Dachzelt Special

Ich fahre nun seit fast zwei Jahren ein Dachzelt, das eine Mischung aus Klappzelt und Hartschale ist. Ich war damit schon zwei Mal in Süd-Frankreich und viel in Deutschland und an der Nord und Ostsee-Küste unterwegs. Nach all den Reisen kann ich nur sagen, die Kombination aus Bus und Dachzelt ist für mich unschlagbar. Vor allem, weil die Anschaffung und Montage eines Dachzeltes meistens günstiger ist als das Dach seines Busses aufzuschlitzen, um ein Hubdach einzubauen. Über die Zeit habe ich einige Erfahrungen mit meinem Dachzelt gemacht und möchte euch in diesem Beitrag einige Tipps geben, falls ihr auch überlegen solltet, in das Camp der Dachzelter zu ziehen. 

Vor der Anschaffung

Bevor ihr euch ein Dachzelt anschafft, solltet ihr ein Paar Dinge beachten: 
1) Zulässige Dachlast eueres Fahrzeug
2) Dynamische und statische Dachlast
3) Das System des Dachzeltes
4) Wie oft nutzt ihr das Dachzelt und bleibt es montiert?
5) Materialien
6) Einwandiges- oder Mehrwandiges-Zelt
7) Schlafrichtung und Anordnung Ein- und Ausgang
8) Hat das Dachzelt eine unterlüftete Matratze?
9) Pflege
10) Gebrauchtes Dachzelt kaufen?

1) Wie erfahre ich die zulässige Dachlast meines Autos? 

Die Angabe zur Dachlast ist nicht im Fahrzeugschein oder der Zulassungsbescheinigung Teil1 (ist das Gleiche) aufgeführt, sondern findet sich in der Bedienungsanleitung. Solltet ihr die nicht mehr haben, erkundigt euch einfach bei einer Vertragswerksatt oder in einem der zahlreichen Foren. Hier einige Dachlasten (ohne Gewähr) gängiger Fahrzeuge.

Audi A4: 90 Kg
BMW 3er, VW Golf, Nissan Qashqai: 75 KG
Mazda, Mercedes E-Klasse, S-Klasse, R-Klasse und ML: 100 KG
VW T5: 100 KG (2 Träger) / 150 KG (4 Träger)

Wie ihr beim T5 sehen könnt variiert die Dachlast je nach Anzahl der Träger. Das ist dann Hilfreich, wenn ihr plant neben dem Dachzelt vielleicht auch noch einen Kanister, ein Solarpanel oder einen Ersatzrad zu transportieren. 

2) Dynamische und statische Dachlast

Die dynamische und statische Dachlast unterscheidet das Gewicht bei der Fahrt (dynamisch) und im Stillstand (statisch). Grundsätzlich bezieht sich die Dachlast in der Bedienungsanleitung auf den dynamischen Wert, also wie viel Gewicht bei einem Fahrenden Auto auf dem Dach transportiert werden kann. Der statische Wert ist meist höher, wird aber nur selten in der Bedienungsanleitung ausgewiesen. Bei meinem T5 schlafen wir in der Regel mit zwei Erwachsnen, einem Kind und manchmal auch einem Hund auf dem Dach. Mein Dachzelt liegt auf zwei Trägern (4 Aufnahmepunkte) und die zugelassene Dachlast überschreiten wir bei voller Besetzung deutlich. Das macht aber nichts, da die Statische Dachlast in der Regel höher ist als die Dynamische. 

Faustregel: 
Dynamische Dachlast x 2 = Statische Dachlast

Die Faustregel klappt bei meinem T5 sehr gut. Achtet aber in jedem Fall darauf, die dynamische Dachlast bei Fahrt nicht zu überschreiten, da es sonst zu Schäden kommen kann. 

3) Das System des Dachzeltes

Dachzelte gibt es mit Hartschale, zum Aufklappen und eine Mischung aus beidem. Alle Modelle haben ihre Vor- und Nachteile. Hier ein kleiner Überblick:

Aufklappbares Dachzelt


Dachzelte zu aufklappen sind in der Regel kleiner und leichter als andere Systeme, was besonders bei kleinen Autos ein Vorteil sein kann, da die Fläche des Zeltes nicht zu weit über das Auto hinausragt. Das ist auch dann praktisch, wenn ihr auf eurem Dachträger nicht nur das Dachzelt transportieren wollt. In der Regel sind diese Zelte mit einer Persenning vor Regen geschützt, was Auswirkungen auf eure Reisegeschwindigkeit haben kann. Häufig sind Dachzelte mit einer Schutzplane nur für Geschwindigkeiten bis 100 km/h zugelassen. Auch der Auf- und Abbau dauert bei einem solchen Zelt in der Regel etwas länger.

Vorteile: 
Günstiger als andere Systeme (ab 1.000€)
Kleine Grundfläche / geringeres Gewicht / geeignet auch für kleine PKW

Nachteile: 
Auf- und Abbauzeit länger als bei anderen Systemen
Höchstgeschwindigkeit geringer als bei anderen Systemen

Hartschalen Dachzelte

Dieser Typ Dachzelt ist, wie der Name schon sagt, unter einer Hartschale geschützt. Der Klassiker in dieser Kategorie ist das Maggiolina von Autohome. Hier hebt sich die gesamte Hartschale, das Zelt entfaltet sich und das Dachzelt ist aufgebaut. Das geht blitzschnell und bequem. Jetzt nur noch eine Leiter anstellen und fertig. Hartschalen-Zelte gibt es aber auch zum Aufklappen an nur einer Seite. Bei diesen Modellen ist es wie beim Aufstelldach eines VW-Busses und sieht in etwa so aus, wie ein Blasebalg mit dem man ein Feuer anheizt. Alle Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell auf- und abgebaut werden können und dank der Hartschale auch etwas höhere Endgeschwindigkeiten vertragen können. Bei Hartschalen-Zelten sind Höchstgeschwindigkeiten bis 130 km/h erlaubt. Einige Hersteller verbauen sogar Verbundkunststoffe (GFK) für ihre Hartschalen. Das hat den Vorteil, dass ihr auf der Hartschale noch etwas transportieren könnt und die Haltbarkeit der Schale höher ist.

Vorteile: 
Schneller Auf- und Abbau
Einfache Bedienung
Höhere Endgeschwindigkeit

Nachteile:
Hoher Preis (ab 1.600€)
Größere Grundfläche, nicht für alle PKW geeignet

Mischformen


Eine Kombination aus beiden Modellen sind klappbare Dachzelte mit einer Hartschale. Sie verbinden beide Konzepte in einem. Die Hartschale schützt und erlaubt schnellere Endgeschwindigkeit, durch Ausklappen der Liegefläche entfaltet sich zusätzlicher Platz, und der Aufbau ist relativ einfach. 

4) Wie oft nutzt ihr das Dachzelt und bleibt es montiert?


Dachzelte lassen sich nicht mal so eben auf das Dach „werfen“. Egal für welches Modell ihr euch entscheidet, sperrig und schwer sind sie alle. Solltet ihr das Zelt auf und abbauen wollen, weil ihr sonst nicht mehr in die Garage kommt, ist ein Dachzelt vielleicht nicht das Richtige. Denn wenn die Montage jedes Mal zum Stress wird, wird sich das voraussichtlich negativ auf die Nutzung des Zeltes auswirken. Überlegt euch daher gut, wie ihr das Zelt nutzen wollt. Mein Zelt bleibt das ganze Jahr auf dem Dach.
 

5) Materialien

 
Achtet beim Kauf des Zeltes auf die Materialien. Empfehlenswert ist es, sich das Zelt bei einem Händler anzuschauen, nur so könnt ihr die Qualität und auch die verwendeten Materialien einschätzen. Sprühkleber und minderwertige Matratzen können unschöne Ausdünstungen erzeugen, die ihr nicht jede Nacht im Zelt einatmen wollt. 
Auch die verwendeten Stoffe sind wichtig. Polyester trocknet schneller, ist dafür aber nicht so atmungsaktiv. Das kann gerade in unseren Breiten von Vorteil sein. In Afrika werden überwiegend Zelte aus Baumwollstoff verwendet. Die sind atmungsaktiv, trocknen dafür deutlich langsamer. 
Je nach Stoff variiert auch die Lichtdurchlässigkeit. Wer einen leichten Schlaf hat oder Kinder die noch jünger sind, sollten darauf achten einen möglichst lichtundurchlässigen Stoff zu wählen. So findet der Filius auch im Hochsommer zur gewohnten Zeit in den Schlaf und Mama und Papa haben noch etwas Zeit für sich. 

6) Einwandiges- oder Mehrwandiges-Zelt


Wie der Name schon sagt, gibt es Modelle mit einer oder mehreren Wänden. Meistens handelt es sich dabei um das Dach, welches besonders gut vor Regen schützen soll. Bei einwandigen Modellen ist der Stoff in der Regel sehr gut imprägniert und nicht sehr atmungsaktiv. Der Nachteil ist eine erhöhte Kondenswasser-Entwicklung, die sich im Zelt niederschlägt, wenn nicht ausreichend gelüftet wird. Daher solltet ihr bei einwandigen Zelten gut darauf achten, welche Lüftungsmöglichkeiten es gibt. Bei Fenstern solltet ihr immer schauen, ob sie auch bei Regen geöffnet bleiben können, damit auch dann die Belüftung funktioniert. Klappen über den Fenstern sollten daher immer von unten nach oben aufgerollt werden können. So erfüllt die Klappe auch bei Regen noch ihren Dienst und die Belüftung ist bei offener und herunterhängender Klappe möglich. Am Eingang des Zeltes sollte die „Tür“ und Moskitonetz auch immer nach oben zu rollen sein, damit ihr nicht bei jedem Einsteigen über die Zelthaut klettern müsst.
 

Tipp: Grundsätzlich empfiehlt es sich Nachts immer Tür und Fenster etwas geöffnet zu lassen, damit genug Luftaustausch stattfinden kann und der das Zelt im Innenraum nicht feucht wird. 

7) Schlafrichtung und Anordnung des Ein- und Ausgangs


Bei manchen Dachzelten ist es angesichts der Maße und Konstruktion unvermeidbar, dass eine Person am Eingang liegt und die andere dahinter. Eigentlich kein Problem, aber wenn in der Nacht bei der hinteren Person die Toilette rufen sollte, ist das ganze Zelt wach. Es sind diese Kleinigkeiten, die den Unterschied machen können 😉

8) Hat das Dachzelt eine unterlüftete Matratze?


Bei herkömmlichen Betten verwendet man ein Lattenrost. Bei Dachzelten gibt es häufig Profile unter der Matratze, die zur Durchlüftung und Isolation dienen. Zusätzlich wird der Schafkomfort durch eine Unterkonstruktion erhöht. Nehmt daher wenn es euer Budget erlaubt ein Zelt mit Unterlüftung der Matratze. 
Bei Zelten, die keine Unterkonstruktion haben, entsteht durch die Kältebrücke Niederschlag zwischen Zeltboden und Matratze. Wie in der Sauna schlägt sich die Feuchtigkeit der Atemluft aus dem Zelt an der Stelle nieder, die am kältesten ist. Das Problem lässt sich lösen, indem ihr Dämm-Material (z.B. Armaflex) einsetzt. Mein Dachzelt hatte keine Unterkonstruktion und ich habe mir so geholfen. Achtet aber darauf, das die Dämmung nicht zu hoch ist, da dann das Zelt vielleicht nicht mehr schliesst. Ich spreche da aus Erfahrung 😉

9) Pflege

 
Achtet bei eurem Dachzelt darauf, dass ihr es am besten immer nur Trocken einpackt, damit sich kein Schimmel bilden kann. Wasser sorgt auf Dauer zudem für unschöne Gerüche, die ihr nicht mehr aus dem Fachzelt heraus bekommt. Plant eure Abfahrtszeit am besten so, das ihr das Wetter berücksichtigt. Früh mögende im Spätsommer bildet sich z.B. Tauwasser auf dem Zelt, das einige Zeit braucht um zu trocknen. Solltet ihr trotzdem das Zelt einmal nass einpacken müssen, schaut, dass ihr bei euer Ankunft schnellstmöglich (also nicht am nächsten Tag) das Dachzelt komplett und ausgiebig trocken lasst. Auch die Matratze sollte regelmäßig gelüftet werden. Im Winterlager (z.B. Scheune) lohnt es sich das Zelt aufgebaut zu lassen. Eine Plane zu Abdeckung schützt vor Staub und das Zelt ist zu Saisonbeginn schön durchlüftet.

10) Gebrauchtes Dachzelt kaufen?


Beim Kauf eines gebrauchten Zeltes solltet ihr darauf achten, das es geruchsfrei ist (zu guter Duft nach Reiniger sollte euch skeptisch werden lassen, da man so vielleicht nur Schimmelmief überduften will). Schimmelstellen oder flächige Farbveränderungen an der Zeltwand sind häufig gereinigte Schimmelstellen – dann besser Finger weg. Häufig ist dann die Imprägnierung beschädigt. Und die lässt sich nicht mit mal eben mit einer Sprühdose erneuern. 
Löcher sind hingegen kein Problem. Sie lassen sich einfach ausbessern. Bei Moskitonetzen ist das leider nicht so einfach und die Reparatur meistens kostspielig. Wenn also das Netz nur noch in Fetzen herunter hängt, besser vom Kauf absehen.

Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Übersicht etwas Orientierung bei der Suche nach dem für euch perfekten Dachzelt geben. Ich jedenfalls möchte auf Reisen nicht mehr anders Schlafen. 

Händler- und Hersteller-Links: 


https://www.autohome-official.com/de
https://www.offroadmanni.eu/
https://www.opjeautoslapen.nl/femkes-rooftoptents
https://breakfree-daktenten.nl/de
https://www.vanlovers.de/
https://www.campwerk.de

Küchenhelfer mit System – Die Tool Roll MINI

Es gibt nicht viele Dinge, die mich beim Autofahren stören. Klar, Stau nervt, Blitzer und Raser, aber das ist alles nicht so schlimm. Richtig schlimm sind für mich Klappergeräusche, Quietschen oder Klötern während einer Autofahrt. Vielleicht kennt ihr das Geräusch von einer Flasche auf dem Fußboden des Autos, die beim Anfahren und Bremsen rhythmisch gegen Sitz und Rückbank ballert. Ich muss dann immer sofort halsbrecherisch am Straßenrand anhalten und dem nervenden Geräusch auf den Grund gehen. 

Für alle unter euch, die eine ähnliche Macke haben oder einfach nur auf Ordnung und Systel, denen würde ich gerne die Tool Roll MINI von Nakatanenga ans Herz legen. Die Rolle bietet Platz für 6x Gabel, Messer und Löffel. Ihr steckt einfach euer Besteck in die Fächer, klappt die Lasche über und der Klettverschluss an beiden Ecken greift zu. Dann alles einrollen und mit dem Gurt fixieren. Praktisch zusammengerollt ist dann alles zu einer Besteckwurst komprimiert – alles garantiert klapper- und geräuschfrei. Ganz mein Ding!

Worauf ihr achten solltet ist die Länge eueres Esswerkzeugs. Länger als 22 cm sollten Messer, Gabel oder Löffel bei der Mini nicht sein, da sonst der Klettverschluss nicht mehr passt. Ist aber auch kein Problem, umklappen und einrollen geht auch dann noch. Passt am besten mit richtig scharfen Messern auf, da das Nylon Gewebe nicht verstärkt ist und es schnell zu Löchern kommen kann.  

Die Tool Roll Mini ist zusammengerollt nur knapp über 30 cm lang, und somit ideal für den Einsatz unterwegs. Bei der Herstellung kommen ausschließlich hochwertige und langlebige Materialien zum Einsatz. Handgearbeitete Nähte überstehen auch unzähliges Auf- und Zurollen und das PU-beschichtete Nylon ist einfach zu reinigen und geruchsneutral. 

Mit der Tool Roll Hungry Edition bietet Nakatanenga zudem eine fertige Lösung für gepflegtes Dinieren beim Picknick oder Campen an – alles schon vorkonfektioniert mit Besteckvarianten und Schneidmessern von WMF. Und wer mit eine Besteckrolle für seine Fußballmannschaft braucht, sollte die Tool Roll Maxi und die modulare Tool Roll mit anklettbaren Innentaschen wählen.

Material: 100% Nylon
Maße: 49×30,5 cm (aufgerollt)
Preis: 28,30€
Web: www.nakatanenga.de

Fotos: Henning Pommée

Wohnmobil für die Apokalypse von Torsus

Wenn euch Deutschland zu klein geworden ist, dann haben wir ein Wohnmobil für euch, das zu groß für Deutschland ist. Unter dem kernigen Namen „Torsus“ werden seit 2016 in einem eigens dafür errichteten Werk in der Slowakei Geländeschwerlastbusse gebaut. Der neue „Terrastorm“ ist das Topmodell und ist in Konfigurationen für Notrettung, Industrieeinsatz in Minen oder auch für den Privatgebrauch zu haben. Der Preis startet bei 100.000 Euro und nach oben sind auch bei diesem Monster keine Grenzen gesetzt. 

Als Plattform für den Terrastrom dient Fahrgestell- und Antriebsstrangtechnologie von MAN. So will Torsus ein Höchstmaß an Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit garantieren.

Hier geht es zur Website von Torsus 

Fotos: Torsus

Camping du Château et de l’Oseraie in Frankreich

Auf meiner Reise nach Südfrankreich mache ich immer gerne einen Zwischenstopp, um nicht zu lange am Steuer zu sitzen. Dabei achte ich dann immer darauf nicht länger als acht Stunden zu fahren und einen Platz anzusteuern, der nicht weit weg von der Autobahn liegt. Diesmal waren wir auf dem Camping du Château et de l’Oseraie, der nur für einen Zwischenstopp eigentlich zu schade ist. 

Wer etwas mehr Zeit mitbringt kann im Umkreis des Platzes das Naturerbe, das Kulturerbe und die Geschichte der Somme erleben. Anglern und Wanderern bietet der Somme-Kanal ein außergewöhnliches Milieu; Geschichtsbegeisterte folgen dem Circuit du Souvenir, der die wichtigsten Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges miteinander verbindet. Die Somme-Bucht und der Parc du Marquenterre mit seinen zahlreichen Vogelkolonien wird alle Liebhaber der Natur begeistern.

Der Parc du Marquenterre liegt eineinerviertel Stunde Fahrt vom Camping du Château et de l’Oseraie entfernt. Der Parc du Marquenterre in der Picardie ist der „Land“-Teil des Naturschutzgebietes der Somme-Bucht. Zahlreiche Zugvögel machen hier auf ihrem anstrengenden Flug von Skandinavien nach Mauritanien Halt. Mehr als 360 Vogelarten wurden registriert. Die Naturführer des Parks zeigen euch gern den Reichtum der Flora und der Fauna der Region Picardie. 12 Beobachtungsposten auf 3 verschiedenen Rundwegen erlauben euch, die verschiedenen Vogelarten zu erkennen.

Die Somme-Bucht

Sie liegt ebenfalls eineinviertel Autostunden vom Camping du Château et de l’Oseraie entfernt. Die SommeBucht, die als eine der schönsten Buchten der Welt gilt, bezaubert euch mit seinen wechselnden Farbnuancen der Landschaft aus Seen, Dünen und Salzwiesen. Delacroix, Degas, Corot, Colette, Jules Verne, Victor Hugo – der Charme der Bucht hat viele Künstler in ihren Bann gezogen. 

Ein ornithologisches Paradies Die größte Flussmündung im Norden Frankreichs (70 km²) erstreckt sich im Westen des Departements der Somme, von der Spitze des Hourdel bis Crotoy. Die Somme-Bucht ist ein wichtiger Rastplatz auf der Wandestrecke der Zugvögel. 

Tipp: Lasst euch von einem Naturführer begleiten und entdeckt die größte Robbenkolonie in Europa.  

Der Ausflug in die Somme-Bucht bietet euch auch Gelegenheit zum Besuch der charmanten Badeorte am Ärmelkanal. Steile Felsklippen wechseln sich ab mit feinen Sandstränden, Villen der „Belle Epoque“; kleine Fischerhäfen warten darauf, von euch besucht zu werden, und Badeorte säumen die picardische Küste: Mers-les-Bains Ault, Cayeux-sur-Mer, Saint-Valéry-sur-Somme, Crotoy, Quend-Plage-les-Pins, Fort-Mayon-Plage.

Fotos: camping-chateau-oseraie

Ich glaube das nächste Mal bleiben wir einfach ein Paar Tage länger 😉

Hier geht es zur Website des Campingplatzes: Camping du Château et de l’Oseraie

Tischfeuer von Höfats für romantisch Abende

Es gibt wohl nichts schönes, als die Gemütlichkeit eines Lagerfeuers oder das Flackern von Kerzen bei einem gemütlichen Abend unterwegs. Vielleicht kennt ihr das, es gibt so Dinge, die müssen einfach passen und Licht ist eine Thema, dem ich große Bedeutung beimesse. 

Formschönes Windlicht

Was habe ich nicht schon alles ausprobiert: LED-Kerzen, echte Kerzen, Grablichter, Lichterketten und Petroleum-Lampen. Doch mal ist der Wind zu stark, die Batterie der Lichterkette alle oder der Brennstoff riecht zu arg, das sich die Romantik nicht so richtig einstellen will. 

Vielleicht haben sich das auch die Macher von Höfats gedacht, als sie ihr Tischfeuer Spin entwickelt haben. Das Konzept ist so einfach wie genial. In einem Behälter wird Bioethanol-Gel verbrannt und dank geschickter Luftverwirbelung in einem Kristallglas-Zylinder steigt eine tanzende Flamme bis zu 30 cm hoch. Das Feuerspiel gibt es in zwei Größen und funktioniert auch bei starkem Wind. Der fast geruchlose Brennstoff ist und dank der Gelkonsistenz gut zu dosieren. Alles ist gewohnt hochwertig verarbeitet und der massive Fuss bietet sicheren Stand auch auf wackeligen Campingtischen. Ist der Feuergeist einmal erweckt, tanzt die Flamme bis zu eineinhalb Stunden bei mäßiger Wärmeabstrahlung. 

Tischfeuer mit beeindruckender Flamme

In geschlossenen Räumen soll laut Hersteller auf eine gute Belüftung und ausreichend Platz über dem Feuer geachtet werden. Wer einen Garten besitzt, kann mit dem zusätzlich erhältlichen Erdspieß wahlweise auf Edelstahl oder schöner Eiche den Garten mit Feuer erhellen. Der Clou: Der Erdspieß ist in der Höhe kombinierbar (7 cm + 34 cm + 48 cm) und so kann die Flamme nach Wunsch knapp über dem Boden oder auch Hüfthoch flackern. Sollte am Ende eines schönen Abends dann doch noch Brennstoff in der Lampe sein, kann man die Flamme elegant und sicher mit dem mitgelieferten Löschdeckel ersticken. 

Die Verpackung ist zudem gut geeignet, um das Tischfeuer zu transportieren, ohne das der Glaszylinder Schaden nimmt. Mein Fazit: Noch nie tanzten Flammen so schön, einfach und sicher. Keep the fire burning!

Fotos: Henning Pommée

Website von Höfats: www.hoefats.com

Die Campermen sind jetzt Zoom-Creator!

Seit fast zwei Jahren sind Gerd und ich nun die Campermen. Seitdem ist viel passiert: wir haben fast vierzig Podcast-Episoden aufgenommen, viele tolle Menschen getroffen, wunderschöne Orte bereist, Luxus-Camper getestet und viele wahnsinnig nützliche Gadgets für euch ausprobiert. Und das Beste an allem ist, dass wir uns nach wie vor auf jede Aufnahme freuen, als wäre es unsere Erste.

Henning und Gerd sind jetzt Zoom Creator

Über die Monate haben wir auch viel ausprobiert, vor allem bei der Technik. Mikrophone haben wir ausprobiert, Aufnahme-Tools und Audiomischer haben wir versucht und verschiedene Setups für Telefoninterviews kombiniert (nicht immer mit Erfolg). Dank euer Rückmeldung erfuhren wir von unterschiedlichen Lautstärken bei den Aufnahmen und den Jingles. Danke dafür!

Das Zoom LiveTrak L-8

Jetzt haben wir uns noch einmal verändert und mit dem LiveTrak L-8 von Zoom ein mobiles Studio für uns gefunden, mit dem wir ganz einfach, und vor allem überall, unsere Podcasts aufnehmen können. Ein bisschen stolz sind wir auch, jetzt offiziell zu den Zoom Creator zu gehören, und so Teil eines Netzwerks von Kreativen zu sein, die Musik, Podcasts und Filme machen. 

Wir wir unsere Podcast-Folgen aufnehmen und was das LiveTrak L-8 von Zoom alles kann erfahrt ihr in kürze in unserem Blog oder auf der Website vom Zoom. 

Und so sehen wir bei der Aufnahme aus 😉

Fotos: Henning Pommée

Website von Zoom: www.zoomcorp.com

Sitzbezüge von DriveDressy

Ein Auto von der Stange muss nicht schlecht sein. Eine neues Wohnmobil hat gewiss seinen Reiz, aber so richtig zum Zuhause wird es doch erst, wenn es sich von der Serie unterscheidet, es irgendwie vom Ding zu etwas persönlichem wird. Über Jahre hauchen wir unseren geliebten Gefährten Accessoires ein wie Rückspiegelanhänger, Kissen, neue Vorhänge oder andere Gadgets und unsere Bindung wir jeder Zutat immer intensiver. Schön ist es dann immer, wenn man bei der Suche nach einer perfekten Lösung auf Anbieter trifft, die einem das Individualisieren des eigenen Wohnmobils erleichtern. 

Das DriveDressy-Team

Sitzbezüge handgefertigt in Deutschland

DriveDressy ist so eine Firma. Gegründet von den Brüder Leonhard und Laurenz Krieger aus München bietet sie Sitzbezüge Made in Germany an. Von floralen Mustern bis hin zum Sitzbezug mit eurem eigenen Logo, Nadelstreifen oder Gesicht – bei DriveDressy scheint fast alles möglich. Der Konfigurator auf der Website hilft euch bei der Suche nach eurem Hersteller und Modell und schon kann es losgehen. 

In Episode #37 sprechen wir mit Lauri über Sitzbezüge für Fußballprofis, den Pitch bei der Höhle der Löwen und das Leonhard ab und zu noch immer an der Nähmaschine sitzt, um vielleicht euren Sitzbezug zu nähen.

Fotos: DriveDressy

Alle Bezüge und weitere Infos unter: www.drivedressy.com

Bierkasten als Feuerkorb von Höfats

Es hat schon etwas archaisches, wenn wir uns um ein Feuer versammeln. Als gäbe es da eine Memory-Funktion in uns, die automatisch auf Romatisch- oder Geborgenheitsmodus umschaltet und den Abend, den Ort an dem wir sind zu etwas ganz besonderem macht. 

Es sind diese Momente auf die ich auf meinen Reisen nicht verzichten möchte. Wie oft habe ich gedacht, jetzt ein kleines Feuer – das wäre schön. Habe es dann aber doch nicht gemacht, weil ich nicht wusste ob es erlaubt ist, ich vielleicht Gefahr laufe den ganzen Wald anzuzünden oder ob ich das Ding überhaupt anbekomme. Vernunft ist unromantisch – und irgendwie manchmal auch unmännlich. 

Aber damit ist jetzt Schluss! Die Beer Box von Höfarts verbindet Lagerfeuer-Romantik mit Sicherheit und Abenteuerlust für Halbstarke. Gefertigt aus Stahl, der nach kurzer Zeit soviel roten Flugrost ansetzt, wie ein Seelenverkäufer auf seiner letzten Fahrt, macht die Beer Box von Höfats das Feuer unter freiem Himmel zur sicheren Kiste. 

Lagerfeuer zum Mitnehmen

Geliefert wird die Beer Box mit zwei eingestanzten Bieröffnern und einer Einlage, in die ihr Getränke wie in eine Bierkiste einstellen könnt. Wer das nicht möchte, kann die Pappeinlage zum Anzünden seines ersten Feuers benutzen. 

Vergeilern könnt ihr euch die Beer Box mit einem schönen Holzbrett aus dem Zubehör-Shop, das die Box zum Hocker oder kleinen Schneideblock macht. Zusätzlich gibt es noch einen Grillrost, um auch mal eine Wurst über dem Feuer zu grillen. Also, nix wie ran an das Stockbrot, die süßen Marshmallows oder auch nur an das flackernde, knisternde Feuer im Bierkasten aus Stahl.

Die Beer Box ist mehr als ein Feuerkorb

Tipp: Der Kasten wird sehr heiß, deshalb achtet darauf ggf. zwei Holzscheite unter den Kasten zu legen, damit der Boden an der Stelle keinen Schaden nimmt. Für den Fall, das doch einmal etwas Feuer fängt habe ich immer auch etwas zum Löschen dabei.  

Fotos: Henning Pommée

Website von Höfats: www.hoefats.com

Campen im Land of Green bei Bremen

Das Land of Green liegt idyllisch in einem kleinen Waldstück südlich des Künstlerortes Worpswede, inmitten von Landschaftsschutzgebieten.  Wer hier Urlaub macht, sucht die Nähe zur Natur. Liebt das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume und genießt den Blick über die Wiesen und das Teufelsmoor.

Ein Kanuhafen direkt vor Ort eignet sich perfekt als Ausgangspunkt für Erkundungstouren im Teufelsmoor. In außergewöhnlichen Naturkanälen kann von April bis Ende Oktober bis zur Hamme und noch kilometerweit gepaddelt werden. Beliebte Fahrradwege starten direkt am Kanal, ein kleiner Fahrradverleih befindet sich im Land of Green.

Im Land of Green Naturresort schläft man entweder in unseren außergewöhnlichen Baumhäusern in 2,50 bis 7 Meter Höhe. In diesen besonderen Häusern wird Natur-Luxus neu definiert. Oder man entscheidet sich für eines der trendigen, minimalistischen Tiny Houses. Jedes ein einzigartiges Unikat! Echte Abenteurer verbringen die Nacht in unseren Baumzelten direkt unter dem Sternenhimmel. Wer nach dem Waldbad noch eine Extraportion Wellness benötigt, für den steht unser Hot Tub auf dem Trailer bereit oder eine heiße Zeit im Saunafass. Unser gemütlicher Gästeraum mit Kamin im Reetdachhäuschen lädt außerdem zu geselligen Stunden ein.

Camper sind in den Sommermonaten auf unseren Stellplätzen mit großzügigem Wiesenvorgarten oder auf der Zeltwiese am Lagerfeuerplatz herzlich willkommen!

Text & Fotos: Land of Green

Infos zu Preisen und Verfügbarkeiten gibt es auf der Website vom Land of Green: www.landofgreen.de

Songs für den Roadtrip #2

Kennt ihr noch das Gefühl von damals, als man einen Song für sich entdeckt hat und ihn unbedingt geheimhalten wollte, weil er so toll war. Mehr noch, das Musikstück oder das Album eines Künstlers wurde Teil unserer Persönlichkeit. Es hat etwas mit uns gemacht, wir fühlten uns cool (und waren eigentlich Halbstark), waren verliebt (und haben uns nicht getraut sie anzusprechen) oder sehr traurig (und fingen an, die Texte zzu hören und und nicht allein zu fühlen). Musik war wie ein Freund und man wollte nicht, das man ihn wieder verliert.

Verloren hat man ihn spätestens dann, wenn der geliebte Song in Chart startete und jeder Kommerz und Erfolg des Künstlers fühlte sich plötzlich an wie Betrug und Verrat. Musiksozialisation nennet man das glaube ich, was Musik mit und aus einem macht. Oder wie K.-E. Behne es beschreibt: „Erfahrung gilt als wichtigstes Merkmal für musikbezogenes Verhalten und Handeln. Erfahrungen, die der Einzelne im Laufe seines Lebens mit Musik macht, verfestigen sich zu Erlebnismustern. Antrieb für diesen Prozess sind „neuartige Erfahrungen sowie Dissonanzen in den verfügbaren Wissens- und Erfahrungsbeständen“.

Irgendwie bin ich aus dem Prozess wohl noch nicht raus. Ich sozialisiere mich also noch. Nur eines hat sich im Vergleich zur damals geändert. Heute freue mich, wenn ich Freunden meine neuen Perlen vorspielen kann oder neue Bands von Nadine und Gerd vorgestellt bekomme.

Und weil meine Musikalische Reise noch nicht beendet ist, sind die drei Songs auf meiner Playlist vielleicht auch nur eine Momentaufnahme. Aber das ist doch eigentlich egal. Denn was für mich zählt ist das hier und jetzt. Also hört rein und vielleicht gefallen euch meine Picks ja. auch

Mac Miller „Whats the use“ – Der zweite Song!

Website: www.macmillerswebsite.com

Anderson ParkCome Down“

Website: www.andersonpaak.com

Danit „Quatro Vientos“

Website: www.danitmusic.com

All diese Songs – und noch viele weitere – kommen auf unsere Spotify-Playlist „Campermen Radio„.