Geniale Ausrüstung für Wanderweg und Campingkomfort

Der Weg zum Waschhaus ist normalerweise keine Expedition. In Ontario brauchte ich dafür abends trotzdem eine Lampe. Auf einigen Campingplätzen war es so dunkel, dass selbst die paar Meter vom Camper zu den Sanitäranlagen ohne eigenes Licht schwierig geworden wären. Die Stirnlampe gehörte entsprechend oft zu meiner Abendgarderobe.

Auf unseren Reisen durch Tirol, Südtirol und Kanada haben wir einiges an Ausrüstung ausprobiert. Wanderstöcke mussten auf Bergwegen und Waldboden Halt geben, Schuhe einen ganzen Tag bequem bleiben. Bei der Kleidung freute ich mich über Teile, die nach einer Tour auch noch ins Restaurant passten. Und im Van halfen ein paar ziemlich praktische Behälter dabei, Schuhe, Campingmöbel und Einkäufe unterzubringen. Hier sind 15 Produkte, die uns unterwegs begleitet haben.

Mammut Aenergy Trail All Mountain Low Men: Bequeme Schuhe für lange Tage

Die Wanderschuhe von Mammut passen perfekt in die Umgebung / © Gerd Blank

Bei diesen Schuhen hat sich für mich eine Nummer größer als üblich bewährt. So saßen die Aenergy ausgesprochen bequem, auch nach einem ganzen Tag auf den Beinen. Ich war damit in den Alpen und in Kanada unterwegs, bin mehrere Kilometer auf unterschiedlichen Untergründen gewandert und habe sie auch beim Radfahren getragen. Meine Füße haben sich abends nicht beschwert.

Die Belüftung funktionierte gut, die Geruchsentwicklung blieb gering. Auf unebenen Wegen fand das Profil zuverlässig Halt, ich fühlte mich im Schuh sicher. Nach einem Tritt in eine Pfütze trockneten die Schuhe schnell wieder. Viel Regen hatten wir allerdings nicht. Dazu kommt die schlichte Optik, mit der ich auch abseits des Wanderwegs etwas anfangen kann. Für meine Touren eine sehr angenehme Wahl. Die passende Größe würde ich vor dem Kauf unbedingt anprobieren.

Fakten Atmungsaktives Polyester-Obermaterial mit umlaufendem TPU-Schutzrand; Mammut CORE Plus-Zwischensohle; 8 mm Sprengung.

Preis 160 Euro · Zum Hersteller

Mammut Runbold IV Pants Men: Wandern und anschließend ins Restaurant

Meine Runbold ist schwarz. Natürlich. Das Logo fällt kaum auf, und auf den ersten Blick sieht die Hose erfreulich wenig nach Wanderausrüstung aus. Ich konnte sie nach der Tour auch im Restaurant tragen, ohne mich umziehen zu müssen. In den Alpen und in Kanada war sie entsprechend häufig im Einsatz.

Der leichte Stoff trägt sich angenehm, die Beinlänge passte perfekt und hätte auch mit hohen Wanderstiefeln funktioniert. Bei großen Schritten hatte ich genug Bewegungsfreiheit, im Schritt rieb nichts unangenehm. Die Beine lassen sich am Knie nicht abnehmen. Wer auf der Tour von einer langen zu einer kurzen Hose wechseln möchte, braucht also ein anderes Modell. Bei Wärme ließ sich die Runbold dank des leichten Materials trotzdem gut tragen. Eine Wanderhose, die ihren Zweck erfüllt und dabei unauffällig bleibt.

Fakten 85 % recyceltes Polyamid, 15 % Elastan; 4-Wege-Stretch; vier Reißverschlusstaschen; Herstellergewicht 268 g.

Preis 120 Euro · Zum Hersteller

Black Diamond Sequence Pants: Fast wie eine Jogginghose

Der Gummibund mit seinem Bändchen erinnert mich an eine Jogginghose. Das ist als Kompliment gemeint. Die Sequence sitzt weit und ausgesprochen bequem, bei mir dürfte sie allerdings einen Tick länger sein. Mit Stiefeln ließ sich das gut auffangen, zu meinen niedrigen Wanderschuhen passte sie ebenfalls.

In Kanada habe ich sie bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten getragen, auch in der Stadt. Ich fühlte mich darin wohl und immer richtig angezogen. Mein schwarzes Exemplar wirkte dabei eher etwas bläulich. Die Mammut Runbold empfinde ich stärker als Wanderhose, die Sequence fast als Freizeithose. Wer eine bequeme Hose für die Reise sucht, mit der er auch wandern kann, sollte sie sich ansehen. Vor allem größere Menschen sollten bei der Anprobe auf die Beinlänge achten.

Fakten Polyester-Ripstop mit wasserabweisender Ausrüstung; elastischer Bund; gerades Bein; Herstellergewicht 290 g.

Preis 95 Euro in Black · Zum Hersteller

Mammut Base T-Shirt Women Mini Logo: Ein gutes schlichtes Shirt

Es gibt Produkte, über die man erfreulich wenig sagen muss. Diese T-Shirts gehören dazu. Meine Frau hat sie in den Alpen getragen, eines außerdem beim Sport in Lüneburg. Die Qualität gefiel uns, die Shirts passen gut und sind etwas weiter geschnitten. Die schlichte Gestaltung macht sie unkompliziert kombinierbar.

Unter einer weiteren Schicht funktionieren sie als bequeme Grundlage fürs Zwiebelprinzip. Mammut verwendet dafür reine Bio-Baumwolle. Wer ein schlichtes Shirt für leichte Wanderungen, die Reise und den Alltag sucht, bekommt hier genau das. Große Funktionsversprechen braucht es dafür nicht.

Fakten 100 % Bio-Baumwolle; Regular Fit; Rundhalsausschnitt; Herstellergewicht 173 g.

Preis 28 Euro im Outlet, regulär 40 Euro · Zum Hersteller

Black Diamond Diverge Full Zip Hoody: Die Jacke für fast jeden Tag

In Kanada habe ich den Diverge fast täglich getragen. Beim Wandern und vor dem Camper, aber auch im Heli, auf der Fähre und an der Zipline. Manchmal reichte ein T-Shirt darunter, manchmal kam noch eine dünne Jacke darüber. Der Fleece passt mir perfekt, sein weicher Stoff fühlt sich ausgesprochen angenehm an. Er ist vergleichsweise dünn, trotzdem hatte ich immer das Gefühl, ordentlich angezogen zu sein.

Der Hoody wärmte mich und hielt unterwegs auch Wind ausreichend ab. Die Daumenöffnungen an den Ärmeln gefallen mir, ebenso die kleine Brusttasche, in der mein Smartphone Platz fand. Auf einer Bootstour habe ich die Kapuze zu schätzen gelernt. Diese Jacke würde ich ohne großes Überlegen wieder einpacken.

Fakten Fleece aus recyceltem Polyester; Kapuze und Daumenöffnungen; Brusttasche und zwei Einschubtaschen mit Reißverschluss; Herstellergewicht 452 g.

Preis 150 Euro · Zum Hersteller

Mammut Snow Beanie: Rot bleibt im Gedächtnis

Beim Rest meiner Kleidung mag ich es meist monochrom. Bei Details wie Socken und Mützen darf Farbe ins Spiel kommen. Die rote Snow Beanie passt dazu: Sie sitzt gut, trägt sich bequem und sieht gut aus. Mehr muss eine Mütze manchmal gar nicht leisten.

Ich habe sie in den Alpen und in Kanada getragen, aber auch in der Stadt und auf einer Veranstaltung. Eine rote Mütze hat schließlich einen gewissen Wiedererkennungswert. Selbst bei Wärme fand ich sie angenehm. Dazu muss man allerdings wissen, dass ich auch im Sommer gern Mützen trage. Das ist eine persönliche Vorliebe und vermutlich keine Empfehlung für jeden. Für mich stimmen hier Sitz, Optik und Preis.

Fakten 65 % Merinowolle, 35 % Polyamid; Einheitsgröße; Herstellergewicht 98 g; gezeigte Farbe Mammut red.

Preis 40 Euro · Zum Hersteller

Black Diamond Midweight ScreenTap Liners: Ein bequemer erster Eindruck

Für einen ausgiebigen Handschuhtest war das Wetter in Kanada schlicht zu gut. Die Midweight ScreenTap Liners habe ich zweimal angezogen: beim Radfahren und an der Zipline. Bei beiden Einsätzen saßen sie bequem. Viel mehr kann ich aus dieser Reise noch nicht über sie berichten.

Interessant ist die vom Hersteller beschriebene leitfähige Oberfläche an Handflächen und Fingern, mit der sich Touchscreens bedienen lassen sollen. Wie zuverlässig das bei mir funktioniert und wo die Handschuhe bei längerer Kälte an ihre Grenzen kommen, habe ich nicht ausreichend ausprobiert. Deshalb bleibt es hier bei einem kurzen Praxiseindruck mit gutem Sitz.

Fakten 93 % recyceltes Polyester, 7 % Elastan; leitfähiges Material an Handflächen und Fingern; Größen XS bis XL; Herstellergewicht je nach Größe 42 bis 57 g.

Preis 40 Euro · Zum Hersteller

Helinox Passport TL120 Adjustable: Klein verstaut und schnell einsatzbereit

Wanderstöcke von Helinxo – beim Sitzen © Gerd Blank

Im Pitztal und rund um Lana hatten die Passport-Stöcke reichlich Gelegenheit, sich auf bergigen Wegen zu bewähren. Sie lassen sich sehr klein zusammenfalten und sind schnell wieder auseinandergezogen. Die Konstruktion wirkte stabil, auf dem Untergrund hatte ich guten Halt. Besonders praktisch finde ich, dass sich die Länge etwas verändern lässt. Meine bevorzugte Einstellung liegt ungefähr bei 118 Zentimetern.

In den Bergen nutzte ich die Metallspitzen, die dort bestens funktionierten. Für festen Untergrund liegen Gummikappen bei. Eine größere Auswahl an Aufsätzen hätte mir trotzdem gefallen. Vor dem Kauf sollte man prüfen, ob der Verstellbereich zur eigenen Nutzung passt. Günstig sind die Passport nicht. Wer auf ein kleines Packmaß Wert legt, bekommt dafür stabile Stöcke, die sich auf meinen Touren ausgesprochen nützlich gemacht haben.

Fakten DAC-Aluminiumlegierung; verstellbar von 109 bis 120 cm; Faltmaß 35 cm; Herstellergewicht 360 g pro Paar; Gummi-Spitzenabdeckungen inklusive.

Preis 174,95 Euro pro Paar · Zum Hersteller

Black Diamond x norda Distance Carbon Z FKT: Diese Handschlaufen gefallen mir besonders

Die Handhalterungen musste ich mir erst einmal genauer ansehen. Hat man verstanden, wie sie angezogen werden, ist das System großartig: Die Schlaufen verbinden sich magnetisch mit dem Stock und lassen sich auf Knopfdruck wieder lösen. Auf einer hügeligen Waldwanderung im Algonquin Park gefiel mir das ausgesprochen gut. Zum Aufbau zieht man die Segmente auseinander, bis sie einrasten und fest sitzen.

Gegenüber den Helinox wirken die Black Diamond noch leichter, und ihr Design gefällt mir besser. Auch beim mitgelieferten Zubehör für verschiedene Untergründe sind sie großzügiger ausgestattet. Beim Verstauen liegen für mich dagegen die Helinox mit ihrem kleineren Packmaß und den Klettverschlüssen vorn. Die Black Diamond haben außerdem eine feste Länge. Die muss vor dem Kauf passen. Mein Favorit an diesen Stöcken bleibt die Handschlaufe. Den höheren Preis gegenüber den Helinox finde ich dennoch etwas happig.

Fakten Carbon-Schäfte; magnetisch ankoppelbare Handschlaufen; feste Längen von 105 bis 130 cm; Herstellergewicht je nach Länge 294 bis 324 g pro Paar; Gummispitzen und Schneeteller inklusive.

Preis 210 Euro pro Paar · Zum Hersteller

Black Diamond Distance 15 Backpack: Viel Platz an den richtigen Stellen


Regenjacke, Kamera und ein paar Snacks: Auf unseren Ausflügen in Kanada passte in den Distance 15 alles hinein, was ich unterwegs dabeihaben wollte. Besonders gut gefällt mir, wie Black Diamond den verfügbaren Platz aufteilt. Die Wanderstöcke fanden ihre Halterung, kleine Wasserflaschen steckten in den Schulterriemen. Dort gab es sogar ein eigenes Täschchen für mein Smartphone.

Der Rucksack ist leicht und ließ sich bei meinen verschiedenen Einsätzen sehr angenehm tragen. Gerade die Aufteilung mit den zusätzlichen Fächern an den Schultergurten hat mich überzeugt. Für meine Ausflüge mit überschaubarem Gepäck war das eine ausgesprochen praktische Lösung.

Fakten 15 Liter Volumen; Herstellergewicht 330 g; Größen S bis L; Stockhalterung und zwei Flaschenfächer an den Schultergurten; Softflasks nicht enthalten.

Preis 180 Euro · Zum Hersteller

Black Diamond Storm Plus: Licht für die dunklen Wege am Abend

Die Storm Plus habe ich in Ontario sehr häufig benutzt. Gerade auf den teilweise unbeleuchteten Wegen am Campingplatz war eine Lampe nötig. Die Kopflampe saß dabei ausgesprochen gut. An die Bedienung musste ich mich allerdings erst gewöhnen. Das Dimmen der Lichtstärke und die verschiedenen Lichtfarben waren zunächst ungewohnt, erwiesen sich dann aber als praktisch.

Besonders angenehm auf einer Camperreise: Ich konnte sie per USB-C an meiner Powerbank laden. Während der Reise musste ich das nur einmal zwischendurch tun. Für die vielen Wege im Dunkeln hat sich die Lampe bewährt. Nach der kurzen Eingewöhnung bei der Bedienung gehörte sie zu den Dingen, die ich gern griffbereit hatte.

Fakten Maximal 750 Lumen; Akku mit 2200 mAh; USB-C; weißes sowie rotes, grünes und blaues Licht; Schutzart IP67; Herstellergewicht 114 g.

Preis 90 Euro · Zum Hersteller

Gregory Alpaca Camp Box 50: Ein fester Platz für die Schuhe

Die Camp Box wandert natürlich nicht mit auf den Berg. Auf unserer Alpentour hat sie sich trotzdem nützlich gemacht: Wir transportierten unsere Schuhe darin. Im Van hatten sie so ihren festen Platz. Und falls Schuhe nach einer Tour müffeln, gefällt mir eine geschlossene Kiste dafür deutlich besser als der offene Wohnraum.

Brauchten wir drinnen mehr Platz, stellten wir die Box einfach vor die Tür. Einmal blieb sie dabei auch im Regen draußen stehen. Der Inhalt war anschließend trocken. Praktisch ist der Deckel, der sich von beiden Seiten öffnen lässt. So kommt man an die Schuhe, ohne erst die ganze Kiste umdrehen zu müssen. Die stabile Bauweise passt zum Einsatz im Camper. Wer regelmäßig Ausrüstung im Wagen verstaut, kann mit so einer Box erstaunlich viel anfangen.

Fakten 50 Liter Volumen; Herstellergewicht 2,6 kg; Staub- und Wasserstrahlschutz nach IP65; transparenter, beidseitig zu öffnender und abnehmbarer Deckel.

Preis 65 Euro · Zum Hersteller

Gregory Alpaca Gear Tote 30: Ich würde ihn Einkaufskorb nennen

Gear Tote klingt nach einer ziemlich speziellen Aufgabe. Einkaufskorb würde es für unseren Einsatz auch tun. Wir haben den Korb unterwegs für unsere Einkäufe benutzt. Der robuste Stoff und der stabile Rahmen machen dabei einen guten Eindruck, auch voll beladen ließ er sich ausgesprochen angenehm tragen.

Bei Nichtgebrauch kann man ihn flach zusammenlegen und in der mitgelieferten Schutztasche verstauen. Das ist im Camper willkommen, wo ein leerer Korb möglichst wenig Raum beanspruchen sollte. Auch für den Transport von Wäsche bietet er sich an. Ein unkomplizierter Helfer mit einem etwas aufwendigen Namen.

Fakten 30 Liter Volumen; faltbarer Aluminiumrahmen; Aufbewahrungstasche inklusive; Herstellergewicht 844 g.

Preis 65 Euro · Zum Hersteller

Gregory Alpaca Gear Basket 70: Ein Korb für fast die ganze Campingmöblierung

Zwei Helinox-Stühle, ein Tisch, das Zubehör für die Stühle und zusätzlich ein Schlafsack: Das alles habe ich im großen Gear Basket transportiert. Damit bekommt man eine recht konkrete Vorstellung davon, was in diesen Korb hineinpasst. Gerade für die Campingmöbel fand ich es praktisch, die einzelnen Teile gemeinsam unterzubringen.

Voll beladen ließ sich der Basket gut tragen, die Griffe gefielen mir besonders. Auch das Verstauen im Van funktionierte gut. Ist der Korb leer, lässt er sich flach zusammenlegen. Wer mit mehreren kompakten Campingmöbeln reist, bekommt damit eine praktische Möglichkeit, sie gemeinsam zu transportieren. Bei uns war er auf der Alpentour genau dafür im Einsatz.

Fakten 70 Liter Volumen; faltbarer Aluminiumrahmen mit integrierten Griffen; Aufbewahrungstasche inklusive; Herstellergewicht 1,18 kg.

Preis 90 Euro · Zum Hersteller

Mammut Relax Down Bag 0C: Mein bisher liebster Schlafsack

Ich habe in meinem Leben viele Schlafsäcke benutzt. Keiner hat mir bisher so gut gefallen wie dieser. Der Stoff ist weich und richtig kuschelig, die Füllung wärmte mich gleichmäßig. In Größe L habe ich den Relax zuerst ein paar Nächte im Garten in Lüneburg ausprobiert. Bei ungefähr sieben Grad habe ich keinen Moment gefroren.

Nach Kanada kam er eigentlich mit, damit ich abends bei Bedarf eine bequeme Decke hatte. Am Ende habe ich auch im Camper darin geschlafen. Häufig eher darunter: Durch den mittigen Reißverschluss kann ich ihn öffnen und als Decke nutzen. Der Einstieg ist bequem, die Kapuze lässt sich eng um den Kopf legen. In der kleinen Innentasche sind zum Beispiel Kopfhörer gut aufgehoben.

Daune bleibt ein tierisches Material und kommt für Veganer entsprechend nicht infrage. Mir gefallen hier die Wärmeleistung und das kleine Packmaß sehr. Auch die Farben passen: außen grau, innen orange. Schlicht, mit einem erfreulichen Farbakzent. Als Extra liegen Ohrstöpsel und eine Schlafbrille bei. Die Brille hatte ihren ersten Reiseeinsatz schon auf dem langen Flug nach Kanada. Den Schlafsack selbst würde ich jederzeit wieder mitnehmen.

Fakten Getestete Größe L; 300 g Füllung aus 90 % Entendaune und 10 % Entenfedern; Herstellergewicht 960 g ohne Packsack; mittiger Zweiwege-Reißverschluss; Schlafmaske und Ohrstöpsel inklusive.

Preis 370 Euro · Zum Hersteller

Diese Rad-Ausrüstung macht voll POC

Eine Radtour nach Dänemark? Dafür braucht man nicht nur das passende Fahrrad, sondern auch die richtige Ausrüstung. Sonst tut nach ein paar Kilometern nicht nur der Hintern weh. Es geht um Schutz, es geht um Gewicht und es geht am Ende auch immer um den guten Geschmack. Gerd nimmt auf seine Tour nach Dänemark Bike-Gear der Firma POC mit. Helm, Brille, Hose oder Jacke: Diese Ausrüstung sorgt für pures Rad-Vergnügen.

Calyx Helm

© Gerd Blank // Campermen

Helme sind für mich ein großes Problem. Nicht, dass ich keine tragen mag. Sicherheit geht vor, ich trage einen Helm, wenn es sein muss. Wenn ich Ski fahre oder auf dem Motorrad. Beim Fahrradfahren habe ich mich bisher immer geweigert. Die meisten Helme sind furchtbar hässlich. Oder sie passen mir einfach nicht. Ich habe einen Kopfumfang von 62 cm. Auf meinen Helmen stehen Bezeichnungen wie XL oder XXL. Schaut Euch die Kavenzmänner mal an, wenn ihr einen in die Hände bekommt. Ich sehe damit häufig aus wie Calimero. Ihr wisst schon, der mit dem Sombrero. Ich habe dann den Calyx von POC entdeckt. Der Helm ist optisch eine Mischung aus Ski-Helm oder Skater-Helm. Und tatsächlich kann man ihn für viele Abenteuer nutzen. Laut Beschreibung kann er in den Bergen, auf der Piste oder eben auf dem Rad genutzt werden. Für den Winter und bei Wind sind ansteckbare Ohrenschützer dabei. Beim Radfahren sorgen wiederum Belüftungslöcher für eine kleine Erfrischung auf der Kopfhaut. Was mich aber viel mehr gefreut hat, dass er trotz der Größe etwas dezenter daherkommt, als viele seiner Artgenossen. Die Innenschale lässt sich mit einem Drehrad auf die richtige Größe einstellen. An der hinteren Innenseite sitzt wiederum eine verstellbare Kopfstütze, damit der Helm nicht nach hinten rutscht. Und tatsächlich: Der Calyx sitzt optimal. Klar, mit so einem großen Kopf kann man keinen unsichtbaren Helm tragen. Aber er wirkt trotz des dicken Polsters und der Stabilen Form relativ dezent. Das liegt sicher an der Farbe.

© Poc
© Poc
© Poc
ProduktCalyx Helm
ExtrasAbnehmbare Ohrpolster, Nackenwärmer inkludiert, in verschiedenen Größen und Farben erhältlich
Preis (UVP)250 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/calyx-uranium-black-matt

Devour Photochromic Sportbrille

© Gerd Blank // Campermen
© Gerd Blank // Campermen

Es gibt zwei Dinge, die mich auf längeren Radtouren nerven: Wenn die Sonne ins Gesicht scheint und wenn kleine Fliegen im Auge landen. Früher bin ic immer mit einer normalen Sonnenbrille gefahren. Das half zwar gegen Sonne, war aber blöd, wenn die Sonne wieder weg war. Und Fliegen fanden immer ihren Weg. Standardbrillen sind nicht optimal für sportliche Zwecke. Bei der Devour hat keine Fliege eine Chance. Die Gläser sind sehr groß und dank der leichten Wölbung schmiegen sie sich fast ans Gesicht. Sie erinnert ein wenig an eine Skibrille – und das ist auch so gewollt. Was auf der Piste funktioniert, ist auch auf der Straße praktisch. Die Gläser sind unglaublich leicht, die Brille wiegt nur etwa 40 Gramm. Den absoluten Clou sieht man aber erst, wenn die Sonne scheint. Aus einer Klarsichtbrille wird eine getönte Brille. Je stärker die Sonne, desto dunkler wird’s. Und schiebt sich eine Wolke vor die Sonne, wird das Glas wieder heller. Ich bin so begeistert vom Konzept, dass ich die Brille inzwischen auch ab und zu einfach so trage. Ich habe sie beim Spaziergang in die Stadt kaum auf der Nase gespürt und schon vergessen, dass sie einen Großteil meines Gesichts einnimmt. Erst als mich einige Passanten seltsam anschauten, erinnerte ich mich. Vielleicht hielten die mich für Ski Aggu?

ProduktDevour Photochromic Sportbrille
ExtrasGläser verdunkeln automatisch bei Sonnenschein. Gläser lassen sich auswechseln
Preis (UVP)300 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/devour-photochromic-translucent-black-clarity-photochromic-changeable-grey

Cadence Cargo Bib Shorts

© Gerd Blank // Campermen

Ich habe lange gebraucht, um mich mit dem Thema Radhose anzufreunden. Nicht weil ich etwas gegen enge Hosen hätte. Sondern weil man damit auf dem Rad sitzt wie auf einem mittelprächtig gepolsterten Bürostuhl und das nach zwei Stunden merkt. Ich habe verschiedene Modelle ausprobiert. Immer war irgendwas. Zu wenig Polsterung hier, zu viel Druck dort. Und dann dieses generelle Gefühl, als würde man auf einem Kieselstein sitzen. Die Cadence Cargo Bib Shorts von POC haben mich eines Besseren belehrt. Das fängt schon beim Sitzpolster an. POC nennt es das „Novus“ und es ist tatsächlich patentiert. Das klingt nach Marketing, fühlt sich aber anders an. Die Form basiert auf einer Druckpunktanalyse, also echten Messdaten. Das Polster ist breiter und enthält zusätzlich Gel-Einsätze, die Vibrationen schlucken. Das merkt man. Wundstellen und Reibungspunkte, die ich von anderen Hosen kannte, blieben aus. Dazu gibt es einen zentralen Kanal im Polster, der den Blutfluss unterstützt. Klingt medizinisch, ist aber beim Fahren spürbar. Was mich außerdem überzeugt hat: die Passform. Die Hose ist anatomisch geformt und berücksichtigt die männliche Anatomie explizit. Das klingt selbstverständlich, ist es aber offenbar nicht. Der 4-Wege-Stretch lässt volle Bewegungsfreiheit, die Träger sind dehnbar und lassen sich leicht herunterziehen. Wer schon mal mit Trägerhosen auf öffentlichen Toiletten gekämpft hat, weiß, wie wichtig das ist. Und dann ist da noch das perforierte Material am Rumpf, das für Luftzirkulation sorgt. Keine Ahnung, wie ich damit früher ohne ausgekommen bin. Mit 220 Gramm ist die Hose außerdem kaum zu spüren. Fast so, als würde man gar nichts tragen. Fast.

