Ratgeber: Das kostet der Camping-Urlaub

Ist Camping wirklich so viel günstiger als ein Hotel-Urlaub? Das Ergebnis kommt auf die eigene Situation an: Reist man alleine oder mit Familie? Besitzt man bereits ein Campingfahrzeug oder will eines kaufen? Wie oft ist man überhaupt unterwegs? Wir haben verglichen – und das Ergebnis mag ein paar Urlauber überraschen.

Es gibt diesen einen Moment auf jedem Campingplatz. Der Nachbar mit dem 15 Jahre alten VW-Bus steht am Kaffeekocher, während drei Stellplätze weiter ein nagelneuer Liner-Bus mit ausfahrbarer Markise, Sat-Schüssel und Klimaanlage brummt. Beide behaupten steif und fest: „Camping ist günstig.“ Beide haben irgendwie recht, aber beide könnten sich auch gewaltig täuschen. Zeit, mal ehrlich durchzurechnen, was so ein Campingleben tatsächlich kostet. Und ob man dafür nicht doch besser gleich ins Hotel hätte fahren sollen.

Im Schnitt kostet ein Urlaubstag mit dem eigenen Reisemobil rund 85 Euro. Eine Ferienwohnung liegt bei etwa 105 Euro, ein Hotelaufenthalt knackt locker die 125-Euro-Marke pro Tag. Klingt nach einem klaren Sieg fürs Camping – und ist es meistens auch. Aber „meistens“ ist hier das entscheidende Wort. Denn zwischen dem Camper-Besitzer, der seit Jahren treu seinen Bulli fährt, und der Familie, die sich für zwei Wochen einen Camper mietet, liegen finanzielle Welten.

Eigentum schlägt Miete – immer

Der wichtigste Fakt zuerst, weil er über allem steht: Wer sein Fahrzeug bereits besitzt, campt praktisch unschlagbar günstig. Ein Stellplatz für Wohnmobil oder Wohnwagen gibt schon immer noch an vielen Orten ab 20 bis 35 Euro pro Nacht, manchmal sogar pauschal, also unabhängig davon, ob eine Person oder eine ganze Familie drin schläft. Das ist der Trick, den viele Reiseveranstalter am liebsten unter den Tisch fallen lassen würden.

Wer sich hingegen erst einen Camper mieten muss oder neu anschafft, verliert diesen Vorteil schnell wieder. Mietgebühren von 70 bis 140 Euro am Tag plus Servicepauschalen fressen die Ersparnis regelrecht auf. Ein kleiner Campervan schlägt für Solo-Reisende schon mit 60 bis 90 Euro täglich zu Buche, in der Hauptsaison wird’s sogar noch teuer – bevor überhaupt ein Stellplatz bezahlt ist. Da wird aus der vermeintlichen Sparvariante schnell ein Urlaub, der genauso viel kostet wie ein ordentliches Apartment.

Faustregel: Wertverlust, Versicherung, Standplatz im Winter, Wartung sind Fixkosten, die auch anfallen, wenn das Fahrzeug in der Garage steht. Wer mehrmals im Jahr campt, verteilt diese Kosten auf viele Reisetage und drückt den Tagespreis spürbar. Wer nur einmal jährlich für zwei Wochen unterwegs ist, sollte ehrlich nachrechnen, ob sich Kauf und Unterhalt überhaupt lohnen, oder ob Mieten (trotz der höheren Tagespreise) am Ende günstiger ist, weil eben keine Fixkosten das restliche Jahr über anfallen.

Und was, wenn ich neu kaufe?

Jetzt kommt der Moment, an dem viele Rechnungen im Netz gerne mal wegschauen: der Neupreis. Ein neues Reisemobil mittlerer Kategorie kostet schnell 60.000 bis 80.000 Euro, ausgestattete Familienmodelle auch deutlich mehr. Zieht man davon den typischen Wertverlust ab – gerade in den ersten Jahren oft 15 bis 20 Prozent jährlich –, kommen allein durch die Abschreibung schnell 8.000 bis 12.000 Euro Kosten pro Jahr zusammen. Rechnet man Finanzierungszinsen, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und einen Stellplatz für die restlichen elf Monate im Jahr dazu, landet man nicht selten bei einer Fixkosten-Summe von 12.000 bis 15.000 Euro jährlich – bevor überhaupt ein Liter Diesel getankt wurde. Verteilt auf, sagen wir, drei Wochen Jahresurlaub, frisst das den gesamten Preisvorteil gegenüber Hotel oder Ferienwohnung locker wieder auf.

Der Neukauf lohnt sich also fast ausschließlich für Vielfahrer: Wer nicht nur zweimal im Jahr in den Urlaub startet, sondern auch an Wochenenden, Feiertagen und spontanen Kurztrips regelmäßig unterwegs ist, drückt den Tagespreis durch die schiere Nutzungshäufigkeit deutlich nach unten. Bei 80 bis 100 Reisetagen im Jahr können die Fixkosten pro Tag durchaus auf ein konkurrenzfähiges Niveau sinken. Wer dagegen nur gelegentlich campt, fährt mit einem gut erhaltenen Gebrauchten oft deutlich besser: Der größte Wertverlust ist bereits von den Erstbesitzern getragen worden, und man steigt preislich näher an dem 20-bis-35-Euro-Stellplatz-Idyll ein, das Camping eigentlich so attraktiv macht.

Und was ist mit dem Zelt?

