#251: Ab nach Fyn

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Gerd und seine Steffi sprechen über ihre Dänemark-Reise

Fast zwei Wochen war Gerd auf Fyn unterwegs. Die Planung zur Reise war sehr wechselhaft. Erst wollte er alleine mit einem Fahrrad nach Dänemark fahren. Dann stand fest, dass seine Frau Stefanie Adam mitkommt. Die zwei E-Bikes waren bestellt, dann kam ein Job dazwischen. Die Fahrt mit den Rädern hätte nicht mehr funktioniert, also ging es mit dem Ford Nugget in den Norden, an Bord das Lil‘ Buddy von Ruff Cycles. Vor Ort war das Wetter dann mies. Statt Zelt schliefen sie im Wagen, statt Rundtour gab es viele Ausflüge mit dem Rad.

Also ja, es war eine Radtour. Irgendwie. Aber ohne Auto hätten Steffi und Gerd nur einen Bruchteil von den tollen Dingen mitmachen und Orten besuchen können, die es am Ende waren. Es ging hoch in die Luft, ans Wasser und ins Museum. Es gab Schlösser und Shelter. Es wurde lecker und nachhaltig. Es gab viel Musik und es hat ordentlich geknallt. Übernachtet wurde auf unglaublichen Plätzen, meistens direkt am Wasser.

Gerd und Steffi haben also viel zu erzählen von einer abgefahrenen Reise.

Die Reise wurde von Destination Fyn ermöglicht. Destination Fyn ist die Organisation hinter VisitFyn und ist eine gemeinnützige Tourismusorganisation im Besitz der 10 Gemeinden auf Fyn sowie engagierten Mitglieder, zu denen verschiedene Akteure der Tourismusbranche auf Fünen gehören, wie beispielsweise Hotels, Campingplätze, Sehenswürdigkeiten und Restaurants.

Links zur Folge:
Homepage von Stefanie Adam: https://stefanieadam.de

Infos und Apps
Visit Fyn: http://www.visitfyn.de/
Radknotennetz: https://www.visitfyn.de/radknotenpunktnetz
Herrenhausroute: Etappen mit gpx tracks: https://herregaardsruten.dk/de/startseite/
Parken in Odense: https://www.q-park.dk

Campingplätze
Vejby Fed Strand Camping: https://vejlbyfedstrandcamping.dk
Camp Hverringe: https://www.camphverringe.dk
Stellplatz am Lundeborg Hafen: https://www.visitsvendborg.de
Falsled Strand Camping: https://en.falsledstrandcamping.dk/
Hotel Christiansminde: https://www.christiansminde.dk
Autocamperplads på Klintebjerg Havn: https://www.visitnordfyn.dk
Svendborg Sund Camping: https://svendborgsund-camping.dk
Emmerbølle Strand Camping: https://www.feriepark-langeland.de/emmerboelle
Rezension auf Campermen: https://campermen.de/emmerbolle-strand-camping-das-ende-der-welt-aber-das-gute/
Shelterplatz Millinge Klint: https://bookenshelter.dk

Ausflüge
Bridgewalking: https://bridgewalking.dk
CLAY – Dänemarks Museum für Keramik & Porzellan: https://claymuseum.dk
Angeln / Projekt Havørred Fyn: https://de.seatrout.dk
Fjord & Bælt: https://fjordbaelt.dk/was-ist-fjordbaelt/?lang=de
Villa Skovly: https://www.villa-skovly.dk/
Over Ild: http://overild.dk
Blaffen / Tag mig med (Nimm mich mit): https://www.visitfyn.de/fyn/outdoor-og-bike/tag-mig-med
Unsichtbares Theater „Unter dem Eis“: https://usynligtteater.dk/de/unter-dem-eis/
App BaggaardTeatret: https://usynligtteater.dk/de/download-app-de/
Øhavsmuseet: https://www.ohavsmuseet.dk
App: Rejsekort: https://www.rejsekort.dk/da/rejsekort_app
Hans Christian Andersens Hus: https://hcandersenshus.dk/de/
Heartland Festival: https://heartlandfestival.dk
Schloss Egeskov: https://egeskov.dk/de
Europas erstes Outdoor- und Camping-Museum: https://egeskov.dk/oplevelser/udstillinger/camping-outdoor-museum
Valdemars Slot: https://www.valdemarsslot.dk/
Langelands Maxiudlejning „Knaller“ Puch Maxi Leihstation Langeland: https://langelands-maxiudlejning.understory.io

Essen und Trinken
Restaurant Remisen: https://restaurantremisen.dk/
Nyborg Destilleri: https://nyborgdestilleri.dk/
Vesterports Bageri: https://vesterportbageri.dk/
Færgekiosken: https://www.visitdenmark.se/danmark/planera-resan/faergekiosken-gdk1156468
Storms Pakhus: https://stormspakhus.dk/en/

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#250: Ein Gefühl von Freiheit

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Camping auf Langeland, Hilfe bei Hitze, Zweirad-Tour mit Motor und eine lebensverändernde Reise

Wow. 250 Folgen Campermen. Da darf man auch ein bisschen stolz sein. Henning, Gerd und Nadine sprechen über den Anfang und werfen einen Blick hinter die Kulissen. Aber der Rückblick ist nicht so ganz deren Sachen, lieber schauen sie nach vorn, um sprechen über das nächste Abenteuer.

Gerd war zum Beispiel während seiner Dänemark-Rundreise (mehr dazu in der kommenden Folge) auf der Insel Langeland. Sein Lager für die Nacht hat er auf Emmerbølle Strand Camping aufgeschlagen. Eigentlich mag er keine großen Campingplätze. Doch hier, im Nordwesten der kleinen Insel, wäre er gerne länger geblieben. Der Campingplatz wurde mehrfach als bester Platz Dänemarks ausgezeichnet. Der Grund dafür ist klar: Hier gibt es alles, was man für einen tollen Urlaub benötigt. Die einen mögen es ruhig, die anderen lieben den Trubel. Obwohl das unvereinbar klingt, gelingt es der Besitzerin Mia und ihrem Team, genau diese Mischung anzubieten. Für Gerd war der Strandzugang von seinem Stellplatz grandios, seine Frau fand dagegen das Schwimmbad mit der 25-Meter-Bahn perfekt. Und das sind nur zwei Highlights von vielen. Mehr hört ihr in der Folge. Mehr lest ihr in seiner Rezension auf Campermen: :https://campermen.de/emmerbolle-strand-camping-das-ende-der-welt-aber-das-gute/

Henning bereitet sich gerade auf seinen Urlaub vor, es geht in den Süden. Dort wird es sehr heiß, vor allem im Dachzelt. Kurzerhand hat er einen kleinen Ventilator gekauft, der mit Akku betrieben und per Fernbedienung gesteuert wird. Ach ja: Eine Lampe ist auch noch eingebaut. Wir haben während der Aufnahme getestet, wie leise sich der Ventilator sich dreht. Könnt Ihr ihn hören?

Hören kann man auf jeden Fall den Motor der Puch Maxi, mit der Gerd auf Langeland unterwegs war. Bei Langelands Maxiudlejning kann man sich die historische Mofa ausleihen und ganz gemütlich (mit ein wenig Krach) durch die Landschaft brausen. Beim Verleiher gibt es Helm und einen Ersatzkanister mit Treibstoff. An der Puch hängt ein Fuchsschwanz, ein Kasten für Picknickzubehör ist auch montiert. Richtig cool: Auf Langeland (und ganz Fyn) gibt es mehrere tausend Kilometer ausgeschilderte Radwege. Und so eine Mofa muss auf dem Radweg fahren. Man hat also genug Spielfläche für sichere Touren.

Und manchmal schlägt das Leben dann doch Kapriolen. So wie bei Tino Wendelken. Er ist ein Macher und Autonarr. Erfolgreich im Job, ein Leben nach Plan und auf der Überholspur. Bis der Burnout kommt. Nichts geht mehr. Bis zum Entschluss, dem Leben eine neue Richtung zu geben. Er baut einen Land Rover Defender Pulse Ambulance zum Reisemobilsteigt aus, steigt mit seiner Frau ein und bricht mit ihr zu einer mehrmonatigen Reise auf. Sie führt in den Balkan und darüber hinaus. Zurück in Deutschland schreibt er seine Gedanken in seinem Buch „Mit dem Land Rover in die Freiheit“ auf. Nicht nur als Erinnerung, sondern vor allem, um anderen einen Ausweg aus der gedanklichen Sackgasse aufzuzeigen. Eine bewegende Reise, eine bewegende Geschichte, über die Tino mit uns im Interview spricht.

Links zur Folge:
Emmerbølle Strand Camping: https://www.feriepark-langeland.de/emmerboelle
Infos zum Campingplatz: https://www.feriepark-langeland.de/emmerboelle/informationen/information
Info-Brochure (PDF): https://www.feriepark-langeland.de/images/ristinge/praktisk/pdf/Emmerbollede.pdf
Rezension auf Campermen: https://campermen.de/emmerbolle-strand-camping-das-ende-der-welt-aber-das-gute/

Langelands Maxiudlejning „Knaller“ Puch Maxi Leihstation Langeland: https://langelands-maxiudlejning.understory.io

Tino Wendelken auf Instagram: https://www.instagram.com/landrowendis/

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

Emmerbølle Strand Camping: Das Ende der Welt, aber das gute

Eine Nacht auf Langeland, eine Campingplatzbesitzerin namens Mia und die verstörend tröstliche Entdeckung, dass man sich in Dänemark nie wirklich verloren fühlt – selbst wenn man Lüneburg dabei hat.

Langeland ist eine dieser Inseln, die man auf der Landkarte suchen muss, weil man zunächst nicht glaubt, dass sie wirklich existiert. Schmal, lang, im Südfünischen Inselmeer zwischen Fünen und dem Nichts gelegen, knapp 12.000 Einwohner, gefühlt dreimal so viele Windräder. Ich bin am Ende meiner Reise durch Fyn hier gestrandet — gewollt, versteht sich, aber mit jenem leichten Anflug von Wehmut, der einen immer dann überkommt, wenn man weiß, dass es der letzte Abend ist. Morgen geht es nach Hause, über Kolding und Flensburg, nicht per Fähre über Puttgarden, weil das die poetischere Route ist und ich dazu neige, auf solche Details Wert zu legen, selbst wenn sie eine Stunde länger dauern. Aber heute Abend: Stellplatz 15, Emmerbølle Strand Camping, direkter Strandzugang, Wasser vor der Tür.

Es gibt Orte, die man schon vom Einfahren her mag. Das Emmerbølle ist so ein Ort.

Mia, die Camping-Geschichte und das Deutsch

Die Rezeption liegt gleich am Eingang, und dahinter steht Mia. Mia ist Mitbesitzerin des Platzes, gemeinsam mit Lasse, und sie hat diese entspannte Freundlichkeit, die man in Skandinavien so oft antrifft und die man im besten Fall mit nach Hause nimmt — und die leider meistens auf der Autobahn irgendwo zwischen Flensburg und Hamburg verloren geht. Mia spricht Deutsch, und zwar nicht dieses zögerliche Touristen-Deutsch mit langen Pausen zwischen Artikel und Substantiv, sondern echtes, fließendes Deutsch. Wir reden. Über den Platz, über die Jahre, die sie und Lasse hineingesteckt haben, und dann über ihre eigene Camping-Geschichte — denn natürlich hat Mia eine. Alle Menschen, die Campingplätze gut führen, haben irgendwo in ihrer Biografie diese Kindheitssommer unter Zelttuch und die Jugend mit Mücken und Lagerfeuergeruch in den Haaren.

Was Mia und Lasse aus Emmerbølle gemacht haben, ist beeindruckend. 2024 bester Campingplatz auf Fyn und den Inseln. 2025 wieder. Dazu der Danish Camping Award in der Kategorie „Danmarks Bedste Udlejning“ — beste Vermietung Dänemarks. Nicht schlecht für einen Platz, der geografisch gesehen am Ende der Welt liegt. Wobei — man gewöhnt sich ans Ende der Welt, wenn es so aussieht.

Stellplatz 15 und das Glück der richtigen Parzelle

Stellplatz 15 hat direkten Strandzugang. Das bedeutet: ein paar Schritte Kies, dann Sand, dann Wasser. Es ist der Unterschied zwischen dem Urlaub, von dem man erzählt, und dem Urlaub, dem man hinterhersehnt. Ich parke den Ford Nugget so, dass die Schiebetür direkt auf die Pforte zum Strandzugang zeigt — ein kleines Kunststück der Einparklogistik, das sich hinterher unverhältnismäßig befriedigend anfühlt. Dann schaue ich aufs Wasser und tue das, was man tut, wenn man allein an der Küste steht und weiß, dass man morgen wieder nach Hause muss: sehr, sehr wenig. Absichtlich sehr, sehr wenig. Das klingt einfacher, als es ist.

Der Platz ist terrassenförmig angelegt, viele Stellplätze haben Meerblick, die Strandparzellen wie meine sind das Sahnehäubchen. Die Größe ist großzügig — mindestens 60 Quadratmeter für die Strandplätze — und das Gras ist das dänische Gras, das immer ein bisschen grüner wirkt als das deutsche, was natürlich eine optische Täuschung ist, aber eine angenehme.

Die Nachbarn aus Lüneburg

Das mit Lüneburg muss ich kurz erklären. Ich komme aus Lüneburg. Das ist eine mittelgroße Stadt in Niedersachsen mit einer Altstadt, die man gerne ins 15. Jahrhundert datieren würde, und einem Stadtbild, das an bestimmten Stellen tatsächlich schief steht — weil der Untergrund aus abgelaugtem Salzgestein besteht und die Häuser das im Laufe der Jahrhunderte kommentieren, auf ihre eigene Art. Es ist eine Stadt, die man liebt, wenn man dort aufgewachsen ist, und die man anderswo nicht erwartet.

Meine Nachbarn auf dem Platz kommen aus Lüneburg.

Das ist der Moment, in dem Dänemark kurz aufhört, fremdes Land zu sein, und sich stattdessen anfühlt wie ein Wohnzimmer, in dem jemand das Sofa umgestellt hat. Wir reden natürlich sofort — über die Theorie und Praxis des dänischen Campingurlaubs, über die beste Einfallstraße von der A7 und über die gemeinsame Überzeugung, dass Langeland unterschätzt wird. Es ist diese Art von Begegnung, für die man keinen Plan braucht und die man trotzdem nicht vergisst.

Über den Platz

Emmerbølle ist kein romantisch-schlichter Campingplatz, der seinen Charme aus Verzicht bezieht. Es ist ein moderner Ferienpark, der seinen Charme daraus bezieht, dass er trotz allem keinen Momenten des Nichtstuns abhold ist. Das Angebot ist, um es vorsichtig zu formulieren, beachtlich.

Das Schwimmbad hat eine 25-Meter-Bahn. Meine Frau, die regelmäßig schwimmt und Campingplatzbäder üblicherweise mit der Begeisterung einer Lebensmittelkontrolle beäugt, war zufrieden. Das bedeutet mehr, als es klingt. Das beheizte Becken misst zehn mal 25 Meter, hat einen Kinderbereich, und man kann es als Gast frei nutzen — im Preis inbegriffen, wie auch Fitnessraum, Duschen und WLAN. Wer dann noch nicht genug hat, probiert die Multiarena mit Kunstrasen für Fußball, Basketball und Tennis oder sucht einen der Spielplätze auf, die über den Platz verteilt sind. Es gibt Kinderanimation, Sportplatz, Spielzimmer für Regentage — die ja auch in Dänemark vorkommen, wenngleich man das dort deutlich gelassener nimmt als anderswo.

Der Supermarkt auf dem Gelände ist tatsächlich das, was das Wort verspricht: ein Supermarkt. Nicht jener verschämte Kiosk, der drei Sorten Chips und warmgewordene Milch bereithält und sich mit viel Optimismus Laden nennt. Hier gibt es Lebensmittel, frisches Brot am Morgen, einen Brötchenbestellservice — der außerhalb der Hauptsaison funktioniert, in der er leider eingestellt wird, was die einzige organisatorische Einschränkung ist, die ich notiert habe. Dazu Restaurant, Grillbereich, Snack-Bar.

Ich bin den Platz mit meinem E-Bike erkundet — einem „Lil‘ Buddy“ von Ruff Cycles, der mit seiner breiten Bereifung und dem kompakten Rahmen eher nach Strandpromenade als nach Campingplatz aussieht. Was prompt dazu führte, dass ich gefühlt alle 200 Meter angesprochen wurde. Ob das Bike zu mieten sei, wo man so etwas kaufe, was es koste. Emmerbølle ist, das merkt man schnell, ein Platz mit Publikum für solche Dinge.

Wer sich Extras gönnen möchte, findet buchbare Pakete. Das „Hoher Puls“-Paket schnürt Fahrradverleih, Tennisplatz-Nutzung, ein SUP-Board für zwei Stunden, eine Runde Minigolf, Tischtennisschläger, frische Brötchen sowie eine Flasche lokalen Apfelsaft und zwei Bølle-Biere zu einem Preis zusammen, der deutlich unter dem Einzelwert liegt. Das „Niedriger Puls“-Paket hingegen — Hängematte, Sauna, Brötchen, Apfelsaft, Bier, eine Tüte Süßigkeiten — ist eigentlich ein Manifest über den richtigen Umgang mit freier Zeit. Ich hätte es buchen sollen. Beim nächsten Mal.

Für Hunde gibt es eine eigene Dusche und einen eingezäunten Bereich, was Camper mit Hund als Zeichen eines Platzes kennen, der wirklich nachgedacht hat. Für Luxus-Aficionados gibt es die „HAUGbølle Oasen“ — Ferienhäuser mit Meerblick und eigenem Außen-Spa. Ob man Frühstückskorb, Sekt und Tapas dazubuchen kann: ja.

Die Insel selbst

Langeland verdient ein eigenes Kapitel, bekommt hier aber nur einen Absatz, weil das ehrlicher ist. Es ist eine Insel zum Verlangsamen. Die Radwege entlang der Küste sind das Beste, was man mit zwei Rädern und etwas Wind machen kann. Wer Schlösser mag, fährt nach Tranekær: Tranekær Slot ist rot, thront auf einem dieser charakteristischen Huthügel, die die Insel prägen, und ist das älteste bewohnte Haus Dänemarks — was man ihm von außen ansieht, ohne genau zu wissen warum. Es gibt eine Imkerei, historische Mühlen, einen Medizingarten mit der größten Heilpflanzensammlung Nordeuropas, das Langelandfort als Zeugnis des Kalten Krieges und am Südende der Insel die Wildpferde, die einfach so herumlaufen und sich um touristische Erwartungen wenig scheren. Rudkøbing, die Hauptstadt, hat Kopfsteinpflaster und Cafés und die Ruhe, die man in größeren Städten so schmerzlich vermisst.

Von Emmerbølle aus startet direkt am Platz der Øhavsstien, der Inselmeerpfad — ein Küstenwanderweg, der so schön ist, dass man ihn nicht für wahr halten möchte. Kajak und SUP lassen sich ausleihen, Angelausrüstung ebenfalls. Das Wasser ist hier ruhiger als man denkt und klarer als man nach all den deutschen Campingurlaubs erwartet.

Eine Nacht reicht nicht

Ich habe eine Nacht in Emmerbølle verbracht. Nur eine. Der Besuch war der krönende Abschluss meiner Reise durch Fyn, und ich meine das ohne jede Ironie: es war tatsächlich krönend. Nicht weil alles perfekt war. Das kann es gar nicht, wenn Menschen für Menschen und mit Menschen arbeiten. Geschmäcker und Bedürfnisse sind unterschiedlich. Rezensionen im Netz merken zum Beispiel an, dass die Sanitäranlagen je nach Saison und Auslastung schwanken können. Die Meinung dort: Wer Spitzenpreise bezahlt, hat das Recht auf Spitzenleistung. Nach meiner Meinung ist das dummes Zeug und Klagen auf sehr hohem Niveau. Mir fehlte dagegen eine kleine Hecke zu den Nachbarn. Die gab as an anderen Stellplätzen, die nicht am Strand lagen. Insgesamt hat der Campingplatz das richtige Verhältnis gefunden hat. Zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen Komfort und dem Gefühl, wirklich draußen zu sein. Zwischen Trophäensammlung und den Menschen dahinter. Und zwischen familiär und professionell.

Zu Abschied fragt Mia, ob es mir gefallen hat und ob ich wiederkommen werde. Meine ehrliche Antwort: ja. Und das nächste Mal gleich mehrere Tage. Natürlich wieder mit meiner Frau, die schon für das Schwimmbad sofort zusagen würde. Mit Zeit für das Niedrig-Puls-Paket, die Hängematte und den Sonnenuntergang. Wie ich das nächste Mal anreise, weiß ich allerdings noch nicht. Vielleicht wieder mit dem Nugget, vielleicht ein Dachzelt, vielleicht nur mit Fahrrad und Zelt, vielleicht aber auch eines der Ferienhäuser mit Meerblick. Das ist das Schöne an einem Platz, der für alles gemacht ist: Man muss sich noch nicht entscheiden.

Am Morgen habe ich den Nugget beladen, noch einmal aufs Wasser geschaut und bin dann über Kolding nach Hause gefahren. Die Wehmut auf der Autobahn war real. Das ist, glaube ich, das beste Zeichen.

Emmerbølle Strand Camping, Emmerbøllevej 24, 5953 Tranekær, Langeland. Saison 2026: 27. März bis 20. September. feriepark-langeland.de/emmerboelle

In der folge „Ein Gefühl von Freiheit“ sprechen wir über den schönen Platz.

Zenbivy Light Bundle im Test: Weiche Nächte auf Fyn

Manche Testberichte schreibe ich am Schreibtisch. Diesen hier habe ich auf einem Campingstuhl vor meinem Zelt auf dem Campingplatz Svendborg Sund Camping begonnen, mit Blick aufs Wasser. Ganz entspannt. Denn Ich babe den leisen Verdacht, dass ich gerade das beste Outdoor-Schlafsystem meiner bisherigen Camping-Karriere unter den Knochen hatte.

Es war Fyn. Dänische Sommernächte. Und ich schlief, als hätte jemand mein Bett zu Hause einfach ins Zelt gestellt.

Die kurze Geschichte eines langen Versprechens

Bevor ich ins Schwärmen gerate – und ich muss warnen, denn es wird geschwärmt –, möchte ich kurz das Unternehmen vorstellen, das hinter dem Produkt steht. Michael Glavin, der Gründer von Zenbivy, ist kein Outdoor-Newcomer, der mal eben eine Kickstarter-Idee hatte. Er hat gut 30 Jahre in der Branche verbracht, unter anderem bei Cascade Designs (den Machern von MSR und Therm-a-Rest), bei GSI Outdoors und bei Sierra Designs, wo er das MSR Hubba Hubba Zelt und das Sierra Designs Backcountry Bed mitentwickelt hat. Letzteres war sozusagen der Urgroßvater des heutigen Zenbivy-Konzepts.

Und trotzdem war Glavin nicht zufrieden. Das Backcountry Bed, an dem er selbst als Erfinder beteiligt war, hat ihn nach eigener Aussage nachts wachgehalten – nicht nur im übertragenen Sinne. Zu einengend. Zu kompromisshaft. Also fing er 2016 von vorne an, startete 2017 eine Kickstarter-Kampagne, die mit 120.000 Dollar endete (das Ziel lag deutlich niedriger) und gründete Zenbivy mit Sitz in Spokane, Washington. Heute verfügt das Unternehmen über einen Showroom in Innsbruck und einen europäischen Onlineshop. An einem einzigen Tag verzeichnete das Unternehmen einmal Vorbestellungen im Wert von 600.000 Dollar. Nicht schlecht für eine Schlafidee aus dem Homeoffic.

Das Konzept lässt sich in einem Satz erklären: kein Mumienschlafsack, kein loses Quilt, sondern ein echtes Bett. Ein Laken liegt auf der Matte, das Quilt liegt darüber und beide sind miteinander verbunden. Wer das erste Mal darauf liegt, denkt: „Natürlich.” Warum macht das sonst niemand? Gute Frage.

Nächte auf Fyn – und ein Vorfall vor dem Zelt

Ich habe das Light Bundle auf einer Rundreise durch Fünen (Fyn) getestet. Für alle, die Fünen nur als Buchstabe auf einer IKEA-Schachtel kennen: Das ist die dänische Insel zwischen Jütland und Seeland. Die Einheimischen sagen, sie sei das Herzstück Dänemarks. Für alle anderen bedeutet sie vor allem: grüne Hügel, Schlösser, Kleinbrauereien und das beste Radsportnetz, das man sich wünschen kann.

Auf dem Programm stand unter anderem das Heartland Festival, ein Kulturereignis der gehobenen Sorte, das in den Gärten von Schloss Egeskov, einem der besterhaltenen Wasserschlösser Europas, stattfindet. Es gab Musik, Kunst, Talks, Spitzenköche und das Beste aus der fynischen Esskultur. Und dazu schläft man auf dem Festivalgelände. Im Zelt. Mit dem Zenbivy.

Meine Nachbarn auf dem Svendborg Sund Campingplatz haben mich schon etwas merkwürdig angeschaut. Ich hatte das System nämlich zunächst vor dem Zelt aufgebaut. Zur Kontrolle, um Fotos zu machen und um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Und dann lag ich einfach da. Und bin eingeschlafen. Mitten am Nachmittag, auf einem Campingplatz, auf einer aufgeblasenen Matte, vor dem Zelt. Das Quilt lag über mir. Die Sonne war warm. Die Nachbarn waren irritiert.

Die Matte: leises Staunen

Die Flex Air Mattress ist das Herzstück des Bundles und hat mich am meisten überrascht. Ich habe in meinem Leben auf einer erschreckend großen Anzahl von Schlafmatten gelegen. Matten, die sich nach drei Stunden in ein leises, deflationiertes Nichts verwandelt haben. Matten, die so geknistert haben, dass ich beim Umdrehen die Nachbarn im Nachbarzelt geweckt habe. Matten, auf denen ich morgens mit dem Gefühl aufgestanden bin, einen Kampf gegen die Erdanziehungskraft verloren zu haben.

Die Matratze macht keinen dieser Fehler. Sie hat eine 4-Wege-Stretch-Oberfläche aus weichem Polyester-Strickgewebe, die den entscheidenden Unterschied macht. Während andere Matten mit steif gewebten Stoffen arbeiten, die das Gewicht übertragen statt absorbieren, schmiegt sich diese Oberfläche dem Körper an. Kein Bouncing. Kein Rutschen. Sie wachen nicht mit dem Gefühl auf, auf einem zu voll aufgepumpten Ball gelegen zu haben. Dazu kommt ein R-Wert von 4,8, der für drei Jahreszeiten mehr als ausreichend ist.

Das Packmaß? Etwa 16 x 8 Zentimeter, aufgerollt so groß wie eine große Thermoskanne. Es lässt sich in jedem Rucksack verstauen, der diesen Namen verdient. Und das Beste: Der mitgelieferte Aufbewahrungs-Drybeutel dient gleichzeitig als Blasebalg. Man steckt das Ventil des Beutels an das Ventil der Matte und drückt die Luft aus dem Beuel in die Matte. Iin weniger als einer Minute ist die Matte prall gefüllt, ohne Mund, ohne gerötetes Gesicht, ohne das leise Schwindeln, das man aus anderen Situationen kennt. Wer jemals nach einem langen Wandertag eine Schlafmatte mit dem Mund aufgeblasen hat, weiß das zu schätzen. Ihr versteht, was hier auf dem Spiel steht.

Übrigens – und das ist selbstverständlicher, als es klingt – rutscht man auf dieser Matte nicht. Man liegt da, wo man hingelegt hat. Noch am nächsten Morgen.

Der Quilt besteht aus Daune, Ehrlichkeit und ein paar Clipverschlüssen

Kommen wir nun zum Quilt. Und ja, ich höre es schon: Daune. Tierschutz. Ethik. All das ist berechtigt und ich werde es nicht wegwischen. Wer aus Überzeugung auf tierische Produkte verzichtet, wird hier keinen Quilt finden, denn Zenbivy bietet in der Light-Linie keine Synthetik-Alternative. Das sei deutlich gesagt.

Für alle anderen gilt: Bei Packmaß und Wärmeleistung führt noch immer kein Weg an Daune vorbei. Das Verhältnis von Volumen und Isolation ist schlicht ungeschlagen. Zenbivy setzt beim Light Quilt auf eine 800er-Füllung, die RDS-zertifiziert ist. Das bedeutet, dass die Herkunft der Daune nachverfolgt und nach Tierschutzstandards belegt ist. Das ist zwar kein Allheilmittel, aber immerhin.

Der Light Quilt Convertible ist weich – und zwar wirklich weich. Kein papierartiges Rascheln wie bei manchen Konkurrenzprodukten, sondern ein leises Aufploppen von gutem Daunenvolumen. Die Clip-Verschlüsse, mit denen er am Sheet befestigt wird, sind praktisch platziert und funktionieren auf Anhieb. Man verbindet Quilt und Sheet, legt sich auf die Matte und das System hält, ohne zu verrutschen, Durchzug zu verursachen oder dafür zu sorgen, dass man mit dem Quilt am anderen Ende des Zelts aufwacht.

Was mich besonders überzeugt hat: Trotz der Verbindung fühlt man sich nicht eingesperrt. Das ist der Unterschied zum Mumienschlafsack, den Zenbivy bewusst adressiert. Man kann sich drehen, das Knie aufstellen oder einen Arm rauswerfen, ohne dass das System seine Form verliert. Wer schon einmal in einem klassischen Mumienschlafsack auf die andere Seite gedreht hat und dabei fast das gesamte Innenzelt mitgedreht hat, weiß, dass dies das genaue Gegenteil ist.

Auf Reddit bringen es Langzeit-Zenbivy-Nutzer auf den Punkt: „Das bequemste Outdoor-Schlafsystem, das ich je hatte. Es kommt dem Schlafen zu Hause so nah wie nichts, das ich vorher kannte.“ Ein anderer schreibt: „Game Changer. Ich kaufe nie wieder einen normalen Schlafsack.“

Das Kissen: Unauffällig. Gut so.

Das SoftTop Pillow ist das Mitglied dieses Ensembles, über das man am wenigsten reden muss. Das ist ein Lob. Es ist kompakt, liegt gut in der Hand und hat eine Oberfläche, die nicht raschelt, wenn man den Kopf dreht . Das ist übrigens wichtiger, als es klingt. Wer einmal versucht hat, auf einem dieser glänzenden Aufblaskissen zu schlafen, die in der Stille einer Juninacht klingen wie eine Tüte Chips, versteht mich sofort.

Was mich stört (ja, es gibt etwas)

Ich wäre kein ehrlicher Tester, wenn ich hier nur Begeisterungsprotokolle ablieferte. Also: Erstens die Farbauswahl. Das Light Bundle ist in einer Handvoll Kombinationen erhältlich, die ich am besten als „freundlich sportlich” beschreiben würde. Mir fehlt eine komplett schwarze Variante. Komplett schwarz. Keine Akzente, keine zweite Farbe, kein Zierstreifen. Einfach schwarz. Ich weiß, das ist Geschmackssache, aber wer beim Camping Wert auf Ausrüstung legt, die nicht wie ein Produktfoto aus dem Jahr 2009 aussieht, für den ist Ästhetik eben nicht egal.

Zweitens der Preis: ab 712 Euro. Das ist eine Ansage. Wer jetzt denkt: „Teuer”, der hat zwar recht, aber ich widerspreche dennoch. Ein gutes Daunquilt kostet allein schon zwischen 300 und 400 Euro. Eine hochwertige Schlafmatte mit R-Wert 5 kostet 200 bis 260 Euro. Das Kissen, der Drybeutel und das Packsystem ergeben zusammen ein Bundle, das als Gesamtpaket günstiger ist als die Summe der Einzelteile. Der Quilt ist ab 220 Euro und die Flex Air Mattress ab 260 Euro einzeln erhältlich.

Es bleibt trotzdem eine Investition. Eine, die ich für gerechtfertigt halte – aber sie muss gut überlegt sein.

Fazit: Das Bett für den Rucksack.

Ich habe auf dem Heartland Festival geschlafen. Auf dem Svendborg Sund Campingplatz. Im Zelt. Mit dem Zenbivy. Und ich bin jedes Mal ausgeruht aufgewacht, was für mich persönlich eine statistisch eher seltene Aussage ist.

Das Zenbivy Light Bundle ist kein Schlafsack. Es ist kein Quilt. Es ist auch keine Matte. Es ist ein System. Und das ist der entscheidende Gedanke. Matte, Laken, Quilt und Kissen spielen zusammen wie eine Band, die seit Jahren miteinander tourt: Keiner übertönt den anderen, und das Ergebnis ist besser als die Summe der Einzelteile. Ein Bett wie zu Hause. Mit einem Packmaß für jeden Rucksack. Und es ist seinen Preis wert, wenn man weiß, was man kauft.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

KomponenteDetailsUVP (ab)Link
Light Bundle (Komplett)Light Quilt + Light Sheet + Flex™ Air Mattress + SoftTop™ Pillow + Dry Sack mit Compression Caps712 € (15 % Rabatt ggü. Einzelkauf)zenbivy.eu
Light Quilt Convertible800 fp HyperDRY™ Entendaune, RDS-zertifiziert · 15D Nylon · Grenztemp. -4 °C / Komfort +2 °C · ab 623 gab 365 €zenbivy.eu
Light Quilt (Fast Footbox)Gleiche Füllung, einfaches Fußteilab 220 €zenbivy.eu
Flex™ Air MattressR-Wert 4,8 · 4-Wege-Stretch-Oberfläche · ab 570 g · Packmaß ca. 16 × 8 cm · inkl. Drybeutel-Blasebalg & Reparatursetab 260 €zenbivy.eu
SoftTop™ PillowModulares Kissen (3-teilig: Blase, Topper, Bezug)Im Bundle enthaltenzenbivy.eu
Dry Sack mit Compression CapsVollverschweißt, wasserdichtab 37 €zenbivy.eu

Versand: Kostenlos ab 300 € Bestellwert · Lieferzeit D/A: 2–3 Werktage
Rückgabe: 14 Tage nach Lieferung, unbenutzt
Hersteller: Zenbivy LLC, Spokane, USA · Europäischer Shop: zenbivy.eu

In der Folge „Bequem nach und in Dänemark“ sprechen wir über das komfortable Schlafsystem.

#249: Reise-Special für den perfekten Start in den Urlaub

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Nützliche Tipps für die Wohnmobil-Reise ins Ausland

Der Sommer steht vor der Tür, die Koffer werden gepackt – oder besser gesagt: der Camper wird beladen. Und genau hier beginnt die Reise. In dieser Folge nimmt Henning euch mit durch alles, was ihr vor und während einer Auslandsreise mit dem Camper wissen solltet. Von der richtigen Vorbereitung bis hin zu den Tricks, mit denen Kriminelle gezielt Campingurlauber ins Visier nehmen.

Das erwartet euch:

Vor der Reise & richtiges Beladen
Was muss wirklich mit, was kann zu Hause bleiben und warum lohnt sich ein Abstecher zur Waage, bevor ihr auf die Autobahn fahrt? Zulässiges Gesamtgewicht, Stützlast und Achslast sind weit mehr als bürokratische Begriffe – sie spielen eine entscheidende Rolle für Sicherheit und Fahrverhalten.

Nützliche Tipps für unterwegs
Umweltzonen in Frankreich, Kraftstoff sparen auf langen Strecken und praktische Tipps zu Tempomat, Reifendruck, Fahrstil und Tankstrategie. Gerade bei größeren Fahrzeugen können diese Faktoren einen spürbaren Unterschied machen – für den Geldbeutel und für die entspannte Anreise.

Spotcheck mit Florian von den Nørdic Vancrews
Florian war vor Ort und teilt seinen ehrlichen und ungeschönten Eindruck vom Campingplatz Lüttauer See. Wie sind Lage, Stellplätze, Sanitäranlagen, Atmosphäre und Preis-Leistungs-Verhältnis? Hier bekommt ihr einen authentischen Erfahrungsbericht aus erster Hand.

Die Maschen der Camper-Mafia
Ein Thema, das jeder Camper kennen sollte. Wir beleuchten die häufigsten Betrugsmaschen, mit denen Kriminelle in Europa gezielt Campingurlauber ins Visier nehmen – von aufgeschlitzten Reifen an Raststätten über falsche Campingplatzwarte bis hin zu raffinierten Ablenkungsmanövern auf Stellplätzen. Wer die Methoden kennt, kann sich deutlich besser schützen.

Links zur Folge:

Campingplatz am Lütauer See: https://www.camping-moelln.de

Nordic Vancrews: https://nordic-vancrews.de

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#248: Bequem nach und in Dänemark

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Gerd fährt nach Fyn (Fühnen) mit allem Komfort

Diese Folge ist eine kleine Zeitreise. Sie wurde einen Tag vor der Abreise von Gerd in Richtung aufgenommen. Zwei Tage später, wenn sie ausgespielt wird, ist Gerd schon unterwegs. Auch die WM ist schon gestartet. Darüber sprechen Henning und Gerd. Genauer: Sie unterhalten sich darüber, warum es so viele Miesepeter gibt und sich gefühlt kaum noch jemand darüber freut, dass das DFB-Team um den großen Titel kämpft. Das fühlt sich fasst so an wie 1994, als Berti Vogts der Nationaltrainer war. Vielleicht ein Tipp: Schaut Euch mal die spannende Doku zu der „Albtraum-WM“ an, die in der ARD Mediathek zur Verfügung steht.

Ein ganz anderes Event hat Gerd bereits hinter sich. Er war auf der „Abenteuer & Allrad“ und hat ein paar Eindrücke mitgebracht.

Aber das ist alles Schnee von gestern, nun geht es nach Dänemark. Ziel: Die Insel Fyn. Endlich. Gerd fährt in einem Ford Nugget und packt dort die ganze Ausrüstung rein. In Fyn steigt er dann aufs Lil‘ Buddy von Ruff Cycles und fährt von einem spannenden Termin zum nächsten. Es geht hoch auf eine Brücke, raus aufs Wasser und rein in ein kulinarisches Abenteuer. Dazu lernt er viele verschiedenen Campingplätze kennen. Über all das wird er in den kommenden Tagen auf Instagram „thecampermen“ berichten.

Dort zeigt er dann auch die komfortable Schlafkombination von Zenbivy. Das „Light Bundle“ vereint Matratze, Kissen und Daunendecke in einem Set. Und nutzt er es nicht, lässt sich das ganze Zeug zu einem kleinen Paket zusammenpacken. Perfekt für eine Radtour.

In der nächsten Folge ist Gerd übrigens noch unterwegs. Aber Henning wird das Kind auch ohne ihn schon schaukeln.

Links zur Folge
Zenbivy Light Bundle: https://zenbivy.eu/de/products/bestseller-light-bundle
„WM 1994: Elf Helden, ein Albtraum“ in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/serie/wm-1994-elf-helden-ein-albtraum/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS81MTg0/1
Heartland Festival: https://heartlandfestival.dk
Lil‘ Buddy von Ruff Cycles: https://www.ruff-cycles.com/de/lilbuddy-de/
Website „Visit Fyn“: https://www.visitfyn.de
App für Fyn-Touristen: https://www.visitfyn.de/fyn/reise-ideen/kostenlose-app-fuer-erlebnisse-auf-fuenen-und-den-inseln-gdk1156234
Abenteuer & Allrad: [https://www.abenteuer-allrad.de](https://www.visitfyn.de/fyn/reise-ideen/kostenlose-app-fuer-erlebnisse-auf-fuenen-und-den-inseln-gdk1156234
)

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#247: Camping am Ratzeburger See

Campermen Cover (1000 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Henning zieht es an den See, Gerd fährt mit einem einer verrückten Komi und Reinald kocht

Manchmal liegt das Glück so nah. Knapp eine Stunde fährt Henning von Hamburg zu seinem Platz der Woche. Diesmal stellt er Naturcamping Buchholz vor, einen idyllischen Platz direkt am Ratzeburger See. Natürlich ist er nicht alleine dort, sondern mit den Nordic Vancrews. Der Grund fürs Treffen ist klar: In einer netten Gruppe steht es sich einfach besser an einem schönen Platz. Übrigens: Der Campingplatz liegt fast direkt an der alten Salzstraße, die bis Lübeck und Lüneburg führt. Vielleicht ein Tipp für eine Radtour?

Apropos, da war doch was. Gerd spricht ja seit Wochen über kaum etwas anderes, als seine geplante Tour. Nun geht es aber tatsächlich bald los. Sein Rad ist da und startklar. Er fährt mit dem Lil‘ Buddy von Ruff Cycles. Ja, schon etwas bekloppt und beratungsresistent, der Kerl. Henning sagt, mit so einem Rad gibt es Rückenschmerzen. Für Gerd ist es dagegen ein perfektes Gefährt, zumal genug Packtaschen und sogar ein Anhänger am Start sind. Er will schließlich entspannt reisen, nicht den Blick aufs Asphalt, sondern diesen während der Fahrt voller Freude nach links und rechts schweifen lassen. Reinald, der im Job sehr häufig Fahrradrennen organisiert, ist fassungslos über die Wahl des Rades – und sagt lieber nichts dazu.

Er kümmert sich da doch lieber um die Verpflegung. Er macht eine Stulle. Aber nicht irgendeine, sondern eine ganz besondere Scheibe Brot. Das Rezept hat er beim Schauspieler Stanley Tucci entdeckt, der nicht nur gut in andere Rollen schlüpft, sondern hervorragend kochen kann – und beides gerne zeigt. Der ist übrigens gerade in der Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“ zu sehen. Aber zurück zum Brot: Ob es tatsächlich die perfekte Camping- und Radfahrer-Nahrung ist, probieren wir aus, versprochen. Aber danke für den Tipp, Reinald.

Tipps gibt es auch von Florian Laudon. Der Geschäftsführer von Island Collective surft für sein Leben gern, supportet den FC St. Pauli und – deshalb ist er bei uns im Interview – fuhr schon in fast allem, was ein Bett hat und in Deutschland zugelassen ist. Er hatte er mit seinem Surf-Buddy einen T3, dann kam die Familie – und damit ein Wohnmobil. Wie man mit Frau und drei Kindern darin reist, erzählt er uns – und damit Euch!

Viel Freude.

Links zur Folge
Naturcamping Buchhholz: https://naturcampingbuchholz.de/de/
Alte Salzstraße: https://de.wikipedia.org/wiki/AlteSalzstraße
Ruff Cycles: https://www.ruff-cycles.com
Lil‘ Buddy: https://www.ruff-cycles.com/category/lil-buddy/lilbuddy-ebike/
Rezension zu Lil‘ Buddy auf Campermen: https://campermen.de/lil-buddy-millennial-trifft-bonanza-rad/
Stanley Tucci auf Instagram: https://www.instagram.com/stanleytucci/?hl=de
Wikipedia-Eintrag zu https://de.wikipedia.org/wiki/Stanley
Tucci

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf