Diese Rad-Ausrüstung macht voll POC

Eine Radtour nach Dänemark? Dafür braucht man nicht nur das passende Fahrrad, sondern auch die richtige Ausrüstung. Sonst tut nach ein paar Kilometern nicht nur der Hintern weh. Es geht um Schutz, es geht um Gewicht und es geht am Ende auch immer um den guten Geschmack. Gerd nimmt auf seine Tour nach Dänemark Bike-Gear der Firma POC mit. Helm, Brille, Hose oder Jacke: Diese Ausrüstung sorgt für pures Rad-Vergnügen.

Calyx Helm

© Gerd Blank // Campermen

Helme sind für mich ein großes Problem. Nicht, dass ich keine tragen mag. Sicherheit geht vor, ich trage einen Helm, wenn es sein muss. Wenn ich Ski fahre oder auf dem Motorrad. Beim Fahrradfahren habe ich mich bisher immer geweigert. Die meisten Helme sind furchtbar hässlich. Oder sie passen mir einfach nicht. Ich habe einen Kopfumfang von 62 cm. Auf meinen Helmen stehen Bezeichnungen wie XL oder XXL. Schaut Euch die Kavenzmänner mal an, wenn ihr einen in die Hände bekommt. Ich sehe damit häufig aus wie Calimero. Ihr wisst schon, der mit dem Sombrero. Ich habe dann den Calyx von POC entdeckt. Der Helm ist optisch eine Mischung aus Ski-Helm oder Skater-Helm. Und tatsächlich kann man ihn für viele Abenteuer nutzen. Laut Beschreibung kann er in den Bergen, auf der Piste oder eben auf dem Rad genutzt werden. Für den Winter und bei Wind sind ansteckbare Ohrenschützer dabei. Beim Radfahren sorgen wiederum Belüftungslöcher für eine kleine Erfrischung auf der Kopfhaut. Was mich aber viel mehr gefreut hat, dass er trotz der Größe etwas dezenter daherkommt, als viele seiner Artgenossen. Die Innenschale lässt sich mit einem Drehrad auf die richtige Größe einstellen. An der hinteren Innenseite sitzt wiederum eine verstellbare Kopfstütze, damit der Helm nicht nach hinten rutscht. Und tatsächlich: Der Calyx sitzt optimal. Klar, mit so einem großen Kopf kann man keinen unsichtbaren Helm tragen. Aber er wirkt trotz des dicken Polsters und der Stabilen Form relativ dezent. Das liegt sicher an der Farbe.

© Poc
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ProduktCalyx Helm
ExtrasAbnehmbare Ohrpolster, Nackenwärmer inkludiert, in verschiedenen Größen und Farben erhältlich
Preis (UVP)250 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/calyx-uranium-black-matt

Devour Photochromic Sportbrille

© Gerd Blank // Campermen
© Gerd Blank // Campermen

Es gibt zwei Dinge, die mich auf längeren Radtouren nerven: Wenn die Sonne ins Gesicht scheint und wenn kleine Fliegen im Auge landen. Früher bin ic immer mit einer normalen Sonnenbrille gefahren. Das half zwar gegen Sonne, war aber blöd, wenn die Sonne wieder weg war. Und Fliegen fanden immer ihren Weg. Standardbrillen sind nicht optimal für sportliche Zwecke. Bei der Devour hat keine Fliege eine Chance. Die Gläser sind sehr groß und dank der leichten Wölbung schmiegen sie sich fast ans Gesicht. Sie erinnert ein wenig an eine Skibrille – und das ist auch so gewollt. Was auf der Piste funktioniert, ist auch auf der Straße praktisch. Die Gläser sind unglaublich leicht, die Brille wiegt nur etwa 40 Gramm. Den absoluten Clou sieht man aber erst, wenn die Sonne scheint. Aus einer Klarsichtbrille wird eine getönte Brille. Je stärker die Sonne, desto dunkler wird’s. Und schiebt sich eine Wolke vor die Sonne, wird das Glas wieder heller. Ich bin so begeistert vom Konzept, dass ich die Brille inzwischen auch ab und zu einfach so trage. Ich habe sie beim Spaziergang in die Stadt kaum auf der Nase gespürt und schon vergessen, dass sie einen Großteil meines Gesichts einnimmt. Erst als mich einige Passanten seltsam anschauten, erinnerte ich mich. Vielleicht hielten die mich für Ski Aggu?

