: https://de.yeti.com/collections/getrankebehalter/products/rambler-1-kanne-stainless-steel

Voited Outdoor Fleece-Decke

Wenn ich auf ein Festival gehe, will ich den perfekten Komfort – und dabei gerne stylisch und nachhaltig unterwegs sein. Die Outdoor-Decke von Votied ist für mich der ideale Begleiter: ultraleicht, aber unglaublich kuschelig. Das Fleece fühlt sich an wie ein warmer Lieblingspulli, gleichzeitig hält die Decke zuverlässig Wind, Feuchtigkeit und kühle Nächte fern. Mit wenigen Handgriffen wird die Decke zum gemütlichen Kissen – perfekt für den Van. Durch das umweltbewusste Recycling-Material weiß ich zudem, dass ich meinen Outdoor-Lifestyle mit gutem Gewissen genießen kann. Ob am Grill oder zwischen Abends vorm Camper, die Decke ist für mich nicht einfach nur ein Stück Stoff, sondern Teil meines Festival-Erlebnisses.

UVP: 130 Euro
Link zum Hersteller: https://voited.de/products/fleece-outdoor-blanket-jasper

Trenntoilette Trelino Origin XS

Ein eigenes Klo ist Gold wert auf dem Festival. Dixis sind häufig nicht sehr sauber, vor den Klo-Wagen sind wiederum lange Schlangen. Also habe ich eine Trenntoilette mitgenommen, die mir auf den Festivals sehr gute Dienste geleistet hat. Aber anstatt hier lange darüber zu schreiben, habe ich im Podcast darüber gesprochen. Hier ist die Folge:

UVP: 419 Euro
Link zum Hersteller: https://www.trelino.com/de/collections/origin/products/trelino®-origin-s-composting-toilet