#241: Ein Espresso mit Hanseatic Help

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Wir testen eine Espresso-Maschine der Superlative und erfahren, wo alte Zelte helfen können

In dieser Folge haben wir eine wilde Mischung für euch: Es wird technisch-nerdig in der Bordküche und wir schauen darauf, wie euer altes Camping-Equipment nach dem Festival noch richtig Gutes tun kann.

Der 9Barista MKII – Espresso-Perfektion ohne Strom
Henning hat mal wieder zugeschlagen und ein echtes Schmuckstück für Kaffeeliebhaber dabei. Der 9Barista MKII sieht nicht nur aus wie ein Teil aus einem Düsenjet, er funktioniert auch fast so.

Im Gegensatz zur klassischen Bialetti baut dieses Teil echten Druck von 9 Bar auf – genau wie die großen Maschinen in der Barista-Bar. Henning erklärt euch, wie das System mit dem Wärmetauscher funktioniert, warum das Teil fast unkaputtbar ist und ob der Espresso im Camper wirklich so gut schmeckt, wie er verspricht.

Infos zum Kocher: 9barista.com

Hanseatic Help: Zelten für den guten Zweck
Gerd hat mit Susann von Hanseatic Help gesprochen. Die Truppe macht einen Wahnsinnsjob, besonders auf den großen Festivals wie dem Hurricane oder Wacken.

Wer kennt es nicht? Nach ein paar Tagen Dauerregen und Party lassen viele ihre Zelte, Schlafsäcke oder Isomatten einfach auf dem Platz liegen. Anstatt dass der Kram im Müll landet, sammelt Hanseatic Help die Sachen ein. Alles wird professionell gereinigt und dann an Obdachlose oder Menschen in Krisengebieten verteilt.

Susann erzählt uns, wie die Logistik dahinter aussieht und wie auch du helfen kannst – egal ob mit Sachspenden, deiner Zeit oder einer kleinen Finanzspritze für die Transportkosten.

Mehr über die Organisation: hanseatic-help.org

Wir freuen uns über dein Feedback!
Hast du den 9Barista schon mal ausprobiert oder warst du selbst schon als Volunteer auf einem Festival dabei? Schreib uns oder hinterlass uns eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts.

Viel Spaß beim Hören!

Links zur Folge
Espressokocher 9Barista MKII: https://9barista.com/pages/how-9barista-mk2-works

Hanseatic Help: https://hanseatic-help.org

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JBL Bandbox Solo: Die Box, die dich zur Band macht

Ich war mal Sänger. In einer echten Band, mit echtem Schlagzeuger, echtem Gitarristen, dem ganzen Chaos. Dann zog der Gitarrist nach Schweden, und der Rest verlief sich im Sand. So stirbt Rockmusik. Nicht mit einem Knall, sondern mit einem Umzugswagen Richtung Stockholm.

Seitdem singe ich alleine. Was bedeutet: Ich singe gegen eine Stille, die bewertet. Kein Schlagzeug trägt einen, keine Gitarre fängt einen auf. Wer schon mal versucht hat, sich selbst zu einer Aufnahme vorzustellen, in der man eigentlich fehlt, weiß: Es klingt ungefähr so inspirierend wie das Probe-Sitzen auf einem IKEA-Sofa.

Dann kam die JBL BandBox Solo auf meinen Schreibtisch. Und ich will ehrlich sein: Ich habe sie erst nicht ernst genommen. Sie ist 15 Zentimeter breit, 8,7 Zentimeter hoch, 5,5 Zentimeter tief und wiegt 530 Gramm. Das ist kleiner als mein Wörterbuch und leichter als meine Erwartungen.

Was sie kann, klingt absurd. Ist es aber nicht.

© JBL
© JBL

Das Prinzip ist so simpel wie irritierend clever: Man streamt einen Song per Bluetooth, steckt Gitarre oder Mikrofon an, und dann erledigt die sogenannte Stem AI den Rest. Sie trennt in Echtzeit Gitarre, Gesang und Schlagzeug aus dem Mix. Man blendet die Spur aus, die man selbst übernehmen will, und spielt. Einfach so. Der Original-Sänger macht Pause, man selbst übernimmt.