ProduktDevour Photochromic Sportbrille
ExtrasGläser verdunkeln automatisch bei Sonnenschein. Gläser lassen sich auswechseln
Preis (UVP)300 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/devour-photochromic-translucent-black-clarity-photochromic-changeable-grey

Cadence Cargo Bib Shorts

© Gerd Blank // Campermen

Ich habe lange gebraucht, um mich mit dem Thema Radhose anzufreunden. Nicht weil ich etwas gegen enge Hosen hätte. Sondern weil man damit auf dem Rad sitzt wie auf einem mittelprächtig gepolsterten Bürostuhl und das nach zwei Stunden merkt. Ich habe verschiedene Modelle ausprobiert. Immer war irgendwas. Zu wenig Polsterung hier, zu viel Druck dort. Und dann dieses generelle Gefühl, als würde man auf einem Kieselstein sitzen. Die Cadence Cargo Bib Shorts von POC haben mich eines Besseren belehrt. Das fängt schon beim Sitzpolster an. POC nennt es das „Novus“ und es ist tatsächlich patentiert. Das klingt nach Marketing, fühlt sich aber anders an. Die Form basiert auf einer Druckpunktanalyse, also echten Messdaten. Das Polster ist breiter und enthält zusätzlich Gel-Einsätze, die Vibrationen schlucken. Das merkt man. Wundstellen und Reibungspunkte, die ich von anderen Hosen kannte, blieben aus. Dazu gibt es einen zentralen Kanal im Polster, der den Blutfluss unterstützt. Klingt medizinisch, ist aber beim Fahren spürbar. Was mich außerdem überzeugt hat: die Passform. Die Hose ist anatomisch geformt und berücksichtigt die männliche Anatomie explizit. Das klingt selbstverständlich, ist es aber offenbar nicht. Der 4-Wege-Stretch lässt volle Bewegungsfreiheit, die Träger sind dehnbar und lassen sich leicht herunterziehen. Wer schon mal mit Trägerhosen auf öffentlichen Toiletten gekämpft hat, weiß, wie wichtig das ist. Und dann ist da noch das perforierte Material am Rumpf, das für Luftzirkulation sorgt. Keine Ahnung, wie ich damit früher ohne ausgekommen bin. Mit 220 Gramm ist die Hose außerdem kaum zu spüren. Fast so, als würde man gar nichts tragen. Fast.

ProduktCadence Cargo Cycling Bib Shorts
Patentiertes Sitzpolster, in verschiedenen Größen verfügbar
Preis (UVP)180 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/ms-cadence-cargo-bib-shorts-uranium-black

Motion MTB Shorts

© Gerd Blank // Campermen

Ich fahre kein Mountainbike. Noch nicht. Aber ich habe verstanden, dass man für den Trail andere Klamotten braucht als fürs Rennrad. Auf dem Trail regnet es häufiger, die Hose berührt gelegentlich den Boden oder einen Ast, und man bewegt sich schlicht anders. Die Motion MTB Shorts von POC sind genau für diese Situationen gemacht. Ich finde sie auch jenseits des Trails ziemlich praktisch. Die Hose ist aus recyceltem Polyamid gefertigt, das ich als angenehm leicht beschreiben würde. Nur 190 Gramm. Und obwohl das Material robust ist und dem ein oder anderen Kontakt mit Trail-Hindernissen stand hält, fühlt es sich nicht nach Outdoor-Ausrüstung aus den Neunzigern an. Die Imprägnierung ist C0/PFAS-frei, was bedeutet, dass Wasser bei leichtem Regen einfach abperlt, ohne dass chemischer Schnickschnack im Spiel ist. Bei stärkerem Regen gibt es dann die passende Regenjacke, aber dazu gleich mehr. Was mir besonders gut gefällt: Der Schnitt. Ein Zwickel im Schritt verhindert unangenehme Reibung, der Bund lässt sich verstellen, und die Hose passt über Knieschoner, ohne zu zwicken. Zwei Reißverschlusstaschen halten alles sicher an Ort und Stelle. Ich habe die Shorts zuletzt auf einer längeren Tour getragen und war überrascht, wie gut sie für alles Mögliche taugen. Manchmal reicht eben ein guter Schnitt.