© Gerd Blank // Campermen

Wer jetzt denkt, das alles klingt nach einer Wohnmobil-Werbeveranstaltung: Keine Sorge, das klassische Zelt hat seinen eigenen, unschlagbaren Platz in dieser Rechnung. Kein Wertverlust, keine Versicherungspolice, kein Diesel, der beim Blick auf die Tankanzeige Schweißperlen verursacht. Ein gutes Zelt ist eine einmalige Anschaffung, die über Jahre hält, und Stellplätze für Zeltcamper sind auf den meisten Plätzen die günstigste Kategorie überhaupt. Wer mobil, minimalistisch und mit dem kleinsten Budget unterwegs sein will, kommt am Zelt kaum vorbei. Der Preis dafür: weniger Komfort, mehr Wetterabhängigkeit, und mit mittelmäßiger Ausrüstung merkt sich der Rücken jede Nacht auf der Isomatte.

Solo unterwegs: Wenn der Vorteil zusammenschrumpft

Für Alleinreisende zeigt sich das Camping-Argument von seiner zerbrechlichsten Seite. Klar, Hotels verlangen gerne unfaire Einzelzimmer-Zuschläge. Dieses Ärgernis kennen,Camper und Ferienwohnungs-Fans nicht, weil dort nach Stellplatz beziehungsweise Objekt abgerechnet wird, nicht nach Kopf. Das spricht für Camping. Doch sobald ein Fahrzeug gemietet werden muss, trägt der Solo-Reisende die kompletten Mietkosten allein, da es keinen Beifahrer gibt, mi dem man diese teilen kann. Rechnet man das durch, landet man bei täglichen Kosten von 115 bis 155 Euro für den gemieteten Camper. Zum Vergleich: Ein Apartment kostet als Solo-Reisender im Schnitt 80 bis 120 Euro, ein Hotelzimmer 110 bis 180 Euro. Sprich: Für Alleinreisende ohne eigenes Fahrzeug ist ein Apartment oft die smartere, weil günstigere und komfortablere Wahl. Nur wer bereits einen kleinen Camper besitzt, spielt hier wirklich in der günstigsten Liga mit Tagespreisen zwischen 45 und 65 Euro.

Familien: Hier zeigt Camping seine wahre Stärke

Ganz anders sieht die Rechnung aus, sobald Kinder mit an Bord sind. Hier entfaltet Camping seinen sogenannten Skalierungseffekt – und der hat es in sich. Der Grund ist simpel: Ob zwei oder vier Personen im eigenen Wohnmobil sitzen, ändert an den Fixkosten fürs Fahrzeug nichts. Auch Campingplätze rechnen häufig pauschal ab oder verlangen eine relativ geringe tagespauschal für jede Person: Ein Basispreis pro Stellplatz inklusive zwei Erwachsener, Kinder kosten oft nur einen kleinen Aufpreis von fünf bis zehn Euro. Damit landet eine Familie mit eigenem Fahrzeug bei rund 90 bis 130 Euro am Tag.

Im Hotel dagegen schlägt der Multiplikator gnadenlos zu: Jede Person zahlt mit, und spätestens wenn die Kinder zu groß fürs Beistellbett sind, sind zwei Zimmer oder eine teure Familiensuite fällig. Die Folge: 220 bis 420 Euro pro Tag, fast das Dreifache des Camping-Preises. Auch Restaurantbesuche für vier Personen, dreimal täglich, summieren sich gnadenlos.

Camping und Apartment punkten hier zusätzlich mit einem simplen, aber wirkungsvollen Vorteil: Selbstversorgung. Und im Wohnmobil „fährt die Küche immer mit“ – selbst auf der Fahrt entfallen teure Stopps an der Raststätte, weil das Pausenbrot eben schon im Kühlschrank liegt.

ReiseformSolo (Ø pro Tag)Familie mit 2 Kindern (Ø pro Tag)Größter Kostentreiber
Camping (eigenes Fahrzeug)45–65 €90–130 €Pauschalpreis pro Stellplatz, nicht pro Kopf
Camping (gemieteter Camper)115–155 €190–260 €Hohe Mietgebühren + Servicepauschalen
Apartment / Ferienwohnung80–120 €140–220 €Endreinigung, Nebenkosten, Größe
Hotel (inkl. Frühstück)110–180 €220–420 €Preis pro Kopf, oft zwei Zimmer nötig

Das Fazit

Zwei Dinge sollte man sich merken, bevor man den nächsten Urlaub bucht:

Erstens: Besitz entscheidet. Wer schon ein Wohnmobil, einen Wohnwagen oder ein Zelt im Keller stehen hat, campt praktisch zu Bestpreisen. Wer sich erst ein großes Familienmobil mieten muss, landet preislich schnell auf dem Niveau einer guten Ferienwohnung, wodurch der vermeintliche Spareffekt verpufft.

Zweitens: Je mehr Personen mitreisen, desto stärker verschiebt sich der Vorteil Richtung Camping und Apartment. Der Hotel-Preis steigt linear mit jedem zusätzlichen Kopf, der Camping-Preis dagegen kaum. Für Familien ist das eigene Wohnmobil deshalb nicht nur eine Frage der Romantik zwischen Kiefernwald und Abendsonne, sondern schlicht die günstigste Art zu verreisen. Solo-Reisende dagegen sollten genau nachrechnen – und im Zweifel eher zum Apartment als zum gemieteten Camper greifen.

Am Ende bleibt die schönste Wahrheit des Campings aber ohnehin dieselbe wie am Anfang: Der Blick aus dem Fenster ist meistens besser als jeder Hotelflur – und das kostet nicht mal extra.