Das klingt nach einem dieser Gadget-Versprechen, die im Video toll aussehen und in der Realität nach zwanzig Sekunden enttäuschen. Tat es nicht. Die KI-Trennung funktioniert sauber, bei vernünftig produzierter Musik überraschend präzise. Natürlich ist sie kein Wunder: Bei Lo-Fi-Produktionen aus den Siebzigern mit allem auf einer Spur wird es unscharf. Aber das weiß man auch, bevor man anfängt.

18 Watt RMS liefert die Box, ein 2,25-Zoll-Fullrange-Treiber mit einem Frequenzgang von 73 Hz bis 20 kHz. Das ist kein Profi-Monitor und soll keiner sein. Für eine Übungssession im Wohnzimmer reicht der Klang, mit Kopfhörern klingt es sogar richtig gut. Praktisch, denn der Nachbar schläft manchmal schon.

Gitarrenverstärker aus der Westentasche

© JBL

Neben der KI-Stem-Trennung hat die BandBox Solo klassische Verstärkermodelle an Bord. Vintage-Crunch, modernen Clean-Sound, Phaser, Chorus, Tremolo, Reverb. Das ist kein vollständiges Pedalboard, aber es ist auch kein Witz. Wer schon mal eine Gitarre direkt in einen kleinen Bluetooth-Lautsprecher gesteckt hat und gehofft hat, dass irgendetwas Anständiges rauskommt, weiß: Der Unterschied ist enorm.

Über die JBL One App lässt sich alles steuern, Lautstärke, EQ, Tonhöhe, Verstärkermodell. Die App funktioniert stabil, was bei Hersteller-Apps nicht selbstverständlich ist. Wer den Song gerne einen Halbton tiefer hätte: Tonhöhe verschieben, fertig.

Der LED-Pixelbildschirm an der Front ist eine echte Freude, klein, aber gut lesbar, zeigt Tuner, Metronom, aktuellen Effekt. Und er dimmt sich automatisch, wenn man spielt. Wer ihm das beigebracht hat, hat verstanden, was Musiker brauchen.

Mein Freund Jens. Dänemark. E-Drum.

Ich habe die Box meinem Freund Jens mitgegeben. Jens war der Schlagzeuger unserer Band, der einzige, zu dem der Kontakt gehalten hat. Musik machen wir schon lange nicht mehr zusammen, aber er ist noch immer der Typ, der ein E-Drum mit in den Dänemark-Urlaub nimmt. Was bereits eine eigene Geschichte wäre.

Er hat das E-Drum angeschlossen, seine Lieblings-Tracks gestreamt, die Schlagzeug-Spur per KI ausgeblendet und einfach mitgespielt. Seine Rückmeldung war kurz: Es hat geklappt. Für Jens, der Musiker ist und kein Lobbyist, ist das die höchste Auszeichnung.

Was fehlt. Was nervt.

© JBL

Kein Ladegerät im Lieferumfang. Für ein Gerät dieser Preisklasse eine merkwürdige Entscheidung. 249 Euro sind nicht wenig für eine Box dieser Größe, und dann fehlt das Netzteil. Man braucht ein USB-C-Ladegerät mit 5 Volt und 3 Ampere, was man zwar in fast jedem Haushalt findet, aber trotzdem.

Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 6 Stunden. Das ist solide für eine Session, für einen ganzen Urlaubstag auf der Terrasse mit Jens‘ Schlagzeugausdauer nicht ganz ausreichend. Per USB-C in rund dreieinhalb Stunden wieder voll, auch das geht.

Für wen ist das hier?

Für alle, deren Band irgendwann aus logistischen oder schwedischen Gründen aufgehört hat zu existieren. Für Sänger, die die Leadstimme rausnehmen und selbst ran wollen. Für Gitarristen, die Licks lernen wollen, ohne die Hälfte des Songs wegzudenken. Für Schlagzeuger auf Reisen mit E-Drum und dänischen Ambitionen.

Und ganz besonders für alle, die mit dem Van irgendwo stehen, wo es keinen Strom gibt und die Nachbarn hundert Meter entfernt zelten. Die BandBox Solo läuft sechs Stunden auf Akku, passt in jeden Rucksack und macht mit Kopfhörern keinen Laut nach außen. Wer abends am Campingplatz nicht der werden will, über den alle reden, spielt einfach leise weiter. Die Box macht das möglich, ohne dass man auf irgendetwas verzichten muss.

Die JBL BandBox Solo kostet 249 Euro, wiegt 530 Gramm und ist die ehrlichste Antwort auf die Frage, wie man alleine spielt, ohne sich allein zu fühlen. Wer damit auf der Terrasse sitzt und seine Lieblingssongs mitsingt, füllt die Lücke nicht. Aber er macht sie kleiner.

Drei Stühle, eine Wahrheit: Sitzen ist unterschätzt

Es gibt Menschen, die beim Camping ihren Stuhl mit derselben Ernsthaftigkeit auswählen wie andere ihren Lebenspartner. Ich bin einer von ihnen. Und nein, ich schäme mich nicht dafür. Ein Test der neuen Outwell-Stühle Tidal, Ripple und Breaker.

Wer denkt, ein Campingstuhl sei ein Campingstuhl, hat noch nie nach einem langen Wandertag auf dem falschen Modell gehockt. Ich meine diese Sorte Klappmöbel, die aussieht wie ein orthopädischer Albtraum aus den Neunzigern: das Gewissen eines schwedischen Möbelkonzerns, der Komfort eines Gefängnisstuhls. Ich kenne das. Ich war dabei. Ich werde es nie vergessen.

Outwell hat mit Tidal, Ripple und Breaker drei Stühle gebaut, bei denen man das Gefühl hat, dass endlich jemand das Sitzen draußen so ernst nimmt wie das Schlafen drin. Alle drei haben dasselbe Grundgerüst: pulverbeschichteter Stahl, Duraflexi-Gewebe aus 100 Prozent Polyester, 120 Kilogramm Traglast. Was sie unterscheidet, ist ihre Persönlichkeit.

Getestet habe ich alle drei in meinem Garten. Wer jetzt denkt, das sei kein richtiger Test, hat noch nie in einem schlechten Stuhl im eigenen Garten gesessen und gemerkt, dass er eigentlich lieber drinnen wäre. Der Garten lügt nicht.

Der Tidal: Für Menschen, die auch beim Nichtstun Haltung bewahren wollen

© Gerd Blank

Der Tidal ist der Patriarch der Gruppe. Hohe Rückenlehne, vier verstellbare Positionen, und das Gefühl, dass man sich hier für den Rest des Abends einrichtet. Ich saß darin und starrte in die Abendsonne, während nebenan jemand erklärte, dass man Zelte heute mit einer App aufpumpen kann. Ich hörte nur halb zu. Der Stuhl erlaubte es mir.

© Outwell

Die Sitzhöhe beträgt 45 Zentimeter. Das ist ungefähr die Höhe, ab der man beim Aufstehen nicht mehr seufzt. Das Packmaß von 19 mal 18 mal 94 Zentimetern passt problemlos in jeden Kofferraum, und mit 5 Kilogramm ist er der Schwerste im Trio. Diesen Unterschied spürt man beim Tragen, nicht beim Sitzen. Und Sitzen ist der Punkt.

Das Duraflexi-Gewebe gibt beim Zurücklehnen federnd nach, ohne einen durchsacken zu lassen. Man schwitzt nicht, weil das Material atmet. Was für eine Selbstverständlichkeit, die viel zu selten selbstverständlich ist.

Der Ripple: Der Stuhl für alle, die sagen, sie brauchen keinen besonderen Stuhl

© Gerd Blank

Der Ripple ist das Gegenteil von Aufsehen. 4,4 Kilogramm, 69,95 Euro, keine Montage, keine große Geschichte. Genau darin liegt sein Charme.

Er ist breiter gebaut als der Tidal und hat extra große Standfüße für Untergründe, auf denen andere Stühle wie betrunken wirken. Wer schon mal erlebt hat, wie ein Campingstuhl auf feuchtem Rasen nach innen kippt und einen dabei auf die Knie zwingt wie bei einem unfreiwilligen Gebetsmoment, weiß was ich meine. Mein Rasen war nach dem Regen der Vortage eine gute Prüfung. Der Ripple bestand sie kommentarlos.