ProduktCadence Cargo Cycling Bib Shorts
Patentiertes Sitzpolster, in verschiedenen Größen verfügbar
Preis (UVP)180 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/ms-cadence-cargo-bib-shorts-uranium-black

Motion MTB Shorts

© Gerd Blank // Campermen

Ich fahre kein Mountainbike. Noch nicht. Aber ich habe verstanden, dass man für den Trail andere Klamotten braucht als fürs Rennrad. Auf dem Trail regnet es häufiger, die Hose berührt gelegentlich den Boden oder einen Ast, und man bewegt sich schlicht anders. Die Motion MTB Shorts von POC sind genau für diese Situationen gemacht. Ich finde sie auch jenseits des Trails ziemlich praktisch. Die Hose ist aus recyceltem Polyamid gefertigt, das ich als angenehm leicht beschreiben würde. Nur 190 Gramm. Und obwohl das Material robust ist und dem ein oder anderen Kontakt mit Trail-Hindernissen stand hält, fühlt es sich nicht nach Outdoor-Ausrüstung aus den Neunzigern an. Die Imprägnierung ist C0/PFAS-frei, was bedeutet, dass Wasser bei leichtem Regen einfach abperlt, ohne dass chemischer Schnickschnack im Spiel ist. Bei stärkerem Regen gibt es dann die passende Regenjacke, aber dazu gleich mehr. Was mir besonders gut gefällt: Der Schnitt. Ein Zwickel im Schritt verhindert unangenehme Reibung, der Bund lässt sich verstellen, und die Hose passt über Knieschoner, ohne zu zwicken. Zwei Reißverschlusstaschen halten alles sicher an Ort und Stelle. Ich habe die Shorts zuletzt auf einer längeren Tour getragen und war überrascht, wie gut sie für alles Mögliche taugen. Manchmal reicht eben ein guter Schnitt.

ProduktMotion MTB Shorts
ExtrasVerschiedene Größen und Farben verfügbar. Komfortabel und leicht.
Preis (UVP)100 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/ms-motion-shorts-uranium-black

Motion MTB Regenjacke

© Gerd Blank // Campermen
© Gerd Blank // Campermen

Es gibt eine Wahrheit über Radfahren, die man lieber früh akzeptiert: Man wird nass. Irgendwann. Man kann die Ausfahrt so gut planen, wie man will – das Wetter kümmert das nicht. Ich habe jahrelang auf Regenfahrten verzichtet oder mich mit einer normalen Windbreaker-Jacke beholfen, die nach zwanzig Minuten Regen aufgegeben hat. Und dann ist man trotzdem klatschnass, aber zusätzlich eingepackt wie ein Müllbeutel. Die Motion Rain Jacket von POC ist in dieser Hinsicht ein anderes Kaliber. Sie besteht aus dreilagigem Nylon mit Ripstop-Konstruktion und einer PFC-freien DWR-Imprägnierung. Kein Wasser dringt ein, und das Material hält trotzdem was aus. Die Jacke ist mit 295 Gramm kein Fliegengewicht, aber für das, was sie leistet, erstaunlich kompakt. Ich trage sie zusammengerollt im Rucksack, bis der erste Regentropfen fällt. Besonders durchdacht finde ich die Kapuze. Sie lässt sich vollständig anpassen und sitzt auch unter dem Helm, was bei Regenjacken überhaupt nicht selbstverständlich ist. Wer schon mal versucht hat, eine normale Kapuze über einen Radhelm zu ziehen, kennt das Theater. Hier klappt das. Elastische Bündchen an den Ärmeln und am Saum halten alles dicht, perforierte Zonen unter den Armen sorgen gleichzeitig dafür, dass man sich beim Fahren nicht wie in einer Sauna fühlt. Reflektierende Streifen auf der Rückseite machen die Jacke bei schlechter Sicht sichtbarer. Eine Jacke, die mitdenkt.

ProduktMotion Rain MTB Jacket
ExtrasVerschiedene Farben und Größen verfügbar, helmkompatible Kapuze, reflektierende Rückenstreifen
Preis (UVP)270 Euro
Linkhttps://poc.com/de/product/ms-motion-rain-jacket-sylvanite-grey

Festival-Gadgets: Camping mit Soundtrack

In der Festival-Saison 2025 hat sich wieder gezeigt: Mit den richtigen Gadgets wird jedes Festival selbst bei widrigen Bedingungen eich echtes Fest. Wir stellen hier die passende Ausrüstung vor, mit dem man das Wochenende auf dem Campground perfekt verbringt.

Was für eine Tour: In diesem Jahr war ich auf mehreren Festivals und habe dort nicht nur unzählige Bands gesehen, sondern auch viel Zeit auf dem jeweiligen Campingplatz verbracht. Hier ist ein Bericht meiner Festival-Tour: Vom Zuschauer zum Mitmacher. Aber es sind eben nicht nur die coolen Acts, die mich auf dem Hurricane, dem Roskilde-Festival und dem Deichbrand begeistert haben. Auch die passende Ausrüstung hat mir viel Freude bereitet. Da ist zuerst einmal der Ford Nugget in der Titanium-Ausstattung, der mir für die Tour zur Verfügung gestellt wurde. Darüber berichte ich an anderer Stelle. Hier stelle ich vielmehr coole und praktische Mitnahme-Objekte vor. Die Bandbreite reicht von der richtigen Hygiene über fetten Sound bis zur kulinarischen Versorgung.

Teufel Rockster Neo

Ein Festival ohne Musik ist wie ein italienischer Abend ohne Pasta und Pizza. Und der gute Sound muss auf dem Campground nicht aufhören. Die Firma Teufel hat mit der Rockstar Neo einen ganz schönen Kawenzmann neu im Sortiment. Der Lautsprecher erinnert optisch sehr stark an das Modell eines dänischen Konkurrenten, in Details gibt es aber deutliche Unterschiede. Erst einmal zu den Eckdaten: Die Neo wiegt mit Akku mehr rund 17 Kilogramm und sie ist etwa 65 cm hoch. Da heißt, sie nimmt im Camper eine Menge Platz ein. Die Mitnahme lohnt sich dennoch: Der Akku hält bei mittlerer Lautstärke 36 Stunden durch. Bei voller Pulle erreicht die Box 130,5 dB, die Laufzeit reduziert sich dadurch natürlich. Zwei XLR-Kombi-Anschlüsse sind für Zuspieler und Mikros, ein USB-C-Anschluss lädt das Smartphone auf. Per App lässt sich der Sound einstellen und per Party Link können insgesamt bis zu 100 Rockster-Lautsprecher miteinander verbinden werden. Auf den Festivals, die ich besucht haben, reichte der Sound der Box locker dafür aus, auch die Nachbarn mit meiner Musik zu beglücken. Wir haben unseren Platz zur Partyzone erklärt. Übrigens kann die Neo auch leise Töne – und der Klang ist sowohl Outdoor als auch Indoor ausgezeichnet.

UVP: 900 Euro
Link zum Hersteller: https://teufel.de/rockster-neo-107001828

Pavillon Dometic Hub 2 Redux

Wenn man etwas auf Festivals lernt, dann das, dass man ein Pavillon mitnehmen sollte. Bei Sonne spendet der Schatten, bei Regen hält er trocken. Aber vor allem ist es auch sehr gemütlich, mit seiner Festival-Crew unterm Pavillon zu sitzen – man baut sich irgendwie ein bisschen sein Wohnzimmer. Ich habe auf die Festivals den Hub 2 Redux von Dometic dabeigehabt. Der Pavillon wird nicht mit Stangen in Form gebraucht, sondern mit Luft. Man muss sich das vorstellen, als würde man einen Kite-Shirm aufpumpen. Die Luft wird dann auf Spannung in die vier Beine und das Dachkreuz gepumpt. Das ist gar nicht so anstrengend, wie es klingt. Zumal sich der Pavillon fast wie von selbst aufrichtet und schon nach kurzer Zeit sehr stabil steht. Mit den vier Spannbändern wird er in Position gehalten und bleibt selbst bei Böen gut stehen. Es ist eine Bodenplane eingehängt, die ich erst seltsam fand. Aber das sorgte selbst bei Regen für trockene Füße, ich schleppte den Matsch des Ackers nicht in den Wagen. Mir gefällt die eckige Form sehr, noch mehr mag ich das geringe Packmaß. Das Hub 2 passt nach dem Abbau und Entleeren in eine Tasche in der Größe eines Dufflebags. Nicht zu gut gefällt mir der hohe Preis. Aber es ist eben auch kein Einweg-Pavillon, wie man sie zu tauseidenen auf den Festivals sieht. Es ist ein Begleiter für restliche (Festival-)Leben.

Mehr dazu in der Podcast-Folge „Sechs Sterne in Dänemark“:

UVP: 690 Euro
Link zum Hersteller: https://www.dometic.com/de-de/outdoor/campen-mit-dem-auto/campingzelte/pavillons/16-1604-160410-160410002-326909?v=9120001968

Gummistiefel Vierzonord von Le Chameau

Es ist eigentlich immer wieder das gleiche Szenario: Dann, wenn es eigentlich bestes Wetter geben sollte, auf einem Festival zum Beispiel, kann man großer Sicherheit davon ausgehen, dass es zwischendurch auch mal regnen wird. Das ist an sich nicht schlimm und bringt auch mal eine Erfrischung mit. Aber die meisten Festivals finden auf Äckern der Republik statt. Und dann wird bei Regen der Boden weich und die Füße nass und kalt. Wie soll man da bitte schön mehrere Stunden Freude bei den Konzerten haben? Eben, geht nicht. Es sei denn, man hat das richtige Schuhwerk an den Füßen. Ich habe die Gummistiefel von Le Chameau getragen. Die Stiefel werden nach von Hand in Frankreich gefertigt – und das schon seit Generationen nach alten Vorlagen. Das Innenfutter ist aus Neopren, wodurch wirklich keine Feuchtigkeit an die Füße kommt, aber auch langes Tragen kaum beeinträchtigt. An einem Festivaltag habe ich die Stiefel mehrere Stunden getragen. Das Resultat: keine Schrumpelfüße, kein Geruch. Ich bin begeistert von der Qualität, der hohe Preis passt, wenn man Verarbeitung und Material berücksichtigt. Die Stiefel halten bei guter Pflege bis zum letzten Festival – und wahrscheinlich noch darüber hinaus.

UVP: 290
Link zum Hersteller: https://www.lechameau.com/de-de/products/mens-vierzonord-neoprene-lined-wellington-boot-black

Hüte von PAC

Mein Haare werden schütter. Doof, aber ist nun einmal so. Vor ein paar Jahren hatte ich mir einen kleinen Sonnenstich zugezogen, als ich meine Mütze vergessen hatte. Das passiert mir nie wieder. Im Gegenteil, ich habe immer eine Auswahl dabei. Wollmützen sind bei Hitze aber nicht immer die richtigen Kopfbedeckungen. Für die Tour hat mir die Firma P.A.C. ein paar Hüte geschickt, zum Beispiel einen Bucket-Hat oder einen Boonie-Hat. Mein Lieblingshut ist der Ecuador Panama Hat, ein Strohhut mit breiter Krempe. Die Auswahl an Hüten ist groß, viele davon gibt es unterschiedlichen Farb-Designs. Ich habe mich, wie sollte es anders sein, vor allem mit Modellen in schwarz behütet. Vor allem, weil sie UV-Strahlung abhalten und so noch mehr vor der Sonne schützen, als einfach nur ein Stück Stoff. Die Preise der Hüte sind relativ niedrig. Oder anders gesagt: Sie sind auf deinem Level mit den Hüten anderer Hersteller.

Link zum Hersteller: https://www.pac-original.de

Trinkflasche Platypus Soft Bottle

Um auf dem Festival-Gelände nicht zu viel Geld für Getränke auszugeben, nimmt man einfach seine eigenen mit. Allerdings ist das nur bedingt erlaubt, normale Flaschen sind häufig tabu. Dafür darf man eine durchsichtige Faltflasche auch mit Füllung mitbringen. Wir hatten die Platypus Softbottle im Test. Es passt ein Liter Flüssigkeit rein, die leere Flasche kann man zusammenfalten und in die Hosentasche stecken. Der weite Deckel ermöglicht es, dass man sie an entsprechenden Stationen mit Trinkwasser füllen kann. Und außerdem kann man sehr gut daraus trinken, da sie wie ein ganze normale PET-Flaschenöffnung konzipiert ist. Der Preis ist happig für das bisschen Plastik, es gibt ganz sicher auch günstigere Modelle anderer Hersteller. Aber die Qualität ist gut.

UVP: ca. 16 Euro
Link zum Hersteller: https://cascadedesigns.com/de-eu/products/softbottle?srsltid=AfmBOopGqnQ-6ZDOvdZdG_4_542smSeRRkrMxbtC9ssCfLGo2Gsv22an

YETI Rampler 3,8 Liter

Da wir schon einmal beim Thema Wasser sind: Auf einem Festival sollte man viel trinken – und damit meinen wir eben vor allem Wasser. Aber wer will schon unzählige PET-Flaschen mitschleppen? Hier bietet es sich an,eine große Kanne mitzunehmen, in die man an Trinkwasserstationen auffüllen kann. Der Rumbler von Yeti hat ein Fassungsvermögen von fast vier Litern. Die Isolierkanne aus Edelstahl mit Doppelwand hält das Wasser mehrere Tage kühl. Mit zwei Kilo Leergewicht ist sie aber recht schwer, gefüllt sind es dann immerhin sechs Kilo. Das macht es auch nicht einfacher, wenn man es ausgießen will. Die große Öffnung ist dagegen superpraktisch. Da passen sogar Eiswürfel rein, was das Wasser noch weiter kühlt. Unser Tipp: Füll einfach die ganze Kanne mit Eiswürfeln. Die halten ein oder zwei Tage gut in Form. Das Schmelzwasser kann man dann trinken oder zum Kochen benutzen. Heiße Flüssigkeiten bleiben in der Kanne natürlich auch lange warm, aber das ist auf einem Festival eher unpraktisch.

UVP: 150 Euro
Link zum Hersteller: https://de.yeti.com/collections/getrankebehalter/products/rambler-1-kanne-stainless-steel

Voited Outdoor Fleece-Decke

Wenn ich auf ein Festival gehe, will ich den perfekten Komfort – und dabei gerne stylisch und nachhaltig unterwegs sein. Die Outdoor-Decke von Votied ist für mich der ideale Begleiter: ultraleicht, aber unglaublich kuschelig. Das Fleece fühlt sich an wie ein warmer Lieblingspulli, gleichzeitig hält die Decke zuverlässig Wind, Feuchtigkeit und kühle Nächte fern. Mit wenigen Handgriffen wird die Decke zum gemütlichen Kissen – perfekt für den Van. Durch das umweltbewusste Recycling-Material weiß ich zudem, dass ich meinen Outdoor-Lifestyle mit gutem Gewissen genießen kann. Ob am Grill oder zwischen Abends vorm Camper, die Decke ist für mich nicht einfach nur ein Stück Stoff, sondern Teil meines Festival-Erlebnisses.

UVP: 130 Euro
Link zum Hersteller: https://voited.de/products/fleece-outdoor-blanket-jasper

Trenntoilette Trelino Origin XS

Ein eigenes Klo ist Gold wert auf dem Festival. Dixis sind häufig nicht sehr sauber, vor den Klo-Wagen sind wiederum lange Schlangen. Also habe ich eine Trenntoilette mitgenommen, die mir auf den Festivals sehr gute Dienste geleistet hat. Aber anstatt hier lange darüber zu schreiben, habe ich im Podcast darüber gesprochen. Hier ist die Folge:

UVP: 419 Euro
Link zum Hersteller: https://www.trelino.com/de/collections/origin/products/trelino®-origin-s-composting-toilet