ProduktMotion MTB Shorts
ExtrasVerschiedene Größen und Farben verfügbar. Komfortabel und leicht.
Preis (UVP)100 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/ms-motion-shorts-uranium-black

Motion MTB Regenjacke

© Gerd Blank // Campermen
© Gerd Blank // Campermen

Es gibt eine Wahrheit über Radfahren, die man lieber früh akzeptiert: Man wird nass. Irgendwann. Man kann die Ausfahrt so gut planen, wie man will – das Wetter kümmert das nicht. Ich habe jahrelang auf Regenfahrten verzichtet oder mich mit einer normalen Windbreaker-Jacke beholfen, die nach zwanzig Minuten Regen aufgegeben hat. Und dann ist man trotzdem klatschnass, aber zusätzlich eingepackt wie ein Müllbeutel. Die Motion Rain Jacket von POC ist in dieser Hinsicht ein anderes Kaliber. Sie besteht aus dreilagigem Nylon mit Ripstop-Konstruktion und einer PFC-freien DWR-Imprägnierung. Kein Wasser dringt ein, und das Material hält trotzdem was aus. Die Jacke ist mit 295 Gramm kein Fliegengewicht, aber für das, was sie leistet, erstaunlich kompakt. Ich trage sie zusammengerollt im Rucksack, bis der erste Regentropfen fällt. Besonders durchdacht finde ich die Kapuze. Sie lässt sich vollständig anpassen und sitzt auch unter dem Helm, was bei Regenjacken überhaupt nicht selbstverständlich ist. Wer schon mal versucht hat, eine normale Kapuze über einen Radhelm zu ziehen, kennt das Theater. Hier klappt das. Elastische Bündchen an den Ärmeln und am Saum halten alles dicht, perforierte Zonen unter den Armen sorgen gleichzeitig dafür, dass man sich beim Fahren nicht wie in einer Sauna fühlt. Reflektierende Streifen auf der Rückseite machen die Jacke bei schlechter Sicht sichtbarer. Eine Jacke, die mitdenkt.

ProduktMotion Rain MTB Jacket
ExtrasVerschiedene Farben und Größen verfügbar, helmkompatible Kapuze, reflektierende Rückenstreifen
Preis (UVP)270 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/ms-motion-rain-jacket-sylvanite-grey

Festival-Gadgets: Camping mit Soundtrack

In der Festival-Saison 2025 hat sich wieder gezeigt: Mit den richtigen Gadgets wird jedes Festival selbst bei widrigen Bedingungen eich echtes Fest. Wir stellen hier die passende Ausrüstung vor, mit dem man das Wochenende auf dem Campground perfekt verbringt.

Was für eine Tour: In diesem Jahr war ich auf mehreren Festivals und habe dort nicht nur unzählige Bands gesehen, sondern auch viel Zeit auf dem jeweiligen Campingplatz verbracht. Hier ist ein Bericht meiner Festival-Tour: Vom Zuschauer zum Mitmacher. Aber es sind eben nicht nur die coolen Acts, die mich auf dem Hurricane, dem Roskilde-Festival und dem Deichbrand begeistert haben. Auch die passende Ausrüstung hat mir viel Freude bereitet. Da ist zuerst einmal der Ford Nugget in der Titanium-Ausstattung, der mir für die Tour zur Verfügung gestellt wurde. Darüber berichte ich an anderer Stelle. Hier stelle ich vielmehr coole und praktische Mitnahme-Objekte vor. Die Bandbreite reicht von der richtigen Hygiene über fetten Sound bis zur kulinarischen Versorgung.

Teufel Rockster Neo

Ein Festival ohne Musik ist wie ein italienischer Abend ohne Pasta und Pizza. Und der gute Sound muss auf dem Campground nicht aufhören. Die Firma Teufel hat mit der Rockstar Neo einen ganz schönen Kawenzmann neu im Sortiment. Der Lautsprecher erinnert optisch sehr stark an das Modell eines dänischen Konkurrenten, in Details gibt es aber deutliche Unterschiede. Erst einmal zu den Eckdaten: Die Neo wiegt mit Akku mehr rund 17 Kilogramm und sie ist etwa 65 cm hoch. Da heißt, sie nimmt im Camper eine Menge Platz ein. Die Mitnahme lohnt sich dennoch: Der Akku hält bei mittlerer Lautstärke 36 Stunden durch. Bei voller Pulle erreicht die Box 130,5 dB, die Laufzeit reduziert sich dadurch natürlich. Zwei XLR-Kombi-Anschlüsse sind für Zuspieler und Mikros, ein USB-C-Anschluss lädt das Smartphone auf. Per App lässt sich der Sound einstellen und per Party Link können insgesamt bis zu 100 Rockster-Lautsprecher miteinander verbinden werden. Auf den Festivals, die ich besucht haben, reichte der Sound der Box locker dafür aus, auch die Nachbarn mit meiner Musik zu beglücken. Wir haben unseren Platz zur Partyzone erklärt. Übrigens kann die Neo auch leise Töne – und der Klang ist sowohl Outdoor als auch Indoor ausgezeichnet.

UVP: 900 Euro
Link zum Hersteller: https://teufel.de/rockster-neo-107001828

Pavillon Dometic Hub 2 Redux

Wenn man etwas auf Festivals lernt, dann das, dass man ein Pavillon mitnehmen sollte. Bei Sonne spendet der Schatten, bei Regen hält er trocken. Aber vor allem ist es auch sehr gemütlich, mit seiner Festival-Crew unterm Pavillon zu sitzen – man baut sich irgendwie ein bisschen sein Wohnzimmer. Ich habe auf die Festivals den Hub 2 Redux von Dometic dabeigehabt. Der Pavillon wird nicht mit Stangen in Form gebraucht, sondern mit Luft. Man muss sich das vorstellen, als würde man einen Kite-Shirm aufpumpen. Die Luft wird dann auf Spannung in die vier Beine und das Dachkreuz gepumpt. Das ist gar nicht so anstrengend, wie es klingt. Zumal sich der Pavillon fast wie von selbst aufrichtet und schon nach kurzer Zeit sehr stabil steht. Mit den vier Spannbändern wird er in Position gehalten und bleibt selbst bei Böen gut stehen. Es ist eine Bodenplane eingehängt, die ich erst seltsam fand. Aber das sorgte selbst bei Regen für trockene Füße, ich schleppte den Matsch des Ackers nicht in den Wagen. Mir gefällt die eckige Form sehr, noch mehr mag ich das geringe Packmaß. Das Hub 2 passt nach dem Abbau und Entleeren in eine Tasche in der Größe eines Dufflebags. Nicht zu gut gefällt mir der hohe Preis. Aber es ist eben auch kein Einweg-Pavillon, wie man sie zu tauseidenen auf den Festivals sieht. Es ist ein Begleiter für restliche (Festival-)Leben.

Mehr dazu in der Podcast-Folge „Sechs Sterne in Dänemark“:

UVP: 690 Euro
Link zum Hersteller: https://www.dometic.com/de-de/outdoor/campen-mit-dem-auto/campingzelte/pavillons/16-1604-160410-160410002-326909?v=9120001968

Gummistiefel Vierzonord von Le Chameau

Es ist eigentlich immer wieder das gleiche Szenario: Dann, wenn es eigentlich bestes Wetter geben sollte, auf einem Festival zum Beispiel, kann man großer Sicherheit davon ausgehen, dass es zwischendurch auch mal regnen wird. Das ist an sich nicht schlimm und bringt auch mal eine Erfrischung mit. Aber die meisten Festivals finden auf Äckern der Republik statt. Und dann wird bei Regen der Boden weich und die Füße nass und kalt. Wie soll man da bitte schön mehrere Stunden Freude bei den Konzerten haben? Eben, geht nicht. Es sei denn, man hat das richtige Schuhwerk an den Füßen. Ich habe die Gummistiefel von Le Chameau getragen. Die Stiefel werden nach von Hand in Frankreich gefertigt – und das schon seit Generationen nach alten Vorlagen. Das Innenfutter ist aus Neopren, wodurch wirklich keine Feuchtigkeit an die Füße kommt, aber auch langes Tragen kaum beeinträchtigt. An einem Festivaltag habe ich die Stiefel mehrere Stunden getragen. Das Resultat: keine Schrumpelfüße, kein Geruch. Ich bin begeistert von der Qualität, der hohe Preis passt, wenn man Verarbeitung und Material berücksichtigt. Die Stiefel halten bei guter Pflege bis zum letzten Festival – und wahrscheinlich noch darüber hinaus.

UVP: 290
Link zum Hersteller: https://www.lechameau.com/de-de/products/mens-vierzonord-neoprene-lined-wellington-boot-black

Hüte von PAC

Mein Haare werden schütter. Doof, aber ist nun einmal so. Vor ein paar Jahren hatte ich mir einen kleinen Sonnenstich zugezogen, als ich meine Mütze vergessen hatte. Das passiert mir nie wieder. Im Gegenteil, ich habe immer eine Auswahl dabei. Wollmützen sind bei Hitze aber nicht immer die richtigen Kopfbedeckungen. Für die Tour hat mir die Firma P.A.C. ein paar Hüte geschickt, zum Beispiel einen Bucket-Hat oder einen Boonie-Hat. Mein Lieblingshut ist der Ecuador Panama Hat, ein Strohhut mit breiter Krempe. Die Auswahl an Hüten ist groß, viele davon gibt es unterschiedlichen Farb-Designs. Ich habe mich, wie sollte es anders sein, vor allem mit Modellen in schwarz behütet. Vor allem, weil sie UV-Strahlung abhalten und so noch mehr vor der Sonne schützen, als einfach nur ein Stück Stoff. Die Preise der Hüte sind relativ niedrig. Oder anders gesagt: Sie sind auf deinem Level mit den Hüten anderer Hersteller.

Link zum Hersteller: https://www.pac-original.de

Trinkflasche Platypus Soft Bottle

Um auf dem Festival-Gelände nicht zu viel Geld für Getränke auszugeben, nimmt man einfach seine eigenen mit. Allerdings ist das nur bedingt erlaubt, normale Flaschen sind häufig tabu. Dafür darf man eine durchsichtige Faltflasche auch mit Füllung mitbringen. Wir hatten die Platypus Softbottle im Test. Es passt ein Liter Flüssigkeit rein, die leere Flasche kann man zusammenfalten und in die Hosentasche stecken. Der weite Deckel ermöglicht es, dass man sie an entsprechenden Stationen mit Trinkwasser füllen kann. Und außerdem kann man sehr gut daraus trinken, da sie wie ein ganze normale PET-Flaschenöffnung konzipiert ist. Der Preis ist happig für das bisschen Plastik, es gibt ganz sicher auch günstigere Modelle anderer Hersteller. Aber die Qualität ist gut.

UVP: ca. 16 Euro
Link zum Hersteller: https://cascadedesigns.com/de-eu/products/softbottle?srsltid=AfmBOopGqnQ-6ZDOvdZdG_4_542smSeRRkrMxbtC9ssCfLGo2Gsv22an

YETI Rampler 3,8 Liter

Da wir schon einmal beim Thema Wasser sind: Auf einem Festival sollte man viel trinken – und damit meinen wir eben vor allem Wasser. Aber wer will schon unzählige PET-Flaschen mitschleppen? Hier bietet es sich an,eine große Kanne mitzunehmen, in die man an Trinkwasserstationen auffüllen kann. Der Rumbler von Yeti hat ein Fassungsvermögen von fast vier Litern. Die Isolierkanne aus Edelstahl mit Doppelwand hält das Wasser mehrere Tage kühl. Mit zwei Kilo Leergewicht ist sie aber recht schwer, gefüllt sind es dann immerhin sechs Kilo. Das macht es auch nicht einfacher, wenn man es ausgießen will. Die große Öffnung ist dagegen superpraktisch. Da passen sogar Eiswürfel rein, was das Wasser noch weiter kühlt. Unser Tipp: Füll einfach die ganze Kanne mit Eiswürfeln. Die halten ein oder zwei Tage gut in Form. Das Schmelzwasser kann man dann trinken oder zum Kochen benutzen. Heiße Flüssigkeiten bleiben in der Kanne natürlich auch lange warm, aber das ist auf einem Festival eher unpraktisch.

UVP: 150 Euro
Link zum Hersteller: https://de.yeti.com/collections/getrankebehalter/products/rambler-1-kanne-stainless-steel

Voited Outdoor Fleece-Decke

Wenn ich auf ein Festival gehe, will ich den perfekten Komfort – und dabei gerne stylisch und nachhaltig unterwegs sein. Die Outdoor-Decke von Votied ist für mich der ideale Begleiter: ultraleicht, aber unglaublich kuschelig. Das Fleece fühlt sich an wie ein warmer Lieblingspulli, gleichzeitig hält die Decke zuverlässig Wind, Feuchtigkeit und kühle Nächte fern. Mit wenigen Handgriffen wird die Decke zum gemütlichen Kissen – perfekt für den Van. Durch das umweltbewusste Recycling-Material weiß ich zudem, dass ich meinen Outdoor-Lifestyle mit gutem Gewissen genießen kann. Ob am Grill oder zwischen Abends vorm Camper, die Decke ist für mich nicht einfach nur ein Stück Stoff, sondern Teil meines Festival-Erlebnisses.

UVP: 130 Euro
Link zum Hersteller: https://voited.de/products/fleece-outdoor-blanket-jasper

Trenntoilette Trelino Origin XS

Ein eigenes Klo ist Gold wert auf dem Festival. Dixis sind häufig nicht sehr sauber, vor den Klo-Wagen sind wiederum lange Schlangen. Also habe ich eine Trenntoilette mitgenommen, die mir auf den Festivals sehr gute Dienste geleistet hat. Aber anstatt hier lange darüber zu schreiben, habe ich im Podcast darüber gesprochen. Hier ist die Folge:

UVP: 419 Euro
Link zum Hersteller: https://www.trelino.com/de/collections/origin/products/trelino®-origin-s-composting-toilet