#255: Bruchlandung in Brandenburg

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Henning kocht, Gerd ist im Fernsehen und Reinald kennt sich mit E-Camping aus

Es hörte sich ein wenig an wie ein Peitschenknall. Das Geräusch war noch in der Luft, als Gerd unsanft auf den Boden knallte. Eigentlich wollte er nur ein Zelt ausprobieren. Nicht für sich, sondern für einen Test im SAT.1-Frühstücksfernsehen. Sagen wir mal so: Dieses Zelt ist durchgefallen – und Gerd gleich mit. Aber der Ausflug nach Brandenburg war insgesamt keine Bruchlandung. Die Dreharbeiten liefen gut, vor allem aber fanden sie auf einem urigen Campingplatz Schwarzhorn direkt am Scharmützelsee statt. Gerd stellt den Platz vor und leckt sich dabei noch etwas die Wunden.

Henning baut keine Zelte auf – wenn man vom Dachzelt absieht, er kocht lieber vor seinem Wagen. Dafür waren neue Töpfe fällig. Bei Campo Libre hat er ein schönes Kochset gefunden, das Enzo XL, mi Töpfen, Pfanne und Sieb. Das passt alles perfekt ineinander und lässt sich so super verstauen. Noch besser: Unsere Hörer können sich das Set vergünstigt gönnen: Wer sich bei Campo Libre ebenfalls ein Kochset Enzo L oder Enzo XL kauft und unsere Links dafür nutzt, erhält 5 Prozent Rabatt.

Während das Kochen also günstiger wird, steigt der Spritpreis immer weiter. Also doch darüber nachdenken, ob ein E-Mobil als Campingfahrzeug oder Zugfahrzeug taugt? Reinald hat sich einmal angeschaut, ob man seine E-Mobile auf Campingplätzen überhaupt aufladen kann. Und er hat tatsächlich sehr viel Positives zu berichten.

Und dann haben wir noch ein Anliegen, nämlich die Petition „Mit Campermen ans Lagerfeuer“: Wir laden Euch ein, mit uns bei CampfireFM einen Platz zu schaffen, wo wir miteinander über aktuelle Folgen sprechen können. Damit wir zusammen dort über Plätze, Menschen und Gadgets sprechen können, brauchen wir Eure Unterstützung. Wenn genügend Camping-Freunde finden, die bei der Petition mitmachen, werden wir Teil der CampfireFM-Gemeinschaft. Wir würden uns freuen, Euch dort zu treffen! https://www.joincampfire.fm/petition/Campermen

Links zur Folge:

Campo Libre
5 Prozent Rabatt mit Code CAMPERMEN: https://www.campolibre.eu/CAMPERMEN
Kochset Enzo L: https://collabs.shop/rcjwij
Kochset Enzo XL: https://collabs.shop/dakofx

Platz der Woche
Campingplatz Schwarzhorn: https://campingplatz-schwarzhorn.de
Scharmützelsee (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Scharmützelsee

E-Ladestationen auf Campingplätzen
App für Suche nach Campingplätze mit E-Säulen: https://www.ardoer.com/de/themen/campingplaetze-mit-ladestation-fuer-elektroautos
EAFO: https://alternative-fuels-observatory.ec.europa.eu/
Pincamp Infos zu Ladestationen auf Campingplätzen: https://www.pincamp.de/campingthemen/mit-ladestation-fuer-e-autos

Aktuelle Zahlen von Statista: https://de.statista.com/themen/7388/e-mobilitaet-in-europa/#editorsPicks

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#254: Ein Wochenende in Salzburg mit viel Kaffee

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Henning war in Salzburg, Gerd macht Kaffee und Reinald liebt Oldtimer-Rennen

Henning hat ein verlängertes Wochenende in Salzburg verbracht. Von seinem Trip hat er eine Menge Eindrücke mitgebracht. Die Altstadt ist zum Beispiel seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe. Das Jubiläum muss gefeiert werden. Henning hat in Salzburg geschlemmt, Museen besucht und ist tief in die Geschichte der Stadt eingetaucht. Kultur gab es auch, natürlich etwas Mozart: Im wunderbaren Salzburger Marionettentheater hat er sich „Die Zauberflöte“ in einer ganz besonderen Variante angeschaut. Mehr dazu im Podcast, seinen kompletten Reisebericht gibt es auf campermen.de

Reinald liebt Autos, eigentlich jeglicher Art. Ganz besonders liebt er alte Autos. Kein Wunder, dass er sich die Veranstaltung „Le Mans Classic Legend“ etwas genauer angeschaut hat, die im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans stattfindet. Hier fahren auf der Strecke herrliche Karren, die schon das eine oder andere Jahr(zehnt) auf dem Buckel haben. Aber vor allem der Camping-Bereich ist eine Schau, den Besucher stehen den Teilnehmern in Sachen Oldtimer-Liebe und Schauwerte in nichts nach. Wahrscheinlich müssen wir das nächste Mal auch hin. Hoffentlich haben wir genügend Retro-Klamotten im Schrank.

Gerd hat von der Firma Wacaco vier verschiedene Kaffeebereiter geschickt bekommen. Drei davon produzieren ganz ordentlichen Espresso. Die Pixapresso hat einen eingebauten Akku, das Wasser wird direkt in der Maschine erhitzt. Cool ist, dass man die Wahl hat, ob man Pulverkaffee oder Kapseln benutzt. Bei der Picopresso und der Minipresso muss man für den Druckaufbau selbst Hand anlegen. Die Pristina ist die neueste Maschine in der Runde, statt Espresso gibt es gebrühten Kaffee. Oder doch gepressten Kaffee? Im Prinzip ist es eine Mischung. Wie genau das funktioniert erzählt Gerd im Podcast. In der Rezension kann man sich auf campermen.de über Vor- und Nachteile aller Maschinen informieren.

Und dann haben wir noch ein Anliegen, nämlich die Petition „Mit Campermen ans Lagerfeuer“: Wir laden Euch ein, mit uns bei CampfireFM einen Platz zu schaffen, wo wir miteinander über aktuelle Folgen sprechen können. Damit wir zusammen dort über Plätze, Menschen und Gadgets sprechen können, brauchen wir Eure Unterstützung. Wenn genügend Camping-Freunde finden, die bei der Petition mitmachen, werden wir Teil der CampfireFM-Gemeinschaft. Wir würden uns freuen, Euch dort zu treffen! https://www.joincampfire.fm/petition/Campermen

Links zur Folge:

Salzburg
Campingplatz „Nord-Sam“: https://camping-nord-sam.com
Campingplatz Aigen: https://www.campingaigen.com/de/
Salzburger Marionettentheater: https://marionetten.at
Infos zu 30 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe Salzburg: https://www.salzburg.info/de/salzburg/unesco-weltkulturerbe

Kaffeemaschinen
Wacaco: https://www.wacaco.com
Pixapresso: https://www.wacaco.com/products/pixapresso
Picopresso: https://www.wacaco.com/products/picopresso
Minipresso GR2: https://www.wacaco.com/products/minipresso-gr2
Prestina: https://www.wacaco.com/products/prestina
Rezension bei Campermen: https://campermen.de/wacaco-kaffeebereiter-im-test-vier-kaffee-fuer-ein-halleluja/

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

Lil’ Buddy von Ruff Cycles: Auf großer Fahrt mit dem Mini-Bike

Klassische Radreise-Romantik sieht gewöhnlich anders aus: hochgezogene Funktionssocken, neonfarbene Packtaschen-Türme und ergonomisch geschwungene Lenker. Wer so durch Dänemark rollt, geht in der Masse der Radtouristen unter. Mein Plan für die Insel Fyn war ein anderer: Ich wollte Gepäck transportieren, ohne wie ein mobiler Outdoor-Laden auszusehen. Die Wahl fiel auf den Lil’ Buddy von Ruff Cycles. Ein E-Bike aus Regensburg, das optisch irgendwo zwischen 70er-Jahre-Mofa, BMX und Strandcruiser rangiert. Für die Stadt hatten wir den kleinen Flitzer bereits ausprobiert. Aber taugt so ein kompaktes Rad auch als echtes Gefährt für eine mehrtägige Camping-Tour?

Platzsparer im Campervan

© Gerd Blank // Campermen

Ursprünglich sollte die Reise komplett auf zwei Rädern an der Küste starten. Eine kurzfristige Planänderung verlegte die Anreise jedoch in meinen Ford Nugget. Was bei zwei klassischen 28-Zoll-E-Bikes regelmäßig in ein nervenaufreibendes Tetris-Spiel ausartet, erledigte sich hier von selbst: Dank der kurzen Bauweise und den kompakten 20-Zoll-Laufrädern passten das Bike und der Anhänger problemlos quer zwischen Vordersitze und Rückbank. Der Wohnraum blieb frei, ein Heckträger überflüssig. Vor Ort auf Fyn folgte der Aufbau des Gespanns. Wenn schon Auffallen, dann konsequent.

Die Basis: der Lil’ Buddy Performance in komplett mattem Schwarz („Sombra Black“). Dazu kamen weiß gefankte Tyron-Weißwandreifen (20×4.0 Zoll), die dem matten Rahmen einen sauberen Retro-Touch verpassen. Weil ich mit meinen 1,93 Metern auf der Serienbank etwas gedrungen sitze, hatte das Team des Herstellers schon eine dreifache Sitzerhöhung (+45 mm) montiert. Das reicht aus, damit die Knie beim Treten nicht am Lenker anschlagen.

© Gerd Blank // Campermen

Für das Gepäck setzte ich auf ein dreiteiliges System:

  • Frame Bag (19 Liter): Die maßgeschneiderte Rahmentasche füllt das Dreieck unter der Sitzbank komplett aus und nimmt Regensachen, Schloss und Werkzeug auf.
  • Front Rack & Bag: Ein massiver Frontträger mit passgenauer Tasche für Dinge, die schnell griffbereit sein müssen.
  • E-Bike-Trailer Premium: Ein einspuriger Anhänger auf denselben breiten Fatbike-Reifen, auf dem ich eine wetterfeste Cargo-Box von Yeti festgeschnallt hatte.

Vollgas an der dänischen Küste

Die erste Etappe führte entlang der Küstenstraßen rund um Svendborg. Fyn bietet sanfte Hügel, aber der Gegenwind von der Ostsee bläst unerbittlich. Wer hier mit voll beladenem Hänger unterwegs ist, lernt den verbauten Bosch-Performance-Motor schnell schätzen. Ich habe den stromsparenden Eco-Modus gar nicht erst ausprobiert, sondern den Schalter fast durchgehend auf Turbo stehen lassen. Durch das verhältnismäßig geringe Eigengewicht des Rades zieht der Antritt überraschend kräftig durch. Die Kehrseite der Dauerunterstützung: Bei rund 50 Kilometern war der Akku leer. Für meine Tagesetappen zwischen den Campingplätzen reichte das punktgenau. Nachmittags kam das Ladegerät an die Dosen der Campingplätze, während die Beine pausierten.

Auf den Plätzen funktionierte das Gespann wie ein Schaufenster. Es verging kaum ein Zwischenstopp, an dem nicht jemand stehen blieb. „Wo gibt’s denn so was?“ oder „Geiles Teil“ gehörten zum Standard-Soundtrack der Reise.

Keine Federung, viele Dornen

Auf den Schotterwegen und dem Kopfsteinpflaster kleinerer Fischerdörfer zeigte sich allerdings die Kehrseite des minimalistischen Rahmendesigns. Der Lil’ Buddy ist starr konstruiert. Eine Federgabel oder Dämpfung fehlt komplett. Die tiefen 20×4.0-Reifen nehmen feinen Vibrationsspitzen zwar den Schrecken, ein echtes Fahrwerk ersetzen sie aber nicht. Wenn die Piste ruppig wird, geht jeder Schlag ungefiltert ins Gestell. Ein weiteres Detail der breiten Profilreifen: Sie sammeln auf unbefestigten Feldwegen mit Vorliebe kleine Dornen und Kletten auf. Nach einigen Kilometern durch die Natur gehörte das Kontrollieren der Laufflächen zum festen Abendprogramm, um Plattfüßen vorzubeugen.

Wer steckt hinter Ruff Cycles?

Hinter der Marke steht kein anonymer Asien-Importeur, sondern eine Regensburger Fahrradmanufaktur. Gründer Pero Desnica kommt ursprünglich aus der Custom-Cruiser-Szene und baute jahrelang Einzelanfertigungen. Diesen Ansatz hat das Unternehmen auf E-Bikes übertragen: Die Rahmen werden in eigener Fertigung in Europa geschweißt, montiert wird in Deutschland. Statt klassischer Diamantrahmen setzt Ruff Cycles auf prägnante Formen, die sich deutlich vom Standard-E-Bike auf den Radwegen abheben.

Unterm Strich

© Gerd Blank // Campermen

Der Trip durch Fyn hat bewiesen, dass der Ruff Cycles Lil’ Buddy weit mehr ist als nur ein hübsches Lifestyle-Spielzeug für den Weg zur Eisdiele. Mit dem passenden Zubehör – allen voran dem durchdachten Anhänger und den robusten Taschen – verwandelt sich das Rad in ein voll taugtliches, unverschämt lässiges Reisegespann für Kurztrips und Camping-Abenteuer. Ein tolles Reisegespann, wenn man die Grenzen des starren Rahmens kennt. Die Kombination aus kompakten Maßen, kräftigem Bosch-Schub und hoher Zuladung über den Anhänger macht den kleinen Cruiser zu einer echten Alternative für kurze, unkomplizierte Camping-Trips. Wer auf Komfort verzichten kann und lieber entspannt mit 25 km/h an der Küste langrollt, bekommt hier verdammt viel Fahrspaß geliefert.

Die Touren auf Fyn haben Spuren hinterlassen – und zwar im besten Sinne. Das war garantiert nicht die letzte Ausfahrt im Bonanza-Style. Fazit nach etlichen Kilometern dänischer Seeluft: Das macht definitiv Lust auf mehr.

Steckbrief & Ausrüstung

KomponenteDetailsBezugsquelle
E-BikeLil‘ Buddy Performance (Sombra Black, Bosch Performance Line)Ruff Cycles Store
ErgonomieSeatbench Risers Triple (45 mm Sitzerhöhung)Ruff Cycles Store
BereifungTyron 20×4.0 White Wall (Weißwand)Ruff Cycles Store
RahmentascheBag Frame Big (19 Liter Fassungsvermögen)Ruff Cycles Store
FrontträgerFront Rack Lil‘ Buddy (Schwarz)Ruff Cycles Store
FronttascheBag for Front RackRuff Cycles Store
AnhängerE-Bike Trailer Premium (20×4.0 Bereifung)Ruff Cycles Store

Weiterführende Berichte:

Tex-Lock im Test: Drei Schlösser in Dänemark

Irgendwann auf einem Campingplatz auf Fyn kam ein Holländer auf mich zu, zeigte auf mein Schloss und fragte, ob das wirklich sicher sei. Ich habe kurz überlegt und dann gesagt: Mein Fahrrad steht noch, insofern ja. Das war keine besonders erhellende Antwort, aber eine ehrliche. Wer ein Schloss kauft, kauft eine Wette gegen die Wahrscheinlichkeit. Tex-Lock hat mir dabei geholfen, diese Wette etwas selbstbewusster einzugehen. Diese Schösser hatte ich im Gear-Test: Tex-Lock Orbit, Eyelet-Set mit U/X-Lock, Eyelet-Set mit D-Lock

Tex-Lock. Leipzig. Zwei Frauen. Ein Patent.

