In dieser Episode ist Marco von Vans of Germany bei uns zu Gast
Eine Wiese. Ruhe. Der Blick schweift ins Grüne, irgendwo zwischen Horizont und Gedankenspiel. Marco sitzt in seinem neuen Van, Fenster offen, Kopf frei. Genau hier findet er Abstand. Und genau hier entstehen die Gedanken, die man besser nicht im Büro diskutiert.
Henning trifft Marco von VansOfGermany.de, der größten Vanlife- und Selbstausbauer-Community im deutschsprachigen Raum, an einem Ort, der sinnbildlich für alles steht, worum es in diesem Gespräch geht: Freiheit, Perspektive und der Mut, Dinge neu zu denken. Marco spricht darüber, was sich beim Campen in Deutschland ändern sollte. Dringend. Etwas weniger Kleinstaaterei, mehr gesunder Menschenverstand, um so den Freiraum zu behalten, die wir alle am draußen sein so lieben.
Ein zentrales Thema ist auch Vans of Germany selbst. Nach dem Ausscheiden der Gründungsmitglieder Maike, Dominique und seines Vaters steht die Plattform vor einer neuen Phase. Marco erklärt, wie es weitergeht, wohin sich die Community entwickelt und warum Veränderung kein Verlust, sondern eine Notwendigkeit ist. Es geht um neue Ideen, alte Schwerpunkte und darum, wie sich Vans of Germany künftig positionieren will – jenseits von bloßen Fahrzeugbildern und Szene-Klischees.
Und dann, fast beiläufig, taucht eine These auf, die im Gedächtnis bleibt: Warum weiße Retro-Camper im Hawaii-Stil ein Revival erleben sollten. Gegen den Zeitgeist. Gegen den Mad-Max-haften Einheitslook. Und gerade deshalb womöglich erfolgreicher denn je.
Ein Gespräch über Orte, an denen man klar denkt. Über Plattformen im Wandel. Und über Vans, die wieder Charakter zeigen dürfen.
Interview mit Samu Haber über die Natur als Kraftspender
Nadine hatte sich für Campermen #169 mit Samu Haber getroffen. Viele kennen ihn als Sänger der Band Sunrise Avenue, die meisten aber sicher als Coach bei „The Voice of Germany„. Nach einer Pause meldete sich der Finne 2024 mit dem Solo-Album „Me Free My Way“ und einer Club-Tour zurück. Im Interview spricht er Über Outdoor-Erlebnisse, mentale Gesundheit, neue Songs und alte Hosen.
Übrigens steht Samu auch 2026 wieder auf vielen deutschen Bühnen. Noch gibt es Tickets für die „Good Boy“-Tour: https://www.samuhaber.com
Interview mit Tim Bendzko über Camping und seinen „Rocket Vanzko“
Tim Bendzko zählt zu den beliebtesten Künstlern des Landes. Der Sänger und Songwriter bringt immer wieder aktuelle Gefühle und Stimmungen der Gesellschaft auf die Tonspur und beglückt damit eine ständig wachsende Fan-Gemeinde. Natürlich ist ein so beliebter Musiker ständig unterwegs. Statt Tourbus und Hotelübernachtungen setzt Tim auf einen eigenen Van, den er nach seinen Wünschen ausbauen ließ. Genau darüber sprechen wir mit ihm – und das sogar in zwei verschiedenen Folgen.
Zuerst besuchte er uns im Campermen-Studio und blieb die gesamte Folge dabei. Wir haben im Gespräch gemerkt, dass er richtig große Lust auf das Thema Camping hat. Darum haben wir natürlich auch seine Gegeneinladung angenommen. In einer weitere Folge besuchte Nadine den Sänger in seinem Vanzko, einen umgebauten Van, den er sich von Rocket Camper ausbauen ließ. Auch diese Room-Tour haben wir in diese dadurch etwas längere Sonderfolge gepackt.
Mit „Nur noch kurz die Welt retten“ veröffentlichte Tim Bendzko im Jahr 2011 seinen Mega-Song. Der Hit gehört noch immer auf jede gute Playlist rund um deutsche Musik. Auch sein neuer Song „Alles in Bewegung“ hat das Potenzial, noch in vielen Jahren gehört zu werden. Vor allem macht er Lust auf die Tour, die Tim Bendzko 2026 in viele Städte Deutschlands führen wird.
Die Interviews wurden ursprünglich in diesen Folgen veröffentlicht:
Eine Teststrecke ist das Heiligtum eines Autoherstellers. Für einen Tag hat Ford die Türen geöffnet. Ich habe die Chance genutzt und bin 14 verschiedene Camping-Basisfahrzeuge gefahren.
In Hamburg ist es ein offenes Geheimnis, dass Axel „Aki“ Bosse einen Stellplatz an der Elbe hat. Hierhin zieht er sich zurück, wenn er Ruhe braucht, aufs Wasser schauen will und mit wenig Ablenkung neue Musik kreiert. Es ist irgendwie auch ein Heimspiel für den Norddeutschen. Ursprünglich stammt Axel Bosse aus Niedersachsen. Irgendwann verschlug es ihn nach Hamburg, hier hat er seinen Lebensmittelpunkt.
Seine Karriere ist im deutschsprachigem Raum einzigartig. Jedes Album verkauft sich besser als der Vorgänger, seine Tourneen sind ratzfatz ausverkauft. Er wirkt trotz des großen Erfolgs nahbar und sympathisch – und das zeigt sich auch im Interview. Nadine hat Bosse besucht und sich mit ihm über seine Musik, seine Vorstellung vom Leben und natürlich über seinen Lieblingsplatz mit dem Wohnwagen unterhalten. Man bekommt richtig Lust, mit ihm am Elbstrand zu sitzen, die großen Schiffe vorbeiziehen zu lassen, während man die Füße in den Sand steckt und dann seiner Musik zu lauschen. Und davon gibt es eine ganze Menge.
Vor 20 Jahren veröffentlichte er unter dem Namen Bosse sein erstes Album „Kamikazeherz“., 2023 sein neuntes und bisher letztes Album „Übers Träumen“. Die beiden neuen Singles „Vergangenheit“ und „Peu à Peu“ geben schon einen Vorgeschmack auf den nächsten Longplayer. Wir freuen uns schon ganz diebisch darauf.
Das Interview wurde erstmals in Campermen 69 „Das erste Mal mit Bosse“ veröffentlicht.
Wenn du beim Camping morgens aufwachst, wartet das Abenteuer direkt vor deiner Tür wartet. Gut, wenn das Sharp FS08EGG auf dich wartet. Das E-Bike ist ein idealer Begleiter für die Freiheit auf vier Rädern. Oder besser gesagt: auf zwei dicken, bulligen Pneus. Dieses E-Bike ist nicht einfach ein Fahrrad, sondern dein persönlicher Ausflugsfahrstuhl, dein geländetauglicher Partner für kleine Expeditionen rund um den Campingplatz und doch so kompakt, dass es problemlos im Camper verstaut werden kann.
Warum das Sharp FS08EGG perfekt fürs Camping ist
Schon auf den ersten Metern spürst du: Dieses Bike ist gemacht, um überall hinzukommen. Die extra breiten Reifen mit den Maßen 20″ × 4″ geben dir eine stabile und geschmeidige Fahrt, ganz gleich, ob du über weichen Waldboden, steinige Feldwege oder grasbewachsene Pfade fährst. Diese Ballonreifen schlucken Unebenheiten, geben dir Sicherheit, wenn es ruckelt, und sorgen gleichzeitig für ein fast lautloses Rollen, als würdest du über die Natur gleiten.
Doch das FS08EGG kann mehr als robust: Es ist faltbar. Der Aluminiumrahmen lässt sich im Handumdrehen einklappen, und das Ganze passt dann fast spielerisch in den Wohnwagen, in die Heckgarage deines Campers oder in eine Ecke des Kofferraums. So steht dir dein E-Bike auch dann zur Verfügung, wenn der Platz knapp ist. Gleichzeitig ist es ideal für spontane Ausflüge aus dem Camp heraus.
Der kraftvolle 250 W-Motor an der Hinterachse unterstützt dich bis zu 25 km/h, gerade genug, um dich sanft, aber bestimmt voranzutreiben. Beim morgendlichen Kaffee holst du damit Croissants aus dem Dorf, nach dem Abendessen erkundest du versteckte Aussichtspunkte mit deinem Bike, und du spürst, dass jeder Tritt erleichtert wird. Die integrierte, herausnehmbare Batterie mit 36 V und 10,2 Ah erlaubt dir Reichweiten von bis zu ca. 52 Kilometern.
Das macht das E-Bike zu einem echten Ausdauerkünstler für alle, die die Umgebung ihres Stellplatzes erkunden möchten: Ob Morgentour zum See, Mittagsrunde in den Wald oder abends eine Runde durch den Ort, man ist nicht nur auf kurze Wege beschränkt.
Der Fahrkomfort, der mehr fühlt als nur Technik
Ein weiteres Highlight des Sharp FS08EGG ist die Federung vorne: Das Vorderrad federt, sodass auch rauere Wege spürbar sanfter werden. Mit der 7-Gang-Kettenschaltung von Shimano kannst du dich flüssig an jedes Terrain anpassen, bei steilen Anstiegen zuschalten, bei gemütlichen Ausfahrten ruhiger drehen. Bremsen tust du über mechanische Scheibenbremsen. Zuverlässig, wenn es mal schnell gehen muss, aber auch sicher in nassen oder schlammigen Momenten.
Das LCD-Display am Lenker zeigt dir den Unterstützungsgrad in drei Stufen, den Ladezustand der Batterie und die Geschwindigkeit. Alles sehr übersichtlich, ohne dich zu überfrachten. Und wenn es dunkel wird, sorgen integrierte LED-Lichter dafür, dass du sicher gesehen wirst, sowohl vorwärts als auch rückwärts.
Das Gewicht des Bikes liegt bei etwa 28 kg. Das ist durchaus spürbar, aber für ein faltbares Fatbike mit solch robuster Technik absolut fair. Die maximale Traglast liegt bei 120 kg, also ist das Rad sowohl für längere Touren als auch für Mittelgewichtige bis größere Fahrer gut geeignet.
Die Farbe, ein sanftes Olivgrün mit grünen Dekorationen, fügt sich wunderbar harmonisch in die Natur ein, ohne aufdringlich zu wirken. Dieses E-Bike sieht nicht nur aus wie ein Abenteuer-Bike, es fühlt sich auch danach an.
Mobilität auf dem Campingplatz: So lebst du das Fahrradabenteuer
Stell dir vor: Du parkst deinen Camper an einem ruhigen, mit Kiefern gesäumten See. Du klappst das Sharp FS08EGG aus, pumpst kurz ein bisschen Luft nach (die dicken Reifen lieben etwas Druck, aber nicht zu viel), schaltest den Motor ein – und los geht’s. Die ersten Meter auf dem sandigen Weg, dann Schotter, ein Pfad durch den Wald, bis du am Aussichtspunkt stehst. Der Wind im Gesicht, der Akku noch voller Energie. Das ist Freiheit auf zwei Rädern.
Am Abend rollst du zurück, klappst das Rad wieder zusammen, steckst den Akku ins Ladegerät, das du im Camper installiert hast und kannst sogar aus dem Bett heraus planen, wo du morgen als Erstes hinradeln willst. Vielleicht in das kleine Dorf überm Hügel, das du vom Campingplatz weiter oben sehst. Oder zur nächsten Bucht, um den Sonnenaufgang zu erleben.
Pflege-Tipps & Zubehör für dein E-Bike im Camper-Alltag
Damit dein Sharp FS08EGG immer einsatzbereit ist und du lange Freude daran hast, hier ein paar praktische Pflege- und Ausrüstungs-Ideen:
Reifendruck regelmäßig checken: Die 4-Zoll-Fat-Reifen verdienen eine besondere Aufmerksamkeit. Ein zu geringer Druck mindert die Effizienz, ein zu hoher kann Komfort kosten. Für geländige Ausflüge etwas weniger Luft ist oft die bessere Wahl.
Kette & Schaltung pflegen: Besonders nach Fahrten über nassen Waldweg oder staubige Feldwege empfiehlt es sich, die Kette zu reinigen und neu zu ölen. So vermeidest du Verschleiß an Ritzeln und Schaltung.
Akkupflege: Lade den Akku idealerweise nach jeder längeren Tour, auch wenn er nicht komplett leer ist. So bleibt seine Lebensdauer erhalten. Und weil er herausnehmbar ist, kannst du ihn bequem im Camper bei Schonladung laden.
Schutz vor Witterung: Wenn dein Bike draußen steht, besorg dir eine abdeckbare Bikeplane oder einen Faltständer mit Abdeckung – das schützt vor Feuchtigkeit, Morgentau oder steigendem Wind.
Sicherheitszubehör: Ein robuster Fahrradständer, ein gutes Schloss (z. B. Bügelschloss) und ein kleiner Handpumpensatz gehören unbedingt ins Gepäck. Wenn du oft über unbefestigte Wege fährst, sind auch pannensichere Schläuche oder Reifenplatten nützlich.
Beleuchtung & Extras: Obwohl das Bike LED-Lichter hat, kann eine zusätzliche, abnehmbare Lampe sinnvoll sein, vor allem für Ausflüge in der Dämmerung. Einen Korb, Gepäckträger oder Packtaschen kannst du je nach Bedarf montieren – praktisch für den Einkauf, Picknick oder Tagesrucksack.
Das Sharp FS08EGG könnte dein Camper-Bike sein
Das Sharp FS08EGG ist mehr als ein E-Bike, es ist dein Ticket zu spontanen Entdeckungen, dein flexibler Partner für Ausflüge und dein verlässlicher Begleiter auf dem Campingplatz. Seine dicken Reifen geben dir Sicherheit auf jedem Untergrund, der faltbare Rahmen spart dir Platz im Camper, und die solide Reichweite ermöglicht echte Freiheit. Mit ein bisschen Pflege begleitet dich dieses Bike durch viele Sommer, durch Wald, Wiesen, Seen und Morgenstunden. Wenn du bei deinem nächsten Campingtrip nicht nur einen Ort erleben, sondern ihn mit allen Sinnen erkunden willst, dann ist dieses E-Bike eine Einladung, die du nicht ablehnen solltest.
Und: Es kann dir gehören. Die Campermen verlosen gemeinsam mit Sharp dieses schöne Bike. Trage Dich einfach in unserem Newsletter ein, um Deine Chance auf diesen tollen Gewinn zu wahren. Unter allen Abonnenten verlosen wir zu Weihnachten ein Fahrrad. Viel Glück!
Wenn man morgens die Schiebetür des Campers aufschiebt und die frische Luft eines noch halb verschlafenen Sees hereinzieht, dann merkt man, wie frei sich Reisen heute anfühlen können. Freiheit bedeutet heute nicht mehr nur, dass man einen tollen Ausblick hat. Freiheit bedeutet auch, dass man überall arbeiten, streamen oder kommunizieren kann. Mobiles Internet ist der unsichtbare Begleiter moderner Camper. Mal still, mal kraftvoll, immer dann präsent, wenn man ihn braucht. Hier entscheidet sich, ob aus einem Roadtrip ein fließender Alltag wird oder ein digitaler Kraftakt.
Ich zeig dir, wie du die richtige SIM-Karte findest, ohne lange suchen zu müssen.
Die perfekte SIM ist wie guter Kaffee im Camper. Sie muss zuverlässig sein, unkompliziert und überall funktionieren. Wenn du in Deutschland unterwegs bist, ist es oft am besten, eine Prepaid-Datenkarte zu nutzen. Sie halten, was sie versprechen, und das auch noch flexibel. Congstar hat eine gute Netzabdeckung von Telekom und bietet zuverlässige Verbindungen, auch wenn die Straßen irgendwann nur noch zu Pfaden werden. Auch sim.de hat echt gute Datenpakete für wenig Geld im Angebot. Das ist super für alle, die gerne streamen oder im Van arbeiten. Aldi Talk ist der perfekte Begleiter für spontane Trips, weil man die Karte fast überall bekommt und sofort nutzen kann.
Wenn du ins Ausland gehst, check mal internationale eSIM-Anbieter wie Holafly oder die Global SIM von ReiseSIM. Sie sind quasi die digitale Version von einem Reisepass. Man aktiviert sie und ist ohne jedes Gefummel sofort online. Die Preise variieren von Land zu Land, aber wer regelmäßig reist, spart damit Zeit und Nerven.
Was du bei der SIM-Wahl bedenken solltest
Beim Camping hast du oft unterschiedliche Anforderungen: Datenvolumen, Netzabdeckung, Flexibilität beim Aufladen, Roaming und Kosten. Wichtig ist:
Ein Datentarif (ohne große Telefonie)
Ein Netz mit guter Abdeckung an den Orten, die du bereist
Optional: EU-Roaming, wenn du grenzübergreifend fährst
Möglichst Prepaid, damit du nicht an langfristige Verträge gebunden bist
Empfehlenswerte SIM-Anbieter
Hier einige praktische SIM-Karten, die sich besonders gut für Camper eignen:
Anbieter
Tarifbeispiele (Daten) Stand 11/25
Bemerkung
sim.de
z. B. 18 GB für 9,99 €/Monat, 40 GB für 16,99 €/Monat
Aktionstarife, EU-Roaming inklusive.
Congstar Prepaid
1 GB (2 €/4 Wochen), 3 GB (4 €), bis 15 GB (17 €)
Nutzt das Telekom-Netz, sehr zuverlässig.
Aldi Talk
Internet-Paket XL: 10 GB für 14,99 €/4 Wochen; Tages-, Wochen-Flatrates
Sehr flexibel, SIM-Karten leicht zu bekommen.
Internetsim.de
LTE-Datentarife: z. B. 5 GB D2 für ~11,83 €
Speziell für Router / iPad gedacht.
ReiseSIM (TravelFon / reisesim.de)
Paket z. B. 30 Tage / 5.000 MB = 79 €; kleineres Paket 2.000 MB / 30 Tage = 34 €
Ideal für grenzübergreifende Reisen, funktioniert in über 200 Ländern.
2.3 Internationale SIM- und eSIM-Optionen
Holafly: Internationaler eSIM-Anbieter, Datenpläne in über 190 Ländern.
ReiseSIM Global (s. oben): gut, wenn du außerhalb Deutschlands / Europas unterwegs bist.
Was Camper online so alles machen
Viele unterschätzen, wie digital das Leben im Camper inzwischen ist. An Serienabenden kann es draußen rauschenden Regen geben. Meetings aus dem Bergtal, während der Wind am Solarpanel zupft. Gaming Sessions auf dem Tablet, wenn man den Sonnenuntergang schon dreimal fotografiert hat. Und natürlich die kleinen Dinge zwischendurch. Also, ich kümmere mich um die Navigation, die Updates für die smarten Geräte und die Recherchen zu den Stellplätzen. Heute läuft das alles wie geschmiert zusammen. Damit das funktioniert, muss die Verbindung halten.
Zwei Router, zwei Charaktere. Welcher passt zu welchem Campingstil?
Netgear Nighthawk M7 Pro
Wenn’s um Router geht, denkt man erst mal an die grauen Boxen, die in Wohnzimmern stehen. Im Camper sind sie die stillen Motoren der digitalen Freiheit. Der Netgear Nighthawk M7 Pro sieht aus wie ein Gadget aus einem futuristischen Studio. Kompakt, kraftvoll und auf Höchstleistung getrimmt. Er ist für alle, die unterwegs nicht nur surfen, sondern auch arbeiten, streamen und mehrere Geräte nutzen. Der Akku gibt ihm volle Power. Du kannst ihn easy auf einer Wanderung im Rucksack verstauen und hast trotzdem ein eigenes WLAN griffbereit. Die Geschwindigkeit ist echt beeindruckend und die Bedienung angenehm direkt. Aber die Leistung hat ihren Preis, deshalb ist es eher ein Premium-Tool für digital anspruchsvolle Camper. Leistungsmerkmale: 5G (Sub-6), Wi-Fi 7, bis zu 6 Gb/s laut Hersteller, Akku mit ca. 13 Stunden Laufzeit, 2,5 GbE + 1 GbE, USB-C, Touch-Display. Preis: ca. 999 € in deutschen Shops.
Stärken für Camper:
Extrem schnell: ideal für mehrere Geräte oder datenintensive Nutzer.
Akku macht ihn mobil einsetzbar, z. B. bei Rastplätzen ohne Strom.
Großes Display zur Kontrolle, einfach zu bedienen.
Gutes Sicherheitsprofil (5G, moderne WLAN-Standards). Schwächen:
Hoher Anschaffungspreis.
Akku muss regelmäßig geladen werden, sonst nicht voll stationär nutzbar.
Der devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE ist im Vergleich fast wie der entspanntere Gegenpart. Er ist nicht so ein Freigeist und mehr ein Gastgeber, auf den Verlass ist. Wenn du ihn im Camper anbringst, sorgt er dafür, dass der Innenraum immer mit einem starken und gleichmäßigen Signal versorgt wird. Das ist perfekt für alle, die oft stundenlang an einem Ort stehen. Digitale Nomaden mit Laptop, Familien mit Tablets und Smart TV oder Paare, die abends Fotos synchronisieren. Er ist so stabil, dass man ihn sich wie eine Art WLAN-Wohnbasis vorstellen kann. Morgens schaltet man ihn ein und abends vergisst man ihn wieder. Im besten Sinne.
Leistungsmerkmale: 5G / LTE, Wi-Fi 6 Dual-Band, bis zu 3.600 Mbit/s, Nano-SIM (Plug & Play), 6 MIMO-Antennen, 2,5-Gigabit + 1-Gigabit Ethernet. Preis: ca. 449,90 € laut Hersteller.
Stärken für Camper:
Sehr stabiles, starkes WLAN dank 6 Antennen – gut, wenn du viele Geräte hast.
Keine Abhängigkeit von Akku (ist eher für stationären Einsatz im Camper gedacht).
Hohe physikalische Ports (2,5 GbE) – ideal, wenn du z. B. NAS oder kabelgebundene Geräte einsetzen willst.
Wenn du viel unterwegs bist, oft den Standort wechselst oder lieber außerhalb klassischer Campingplätze arbeitest, ist das Netgear-Gerät genau das Richtige für dich. Wer dagegen sein Camp gerne aufschlägt, es gemütlich einrichtet und tagelang bleibt, für den ist das devolo Gerät die bessere Wahl. Beide sind echt schnell. Sie machen es halt nur auf ihre eigene Art.
Für Vanlife / Camper mit viel Bewegung → Netgear M7 Pro: Ideal, wenn du oft deinen Standort wechselst, Strom nicht immer garantiert ist und du maximale Flexibilität brauchst.
Für längere Standzeiten auf Campingplätzen → devolo Router: Wenn du mehrere Tage am gleichen Platz bleibst, bietet er stabile Verbindung, festes Setup und ist perfekt für stationäre Nutzung.
Für datenintensive Work-Camping Beide sind geeignet, aber der M7 Pro ist aufgrund seiner Geschwindigkeit ein bisschen leistungsfähiger, besonders, wenn viele Geräte oder große Datenmengen im Spiel sind.
Zum Schluss noch ein paar Tipps
Es ist wirklich wichtig, den Datenverbrauch und die Netzabdeckung im Auge zu behalten. Gute SIM-Tarife ändern sich ständig, deshalb lohnt es sich, regelmäßig nachzusehen, ob sich etwas geändert hat. Wenn das Hauptnetz plötzlich schwächelt, wirkt eine zweite Karte als Reserve im Handschuhfach oft wie ein kleiner Zaubertrick. Externe Antennen können den Empfang auf abgelegenen Plätzen verbessern. Manchmal reicht es schon, den Router an ein Fenster zu stellen, statt mitten im Wagen. Kleine Handgriffe mit großer Wirkung.
SIM-Hybridstrategie: Nutze mehrere SIMs (z. B. eine lokale SIM + eine Reise-SIM), um Ausfallsicherheit zu haben.
APN konfigurieren: Manchmal ist es nötig, den APN (Access Point Name) manuell einzutragen, damit der Router ordnungsgemäß ins Netz kommt.
Datenüberwachung: Richte in deinem Router ein Monitoring ein, damit keine Tarife „weglaufen“.
Antenne überlegen: Wenn du nur schwaches Signal hast, kann eine externe Antenne helfen – vor allem bei festen Stehplätzen.
Strommanagement: Plane deinen Stromverbrauch (insbesondere bei Akku-Routern) – 5G frisst mehr Energie.
Backup-Lösung: Ein Smartphone mit Hotspot-Funktion kann als Fallback dienen, falls dein Router ausfällt.
Tarifwechsel & Flexibilität: Prüfe regelmäßig, ob es günstigere oder leistungsstärkere SIM-Tarife gibt – besonders in verschiedenen Ländern.
Interview mit Max Giesinger über seine Camping-Leidenschaft
Es gibt Momente, die möchte man festhalten und immer wieder neu erleben. Das Interview mit Max Giesinger ist ein solcher Moment. Nadine hat den sympathischen Sänger in seiner Wohnung in Hamburg besucht und mit ihm über seine Camping-Leidenschaft gesprochen. Bei dem offenem Gespräch ging es aber nicht nur um Reisen zu fernen Orten und das Besondere am Camping mit kleinem Gepäck. Es geht auch um die innere Unruhe, das Ankommen im Leben.
Max Giesinger ist – im besten Wortsinne – ein Rumtreiber. Er braucht den Ortswechsel, um neue Eindrücke zu sammeln, den Horizont zu erweitern und vor allem, um seine innere Unruhe zu bändigen. Schon zu Beginn seiner Karriere war Max viel unterwegs. Als Kandidat bei „The Voice of Germany“ erreichte er 2011 zwar „nur“ den vierten Platz, dennoch war es der Start einer unglaublichen Reise. Mit seinem Hit „80 Millionen“ verzückte er fast genauso viele Fans, wie es der Titel besagt.
In diesem Jahr veröffentlichte er sein sechstes Studioalbum „Glück auf den Straßen“ – ein Name, der klar seine Reiseliebe widerspiegelt. Im Interview erzählt er, wie er unterwegs die Inspiration für die Songs fand und wo seine ganz persönliche Reise hingeht.
Wir freuen uns, dass Max ein echter Camperman ist – und hoffen, dass Euch das Interview so gut gefällt, wie uns!
Wenn du mit deinem Van, Wohnmobil oder Caravan unterwegs bist – sei es für Wochenendausflüge, wilde Outdoor-Trips oder als „Power-Sicherung“ für unterwegs –, ist eine portable Powerstation fast so wichtig wie Gas, Wasser und eine bequeme Matratze. Bluetti hat mit seiner Elite-Serie genau das richtige Line-up: drei Modelle, die unterschiedliche Bedürfnisse bedienen, aber eines gemeinsam haben. Sie liefern zuverlässig und sauber Energie, und das abseits der Steckdose.
Wir haben drei Powerstations der Firma Bluetti getestet: Bluetti Elite 200 V2, Elite 100 V2 und Elite 30 V2. Wir stellen die Stromspender vor, zeigen Einsatzszenarien auf, geben Tipps und nennen natürlich die wichtigsten Features.
Die Kandidaten im Überblick
Elite 200 V2
Kapazität: 2.073,6 Wh, LiFePO₄-Batterie
Dauerleistung: ~2.600 W, Power-Lifting bis ca. 3.900 W.
6.000+ Ladezyklen bis 80 % – laut Hersteller extrem langlebig.
Eingänge: AC bis 2.300 W, Solar bis 1.000 W (12–60 V), auch Auto.
Ausgänge: Zwei AC-Steckdosen, 2 × USB-C (100 W), 2 × USB-A, 12 V Auto.
App-Steuerung via Wi-Fi & Bluetooth, Pass-through-Charging möglich, USV-Funktion.
Gewicht: 24,2 kg.
Einsatzort: Das ist der Big Player – ideal, wenn du mehrere Tage autark sein willst oder eine Powerstation auch als Notstromlösung zuhause nutzen willst. Perfekt, um Kühlschrank, Espresso-Maschine, Laptop und ein bisschen Licht gleichzeitig zu versorgen.
Elite 100 V2
Kapazität: ca. 1.024 Wh.
Dauerleistung: 1.800 W, mit Power-Lifting bis ca. 2.700 W.
Ladeleistung: AC bis 1.200 W (Turbo), Solar bis 1.000 W.
Akkutyp: LiFePO₄ mit über 4.000 Zyklen.
Umschaltzeit UPS: ca. 10 ms.
Anschlüsse: 2 × AC, 2 × USB-C (ein Port bis 140 W), 2 × USB-A, DC, Auto.
Gewicht: rund 11,5 kg
Einsatzort: Für Vanlife ist das quasi der „Goldlöckchen“-Kompromiss: groß genug für spürbare Kapazität, aber noch relativ kompakt. Damit kannst du Licht, Laptop, Kaffeemaschine und einige Geräte betreiben, ohne gleich das Riesenmodell mitzuschleppen. Super auch als UPS-Lösung für empfindliche Elektronik.
Elite 30 V2
Kapazität: 288 Wh.
Dauerleistung: 600 W, mit Power-Lifting bis 1.500 W.
Akkutyp: LiFePO₄, > 3.000 Zyklen.
Ladeoptionen: AC (TurboBoost), Solar (max. 200 W), Auto.
Standby-Verbrauch: sehr gering (sogar lautloser Sleep-Modus via App).
Einsatzszenario: Der perfekte Begleiter für Wochenendtrips, minimalistisches Camping oder als Backup für kleine Geräte. Du kannst damit abends LED-Lichter, Ladegeräte, einen kleinen Ventilator oder Laptop betreiben. Auch ideal als UPS für empfindliche Elektronik oder als „Sicherheitspuffer“, falls der Hauptakku leer ist.
Vergleich im Alltag: Welche Powerstation passt zu deinem Van-Abenteuer?
Hier ein Vergleich, damit du herausfindest, welches Modell zu deinem Stil passt:
Kriterium
Elite 200 V2
Elite 100 V2
Elite 30 V2
Kapazität
sehr groß – mehrere Tage autark möglich
Mittel – gute Balance
eher klein, ideal für Kurztrips oder als Ergänzung
Leistung / Ausgang
sehr kräftig, auch für Hochlastgeräte
ausreichend für viele Haushalts-Geräte
eher für kleinere Geräte, max. 600 W Dauer
Gewicht & Mobilität
schwer (~24 kg), eher stationär montierbar oder im Van-Boden
moderat (~11,5 kg), gut tragbar
ultraleicht (4,3 kg), super mobil
Langlebigkeit
extrem viele Zyklen (LiFePO₄, 6000+)
sehr robuster Akku (4000+ Zyklen laut Quelle)
solide LiFePO₄, > 3.000 Zyklen
Ladeflexibilität
AC, Solar, Auto, hoher Input
sehr schnelle Ladung, Solar, AC, Auto
Solar bis 200 W, AC und Auto, aber kompakter Input
UPS / Sicherheit
ja, pass-through + Sicherheitssystem
schnelle Umschaltung, UPS
sehr gute UPS, leise, Sleep-Modus via App
Tipps und Empfehlungen für Camper & Vanlifer
„Battery Management ist alles“: Nutze die App-Steuerung von Bluetti, um Ladelimits, ECO-Modi oder UPS-Einstellungen zu konfigurieren. Das hilft, dein System effizient zu nutzen und zu schützen.
Solarpanels mitdenken: Wenn du viel in der Natur unterwegs bist, rechnet sich ein Solarpanel. Bei der Elite 200 V2 kannst du bis zu 1.000 W Solarleistung verwenden, bei der 30 V2 sind es bis zu 200 W.
Gewicht & Platz optimieren: Wenn dein Van nicht super viel Platz hat, ist die 100 V2 oder 30 V2 wahrscheinlich die passendere Option. Der 200 V2 ist leistungsstark, braucht aber seinen Raum.
Notstrom vs. Dauerbetrieb: Wenn du die Powerstation auch als Notstromreservoir nutzt, lohnt sich das Modell mit höherer Kapazität. Für den täglichen Van-Trip reicht oft die kompakteste Lösung.
Sicherheitsaspekt: LiFePO₄-Akkus (wie bei allen drei Modellen) bringen eine sehr gesicherte, stabile Chemie mit, die weniger empfindlich ist als herkömmliche Lithium-Ionen – das ist speziell beim Transport im Van ein Plus.
Fazit
Für maximale Autarkie: Wenn du längere Strecken fährst, mehrere Tage ohne Steckdose auskommst oder viele Geräte (z. B. große Kühlbox, Kaffeemaschine) betreiben willst, ist die Elite 200 V2 dein Kraftprotz.
Für den täglichen Van-Trip: Die Elite 100 V2 ist ein echter Allrounder – viel Energie, gute Leistung, relativ kompakt. Ideal für Vanlifer, die eine starke, aber transportable Lösung wollen.
Für Minimalisten oder als Backup: Die Elite 30 V2 ist leicht, leise, effizient und pragmatisch – perfekt, wenn du nur das Nötigste mit Strom versorgen oder eine kompakte Reserveeinheit haben willst.
Aber ganz gleich, für welche der Powerstations du dich am Ende entscheidest: Die schönen Kraftspender sorgen dafür, dass Camping ganz bestimmt unter Strom steht.
150.000 Kilometer im VW ID. Buzz – mit Christian Schlüter
43 Länder, über 150.000 Kilometer und unzählige Ladepausen: Christian Schlüter hat bewiesen: Vanlife funktioniert auch elektrisch. In dieser Folge sprechen wir über seine unglaubliche Reise quer durch Kontinente – mit einem Fahrzeug, das viele noch immer für einen „Toaster auf Rädern“ halten: den VW ID. Buzz.
Christian erzählt, wie alles begann, warum ihn selbst Ladepausen nicht aus der Ruhe bringen und was er über die wahre Reichweite von Elektromobilität gelernt hat.
Wir sprechen über:
Die größten Herausforderungen auf 150.000 Kilometern
Länder, in denen Elektromobilität begeistert – und solche, in denen sie belächelt wird
Warum Reichweitenangst oft unbegründet ist
Ladeplanung zwischen Abenteuerlust und Akkustand
Kritik an der Ladeinfrastruktur – und was sich dringend ändern muss