Aufgeklappt misst er 64 mal 58 mal 90,5 Zentimeter, die Rückenlehne ist etwas niedriger als beim Tidal, der Komfort vergleichbar. Ich saß darin beim Frühstück und dachte: Das ist der Stuhl, über den man hinterher nicht redet, weil er einfach funktioniert hat. Empfehlung für alle, die weniger Stuhl-Diskussionen und mehr Kaffee wollen.

Der Breaker: Bodennah und unentschuldigt

© Gerd Blank

Der Breaker ist für alle, die verstehen, dass Niedrig-Sitzen keine Niederlage ist. Mit 32 Zentimetern Sitzhöhe bringt er einen 13 Zentimeter näher an den Boden als die anderen beiden. Näher ans Feuer, näher ans Wesentliche. Er ist für Strand und Lagerfeuerkultur gemacht, und man merkt das sofort: Die Perspektive ändert sich. Gespräche werden anders. Abende werden länger. Mein Garten hat keine Meeresbrandung, aber der Breaker machte auch vor einem selbstgebauten Feuerschalenabend eine gute Figur.

Drei verstellbare Positionen statt vier wie beim Tidal. In der Praxis völlig ausreichend. Mit 4,7 Kilogramm liegt er zwischen Ripple und Tidal, das Packmaß von 19 mal 19 mal 75 Zentimetern ist das kompakteste der drei. Ein Stuhl, den man noch schnell einwirft, wenn man eigentlich schon fertig gepackt hat.

Was den Breaker von einem schlichten Strandliegestuhl unterscheidet: Er ist kein Kompromiss, sondern eine Entscheidung. Man wählt ihn bewusst, weil man nah am Boden sein will, Flammen beobachten oder Sterne zählen möchte.

Und die Frage, die sich alle stellen: Welchen nehmen?

Ich habe alle drei an einem Wochenende getestet, im Garten, mit Kaffee, Buch und gelegentlichem Regen. Morgens der Ripple zum Kaffee, nachmittags der Tidal zum Lesen, abends der Breaker nah am Feuer. Kein echter Feldtest, zugegeben. Aber wer seinen Stuhl zu Hause nicht mag, wird ihn unterwegs erst recht nicht mögen.

Für Campingplatz-Alltag mit gemischten Ansprüchen ist der Ripple die solideste Wahl. Wer maximalen Sitzkomfort will, greift zum Tidal. Und wer das Feuer näher braucht als das gesellschaftliche Urteil über Sitzhöhen, für den ist der Breaker gemacht.

Alle drei falten sich in Sekunden, ohne Anleitung, ohne klemmende Mechanismen. Das klingt banal. Wer schon mal 20 Minuten mit einem Campingstuhl gekämpft hat, weiß: Es ist alles andere als selbstverständlich.

#240: Neuneinhalb Wochen mit Nadine

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Nadine hat Geschichten von ihrer Reise mitgebracht. Und Gerd stellt drei Stühle auf und dann vor.

Hurra, endlich ist Nadine wieder da. Neuneinhalb Wochen war sie außer Landes. Mit Mann und Kind ging es nach Neuseeland, Verwandtschaft besuchen. Wenn man schon einmal so weit fliegt und so lange unterwegs ist, kann man auch einen Abstecher machen. Oder zwei. Oder, wie bei Nadine, noch mehr. Sie erzählt von ihren Besuchen in Thailand, Vietnam, von Singapur und Kambodscha und natürlich Neuseeland. Wir hätten die ganze Folge über ihre Erlebnisse sprechen können. Gerne neuneinhalb Wochen lang. Aber hey, man nimmt, was man bekommt.

Was es etwas gibt, was Gern noch lieber macht, als campen, dann ist es, beim Campen zu sitzen. Aus diesem Grund stellt er immer wieder Campingstühle vor. Davon hat auch die Firma Outwell gehört und ihm einfach mal drei aktuelle Klappstühle geschickt. Die hören auf die schönen Namen [Tidal](https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/tidal
), Ripple, Breaker. Alle drei eint das reduzierte Design aus Mesh-Gewebe, welches auf einem stabilen Stahlgestell gespannt wurde. Outwell nennt das Stuhl-System „Aero Flexi“. Passt: Man sitzt bequem und luftig drauf, dazu sind sie in der Tat sehr flexibel einsetzbar. Der Tidal mit seiner hohen Rücklehne lässt sich in mehrere Sitzpositionen stellen, das geht beim niedrigen Breaker auch. Der Ripple ist wiederum generell leicht. Alle Stühle haben zudem einen Becherhalter fürs Kaltgetränk. Der Preis is nicht heiß, sondern nice: Die Stühle kosten zwischen 60 und 90 Euro. Gerd mag und werd erst einmal nicht wieder aufstehen.

Oder doch, schließlich will er ja demnächst auf E-Bike-Tour gehen. Ziel steht fest, es geht nach Dänemark, genauer auf die schöne Insel Fyn. Die genaue Route dorthin stellt er in einer der nächsten Folgen vor. Zeitpunkt steht auch ungefähr fest, Anfang Juni geht es los. Wenn alles klappt endet die Tour mit einem Besuch des Heartland Festivals. Wer ihn also anfeuern oder begleiten will: Ihr wisst jetzt ja, wo ihr ihn findet.

Links zur Folge
Outwell: https://www.outwell.com/de-de
Stuhl „Tidal“: https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/tidal
Stuhl „Ripple“: https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/ripple
Stuhl „Breaker“: https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/breaker

Insel Fyn (Fünen): https://de.wikipedia.org/wiki/Fünen
Visitfyn: https://www.visitfyn.de

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#239: Mit dem Klapprad durch Ruanda

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Interview mit einem Faltrad-Abenteurer, Kaffee aus der Tube und Tourenplanung mit Gerd

Die Spirtpreise steigen, so wird schon die Fahrt zum Campingplatz teurer, als erhofft. Da kann man mit ein paar Tricks gegensteuern. Reinald hat leicht umzusetzende Vorschläge parat.

In der Folge spricht Henning außerdem mit Stuart Jefka von Ahooga Bikes über sein verrücktes Abenteuer beim „Race Around Rwanda“ – einem 1.000 km Bikepacking-Rennen, das er auf einem Faltrad absolviert hat stujefka. Stuart erzählt von der schwierigen Navigation vor Ort, neugierigen Einwohnern und seiner Reise durch Ruandas beeindruckende Berglandschaft. Nach 600 Kilometern und unzähligen Umwegen entschied er, das Rennen zu beenden, aber seine Abenteuer-Reise fortzusetzen. Stuart Jefka: Ein faszinierendes Gespräch über Mut, Improvisation und warum der „falsche“ Weg oft zu den besten Geschichten führt.
Mehr Details: stujefka.com/race-around-rwanda.html

nonormal Kaffee – Schweizer Kaffee aus der Tube
In der Folge stellt Henning das innovative Schweizer Kaffeeprodukt „nonormal“ vor – einen Kaffee, der in praktischen Tuben daherkommt und eine echte Revolution für unterwegs sein könnte. Live während der Aufnahme hat er den Kaffee getestet und seine ersten Eindrücke direkt geteilt. Das Besondere an nonormal: Der Kaffee kommt als cremige Paste direkt aus der Tube und verwandelt sich mit heißem Wasser in einen vollwertigen Kaffee. Henning probiert die ungewöhnliche Zubereitungsart vor dem Mikrofon aus und bewertet Geschmack, Konsistenz und Praktikabilität für den Vanlife-Alltag.

Für Camper und Outdoor-Enthusiasten könnte das Produkt interessant sein, da es extrem platzsparend ist, keine Filter oder Pads benötigt und sich die Stärke individuell dosieren lässt. Ob der Geschmackstest überzeugt und wie sich das Schweizer Tube-Konzept im direkten Vergleich zu herkömmlichem Camping-Kaffee schlägt – das erfahrt ihr in der Folge.

Und dann spricht Gerd noch über seinen Plan, mit dem E-Bike eine Campingtour zu machen. Wo es hingehen soll, was er mitnimmt und warum er keine Klickerklacker-Schuhe trägt, hört Ihr in dieser Folge.

Links zur Folge
Tour durch Ruanda mit Star Jeff: http://stujefka.com/race-around-rwanda.html
Ahooga Bikes mit und ohne E-Motor: https://de.ahooga.bike
NoNormal Kaffee aus der Tube: https://nonormal.com/de

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#238: Wilder Kaiser mit mobiler Bandprobe

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Die neue Campermen-Saison startet mit Geschichten vom Berg, krassen Zahlen und gutem Sound

Henning war im Winter zu Gast beim Wilden Kaiser in Brixental und berichtet in der Folge über seine Erlebnisse vor Ort. Er erzählt von den entspannten Pisten der SkiWelt, dem besonderen JÄNNERplus-Programm mit kostenlosen Aktivitäten und seiner Schnapsbrenner-Tour am Wagnerhof. Alle Details zu seiner Reise und praktische Tipps für euren nächsten Winterurlaub findet ihr in seinem Reisebericht.

Reinald ist über eine News vom Statistischen Bundesamt gestolpert. Destatis hat vermeldet, dass Camping nach wie vor boomt. Die Zahlen sind krass Die Meldung findet Ihr bei Destatis, die Gespräch dazu mit weiteren Zahlen und einer Einordnung hört ihr im Podcast.

Und Gerd hat – natürlich – einen Bluetooth-Lautsprecher dabei. Dieser bietet allerdings ein paar ganz besondere Features, die vor allem für Musiker interessant sind. Zum Beispiel kann man eine Gitarre, ein Mikrofon oder ein anderes Instrument anschließen – und dann ganz alleine eine Band-Probe machen. Wie das geht? Hört einfach in die Folge.

Hier noch ein paar spannende Camping-Events 2026:

1. Camping & Vanlife Event Messe Hannover
Open-Air-Messe für Selbstausbau, Bikepacking und Mikroabenteuer ohne sterile Messehallen. Mit stylischen Anbietern, Mitmach-Wald, Foodtrucks und Live-Musik
Termin: 08.05.2026 – 10.05.2026
Ort: Jagdschloss Springe bei Hannover
Website: https://www.mikroabenteuer.events

2. Gates of Summer Kärnten
Vanlife-Festival im Süden Österreichs direkt am See mit buntem Programmpartnern, Workshops und Strandatmosphäre
Termin: 7. – 10. Mai 2026
Ort: Camping Anderwald (Faaker See, Kärnten/Österreich)
Website: https://vansandfriends.de/

3. Midsummer Bulli Festival Fehmarn
Deutschlands größtes Bullifestival am Strand: Strandcamping, Live-Musik, Show & Shine und jede Menge sommerliche Bulli-Community-Stimmung
Termin: 18. – 21. Juni 2026
Ort: Fehmarn (Ostsee)
Website: https://www.midsummerfestival.de

4. Hangar Rockin‘ Festival / Flugplatz St. Stephan
Europas größtes Rock’n’Roll, Hot Rod, Custom & Classic Car, Bike & Aircraft Meeting. Mit 1/8 Mile Hot Rod Race, Live-Acts und malerischer Kulisse im Simmental
Termin: 3. – 4. Juli 2026
Ort: Militärflugplatz St. Stephan, Schweiz
Website: https://www.hangarrockin.com/

5. Caravan Salon 2026 Düsseldorf
Info: Weltgrößte Messe für mobiles Reisen mit über 250.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Zentrale Plattform für Reisemobile, Caravans, Campervans und Zubehör
Termin: 28. August bis 6. September 2026
Ort: Messe Düsseldorf
Website: https://www.caravan-salon.de

6. Vanlife Ferropolis 2026
4 Tage Camping auf einer außergewöhnlichen Halbinsel inmitten des Gremminer Sees, umgeben von fünf gigantischen Tagebaubaggern. Mit Live-Acts, Workshops und Messe-Areal
Termin: 20.08.2026 – 23.08.2026
Ort: Ferropolis-Halbinsel, Gremminer See
Website: https://www.vanlife-ferropolis.de/

7. Cooler als Sommer – Ahoi Camp Carnow
Herbst-Event mit Vorträgen zum Thema Reisen und Selbstausbau, Live-Musik und viel Lagerfeuer Termin: September 2026
Ort: Ahoi Camp Canow, Mecklenburgische Seenplatte
Website: https://ahoi-camp-canow.de/

Links zur Folge
Reisebericht „Wilder Kaiser“: [https://campermen.de/wo-der-kaiser-regiert-skivergnuegen-mit-haltung-humor-und-hochgenuss
](https://campermen.de/wo-der-kaiser-regiert-skivergnuegen-mit-haltung-humor-und-hochgenuss
)
Destatis-Meldung zum Camping-Boom: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/03/PD26N02045412_61.html?templateQueryString=camping
JBL Bandbox Solo: https://de.jbl.com/BANDBOX-SOLO.html

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#237: VIP-Extra mit Francesco Wilking von der Crucchi Gang

Interview mit dem Musiker Francesco Wilking

In dieser Folge unserer Artist-Specials ist Francesco Wilking von der Crucchi Gang zu Gast. Der Sänger und Songwriter erzählt von seiner Herkunft zwischen Deutschland und Italien und davon, wie ihn diese Zweisprachigkeit von klein auf geprägt hat. Musik wurde für ihn früh zum Ausdruck dieser doppelten Identität. Sie ist bis heute der rote Faden seiner Laufbahn. Bekannt wurde Wilking zunächst als prägende Figur der deutschen Indie-Szene, bevor er mit neuen Projekten immer wieder kreative Grenzen verschob.

Besonders intensiv spricht er über die Idee hinter seiner Band Crucchi Gang. Das Konzept: große deutsche Popsongs werden liebevoll ins Italienische übertragen und dadurch emotional völlig neu erlebbar. Teilweise entstehen die Versionen sogar gemeinsam mit den Original-Künstlern. Ein spannender Perspektivwechsel, der bekannte Titel in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Als gelungene Beispiele kann man getrost seine Neuinterpretationen wie Il Mio Bungalow (im Original „Bungalow“ von Bilderbuch) oder Solo una parola (im Original „Nur ein Wort“ von Wir sind Helden) nennen. Songs, die durch Sprache, Klangfarbe und Atmosphäre eine überraschend neue Tiefe bekommen.

Das Gespräch zeigt eindrucksvoll, wie sehr Herkunft, Sprache und persönliche Geschichte musikalische Wege prägen können. Es geht um kulturelle Brücken, kreative Neugier und den Mut, Bekanntes völlig neu zu denken.

Eine inspirierende Folge über Identität, musikalische Visionen und die besondere Magie, wenn zwei Welten in Songs zusammenfinden. Jetzt reinhören und entdecken, wie vertraute Hits plötzlich ganz anders klingen können.

Das Interview wurde ursprünglich in Campermen #118: „Die Crucchi Gang und 150 Camping-Gadgets“ veröffentlicht.

Links zur Folge*
Website der Crucchi Gang: https://www.crucchigang.de
Wikipedia-Beitrag zu Francesco Wilking: https://de.wikipedia.org/wiki/FrancescoWilking
Wikipedia-Beitrag zur Crucchi Gang: https://de.wikipedia.org/wiki/CrucchiGang

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#236: VIP-Extra mit Gegor Meyle

Interview mit dem Musiker Gregor Meyle

In unserem Artist-Specials ist diesmal Gregor Meyle zu Gast. Der Musiker spricht offen über die wichtigsten Etappen seiner Karriere. Vom großen Durchbruch als Finalist einer TV-Musikshow über erfolgreiche Alben und ausverkaufte Tourneen bis hin zu seiner eigenen Konzertreihe, bei der er mit befreundeten Künstlern live musiziert. Er erzählt von mutigen Entscheidungen, Rückschlägen und den Momenten, die ihn künstlerisch geprägt haben.

Besonders spürbar wird seine tiefe Verbundenheit zur Natur. Gregor beschreibt, warum Outdoor-Erlebnisse für ihn weit mehr sind als Ausgleich. Sie sind Quelle von Kreativität, Kraft und neuen Songs. Wälder, Weite und das Unterwegssein prägen seine Musik ebenso wie seine Haltung zum Leben.

Ein warmes, inspirierendes Gespräch über Freiheit, Erdung und die Magie, draußen neue Perspektiven zu finden. Perfekt für alle, die Musik lieben, gern unterwegs sind oder einfach hören möchten, wie echte Inspiration entsteht.

Jetzt reinhören und mitkommen auf eine Reise zwischen Klang, Natur und Persönlichkeit.

Das Interview wurde erstmals in Campermen #107 „Camping mit Gregor Meyle“ veröffentlicht.

Links zur Folge*
Website von Gregor Meyle: https://gregor-meyle.de
Wikipedia-Beitrag zu Gregor Meyle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Meyle

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Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#235: VIP-Extra mit Paul Smith von Maximo Park

Interview mit Paul Smith, dem Sänger von Maximo Park

Wenn Paul Smith erzählt, klingt selbst ein regnerischer Morgen nach Aufbruch. Im Gespräch spricht der Frontmann von Maximo Park über frische Songs, das Gefühl von Weite und darüber, warum ein Zelt manchmal der beste Ort ist, um neue Ideen zu finden. Die Band hat mit ihrem 2024 veröffentlichten Album Stream of Life erneut gezeigt, wie sich treibender Indie-Rock mit persönlicher Wärme verbinden lässt, und genau diese Mischung prägt auch das Interview. Gerade hat die Band zudem zum 20. Jubiläum das fantastische Album „Certain Trigger“ erneut veröffentlicht.

Smith erzählt, wie viel Kreativität entsteht, wenn man draußen ist, fern von Studios und Termindruck. Für ihn bedeutet Camping nicht nur Abschalten, sondern auch ein bewusstes Wahrnehmen von Geräuschen, Stimmungen und kleinen Momenten, die später in Melodien und Texten auftauchen. Diese Nähe zur Natur passt zu einer Band, die seit Jahren davon lebt, Bewegung und Emotion in Songs zu verwandeln.

Natürlich geht es auch um die Bühne, denn die aktuellen Tourdaten führen die Gruppe wieder quer durch Europa. Smith beschreibt Konzerte als eine Art kollektives Lagerfeuer, bei dem Menschen zusammenkommen, Energie teilen und für ein paar Stunden alles andere vergessen. Genau dieses Gefühl aus Freiheit, Gemeinschaft und Neugier zieht sich durch das ganze Gespräch und macht Lust darauf, sowohl die neue Musik als auch das nächste Abenteuer unter freiem Himmel zu entdecken.

Das Interview wurde erstmals in Campermen #178 „Neue Ziele mit Maximo Park“ veröffentlicht.

Links zur Folge
Maximo Park: https://www.maximopark.com
Wikipedia-Beitrag zu Maximo Park: https://de.wikipedia.org/wiki/Maxïmo_Park
Tour: https://www.maximopark.com/#tour
Store: https://maximopark.tmstor.es

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#234: VIP-Extra mit Peter Keller

Interview mit Peter Keller über seinen VW T3 Syncro und musikalische Ausflüge

Peter Keller hat in Hamburg ein Studio, in dem die besten Künstler des Landes ihre Songs aufnehmen. Er ist seit vielen Jahren ist er Gitarrist bei Peter Maffay, als Produzent sorgt er zudem für den richtigen Sound der Maffay-Album. Für die erfolgreichen Veröffentlichungen hat er diverse Auszeichnungen erhalten. Er tritt auch Solo auf: Unter dem Namen KELLER hat er wunderbare Songs aufgenommen.

Der Musiker ist aber auch Camper. Er fährt aber nicht mit irgendeiner Karre. Sein Traumwagen ist ein alter Bulli, genauer ein VW T3 Syncro. Der Klassiker braucht natürlich viel Aufmerksamkeit. Mit viel Liebe zum Detail kümmert sich Peter darum, dass der Oldtimer noch viele Jahre seinen Dienst tut. Im Gespräch erzählt er, was die Liebe zu Syncro-Camping entfacht, wo er am liebsten seine Zeit verbringt und was er auf seinen Reisen mitnimmt. Und natürlich geht es im Gespräch auch um Musik.

Das Interview wurde erstmals in Campermen #51 „Peter Keller und die Synchronität des Lebens“ veröffentlicht.

Links zur Folge*
Wikipedia-Beitrag zu Peter Keller: https://de.wikipedia.org/wiki/PeterKeller(Musiker)
Peter Keller auf Instagram: https://www.instagram.com/kellerofficial
KELLER auf Facebook: https://www.facebook.com/keller.herzausrock
Chefrock Studios: https://www.chefrock-studios.com/
Chefrock Studio auf Instagram: https://www.instagram.com/chefrockstudios

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

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