Alexandra Baum und Suse Brand haben Tex-Lock 2014 in Leipzig erdacht und 2016 auf den Markt gebracht. Die Idee dahinter war simpel und trotzdem neu: ein Fahrradschloss aus Hightech-Textilfasern, die auch in der Automobilindustrie und der Raumfahrt verbaut werden. Leicht, flexibel, lackschonend – und mit einem Stahlkern, der Sägen und Bolzenschneider auf Abstand hält. Das Unternehmen produziert bis heute in Leipzig, im Westteil der Stadt, von Hand, Stück für Stück. Made in Germany ist bei Tex-Lock kein Aufkleber, sondern eine Adresse: Ludwig-Hupfeld-Straße 16, 04178 Leipzig. Materialausschuss nahezu null, regionale Lieferanten, reparierbare Produkte. Für diesen Ansatz gab es 2020 den Titel „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“. Das klingt nach Preis für gute Absichten, zeigt aber in diesem Fall auch, was aus einer Idee werden kann, wenn man sie konsequent verfolgt. Kein Schloss ist unknackbar. Das sagen übrigens auch Baum und Brand selbst. Es geht immer nur darum, den Aufwand für einen Diebstahl so hoch zu machen, dass sich jemand ein einfacheres Ziel sucht.

Orbit: das Seilschloss für jeden Tag

© Gerd Blank // Campermen

Das Orbit ist Tex-Locks Seilschloss. Aufbau klassisch: ein Schlosskörper, ein textiles Seil mit gehärtetem Stahlkern, zwei Schlüssel. Man legt das Seil um den Gegenstand, führt das Ende in den Schlosskörper, zieht zu. Ohne Schlüssel, einfach durch Zuziehen – Tex-Lock nennt das Click & Go. Zum Öffnen braucht man den Schlüssel. Zum Verbinden zweier Orbits gibt es das System Click & Connect: Man kann ein zweites Schloss anhängen und so die Reichweite verdoppeln. In Orange macht das Schloss auf dem schwarzen Ruff Cycles Lil‘ Buddy eine exzellente Figur. Das ist keine Nebensache. Wer ein Rad fährt, das gut aussieht, will kein Schloss daran, das wie ein Stück Kette aus dem Baumarkt wirkt. Das Orbit passt. Die textile Oberfläche ist weich, hinterlässt keine Kratzer am Lack, klappert nicht beim Fahren. Kleine Details, die nach einer Saison anfangen, einem wichtig zu sein.

© Gerd Blank // Campermen

Die Sicherheit ist ART2-zertifiziert, die höchste Stufe der niederländischen ART-Stiftung für Fahrradschlösser. Der Schließzylinder ist pickingsicher, was bedeutet: Jemand mit einer Dietrich-Set braucht deutlich mehr Zeit als bei einem Standard-Zylinder. Im TCS-Test des Schweizer Touring Club, der 15 Schlösser unterschiedlichster Bauart gegeneinander antreten ließ, wurde das Orbit als besonders sicher eingestuft – und dabei als auffällig leicht für seine Klasse bezeichnet. Das 120-cm-Modell bringt rund 1.250 Gramm auf die Waage, was für ART2-Niveau tatsächlich wenig ist. Einen Vorbehalt gibt es: 100 oder 120 Zentimeter Länge sind in manchen Situationen knapp. Wer ein großes Rad und einen dicken Laternenmast hat, muss gelegentlich genau schauen, ob das Seil reicht. An engeren Objekten ist das kein Problem.

Vorteile: Leicht für seine Sicherheitsklasse, keine Kratzer am Lack, einfaches Click & Go System, kein Klappergeräusch, gute Optik. 
Nachteil: In manchen Situationen etwas kurz.

Eyelet-Set mit U/X-Lock: das flexible Schloss für unterwegs

© Gerd Blank // Campermen

Das Eyelet-Set kombiniert ein Textifseil mit drei gummierten Metallösen und einem Bügelschloss. Beim U/X-Lock-Bundle kommen zwei Bügel unterschiedlicher Länge, was unterschiedliche Anschlusssituationen abdeckt. Das Prinzip heißt Loop-Through: Man führt das Textilseil durch Rahmen und Rad, hängt die Ösen in den Bügel des Bügelschlosses ein und schließt ab. Das Schloss sichert damit beides – das Seil und sich selbst. Diebstahl erfordert also zwei separate Angriffe. Für den Anhänger auf der Dänemark-Tour war das Eyelet-Set das richtige Schloss. Flexibel, reichweitenstark, und das Seil lässt sich ums Rad legen wie ein Schal – auch um enge Stellen, die einem Kettenschloss Probleme bereiten würden. Die Textil-Oberfläche verhält sich auch hier genau so wie beim Orbit: weich, still, lackschonend.

Die Sicherheitsstufe ist ART*2, die Sold-Secure-Zertifizierung lautet Gold. Unabhängige Tests wie der des fahrradmagazin.net bewerteten die Kombination aus Textilseil und Bügelschloss gut und betonten insbesondere die Flexibilität als entscheidenden Alltagsvorteil gegenüber starren Schlössern. Das Gewicht liegt unter dem vergleichbarer Kettenschlösser derselben Sicherheitsklasse. Wichtig zu verstehen: Das Textilseil allein ist kein Schloss. Wer das Eyelet-Seil ohne das Bügelschloss verwendet, sichert nichts. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern das Prinzip – das Seil ist der flexible Anteil, das Bügelschloss der Kern. Stiftung Warentest hat in einem früheren Test genau das kritisiert: ein frühes Eyelet-Modell ohne Bügelschloss. Das ist aber nicht die Anwendung, für die das Schloss gebaut ist – und seitdem hat Tex-Lock sowohl die Materialien als auch die Kommunikation darüber nachgeschärft.

Vorteile: Hohe Flexibilität beim Anschließen, leicht, zwei Bügellängen, geeignet für Anhänger und ungewöhnliche Anschlusssituationen. 
Nachteil: Ohne Bügelschloss nicht nutzbar – wer das vergisst oder verliert, hat ein Problem.

Eyelet-Set mit D-Lock: wenn es ernst wird

© Gerd Blank // Campermen

Das Eyelet-Set mit D-Lock funktioniert nach demselben Loop-Through-Prinzip wie das U/X-Lock-Bundle, hat aber ein anderes Bügelschloss: Das D-Lock ist größer, massiver und schwerer als der U/X-Lock-Bügel – und entsprechend sicherer. Das hat Konsequenzen für die Zertifizierung: ART*3 und Sold Secure Diamond. Das ist die höchste Stufe, die für Fahrräder vergeben wird. Drei Schlüssel liegen bei. In Lüneburg, wo ich die Schlösser jetzt für mehrere Räder nutze, ist das D-Lock-Bundle das, das ans teure Rad kommt. Nicht weil ich dem U/X-Lock misstraue, sondern weil ich das Prinzip schätze: je wertvoller das Rad, desto mehr Aufwand muss ein Diebstahl bedeuten. Das Schloss ist das schwerste der drei, das Seil das längste, und der Gesamteindruck ist der eines Systems, das gebaut wurde um zu halten. Ob das optisch noch zur orangefarbenen Orbit passt – das Eyelet-Set in Spring Green am Anhänger, das D-Lock-Bundle an einem weiteren Rad – ist eine andere Frage. Tex-Lock hat das gut gelöst: Die Farboptionen sind konsequent durchgezogen, man kann abstimmen oder bewusst kontrastieren.

Eine Anmerkung zur Sicherheitsdiskussion: Wer die älteren Stiftung Warentest-Ergebnisse zu Tex-Lock kennt und deshalb zögert, sollte wissen, dass die damaligen Kritikpunkte das Eyelet-Seil allein betrafen – und eine Materialfrage beim Übergang von Seil zu Öse, die laut Hersteller 2021 behoben wurde. Das aktuelle D-Lock-Bundle ist ART*3 zertifiziert und von Sold Secure Diamond bestätigt. Das sind keine Herstellerversprechen, das sind unabhängige Prüfungen mit konkreten Angriffsmethoden.

Vorteile: Höchste Fahrrad-Sicherheitszertifizierung (ART*3, Sold Secure Diamond), Loop-Through-Prinzip erfordert zwei separate Angriffe, flexibles Seil trotz hoher Sicherheitsstufe. 
Nachteil: Das schwerste und teuerste Modell der drei – für ein Alltagsschloss fürs Stadtrad ist das Mehr an Sicherheit vielleicht unnötig.

Fazit

Zurück zum Holländer auf Fyn. Ich hätte ihm auch sagen können: ART*2, Sold Secure Diamond, Schließzylinder mit Pickingschutz, getestet vom TCS in der Schweiz. Hätte er wahrscheinlich genickt und wäre trotzdem nicht klüger gewesen. Das Richtige an der Antwort war das Prinzip dahinter: Ein Schloss soll abschrecken und den Aufwand erhöhen. Tex-Lock tut beides – und zwar mit einem Gewicht und einer Optik, die dazu führen, dass man das Schloss tatsächlich dabei hat, statt es zu Hause zu lassen, weil es zu klobig ist. Das ist am Ende der entscheidende Punkt. Das sicherste Schloss der Welt hilft nicht, wenn es beim Rad-Ausflug daheim auf dem Haken hängt.

In Leipzig produziert, von Hand gemacht, in mehr Farben verfügbar als einem Fahrradschloss eigentlich zustehen – und dabei ernsthaft sicher. Das reicht für eine klare Empfehlung.

Die wichtigsten Fakten

OrbitEyelet + U/X-LockEyelet + D-Lock
TypSeilschlossTextifseil + BügelschlossTextilseil + Bügelschloss
SicherheitART*2ART*2, Sold Secure GoldART*3, Sold Secure Diamond
Länge100 cm (S) / 120 cm (M)80 / 120 / 160 cm80 / 120 / 160 cm
Gewicht~1.250 g (120 cm)leichter als D-Lock-Bundleschwerstes Bundle
Schlüssel223
BesonderheitClick & Go / Click & Connect2 Bügellängen im SetHöchste Fahrradsicherheitsstufe
OberflächeTextil (lackschonend)Textil (lackschonend)Textil (lackschonend)
HerstellungMade in Germany (Leipzig)Made in Germany (Leipzig)Made in Germany (Leipzig)
Preisab ~109 €ab ~139 €ab ~159 €

Links 
Hersteller: tex-lock.com 
Orbit: tex-lock.com/fahrradschloesser/orbit 
Eyelet-Set: tex-lock.com/fahrradschloesser/eyelet-set

#253: Romantik am Lagerfeuer

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

 

Camping mit Hygge, Licht von der Rolle und Tipps für Sparfüchse

Noch einmal nimmt Gerd Euch mit nach Dänemark. Diesmal geht es zum Falsled Strand Camping. Der kleine Platz direkt an der Ostsee ist eine echter Perle. Die Betreiber haben in den vergangenen sechs Jahren einen alten Campingplatz komplett nach ihren Vorstellungen umgebaut und in ein Schmuckstück verwandelt. Feuerstellen für alle, Kanuverleih, großartige Tiny Homes und Glamping-Zelte und dazu eine Freundlichkeit, die man sich im Urlaub wünscht. Hier stimmt alles.

Henning hat sich eine neue Lichterkette gekauft. Die ist klein, lässt sich aufrollen und so gut verstauen – ganz ohne Kabelsalat.

Ein mit dieser Folge könnt Ihr bares Geld sparen: Wir verraten Euch, wie ihr beim nächsten Camping-Trip das Budget schonen könnt – ohne auf etwas zu verzichten. Gerd hatte dazu auch für den SPIEGEL einen Text geschrieben.

Und dann haben wir noch ein Anliegen, nämlich die Petition „Mit Campermen ans Lagerfeuer“: Wir laden Euch ein, mit uns bei CampfireFM einen Platz zu schaffen, wo wir miteinander über aktuelle Folgen sprechen können. Damit wir zusammen dort über Plätze, Menschen und Gadgets sprechen können, brauchen wir Eure Unterstützung. Wenn genügend Camping-Freunde finden, die bei der Petition mitmachen, werden wir Teil der CampfireFM-Gemeinschaft. Wir würden uns freuen, Euch dort zu treffen! https://www.joincampfire.fm/petition/Campermen

Links zur Folge:
Falsled Strand Camping: https://en.falsledstrandcamping.dk
Rezension zu Falsled Strand Camping: https://campermen.de/falsled-strand-camping-ein-fast-verstecktes-paradies-am-meer/
Lichterkette: https://www.amazon.de/Ollny-Lichterkette-Wiederaufladbare-Beleuchtungsmodi-Wasserdichte/dp/B0DNW8P9HY
Gerds Spartipps beim Camping auf Spiegel.de: https://www.spiegel.de/reise/camping-elf-tipps-mit-denen-sie-richtig-geld-sparen-a-ed43b9b9-c8c0-4cb1-8a3d-3e0cc4559064

Campermen-Umfrage „CampfireFM“: https://www.joincampfire.fm/petition/Campermen

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#252: Kleiner Hafen, großes Glück

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Ein Platz in Winsen, ein Zelt mit gutem Klima und Musik für den Sommer

Henning hat einen kleinen Stellplatz in der Nähe von Winsen an der Lohe entdeckt. Hafen2wo ist einer dieser Plätze, die man einerseits nicht verraten möchte, weil man so froh ist, eine ganz besonderen Ort gefunden zu haben. Dieser soll so bleiben wie er ist, vor allem möchte man immer, wenn man Lust hat, dort übernachten können. Andererseits hat der Betreiber Ole es verdient, dass möglichst viele Menschen diesen Platz kennenlernen – und so verstehen, was Camping auch sein kann. Ruhig, ohne großen Klimbim, einfach mal kurz aussteigen. Dennoch alles vor Ort haben, was man so braucht. Es ist familiär, so, wie man es sich wünscht, wenn man an Camping denkt. Henning hat mit Ole über den Platz und über weitere Pläne gesprochen.

Gerd hat wieder ein Zelt mitgebracht, diesmal ein sehr großes, welches eher für Familien gedacht ist. Doch das Birdland TC von Outwell macht auch Spaß, wenn man alleine oder zu zweit unterwegs ist. Es hat einen großen Vorraum und zwei Schlafkammern. Eine kann auch gut als Abstellkammer für all die Ausrüstung genutzt werden, die man nicht jederzeit braucht. Der Clou ist aber das Material: Ein Baumwollgemisch sorgt für ein tolles Klima, die Fenster sind abgedunkelt. Und die Beleuchtung ist auch noch dabei. Tipp: Man sollte auch noch die Zeltplane als Unterlage und einen Teppich für den Vorraum gleich dazu bestellen. Die ausführliche Rezension zum Zelt lest Ihr übrigens hier: https://campermen.de/outwell-birdland-4-tc-29-kilo-zelt-mit-viel-platz-und-gutem-klima/

Nadine stellt drei Alben vor, die ihr gerade besonders Spaß bringen. Von Violet Grohl hat sie „Be Sweet To Me“ dabei.
The Haunted Youth überzeugt mit „Boys Cry Too„. Und bei Dogstar hat „All In Now“ echte Starpower.

Und dann haben wir noch ein Anliegen, nämlich die Petition „Mit Campermen ans Lagerfeuer“: Wir laden Euch ein, mit uns bei CampfireFM einen Platz zu schaffen, wo wir miteinander über aktuelle Folgen sprechen können. Damit wir zusammen dort über Plätze, Menschen und Gadgets sprechen können, brauchen wir Eure Unterstützung. Wenn genügend Camping-Freunde finden, die bei der Petition mitmachen, werden wir Teil der CampfireFM-Gemeinschaft. Wir würden uns freuen, Euch dort zu treffen! https://www.joincampfire.fm/petition/Campermen: https://www.joincampfire.fm/petition/Campermen

Links zur Folge:
Stellplatz Hafen2wo: http://hafen2wo.de
Zelt Outwell Birdland 4 TC: https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/zelte/4-personenzelt/birdland-4-tc
Rezension des Zeltes auf Campermen: https://campermen.de/outwell-birdland-4-tc-29-kilo-zelt-mit-viel-platz-und-gutem-klima/

Alben für den Sommer
Violet Grohl „Be Sweet To Me“l: https://open.spotify.com/album/0x4K7avY6nlNEppKxJg6fu?si=n81y7kCmRU6lrG4GUavX2A
The Haunted Youth „Boys Cry Too“: https://open.spotify.com/intl-de/album/1dNC3LocONxgz5YiSE6yzG?si=X7fys0lIRCu8-SS2JwBC4A
Dogstar „All In Now“: https://open.spotify.com/intl-de/album/1fxFvw95DNNmV4Zzoc5pvC?si=7rJ9QGxCRp-kCyV0C8g1qg

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf