Urlaub auf Korsika mit dem Camper

Es beginnt, wie solche Ideen immer beginnen: mit dem unschuldigen Vorschlag, „einfach eine entspannte Campingrunde auf Korsika“ zu machen. Ein Satz, der so harmlos klingt wie eine Katze im Mittagsschlaf – bis sie plötzlich beschließt, dein Wohnzimmer in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Denn kaum setzt man sich an die Reiseplanung, merkt man, dass „einfach“ sich heimlich verabschiedet hat. Zurück bleiben Fährpläne, die sich anfühlen wie ein Rätselspiel, Campingplätze, die entweder paradiesisch oder vollständig ausgebucht sind, und eine Insel, deren Straßenführung offenbar von Menschen entworfen wurde, die viel zu viel Freude an Serpentinen hatten.

Man stöbert durch Karten, die suggerieren, dass alles nah beieinanderliegt – bis man die Realität erfährt: Auf Korsika ist die kürzeste Strecke immer diejenige, die man am langsamsten fährt. Und natürlich taucht die große Frage auf: im oder gegen den Uhrzeigersinn? Eine Entscheidung, über die in Foren mit der Inbrunst eines philosophischen Grundsatzstreits diskutiert wird.

Doch genau darin steckt der Charme. Reiseplanung ist hier kein administrativer Akt, sondern ein Abenteuer – gewürzt mit mediterraner Gelassenheit und einer Prise Chaos. Am Ende wird man reich belohnt: mit Stränden, die aussehen wie digitale Postkarten, Felslandschaften, die jedem Fantasyfilm Ehre machen würden, und Campingplätzen, die einen so entschleunigen, dass man beinahe vergisst, wie viel Mühe die Planung war.

Also hinein in eine Route, die die Tücken umarmt, statt sie zu fürchten – und zeigt, warum Korsika zu Recht als eine der schönsten Campingdestinationen des Mittelmeers gilt.

Anreise mit der Fähre
Start mit der Reederei Moby. Frühzeitig am Hafen sein, da Check-in und Verladung je nach Saison etwas Zeit brauchen. Die Überfahrt lädt ein, direkt in den Urlaubsmodus umzuschalten.

Die schönsten Campingplätze auf Korsika

Camping San Damiano
Nur wenige Minuten von Bastia entfernt, direkt am langen Sandstrand. Idealer erster Stopp nach der Fähre. Gute Infrastruktur, viel Schatten.

Camping Kalliste
Weiterfahrt nach Saint-Florent — hübsches Hafenstädtchen mit mediterraner Atmosphäre. Vom Campingplatz aus ist die Altstadt gut erreichbar. Bootsfahrten zur Saleccia-Bucht lohnen sich.

Camping de L’Ostriconi
Naturbelassen, ruhig und direkt an einer der wildesten Buchten Korsikas. Perfekt für Strandtage in unberührter Umgebung.

Camping Paduella
Fußläufig zu Calvi. Angenehmer Platz zwischen Kiefern, gute Sanitäranlagen. Idealer Ausgangspunkt für die Zitadelle, Restaurants und den langen Sandstrand.

Camping Les Oliviers
Mit Pool, Olivenbäumen und Bergen direkt im Blick. Sehr gut geeignet für Besuche der Calanche oder Bootsfahrten nach Scandola.

Camping Chez Antoine
Ländlich, ruhig, authentisch. Hervorragend für alle, die Abwechslung zum Küstenbetrieb suchen und das korsische Hinterland erleben möchten.

Bonifacio
Spektakulär auf weißen Kalkfelsen über dem Meer. Rundweg durch die Oberstadt und Bootstour entlang der Steilküste sind Pflicht.

Camping U Farniente
Moderner Campingplatz mit Pool und viel Schatten. Gute Basis, um Bonifacio ohne Stress zu besuchen.

Stellplatz Pini
Einfach, strandnah, funktional – perfekt für eine kurze Übernachtung.

Plage de Palombaggia
Berühmter Strand mit türkisfarbenem Wasser und malerischen Kiefern. Frühe Ankunft ratsam.

Camping Arinella Bianca
Großer Platz mit sehr guter Ausstattung, Poollandschaft und viel Komfort. Ideal für ein paar entspannte Tage zwischendurch.

Camping Tuani
Im Hochgebirge des Niolo-Tals gelegen. Kühler, bergiger, perfekt für Wanderungen und einen eindrucksvollen Abschluss der Reise.

Praktische Tipps für die Reise

Beste Reisezeit

Mai–Juni: Mild, weniger voll, perfekt zum Wandern.

Juli–August: Hochsaison; Plätze frühzeitig reservieren.

September: Warmes Wasser, angenehme Temperaturen, moderate Besucherzahlen.

Fahrtrichtung

Die Rundtour gegen den Uhrzeigersinn bietet entspannte Aussichtslagen entlang der Westküste und reduziert Gegenverkehr auf schmalen Strecken.

Straßen & Fahrzeiten

Korsika ist bergig. Rechnet mit langsameren Durchschnittsgeschwindigkeiten und mehr Pausen. Besonders rund um Porto sind die Straßen kurvig, aber landschaftlich großartig.

Reservierungen

In der Hauptsaison sind Reservierungen unverzichtbar, vor allem in Calvi, Bonifacio und Ghisonaccia.

Einkaufen

Große Supermärkte in Bastia, Ile Rousse, Corte und Porto-Vecchio. Frische Produkte auf Wochenmärkten unbedingt probieren.

Ausrüstung

Schattenplätze sind wertvoll; Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser ebenso. Badeschuhe sind an einigen Buchten hilfreich.

Wandern

Im Landesinneren existieren viele gut ausgeschilderte Wege. Im Sommer früh starten, im Gebirge immer auf Wetterumschwünge achten.

Und so endet diese kleine Odyssee über eine Insel, die gleichzeitig genial, wunderschön und gelegentlich vollkommen unvernünftig ist. Man kehrt zurück mit Sand in allen erdenklichen Taschen, einem leichten Sonnenbrand und der Erkenntnis, dass Planung auf Korsika eher eine höfliche Empfehlung ist als ein tatsächliches Konzept. Aber genau das macht den Reiz aus. Denn wenn man abfährt, denkt man nicht an die hitzigen Diskussionen über Routen oder die zehnte Serpentine. Man denkt an türkisfarbenes Wasser, Nächte unter Pinien und das leise Gefühl, dass man gerade an einem der besten Orte Europas war. Und vielleicht ist das der eigentliche Triumph: dass man trotz all der kleinen Tücken sofort wieder hin möchte – was vermutlich das sicherste Zeichen ist, dass die Reise ein voller Erfolg war.

Text: Henning Pommée 
Recherche & Fotos: Nadine Wenzlick

Wenn eine Kühlbox plötzlich cooler ist als du

Es gibt Momente, in denen man sein Leben überdenkt. Zum Beispiel, wenn man eine Kühlbox trifft, die nicht nur deine Getränke kälter hält als dein Ex-Partner sein Herz, sondern dich auch noch mit Musik beschallt. Ja, richtig gehört: Musik. Aus einer Kühlbox. Und an diesem Punkt darf man sich ruhig fragen, ob die Technik uns langsam überholt. Die Antwort lautet: ja – und es macht Spaß.

Es gibt Momente, in denen man sein Leben überdenkt. Zum Beispiel, wenn man eine Kühlbox trifft, die nicht nur deine Getränke kälter hält als dein Ex-Partner sein Herz, sondern dich auch noch mit Musik beschallt. Ja, richtig gehört: Musik. Aus einer Kühlbox. Und an diesem Punkt darf man sich ruhig fragen, ob die Technik uns langsam überholt. Die Antwort lautet: ja – und es macht Spaß.

Die Igloo KoolTunes: Retro-Design trifft auf modernen Sound

Die KoolTunes ist eine stylische, tragbare Kühlbox mit integriertem Bluetooth-Lautsprecher. Sie verbindet ikonisches Retro-Design mit cleverer Technik und ist ein echter Blickfang auf jeder Party, jedem Campingplatz und jedem Grillabend.

Top-Features der Igloo KoolTunes im Überblick

  • Leistungsstarker Bluetooth-Lautsprecher (BT 5.0)
    Sorgt für klaren, stabilen Sound – direkt aus der Front der Kühlbox.

  • Bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit
    Perfekt für einen ganzen Tag am Strand oder eine lange Terrasse-Nacht.

  • Retro-Optik im klassischen Playmate-Stil
    Das ikonische Schwenkdeckel-Design macht sie sofort wiedererkennbar.

  • Robuste, langlebige Bauweise
    Ideal für Outdoor-Abenteuer, Picknicks oder spontane Partys.

  • Platz für rund 26 Dosen (je nach Modell)
    Genug Raum für Getränke und Snacks, damit niemand durstig bleibt.

  • Einfache Bedienung
    Pairing, Lautstärke und Playback lassen sich direkt an der Box steuern.

Perfekt für alle, die alles wollen: Kälte + Klang

Die Igloo KoolTunes ist nicht nur ein Gimmick – sie ist ein praktisches, cleveres All-in-One-Gadget für Freizeit, Festival und Garten. Statt eine Box für Getränke und eine weitere für Musik zu schleppen, erledigt ein einziges Gerät den ganzen Job. Und das mit einem ironischen Augenzwinkern im Design.

Wenn du also auf der Suche nach einer Kühlbox bist, die mehr kann als nur kalt halten, dann ist die KoolTunes genau dein Ding. Sie ist praktisch, stylisch – und überraschend laut.

Mehr infos unter: www.igloocoolers.com

Mit dem Camper von der Schweiz nach Italien ins Piemont

Das war der Plan – Camping in der Schweiz, Lenzerheide, Idylle pur. Oder?

Stellt euch das vor: Ihr habt euren Bulli gepackt, das Dachzelt montiert, die Kühlbox gefüllt und träumt von kristallklarer Bergluft und einem Kaffee mit Blick auf die Lenzerheide. Der Campingplatz St. Cassian ruft.
Aber was ihr bekommt? Regen. Viel Regen. Ohne. Eine. Pause.
Willkommen in der Alpenversion von „Waterworld“.

Glück im Unglück: Ich hatte mir noch rechtzeitig die Taiss HS Hooded Jacket Men von Mammut gegönnt – eine Regenjacke, die nicht nur dicht hält, sondern auch dabei hilft, stilvoll durch den Monsun zu marschieren. Darunter: T-Shirt, und die Ultimate VIII SO Vest Men – winddicht, leicht, angenehm.
Rosie, unser Hund, fand den Regen super. Flynn, mein Sohn, auch, aber eine Woche lang (laut Wetter-App) waren dann doch zu viel.

Zubehör-Tipp:
Was uns zusätzlich gerettet hat – und das meine ich absolut ernst – war das Light Awning von Roof Space.
Eine Art minimalistisches Vorzelt, das man in wenigen Minuten aufspannt. Hält die Sonne draußen (die wir nie gesehen haben) – und vor allem den Regen ab (den wir nie nicht gesehen haben).
Das Ganze wirkt ein wenig wie ein mobiles Beduinenzelt – fast schon Lawrence von Arabien, nur mit Bulli statt Kamel.

Und dann war da noch das leidige Thema Roaming.
Die Schweiz ist ja, trotz aller Alpenromantik, nicht in der EU. Wer also nicht aufpassen will, zahlt für ein paar Megabyte Daten den Preis eines Kleinwagens.
Meine Lösung: Eine eSIM über die Saily App – unkompliziert, fairer Preis, sofort nutzbar. Ergebnis: LTE-Empfang selbst im Wolkenkessel über 1.000 Metern.

Aber nach zwei Nächten im Dauerregen wurde uns klar: Hier wird es keine Aussicht geben. Keine trockenen Schuhe (ich habe die Gassi-Beutel für Rosie als zusätzliche Stümpfe in meinen Wanderschuhen getragen, um keine nassen Füße zu bekommen – unbeutzt natürlich) . Keine Lagerfeuerromantik.
Also – Roof Space eingeklappt, en Rest nass in den Bulli geworfen und ab in den Süden. Italien wartet. Mit Sonne. Hoffentlich.

Der Exodus – raus aus dem Regen, rein ins Gesso-Tal

Über den San Jorio Pass, vorbei an Mailand, suchten wir Sonne.
Alle Camper Europas schienen dieselbe Idee zu haben – die Alpen waren wie ausgewrungen, und die Ferienzeit machte die Platzsuche zu einem Strategiespiel.

Ziel: Das kaum bekannte, aber wunderschöne Gesso-Tal im Piemont.
Fund: Der charmante Campingplatz Valle Gesso – gefunden über die ACSI App, die ich jedem empfehlen kann, der spontan campen will, ohne an einem geschlossenen Tor zu stranden.

Italienischer Minimalismus trifft Campingtaktik

Der Campingplatz: voller Italiener und Niederländer, etwas in die Jahre gekommen – aber mit Charakter.

Der Pool? Herrlicher Bergblick, aber: Badekappenpflicht. Kein Witz. Keine Kappe, kein Schwimmen. Punkt.
Und als wäre das nicht schon speziell genug: Wer ins Wasser wollte, musste vorher durch eine Waschstraße, ausgelöst von Lichtschranken.
Ob du willst oder nicht – durch da!
Auch die italienische Oma, die eigentlich nur auf der Liege dösen wollte, wurde sanft aber bestimmt vom Sensor zur Dusche geschickt. Herrlich.

Das Klo? Nun ja. Einige Toiletten entsprachen eher archäologischen Relikten als modernen Sanitärstandards:
Ein Loch im Boden, flankiert von zwei Riffelplatten für die Schuhe – eine Art Yogaübung mit Wasseranschluss.
Nach intensiver Suche fanden wir dann aber einen der raren „modernen“ Sitze, was vor allem Flynn überglücklich machte. (Mich auch, ehrlich gesagt.)

Dolce Vita, Seealpen-Luft und digitale Fahrradträume

Nur zehn Minuten zu Fuß: das entzückende Dorf Entracque.
Auf dem Platz: Caffè für 1,30 €, Cappuccino für 1,50 €, dazu ein kleiner Aperitivo-Snack – und du fühlst dich wie ein Filmkomparse in einer italienischen Sommerkomödie.

Einkaufen? Tja. Supermarkt gibt’s nicht. Nur kleine Läden mit Spezialitäten, die man in Hamburg für teures Geld in Feinkostläden sucht. Tipp: Großeinkauf vorher erledigen – Como ist ja nicht weit.

Direkt unter dem Campingplatz fließt der Fluss Gesso – wild, kalt, wunderschön.
Unser Nachmittagsprogramm: Picknick am Wasser, Steine hüpfen, kalte Füße. Flynn und Rosie waren stundenlang beschäftigt. Ich auch – mit Staunen.

Mountainbike, App-Zauber und clevere Technik

Wir haben uns vor Ort E-Mountainbikes ausgeliehen – und ohne Motor wären wir ehrlich gesagt nicht weit gekommen. Die Berge hier meinen’s ernst.

Navigation via Outdooractive App – funktioniert super, auch offline.
Um nicht ständig das Handy rauszufummeln, hatte ich das VACUUM uni phone case von Fidlock dabei – wasserdicht, staubdicht, hält bombenfest am Lenker und lässt dich auch durch die Schutzfolie problemlos scrollen.
Technik, wie sie sein sollte. Clever, nicht kompliziert.

Rückreise mit Aussicht – und deutschem Zwischenstopp

Zurück ging es über den spektakulären San-Gotthard-Pass – Panorama-Ausblicke, Serpentinen, Gänsehaut.
Dann: ein letzter Stopp bei Würzburg, gefunden über die Park4Night App – bevor wir nach Hamburg zurückrollten, erschöpft, glücklich und voller neuer Erinnerungen.

Fazit: Gesso-Tal statt Gletscherregen – die (See)Alpen können auch italienisch

Wenn du die Berge, die italienische Sprache und einen Appertitivo um 17 Uhr liebst – dann fahr nach Entracque ins Gesso-Tal.
Charmanter Campingplatz, ehrliche Preise, herzliche Menschen, und ein Fluss, der so klar ist, dass man fast reinbeißen möchte. Und mit dem richtigen Equipment wird selbst der Regen zum Erlebnis.

Top-Ausrüstung & Apps aus dem Reisebericht:

Hinweis für Erstcamper: Nehmt eure eigene Badekappe mit, die Kostet vor Ort 5€.
Und vermeidet Toiletten mit Bodenkontakt, wenn ihr eure Oberschenkelmuskulatur nicht trainieren wollt.

Ciao, euer Henning !

#180: Island mit Maren und Christian

Mit Road & Board reisen wir ins Land aus Feuer und Eis

Vor dreieinhalb Jahren beschlossen Maren Schwitalla und Christian Zahl, ihr konventionelles Leben hinter sich zu lassen und in ihren Van zu ziehen. Die Artdirektorin und der Kfz-Mechaniker setzten alles auf eine Karte und kreierten die Marke Road&Board als Synonym für die Straße, auf der sie fortan lebten, und für die Bretter, auf denen sie von nun an die vielen Boardsportarten ausprobieren wollten. Die Bretter sind längst zu erfolgreichen Laufstegen und Bühnen geworden, auf denen die beiden ihr Geld verdienen. Maren als viel gebuchte Artdirektorin und Christian als Experte im Team der Busbastler, einer Gemeinschaft, die aus gemeinsamen Fehlern lernt und frei nach Montessori in Workshops den Teilnehmern hilft, den individuellen Wohnmobilausbau selber zu schaffen.

In ihrem „Road & Board“-Blog auf Youtube, Instagram & Facebook lassen sie ihre Zuschauer an ihren individuellen Reisen teilhaben, geben nützliche Tipps zum Reisen und zeigen, wie sie aus kleinen Dingen etwas ganz Großes machen.

Als zweite Gäste in unserem Campermen-Reise-Special sprechen sie mit Henning über ihren dreieinhalbwöchigen Trip nach Island. Die Idee, auf die Insel aus Feuer und Eis zu reisen, kam ihnen, als sie am Lagerfeuer saßen und den begeisterten Erzählungen eines befreundeten Pärchens über Island lauschten. So entstand die Idee, gemeinsam auf Reisen zu gehen. Zu Hause in einem Sprinter mit Allradantrieb war die Route auf der Insel sofort klar – abseits der Ringstraße, die einmal um die 103.000 Quadratkilometer kleine Insel führt, sollte es ins Hinterland gehen, möglichst weit weg von den 2,2 Millionen Urlaubern, die die 365.000 einheimischen Isländer jährlich besuchen.

In Hirtshals im hohen Norden Dänemarks bestiegen sie die Fähre nach Seydisfjordur auf Island. Die Überfahrt dauerte etwas mehr als zwei Tage, und bei einem planmäßigen Zwischenstopp auf den Färöer-Inseln auf der Hinfahrt bekamen sie einen ersten Eindruck von dem, was sie in Island erwartete.
Karge Landschaft, keine Bäume, moosbewachsene Stein- und Sandwüsten in einem Farbfächer von Terrakotta bis Moosgrün. Bewusst haben die beiden nur eine Komfortkabine ohne Verpflegung gebucht. Warum sie auf die üppige Verpflegung verzichtet haben, erfahrt ihr im Podcast.
Auf der Vulkaninsel angekommen und nach einem kurzen Einkauf stellte sich auf der Fahrt ins Hinterland schnell heraus, dass der Plan, abseits der Touristenpfade zu fahren, vielleicht doch nicht so klug war. Die harte Lavapiste hatte sich über die Jahre in ein schwarzes Waschbrett verwandelt und zerrte nun an der Substanz des Sprinters und an den Nerven von Maren und Christian. Doch umkehren war keine Option. Wie die beiden es geschafft haben, auf der Insel ihren Traum zu leben und Orte zu besuchen, die sie für sich allein hatten, erfahrt ihr in unserem Campermen-Reisespecial. Außerdem erfahrt ihr, warum Elfen in Island ganze Bauprojekte stoppen, warum Haustiere besser zu Hause bleiben und welche Exponate es im Penismuseum in Reykjavik zu bestaunen gibt.

Road&Board im Netz:
instagram.com/roadandboard
facebook.com/ROAD-BOARD-273060713153306

Artdirektion Maren Schwitalla: https://marenschwitalla.com
Busbastler: https://www.busbastler.de

Fähre nach Island
https://www.ferrycenter.ch/de/faehren/nordeuropa/faehre-nach-island/

Was ihr bei der Einreise nach Island beachten solltet:
https://www.government.is/other-languages/botschaft-von-island-in-berlin/reiseinformationen/

Nützliche Apps & Websites für eure Reise nach Island:
Notruf: https://safetravel.is
Wetter: https://en.vedur.is
Hollywood Drehorte: https://guidetoiceland.is/de/geschichte-und-kultur/drehorte-in-island
Polarlicht-Radar: https://www.aurora-service.eu
Island Offroad Karte: https://icelandroadguide.com/?cmsszd=map&cmsszs=de

Bisher erschienene Campermen-Reise-Specials:
Lettland und Estland mit Florian Schönfelder

Feuerhand BABY SPECIAL 276 LED – Tradition zum Mitnehmen

Feuerhand SPECIAL 276 jetzt mit LED-Technik. 

Ich war schon immer ein Freund von Produkten mit Geschichte und schönem Aussehen. Produkte mit Tradition und zeitlosem Design begleiten mich schon mein ganzes Leben und werden nie langweilig. Wenn ich unterwegs bin, bevorzuge ich eine gemütliche Atmosphäre mit warmem Licht. Denn auf Reisen gibt es nichts Schöneres, als den Abend unter freiem Himmel bei stimmungsvollem Licht ausklingen zu lassen. Hier kommt die LED Laterne Baby Special 276 von Feuerhand ins Spiel, ein unverzichtbares Accessoire für jeden Outdoor-Enthusiasten. Diese wunderschöne Laterne ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ob klassisches Schwarz, knalliges Rot oder zartes Pastell, die Farbvielfalt verleiht jedem Campingplatz eine individuelle Note.

Die Baby Special 276 ist mehr als nur eine Lichtquelle, sie ist ein Stück Handwerkskunst. Jede Laterne wird mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail in Deutschland in der Nähe von Hamburg gefertigt und ist somit ein robuster und langlebiger Begleiter für Ihre Abenteuer. Das zeitlose Design und die hochwertige Verarbeitung machen die Laterne nicht nur funktional, sondern auch optisch zu einem Highlight.

1893 aus Mangel an Strom entwickelt

Was 1893 aus Mangel an Strom noch mit Lampenöl betrieben wurde, um Wohnräume und Baustellen zu beleuchten, hat den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft. Weg von Lampenöl und fossilen Brennstoffen, hin zu LED und geruchlosem Betrieb. Ja, ich mag Feuer, aber im Wohnmobil und mit Kindern habe ich lieber eine Lampe mit Autopilot.

Schönes Detail: Der Tankdeckel, wo bei der Öllampe der Brennstoff eingefüllt wird, dient jetzt zum Dimmen. Und dass jede Lampe ein Unikat ist, habe ich bei der schwarzen Testlampe daran gemerkt, dass der Knopf zwar etwas schleicht, aber problemlos funktioniert. Nicht perfekt, das gefällt mir. Mit einer Brenndauer von laut Hersteller 18 Tagen, die durch eine energiesparende LED ermöglicht wird, spendet das kleine Baby stundenlang ein angenehm warmes Licht.

Feuerhand LED Laterne Baby Special 276 vereint Handwerk und Moderne Technik

Als Zubehör gibt es noch einen Reflektor, der die Lichtabstrahlung nach unten begrenzt und den Blick in die Augen beim abendlichen Zusammensein mit Freunden etwas angenehmer macht. Der Glaskörper, der das LED-Leuchtmittel schützt, ist aus Schott-Echtgals und wer möchte, kann für 10 Euro auch einen gefrosteten Glaseinsatz kaufen. Damit wird das Licht stark gestreut und die Lampe ist dann deutlich heller.

Die Leuchte wird wahlweise mit drei handelsüblichen AA-Batterien oder den zwei als Zubehör erhältlichen leistungsstarken wiederaufladbaren AKKU BABY Special von Feuerhand betrieben.

WICHTIGER HINWEIS:

Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels wurden kleine Ladekabel mitgeliefert. Die Lampe hat eine USB-C Schnittstelle, aber nicht alle Kabel funktionieren. Das war eine kleine Enttäuschung, da ich alle Kabel ausprobiert habe und auch in der Bedienungsanleitung kein Hinweis auf das richtige Kabel zu finden war. Eine Nachfrage bei Feuerhand ergab, dass es ein USB-A auf USB-C Kabel sein muss, sonst lädt die Lampe nicht. Das Problem ist bei Feuerhand bereits in Bearbeitung und es sollte bald eine Lösung (vielleicht ein passendes Kabel) geben.         

Produkteigenschaften der LED Laterne Baby Special 276:

– In vielen verschiedenen Farben erhältlich

– Mit Liebe zum Detail handgefertigt

– Robuste und langlebige Konstruktion

– Energiesparende LED-Beleuchtung

– Lange Leuchtdauer für stundenlanges Licht

– Wetterfest und ideal für den Außenbereich

– Zeitloses, stilvolles Design

Mein Fazit

Die LED Laterne Baby Special 276 von Feuerhand vereint Tradition und moderne Technik in Perfektion. Sie ist nicht nur ein praktischer Begleiter für unterwegs, sondern auch ein echtes Schmuckstück, das Ihrem Campingplatz das gewisse Etwas verleiht. Für alle, die Wert auf Qualität und Stil legen, ist die Laterne für 50 Euro (ohne Akkus, Ladekabel & Batterien) eine lohnende Investition, die viele Jahre Freude bereiten wird.

Feuerhand Special 276 bei Amazon kaufen!

https://feuerhand.de

Mit dem ALIKA STOVE von PRIMUS kochen wie zuhause.

Ich liebe es, draußen zu kochen, Kaffee zu machen und die Natur zu genießen. Etwas seltsam sieht es dann schon aus, wenn ich bei herbstlichen Temperaturen mit Jacke und Mütze vor dem Kocher sitze und den blauen Flammen zuschaue, wie sie das Wasser im Kessel oder Topf vor sich her treiben. Jeder Handgriff macht Spaß und erfüllt mich mit stiller Freude. Vor vielen Jahren habe ich mir den Tupike Stove von Primus gekauft und bin mit diesem kleinen Schmuckstück sehr zufrieden. Denn neben zwei leistungsstarken Brennern sieht er mit seinem Edelstahldeckel und den Eichenholzapplikationen einfach schick aus. Der praktische Griff ist gleichzeitig der Deckelverschluss und irgendwie ist alles durchdacht. Ok, bis auf die Größe, denn das Kochen mit zwei herkömmlichen Töpfen, als ca. 28cm Durchmesser, ist auf dem Kocher nur mit etwas rücken und auch nicht optimaler Hitzezentrierung der beiden Brenner möglich. Entweder steht der eine Topf in der Mitte und der zweite nicht oder umgekehrt. Das äußert sich dann darin, dass die Hitze an einem Topf oder einer Pfanne nur an der Seite heiß wird und macht leider nicht wirklich Spaß beim Kochen. Aber – und da muss ich den Tupike in Schutz nehmen – für „normale“ Töpfe, wie wir sie aus der heimischen Küche kennen, ist er auch gar nicht gedacht. Und so wird aus den schnellen Nudeln mit Tomatensauce für vier Personen ein Etappenlauf. Doch damit ist jetzt Schluss. 

Mit dem ALIKA STOVE bringt Primus einen großen Bruder des TUPIKE STOVE auf den Markt, der elegant in schwarz daherkommt und problemlos zwei große Töpfe aufnehmen kann. Er hat zwei unterschiedlich große Brenner, so dass man die Hitze noch besser kontrollieren kann. Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig, der Edelstahlrost, auf dem die Töpfe stehen, und die Auffangschale lassen sich mühelos abnehmen und leicht reinigen. Für den Transport ist die Auffangschale jetzt sogar mit einem kleinen Scharnier befestigt, so dass beim Transport garantiert nichts klappert. Die beiden Piezozünder sind fest eingebaut und starten die Motoren mit einem lauten Klick, ein schwarzer Gurt dient als Tragegriff. Sehr schön finde ich, dass die Eichenholzstreifen auf dem Deckel eine gute Abstellfläche für Töpfe oder auch Kaffeetassen bieten, so dass der Kocher auch mit geschlossenem Deckel auf dem Tisch stehen kann, ohne Platz wegzunehmen. Nach dem Kochen einfach den Deckel schließen und den heißen Topf oder Kessel darauf stellen. Wenn der Topf sehr heiß ist, kann sich das Holz verfärben, aber das stört mich nicht. Wenn das mal passiert und es stört, kann ich das mit etwas Schmirgelpapier leicht wieder entfernen, denn es sind echte Eichenprofile, die auf den Deckel geschraubt sind. Der Kocher wird mit Gaskartuschen betrieben, die einfach in den Messingzylinder am Ende des schönen Edelstahlgasschlauchs geschraubt werden. Wer lieber herkömmliche Gasflaschen verwenden möchte, kann den Anschluss mit dem mitgelieferten Bausatz einfach umbauen. Diese flexible Lösung ist sehr praktisch und wirklich gut gelöst. Mir war der Schlauch beim TUPIKE schon zu kurz, so dass die Kartusche immer auf dem Tisch stehen musste. Es gibt aber von Primus einen Schlauch (1 Meter) als Zubehör zu kaufen. Die Montage ist problemlos. 

 

Tipp:

Beim Anschluss für die herkömmlichen Gasflaschen auf die Gummidichtung achten. Geht diese beim Transport verloren, ist das Ventil nicht mehr dicht. Ich entferne die Dichtung immer vor dem Transport und bewahre sie an einem sicheren Ort auf.

Fazit: 

Eine weitere Besonderheit des ALIKA STOVE ist seine 360-Grad-Nutzung. Hinter dieser Wortkreation verbirgt sich der abnehmbare Deckel des Kochers. Durch Ziehen an zwei massiven Messingknöpfen kann man den Deckel einfach abnehmen und als Ablagefläche nutzen oder ganz zur Seite legen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn man gemeinsam kochen will und jeder im 360-Grad-Radius Kräuter, geschnittene Zutaten oder auch nur dumme Fragen in den Topf werfen kann, ohne dass der Deckel stört. Verbessert wurde beim ALIKA STOVE auch der Windschutz. Die beiden fest im Deckel integrierten Windschütze werden mit einem Magneten am Deckel gehalten. Beim ALIKA sind diese jetzt (wie auch alle neueren Modelle von Primus) mit einem kleinen Bügel in zwei Positionen fixierbar, so dass auch bei stärkerem Wind – wie bei meinem diesjährigen Sommerurlaub in Dänemark – die Windschutzklappen nicht im Sturm um die Ohren des Hundes flattern. 

Der ALIKA STOVE von Primus ist ein hochwertiger und gut verarbeiteter 2-Flammen-Kocher für Campingköche, die gerne mit großen Töpfen oder Pfannen kochen und für Familien, die größere Portionen zubereiten möchten. Die Tropfschale aus Edelstahl lässt sich leicht abnehmen und reinigen und ist spülmaschinenfest. Die Seitenteile aus Aluminiumguss sind massiv und geben dem Kocher das nötige Gewicht für einen sicheren Stand, ohne zu schwer zu sein.

Details:

Einsatzbereich: Camping 
Materialtyp: Holz, Edelstahl, Aluguss  
Brennstoffe: Butan-/Propangas 
Leistung: 3.900 W
Anschlüsse: Kartuschen & 2,5 Flaschen < 
Siedezeit (1L): 3 min 
Verbrauch (pro h): 230 g
Abmessungen (außen): 88 x 27,3 x 28,5 cm (L x B x H) 
Packmaß: 60,6 x 27,3 x 8,2 cm (L x B x H) 
Gewicht: 4.7 Kg 
Extras: Abnehmbarer Deckel, Windschutz, Piezozündung
UVP: 299,95 Euro

www.primusequipment.com

Kampieren, Kultur und Kulinarik in Brecia und Bergamo,

Das Herz der Kunst schlägt 2023 in der Lombardei, wo die Städte Bergamo und Brescia als diesjährige Kulturhauptstädte Italiens mit einem umfangreichen Programm und einer atemberaubenden Landschaft aufwarten.

Fotos: Henning Pommée

Meine Reise beginnt in Brescia, einer Industriestadt, die mit rund 200.000 Einwohnern nach Mailand die größte Stadt der Lombardei ist. Umgeben von grünen Hügeln, die angeblich schon Leonardo da Vinci als Hintergrund für seine Mona Lisa genutzt hat. Ob es wirklich so war, wird wohl für immer das Geheimnis des Meisters bleiben. Eindeutig sind hingegen die drei Seen, die Brescia umgeben: Der Gardasee, der Idrosee und der Iseosee. Letzterer schaffte es 2016 mit „The Floating Piers“ von Jeanne-Claude und Christo weltweit in die Medien. 
In Brescia beginnt meine Reise auf der Piazza della Vittoria, dem Platz, von dem aus auch dieses Jahr wieder am 14. Juni um 14 Uhr 375 Oldtimer auf die berühmte „Mile Miglia“ starten, um hier nach der dreitägigen Rundfahrt den Sieger zu küren.

Brescia, Start und Ziel der Oldtimer-Rallye „Mille Miglia“

Für das Kulturereignis wurden rund 158 Millionen Euro in die Infrastruktur der Region investiert, wovon auch größere Reisemobile profitieren, die sich auf den breiten Straßen von Brescia gut zurechtfinden. Den wohl schönsten Blick auf die Stadt hat man vom Hügel Cidneo, auf dem auch die imposante Burg von Brescia steht. Leider gibt es in der Nähe der Stadt keinen Campingplatz, daher würde ich als Stellplatz für das Wohnmobil den Idio-See oder Bergamo empfehlen.
Wer die Gegend mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann dies problemlos auf dem Radweg tun, der beide Städte verbindet. Auf 76 km sind viele Informationstafeln über die Region aufgestellt und in kleinen Bauernhöfen kann man sich stärken und teilweise auch übernachten.

Mit George Clooney am Lago d’Iseo

Rund um den Iseosee gibt es zahlreiche Campingplätze mit Stellplätzen, die meist direkt am Iseosee mit freiem Blick auf die Insel „Monte Isola“ liegen.
Bekannt ist der See für seine Sardinen, die eigentlich „Sardina o Agone“ heißen und außer der Tatsache, dass sie mit Salz zubereitet werden, nichts mit der Salzwassersardine gemein haben. Ein Ausflug auf die autofreie Insel mit ihrem 600 Meter hohen Berg lohnt sich. Kleine Restaurants und Läden mit Devotionalien laden zum Einkaufen ein. Im Norden der Insel liegt eine kleine Privatinsel mit einem Turm, den angeblich George Clooney kaufen wollte. Doch der Blankoscheck des Hollywoodstars blieb leer und die Insel im Besitz eines Geschäftsmannes aus Brescia.

Ab 17.00 Uhr trinkt der Italiener einen Apperitivo. Dazu werden kleine Snacks gereicht.

Sekt aus der Region Franciacorta

Oberhalb des Iseosees, auf einer fruchtbaren Endmoräne aus der Eiszeit, liegt das Weingut Ronco Calino. Der bio-zertifizierte Betrieb mit 20 Prozent Pinot Noir und 80 Prozent Chardonnay an den Hängen beschäftigt sieben Mitarbeiter und jedes Jahr werden hier die Trauben noch traditionell von Hand gelesen, um dann als edler Schaumwein in 70.000 Flaschen pro Jahr in alle Welt verkauft zu werden. Verkostungen können vor Ort gebucht werden und auch die Besichtigung der Produktions- und Lagerräume ist sehr interessant.

Bergamo – zwischen Città Bassa und Città Alta 

Unterstadt und Oberstadt, das ist Bergamo. Doch die 100 Meter höher gelegene Altstadt hat eindeutig die Nase vorn. Von der belebten Unterstadt mit dem Teatro Donizetti aus betrachtet, wirkt die Città Alta wie eine uneinnehmbare Festung aus einer Fantasy-Saga – dafür sorgt neben der Hügellage vor allem die gut fünf Kilometer lange, vollständig erhaltene venezianische Stadtmauer. 

Beide Stadtteile haben ein Opernhaus, und im Mittelpunkt des Kultursommers in Bergamo steht der Sohn der Stadt – Gaetano Donizetti. Ihm zu Ehren findet 2023 rund um seinen Geburtstag am 29. November ein zweiwöchiges Opernfestival statt.

Der Komponist wurde in der Oberstadt geboren und trat zeitlebens nie aus dem Schatten des in Mailand wirkenden Verdi heraus. 

Die autofreie Oberstadt mit ihrer typisch italienischen Gemütlichkeit erreicht man mit der Funicolare. Die Standseilbahn verbindet die Viale Vittorio Emanuele am nördlichen Rand der Unterstadt mit der Piazza Mercato delle Scarpe in der südlichen Oberstadt. 

Das traditionelle Gericht Bergamos ist die Polenta.  Früher war die Region so arm, dass es kaum Salz gab und die Polenta nur sonntags mit einer salzigen „Sardinia o Agone“ aus dem Iseo-See gewürzt wurde. Heute ist auch die süße Polenta mit Marzipan und Zartbitterschokolade sehr beliebt. Bergamo ist nicht nur für seine traditionellen Maisgerichte bekannt, sondern gilt auch als „Hauptstadt des Käses“, denn hier gibt es nicht weniger als 9 DOP-Käsesorten (DOP steht für Denominazione di Origine Protetta, also geschützte Ursprungsbezeichnung).

Im Herzen des Lago d'Iseo liegt die schöne Insel Monte Isola
Der Showroom des Weingutes Ronco Calino

„Mach hinne“ für die Bergamaschi!

Wer sich in diesem Sommer auf seiner Kulturreise so richtig ins Zeug gelegt hat und den Verkehr hinter sich blockiert, dem kann es durchaus passieren, dass hinter ihm ein Bergamaschi „Laurà, Laurà, Laurà“ ruft. Damit ist keineswegs eine Frau gemeint, sondern der Ausruf basiert auf einem Sprichwort, das für den Eifer und Fleiß der Bergamasker steht. Heute ist Bergamo eine reiche Stadt, und wenn ein Lastwagenfahrer hinter einem Laurà Laurà! rufen und hupen sollte, dann folgt er nur dem produktiven Geist seiner Vorfahren. Also nicht böse sein und am besten etwas beeilen.

Randnotiz: Die Pressereise fand auf Einladung statt. Es wurde seitens des Gastgebers keinerlei Einfluss auf Art, Inhalt und Umfang eines Beitrages genommen.

Essen:

Trattoria Sant’Ambroeus, Bergamasker Spezialitäten, www.trattoriasantambroeus.it

Osteria Al Gigianca, ausgezeichnete Küche der Region, www.algigianca.com. 

Kulturhauptstadt:
Kulturelle Highlights und Termine im Kulturhauptstadtjahr

bergamobrescia2023.it/en/

Generelle Info zu Städten und Region:

Bergamo

www.visitbergamo.net/de/ 

Brescia

www.bresciatourism.it/de

Camping Vela
Kleiner Campingplatz mit 40 Plätzen, die meisten direkt am Wasser. 
Camping Vela

Camping Iseo
Gepflegter Campingplatz direkt am See, besteht aus 56 Rasen-Stellplätzen, mit 2 Rampen für den Zugang zum See und zum Bootsplatz, zusätzlich kleine, fest gemauerte Appartements und Parkplätze.
www.campingiseo.it

Bergamo
Stellplatz mit 52 Plätzen im Norden von Bergamo. Der Platz ist ausgestattet mit Wasser, Strom, Recycling-Containern, WLAN und einem Supermarkt nur 30 Meter entfernt.
www.areacamperbergamo.it

 

Test & Gewinnspiel: Das Touren-Board „Kanaloa“ von CALA

SUP-Boards gehören heutzutage fast schon zur Standardausrüstung von Freizeitsportlern und du hast doch auch schon mal darüber nachgedacht, dir eines zu kaufen, oder? Die Auswahl ist groß und auch die Qualität der einzelnen Boards ist sehr unterschiedlich. Deshalb habe ich für euch das hochwertige Allround-SUP „Kanaloa“ getestet, das ihr mit etwas Glück gewinnen könnt!

Fotos: Henning Pommée


Das „Kanaloa“ von CALA hat ein unverwechselbares Design in Holzoptik, Stammeskunst und Tiki-Totem. Mit seiner Form und der Länge von 11’3″ x 32″ x 6″ (ca. 343 x 81 x 15 cm) hebt es sich deutlich von den Standard-SUP-Boards ab. Die im Vergleich zu schlankeren Tourenboards etwas bauchigere Form macht den Tourer sehr stabil und bietet Einsteigern wie Experten ein gutes Fahrgefühl. Das Kanaloa verfügt über drei Finnen mit Smartlock-System, so dass man die Finnen je nach Revier herausnehmen kann, um z.B. auf längeren Touren nur die große mittlere Finne zu benutzen. 

Anwendungsbereich

Der unverwüstliche Tourer hat nur eine Kammer, aber die Steifigkeit ist dank des Fusion-Drops“ im Inneren des Boards sehr gut. Aber dazu später mehr. An der Nose fällt sofort die leicht gebogene Spitze „Noserocker“ auf, die einem auch bei Kabbelwasser ein gutes Gleiten auf dem Board ermöglicht. Größere Wellen würde ich mit dem Kanaloa jetzt nicht fahren, aber bei Downwind macht es richtig Spaß, kleine Wellen zu schneiden und ein bisschen zu gleiten.

Das Kanaloa wird von CALA mit 135 kg Zuladung angegeben, wobei dieser Wert nach meinen Erfahrungen das absolute Maximum darstellt. Es ist problemlos möglich, zu zweit auf dem Board zu fahren oder den Hund mitzunehmen. Allerdings lassen die Fahreigenschaften ab ca. 100 kg deutlich nach, weshalb man bei längeren Touren auf Begleiter und zu viel Gepäck verzichten sollte. 

Das Kanaloa von CALA ist ein Allrounder für Touren, windige See und kleine Wellen.

Nachhaltiges Deckpad 

An Deck befindet sich neben einem praktischen Cargo Bungee, vier D-Ringen für einen Kajaksitz oder weiteren Stauraum ein EVA-Deckpad der Firma BLOOM. Diese Firma stellt umweltfreundliche Kunststoffe her und so besteht dieses Material tatsächlich zu 20% aus Seegras. Das Deckpad ist etwas härter und nimmt weniger Wasser auf, so dass es sich beim Fahren nicht so seifig anfühlt und auch in Wellen immer guten Halt bietet. Das Board ist in einem geräumigen Rucksack-Trolley verpackt und das Beste ist, dass am Ende der Session alles wieder in den Rucksack passt.

Auf den Kern kommt es an

Den Kern bildet der sehr dichte „Dropstitch Core“, dessen Polyesterfäden die Ober- und Unterseite verbinden und zusätzlich x-förmig zu einem stabilen Gewebe verwoben sind („X-Woven Dropstitch“). Der Gewebekern wird unter Hitze und hohem Druck untrennbar mit dem stabilen Außenmantel aus UV-beständigem PVC verschmolzen („Fusionsverfahren“).
Die Schienen werden zweilagig hergestellt, wobei die äußere Lage aus gewebeverstärktem PVC besteht. Dieses Element trägt entscheidend zur hohen Steifigkeit bei und macht die beanspruchten Seitenflächen robust gegen Beschädigungen. Darüber hinaus ist die Seitenwand komplett schwarz und in hochwertiger Gewebeoptik gefertigt, was ein Ausbleichen der Seitenwand, wie es bei weißen Seitenwänden der Fall ist, unmöglich macht.

Umfangreiches Zubehör

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Board ein silberner Roll-Trolley, eine Doppelhubpumpe, ein verstellbares Carbonpaddel, eine Spiral-Leash, Flickzeug und drei doppellagige Finnen (2 kleine, 1 große).

Einfach mal der Nose nach fahren. Schweden ist wie gemacht für ausgedehnte SUP-Touren.

Fazit:

Ein hochwertig verarbeiteter Allrounder für Einsteiger und Fortgeschrittene mit ansprechendem Design. Das CALA Kanaloa ist ein hochwertiges Tourenboard mit ungewöhnlichem Shape und damit eine gute Option für ambitionierte Einsteiger, um gleich mit einer gleitfreudigen Alternative zum klassischen Allrounder zu starten. Das Board ist vielseitig einsetzbar und kann durch die 3 abnehmbaren Finnen an ein breites Einsatzspektrum angepasst werden.
Die sehr hochwertige Materialkonstruktion und das verwendete „Thermo-Fusion-Verfahren“ machen die Konstruktion sehr hochwertig und langlebig. Der CALA Kanaloa ist belastbar und auch für größere und schwerere Paddler geeignet.
Weitere Pluspunkte sind das geringe Gewicht, die vielen gelungenen, durchdachten Features, die schicke Optik und der sehr gute Trolley-Rucksack. 

Wichtige Daten auf einen Blick

Preis: 1.179 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, April 2023)
Länge: 11’3
Breite: 32
Tiefe: 6
Volumen: ca. 300L
Zuladung: 135 kg

Weitere Infos zu den Boards und Zubehör findet hier: https://europe.calaboards.com/ 

Gewinnspiel: Vom 13. – 20. April habt ihr die Gelegenheit das CALA „Kanaloa“ zu gewinnen. Das Gewinnspiel und die Teilnahmebedingungen findet ihr hier auf Instagram. Viel Glück!

Der Klassiker Petromax HK 500

Als Camper, der sich für Produkte mit Geschichte, Handwerkskunst und praktischer Haltbarkeit interessiert, fühlte sich die Petromax HK500 an, als wäre sie nur für mich gemacht worden. Mit einer Leistung von 400 Watt kombiniert die Lampe ein klassisches, elegantes Design mit deutscher Ingenieurskunst. Sie wurde 1910 erfunden und besteht immer noch aus mehr als 200 Teilen, die von Hand zusammengebaut werden – ein Teil Kunst, ein Teil Funktion. 

Die verchromte Lampe wiegt etwas mehr als 2,5 Kilogram, hat bei ganz gefülltem Tank eine Brenndauer von ca. acht Stunden (Angaben des Herstellers), ein Fassungsvermögen von einem Liter und der Glühstrumpf wird umgeben von hochwertigem und temperaturbeständigem Borosilikatglas.

Die HK500 wird nicht für den Gebrauch in Innenräumen empfohlen, da es beim entzünden der Lampe kurzzeitig zum Aufbrennen und einer kleinen Flamme kommen kann. Zudem kommt es auch zu leichter Rauchentwicklung, die je nach verwendetem Lampenöl unterschiedlich ausfallen kann. Ich habe das von Petromax vertriebene Alkan verwendet, das weniger Ruß erzeugt.   

Petroleum-Laterne mit Geschichte

In Punkto Geschichte ist die Petromax HK500 wahrscheinlich eine der berühmtesten Lampen der Welt. Die Lampe wurde 1910 in Deutschland von Max Graetz, der auch der Namensgeber der Marke ist und von Freunden liebevoll „Petro Max“ genannt wurde, entwickelt. Graetz entwarf basierend auf einer herkömmlichen Petroleum-Lampe mit schwachem Licht eine neue Version mit einem Druckbehälter, die mit verdampftem Paraffin (Kerosin) arbeitete. 

Es gibt zwei Wege die Lampe zu entzünden: Der erste Weg ist die Lampe mit Brennspiritus vorzuheizen. Dazu wird in einer kleinen Schale etwas Spiritus gefüllt und entzündet. Die Flamme erhitzt das Messinggestänge in dem dann das Lampenöl verdampft wird. Wenn es sehr kalt ist, empfiehlt es sich den ca. 2 Minuten dauernden Vorgang zu wiederholen. 

Bei späteren Modellen, wie der von mir verwendeten HK500, kann man auch den integrierten „Rapidstarter“ verwenden, der wie ein Bunsenbrenner anmutet und eine ähnliche Flamme in das innere der Lampe bläst. Diese Variante gilt als etwas schonungsloser für den Leuchtstrumpf, der unter dem Druck flattert wir ein Heißluftballon im Gewitter. Die Leuchtkraft wird durch das Druckprinzip erzielt. In einem geschlossenen Tank wird das Lampenöl mit einer Handpumpe unter Druck gesetzt, der über ein kleines Manometer kontrolliert wird. Öffnet man dann den blauen Regler von „Tankrichtung = zu“ auf „Leuchtstrumpfrichtung = auf“ beginnt die Lampe leicht zu zischen. Das erhitzte System wird dann genutzt, um das Lampenöl zu verdampfen, es mit Luft zu vermischen und zum Verbrennen in den Strumpf geblasen wird.

Vom Standpunkt des Designs her ist die Lampe einfach ein Klassiker.  Die Leuchte ist massiv mit eleganten Linien, einer glänzenden Chromoberfläche (auch in Messing erhältlich) und schönen Bedienelementen. Sie ist ein echtes Erbstück, das an die Kinder und Enkelkinder weitergegeben werden kann.

Nicht ganz trivial in der Bedienung

Ein Beweis für die Qualität und Funktionalität des Produkts ist, dass es von humanitären Hilfsorganisationen und Streitkräften auf der ganzen Welt eingesetzt wird. Die HK500 ist hochwertige deutsche Ingenieurs- und Fertigungskunst vom Feinsten in Form einer wetterfesten und zuverlässigen Lichtquelle, die unter allen Bedingungen eingesetzt werden kann.

Der Preis für die HK500 liegt bei 250 Euro. Ja, das ist eine Menge Geld für eine Laterne. Aber wenn man bedenkt, wie viel Technik und Handwerkskunst in jeder Lampe steckt – es werden über 200 Teile von Hand zusammengebaut – finde ich den Preis gerechtfertigt.

Die HK500 ist auch kein Nobrainer und funktioniert keinesfalls im Autopilot. Ich habe anfänglich auch etwas mehr Feuer gemacht als geplant (immer in der Gewissheit, dass die Lampe in Freien total sicher ist). Bei der Petromax HK 500 ist Licht machen ein wenig wie Feuer machen. Das Lampenöl wird unter Druck mit fast 2 bar in einen Vergaser geleitet, wo der verdampfte Brennstoff mit dem mit Leuchtsalz imprägnierten Leuchtstrumpf reagiert, was zu einem hellen, warmen Licht führt. Das kann ein wenig kompliziert erscheinen. Ist es wenn man es einmal gemacht aber nicht. Zudem ist die Druckablass-Schraube am Nanometer das Ventil, das ihr einfach abdreht, wenn es mal zu viel Flamme gibt. Wie bei einem Fahrradreifen entweicht der Druck unter einem leisen zischen und die Lampe geht aus.

Wie gesagt, Die HK 500 ist nicht die typische Propanlaterne. Es wird viel gepumpt. Und der Schnellvorwärmer ist im Grunde ein kleiner Flammenwerfer, der am Anfang etwas abschreckend wirken kann. Deshalb verwende ich auch immer die Petroleum-Schale 😉

Ja, ich weiß was ihr jetzt sagt: Muss das sein, fossile Brennstoffe verbrennen und die Natur belasten? Ihr habt recht. Natürlich wirkt die Lampe wie eine Dampflok in Zeiten der Elektromobilität. Das sieht anscheinend auch Pertromax so und hat die HK500 auch elektrifiziert im Angebot. Dimmbar und kinderleicht zu bedienen.

Fazit: Die HK500 ist eine Kult-Lampe für Liebhaber von Dingen, die hohe Ingenieurskunst, Geschichte und unverwüstlichem Charakter vereinen. Eine Lampe für Camper, die Spass daran haben, sich mit einem Produkt auseinander zu setzen.

www.petromax.de

Hier geht es zur Folge 110

https://open.spotify.com/episode/4w0fbXHTgYXrebF3gvnXRY?si=xRACtdZLTvWaquEPAZAmCQ

Mit dem neuen Land Rover Defender nach Dänemark

Ich bin ein Kind der achtziger, aufgewachsen mit riesigen Werbebudgets der Tabakindustrie und wilden Abenteuer-Events in Südamerika und Afrika namens Camel Trophy. Einige von euch werden die bestimmt noch kennen. Gefahren wurden gelbe Land Rover Defender, Range Rover und auch ein Paar Toyotas. Glücklicherweise ist nicht der Wunsch eine Zigarette zu rauchen in meinem Hippocampus gespeichert worden, sondern der Wunsch auch einmal so ein Auto zu fahren. 

Und das geht jetzt, bei defcamp.site in Hamburg. Als ich bei der Zieladresse des Verleihers ankomme, habe ich die Land Rover Defender sofort entdeckt. Sie standen aber nicht auf einem Hof oder in einer Garage, nein – in zweiter Reihe geparkt mitten in einem Wohngebiet. „Ab nächstes Jahr haben wir einen Hof für unsere Autos“ begrüßt mich Tom, der mit seiner Frau Carde Defcamp betreibt. Er war gerade dabei eine Aufstieghilfe für die B-Säule in Orange zu lackieren. „Ich habe die mal in der Tür gelassen, als ich etwas auf dem Dach verstaut habe, in Orange passiert das hoffentlich nicht mehr.“

Land Rover Defender zum Mieten

Carde und Tom sind mit Defcamp Ende 2021 gestartet und mittlerweile haben sie drei voll ausgestattete, nagelneue Land Rover Defender jeweils mit einem Dachzelt, mit Dachgepäckträger, einem Wassertank, einer mobilen Küche, passive Kühlbox, zwei Stühlen mit Lammfellen und einem Klapptisch. Auf Wunsch gibt es auch noch eine Solar-Power-Station mit Paneelen von Jackery dazu. Der Verleih ging schnell über die Bühne. Ich wurde kurz eingewiesen wie das Dachzelt funktioniert, worauf ich zu achten habe und wie das Auto funktioniert. 
Ausgestattet sind die Defender mit Matsch- und Schneereifen und Ausflüge in Offroad-Parks oder zu grobes Gelände sind untersagt. „Wir sind Schweden-Fans und lieben es auch mal in einen Waldweg fahren zu können, der mit einem Bulli nicht zu machen wäre.“ sagt Carde. Die Defcamper sollen Reisemobil und Wegbereiter zu gleich sein.
Sollte auf der Reise ein Schaden am Auto entstehen, kann es sehr teuer werden. Jede einzelne Beschädigung wird mit 1.000 € Selbstbeteiligung abgerechnet, die vor der Leihe des Autos zu überweisen sind. Die Kaution vor Ort per Kreditkarte zu hinterlegen geht leider „noch“ nicht. Carde versorgt euch aber gerne mit einem Kontakt zu einer Versicherung, die eventuelle Schäden übernimmt. Ich habe für das „Gute Gefühl“ zusätzlich ca. 18 Euro für drei Tage bei der Versicherung gezahlt. 

 

Im Set ist alles dabei, um ein entspanntes Wochenende zu verbringen

Fahren auf dem Strand in Dänemark

Was soll ich sagen, der Wagen hält alles, was er verspricht. Ich glaube, dass es die Marke diesem neuen Auto mit dem berühmten Namen auch schuldig ist. Beeindruckend fand ich die vielen Fahr-Assistenten, die vielen Kameras, die das große und unübersichtliche Auto gut manövrieren lassen. Brauche ich in meinem Bulli nicht, hätte ich aber trotzdem gerne. Das Highlight ist die Luftfederung, die man per Knopfdruck in der Höhe regulieren kann. Druck auf den Knopf und das Auto senkt sich ab. Kühlbox raus. Fertig. Im tiefen Sand angekommen, steigt das Auto nach erneutem Druck so hoch in in den Geländegang, das mein Hund Gréta schon Schwierigkeiten hatte, aus dem Auto zu springen. Krass hoch und dabei dank der Luftfederung noch straff und agil beim Fahren.
Im Paket enthalten ist auch eine kleine Küche, die in einer Transportbox versteckt ist. Aufgebaut entsteht eine Outdoor-Küche mit Besteck-Schublade, Ablageflächen, einem kleinen Kocher, Gewürze, French-Press-Kanne und allem, was man für zum Kochen braucht. Alles was ihr noch tun müsst ist nur das Einkaufen. Gemietet werden kann ab drei Tagen und gerne auch länger. Dann gibt es noch einen Rabatt auf die Tagesmiete von 179 Euro.

Hier ist das Befahren des Strandes in Dänemark erlaubt:

Hier eine kleine unvollständige Übersicht, wo das Befahren des Strandes in Dänemark erlaubt ist:
DK-9492 Blokhus: Google Maps
DK-6840 Børsmose: Google Maps
DK-6720 Fanø: Google Maps
DK-9480 Grønhøj: Google Maps
DK-9480 Løkken: Google Maps
DK-9800 Nørlev: Google Maps
DK-9480 Nr Lyngby: Google Maps 
DK-9490 Rødhus: Google Maps
DK-9792 Rømø: Google Maps
DK-9990 Skagen: Google Maps
DK-9493 Saltum: Google Maps
DK-9982 Skiveren: Google Maps
DK-9850 Tornby: Google Maps
DK-9881 Tversted: Google Maps
DK-9800 Uggerby: Google Maps
DK-6853 Vejers: Google Maps

Hier geht es zu DEFCAMP.SITE

Hier geht es zur Folge 108

https://open.spotify.com/episode/6Acmp6NdnnhwOb7Gtq5w6n?si=gyzqRt5fTSaGo-1H0NDRHw