Soundboks 4: Und es hat Boom, Boom, Boom, gemacht

Soundboks 4 / Campermen

Wenn ich gefragt werde, ob ich es mal so richtig krachen lassen will, ganz ungefährlich, ohne Konsequenzen, höchstens für die Ohren oder mit den Nachbarn, dann bin ich sofort dabei. Kurz nach meinem schnellen „Ja“ steht die Soundboks auch schon vor mir. Unübersehbar, riesig, wie der Monolith aus dem Film „2001 – A Space Oddyssee“, der den Bewohnern der Erde den Weg in die Zukunft zeigte. Klar, dass ich zuerst „Also sprach Zarathustra aus dem Soundtrack des Sci-Fi-Films darauf abspiele. Natürlich drehe ich den Lautstärke-Regler hoch. Zwar nicht ganz bis auf den Höchstwert 11 (eine Reminiszenz an den Film „This is Spinal Tap“), aber doch schon recht nah dran.

Wenn man sich diese Situation als Comic vorstellt, dann stehe ich mit Blick auf die Box nach vorne geneigt, meine Wangen sehen aus, als würde ich Fallschirmspringen, meine wenigen Haare flattern in Richtung Hinterkopf und ich versuche gegen den Luftdruck den Lautstärkeregler zu erreichen. Meine Güte, was für ein Druck. Die Soundboks 4 ist eben nicht einfach eine Bluetooth-Box wie jede andere, sie ist eine Naturgewalt.

Die Firma Soundboks entstand eigentlich aus einer fixen Idee der Gründer Jesper Theil Thomsen, Christoffer Nyvold, Hjalte Wieth. Sie lieben Festivals und laute Musik. Und sie wollten – wie es auf dem Roskilde Festival üblich ist – Lautsprecher mitnehmen, die laut genug für Partys sind, lange durchhalten und auch kein Problem mit Staub oder einem Regenguss haben. Soweit, so normal, denn das wollen viele Festival-Besucher. Die wenigstens setzen ihre Ideen allerdings so perfekt und konsequent um – und machen danach ein erfolgreiches Geschäft daraus. Innerhalb weniger Jahre steht Soundboks weltweit für DIE Festivalbox. Und diesen Status unterstreichen die Dänen auch mit der vierten Generation des Lautsprechers eindrucksvoll. Nein, ich sollte wohl besser sagen: druckvoll.

Da ist erst einmal die Größe der Box: In dem fast kühlschrankgroßem Kasten stecken drei Woofer, Hochtöner und leistungsstarke Verstärker.  Der Bass ist fett und wird durch geschickt ins Gehäuse integrierte Luftschächte so nach außen geleitet, dass er sich optimal entfalten kann. Bis zu 126 dB soll die Soundboks 4 schaffen, das ist lauter als ein Düsenjet beim Start. Das klingt (!) erst einmal verrückt, aber auf einer Festival-Party ist das schon sehr nützlich. In den vergangenen Jahren bin ich mit dem Vorgänger-Modell Soundboks 3 und auch mal mit der kleineren Soundboks Go auf verschiedenen Festivals gewesen – und war froh über jedes Quentchen Power. Apropos Power: Der herausnehmbare Akku hält bei normaler Lautstärke (wer will das schon) bis zu 40 Stunden durch. Bei voller Leistung sind es immer noch acht Stunden. 

Aber es sind nicht allein die Wucht des Sounds und die lange Laufzeit, die die Soundboks zu einem perfekten Outdoor-Musik-Begleiter machen. Erst einmal ist sie sehr anschlussfreudig. Musik kann natürlich kabellos per Bluetooth übertragen werden. Aber auch Instrumente und Mikrofone lassen sich per Klinke oder XLR oder andere Zuspieler per Aux schnell mit der Box verbinden. Hat man zwei oder mehr Boxen, können diese kabellos miteinander verbunden werden. So wird aus Mono-Sound ein Stereo-Erlebnis. Richtig praktisch ist die Soundboks-App für Smartphones. Damit kann man die verschiedenen Soundprofile aufrufen. Lounge ist für Innenräume optimiert, Dancefloor hat mehr Wumms und Stage ist wie ein Open-Air-Konzert. Aber man kann auch den EQ nutzen, um ein Profil nach eigenem Geschmack anzulegen. Und auch Diebe können mit der App geärgert werden: Wer die Box registriert kann sie aus der Ferne blockieren und sie so zum großen Türstopper ohne Funktion umfunktionieren. Bis man die Box dann wieder hat und ihr neues Leben einhaucht.

An der Seite befinden sich Tragegriffe, damit sich die 16 kg schwere Box gut transportieren lässt. Wer möchte, kann sich auch noch ein Gestell für den Transport auf dem Rücken kaufen. Das ist nichts für mich, denn ich bin kein Sherpa. Aber hey, wem es gefällt. 

Die Box hat am Anfang keinen sehr ausgewogenen Klang, vor allem in Innenräumen fällt das auf. Aber das ist ziemlich normal für Lautsprecher. Man kann es auch so sagen: Wie Stimmbänder müssen sich Lautsprecher erst ein bisschen einsingen. Was aber immer bleibt: Für normale Wohnungen ist die Soundboks ein bisschen überdimensioniert, vor allem, wenn man sie direkt auf den Boden stellt. Sie braucht Luft, damit sich der Schall gut verteilt und so auch deutlich feiner und differenzierter zur Geltung kommt. Dafür gibt es an der Unterseite einen Einschub für Boxen-Stative. Aber man kann sie auch einfach auf vier Ziegelsteine oder andere Dinge stellen. Wichtig ist, dass unter Box ein bisschen mehr Platz geschaffen wird. Wenn man sie denn drinnen nutzen will: An der frischen Luft ist der Stammplatz der Soundboks. Hierfür wurde sie entwickelt, hier gehört sie hin.

Ich nehme sie gerne mit, wenn ich mich beim Camping oder auf Festivals mit Freunden treffe. Letzten hatte ich sie am Strand dabei, ein Freund hat mit seinem Smartphone den Djay gemacht. Ein anderer Freund nutzt eine Soundboks in seinem Übungsraum und hat sein Elektroschlagzeug daran angeschlossen. Er ist begeistert. 

Die Soundboks ist sicher nicht die eine perfekte Box für alle Hörer und für jede Gelegenheit. Für manche ist sie zu groß, andere finden sie zu schwer. Mir gefällt alles an ihr: Das schichte Design, die Möglichkeit, den Frontgrill zu tauschen, die lange Laufzeit, die vielen Anschlüsse und natürlich die gut klingende Lautstärke, um auf Festivals ein kleines Konkurrenz-Programm ablaufen zu lassen. Und wo ich jetzt so daran denke: Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr die Soundboks beim Heimaturlaub begleiten und mal wieder zum Roskilde-Festival fahren. Irgendwie klingt das gerade sehr gut für mich. 

In Campermen 136 „Neue Ziele, frischer Sound“ stelle ich die Sounboks 4 noch einmal auf der Tonspur vor.

Mit dem ALIKA STOVE von PRIMUS kochen wie zuhause.

Ich liebe es, draußen zu kochen, Kaffee zu machen und die Natur zu genießen. Etwas seltsam sieht es dann schon aus, wenn ich bei herbstlichen Temperaturen mit Jacke und Mütze vor dem Kocher sitze und den blauen Flammen zuschaue, wie sie das Wasser im Kessel oder Topf vor sich her treiben. Jeder Handgriff macht Spaß und erfüllt mich mit stiller Freude. Vor vielen Jahren habe ich mir den Tupike Stove von Primus gekauft und bin mit diesem kleinen Schmuckstück sehr zufrieden. Denn neben zwei leistungsstarken Brennern sieht er mit seinem Edelstahldeckel und den Eichenholzapplikationen einfach schick aus. Der praktische Griff ist gleichzeitig der Deckelverschluss und irgendwie ist alles durchdacht. Ok, bis auf die Größe, denn das Kochen mit zwei herkömmlichen Töpfen, als ca. 28cm Durchmesser, ist auf dem Kocher nur mit etwas rücken und auch nicht optimaler Hitzezentrierung der beiden Brenner möglich. Entweder steht der eine Topf in der Mitte und der zweite nicht oder umgekehrt. Das äußert sich dann darin, dass die Hitze an einem Topf oder einer Pfanne nur an der Seite heiß wird und macht leider nicht wirklich Spaß beim Kochen. Aber – und da muss ich den Tupike in Schutz nehmen – für „normale“ Töpfe, wie wir sie aus der heimischen Küche kennen, ist er auch gar nicht gedacht. Und so wird aus den schnellen Nudeln mit Tomatensauce für vier Personen ein Etappenlauf. Doch damit ist jetzt Schluss. 

Mit dem ALIKA STOVE bringt Primus einen großen Bruder des TUPIKE STOVE auf den Markt, der elegant in schwarz daherkommt und problemlos zwei große Töpfe aufnehmen kann. Er hat zwei unterschiedlich große Brenner, so dass man die Hitze noch besser kontrollieren kann. Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig, der Edelstahlrost, auf dem die Töpfe stehen, und die Auffangschale lassen sich mühelos abnehmen und leicht reinigen. Für den Transport ist die Auffangschale jetzt sogar mit einem kleinen Scharnier befestigt, so dass beim Transport garantiert nichts klappert. Die beiden Piezozünder sind fest eingebaut und starten die Motoren mit einem lauten Klick, ein schwarzer Gurt dient als Tragegriff. Sehr schön finde ich, dass die Eichenholzstreifen auf dem Deckel eine gute Abstellfläche für Töpfe oder auch Kaffeetassen bieten, so dass der Kocher auch mit geschlossenem Deckel auf dem Tisch stehen kann, ohne Platz wegzunehmen. Nach dem Kochen einfach den Deckel schließen und den heißen Topf oder Kessel darauf stellen. Wenn der Topf sehr heiß ist, kann sich das Holz verfärben, aber das stört mich nicht. Wenn das mal passiert und es stört, kann ich das mit etwas Schmirgelpapier leicht wieder entfernen, denn es sind echte Eichenprofile, die auf den Deckel geschraubt sind. Der Kocher wird mit Gaskartuschen betrieben, die einfach in den Messingzylinder am Ende des schönen Edelstahlgasschlauchs geschraubt werden. Wer lieber herkömmliche Gasflaschen verwenden möchte, kann den Anschluss mit dem mitgelieferten Bausatz einfach umbauen. Diese flexible Lösung ist sehr praktisch und wirklich gut gelöst. Mir war der Schlauch beim TUPIKE schon zu kurz, so dass die Kartusche immer auf dem Tisch stehen musste. Es gibt aber von Primus einen Schlauch (1 Meter) als Zubehör zu kaufen. Die Montage ist problemlos. 

Tipp:

Beim Anschluss für die herkömmlichen Gasflaschen auf die Gummidichtung achten. Geht diese beim Transport verloren, ist das Ventil nicht mehr dicht. Ich entferne die Dichtung immer vor dem Transport und bewahre sie an einem sicheren Ort auf.

Fazit: 

Eine weitere Besonderheit des ALIKA STOVE ist seine 360-Grad-Nutzung. Hinter dieser Wortkreation verbirgt sich der abnehmbare Deckel des Kochers. Durch Ziehen an zwei massiven Messingknöpfen kann man den Deckel einfach abnehmen und als Ablagefläche nutzen oder ganz zur Seite legen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn man gemeinsam kochen will und jeder im 360-Grad-Radius Kräuter, geschnittene Zutaten oder auch nur dumme Fragen in den Topf werfen kann, ohne dass der Deckel stört. Verbessert wurde beim ALIKA STOVE auch der Windschutz. Die beiden fest im Deckel integrierten Windschütze werden mit einem Magneten am Deckel gehalten. Beim ALIKA sind diese jetzt (wie auch alle neueren Modelle von Primus) mit einem kleinen Bügel in zwei Positionen fixierbar, so dass auch bei stärkerem Wind – wie bei meinem diesjährigen Sommerurlaub in Dänemark – die Windschutzklappen nicht im Sturm um die Ohren des Hundes flattern. 

Der ALIKA STOVE von Primus ist ein hochwertiger und gut verarbeiteter 2-Flammen-Kocher für Campingköche, die gerne mit großen Töpfen oder Pfannen kochen und für Familien, die größere Portionen zubereiten möchten. Die Tropfschale aus Edelstahl lässt sich leicht abnehmen und reinigen und ist spülmaschinenfest. Die Seitenteile aus Aluminiumguss sind massiv und geben dem Kocher das nötige Gewicht für einen sicheren Stand, ohne zu schwer zu sein.

Details:

Einsatzbereich: Camping 
Materialtyp: Holz, Edelstahl, Aluguss  
Brennstoffe: Butan-/Propangas 
Leistung: 3.900 W
Anschlüsse: Kartuschen & 2,5 Flaschen < 
Siedezeit (1L): 3 min 
Verbrauch (pro h): 230 g
Abmessungen (außen): 88 x 27,3 x 28,5 cm (L x B x H) 
Packmaß: 60,6 x 27,3 x 8,2 cm (L x B x H) 
Gewicht: 4.7 Kg 
Extras: Abnehmbarer Deckel, Windschutz, Piezozündung
UVP: 299,95 Euro

www.primusequipment.com

Geekom AS6: Der kleine mit der großen Power

Einen Computer in einem Camper einbauen? Ja, nee, ist klar. Was für eine beknackte Idee. Inzwischen nimmt man doch Tablet, Notebook oder großes Smartphone mit. Aber es geht mir nicht immer um vermeintlich sinnvolle Experimente, wenn ich mit Technik hantiere. Ich möchte Dinge ausprobieren. Früher habe ich zum Beispiel mal einen Windows-PC zu einem Mac gemacht, eine Festplatte und ein Internet-Router wurden zum Medien-Server. Ich plane, aus einem Koffer eine Arcade-Station zu basteln. Und ich bin schon ganz heiß auf das Pac Man-Set von Lego – um auch daraus einen richtigen Spielautomaten zu machen, mit Monitor, Lautsprechern und allem Drum und Dran. 

Retro-Feeling mit aktueller Hardware

Nun also ein Computer für den Van. Und je länger ich darüber nachdenke, desto sinnvoller wird die Idee auch. Der Mac ist mein teures Arbeitsgerät. Wenn ich unterwegs bin, muss ich immer einen sicheren Platz suchen, damit das Notebook nicht gestohlen wird oder kaputt geht. Außerdem möchte ich mein Werkzeug nicht als Spielzeug nutzen. Also: Internet durchsucht, ein bisschen Preise und Leistungen verglichen – und zack: Schon stand der kleine, schwarze Kasten auf meinem Schreibtisch.

Der Rechner

Das Gerät der Wahl kommt von Geekom. Es handelt sich um den AS 6 des Unternehmens, der in Zusammenarbeit mit ASUS gebaut wurde. Das schlichte Gehäuse sieht klasse aus. Mit 12 x 13 cm ist die Fläche fast quadratisch, mit gerade einmal knapp 6 cm ist es zudem nicht sehr hoch. Und trotz der geringen Abmessungen sind unzählige Anschlüsse für alle möglichen Geräte vorhanden. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es für meine Zwecke viel zu viele Anschlüsse sind. Vorne gibt es drei USB-Anschlüsse, einer davon ist USB-C. Auch ein Klinkenstecker findet man hier, um zum Beispiel den Sound an Kopfhörer oder das Audiosystems im Fahrzeug auszugeben. Hinten gibt es sogar vier USB-Anschlüsse, wieder ist einer davon ein USB-C-Anschluss. Zwei HDMI-Monitore können angeschlossen werden, es gibt auch noch einen Display-Anschluss. Nicht zu vergessen ist die Möglichkeit, den kleinen Kasten mit speziellen Schlössern im Fahrzeug zu sichern. 

Der Mini PC Geekom AS6 ist eine leistungsstarke Brotdose

Auch innen ist der Zwerg ein echter Riese. Angetrieben wird er von dem AMD-Chip „Ryzen“. Für all jene, die es genau wissen wollen: Es ist der Ryzen 9 6900 HX mit 8 Kernen, 16 Threads, 16 MB Cache und 3,3 bis 4,9 GHz. Die Grundausstattung hat 32 GB Arbeitsspeicher, der auf bis zu 2 TB erweitert werden kann. Als Festplatte dient eine SSD (ohne bewegliche Teile) mit einem Terrabyte. Hier kann man nicht nur eine größere Platte einbauen, es ist sogar noch Platz für eine weitere, womit man genügend Platz für eine komplette digitale Videothek hätte. Bluetooth, Wlan, Netzstecker habe ich fast noch vergessen. Und es gibt sogar noch eine Vesa-Halterung, mit der sich der kleine Kasten direkt an einem Monitor befestigen lässt. Ja, die Daten interessieren mich auch nicht wirklich. Man kann es auch kurz zusammenfassen: Wer keine 4K-Videos in Spielfilmlänge schneidet und keine Highend-Spiele spielen will, hat damit mehr als genug Power zur Verfügung.

Wichtig ist das Betriebssystem: Auf dem AS6 ist Windows 11 Pro installiert. Und es läuft wie Butter auf dem Rechner. Sehr gut finde, dass kaum Software anderer Hersteller installiert ist. Man nennt das Bloatware – und die nervt meistens sehr. Es ist also ein fast cleanes System, was so noch besser nach eigenen Wünschen gestaltet werden kann. Damit ich loslegen kann, benötige ich allerdings noch ein bisschen Hardware: eine Tastatur, eine Maus und einen Monitor.

Tastatur

Ich tippe mit zehn Fingern und muss dabei nicht auf die Tastatur schauen. Das habe ich in einem früheren Leben mal gelernt. Auch Stenographie kann ich noch ein bisschen, das gehört aber nicht wirklich hierher. Auf jeden Fall liebe ich es, wenn ich beim Tippen den Anschlag spüre, wenn die Tasten mit einem leichten Klick einsinken. Der Rhythmus ist toll, außerdem hilft es unterbewusst dabei, Fehler zu erkennen: Habe ich die Taste wirklich gedrückt, passt die Anzahl der Anschläge zu den benötigten Buchstaben. Das alles passiert nur unterschwellig und ist nur mit einer mechanischen Tastatur wirklich möglich. Darum habe ich mir für den mobilen Einsatz ein entsprechendes Keyboard besorgt. Das Unternehmen Cherry war so freundlich, mir für diesen Zweck die KW 9200 Mini zur Verfügung zu stellen. Der blöde Name täuscht: Das Keyboard ist genial. Trotz geringer Abmessungen haben die Tasten genügend Platz, der Anschlag ist sanft und direkt – und bringt den nötigen Klick mit. Auch Gamer haben ihre Freude damit, denn es gibt sogar kabellos keinerlei Latenz. Einmal aufgeladen hält der Akku mehrere Wochen durch, zur Not kann ich aber auch ein USB-Kabel nutzen. Eine perfekte, kleine Tastatur.

Maus und Montor

Hier habe ich keine großen Ansprüche. Normalerweise arbeite ich mit einem Trackpad, beim Mini-PC nehme ich einfach eine alte Microsoft-Maus, die ich noch in einem alten Karton gefunden habe. Die funktioniert auch nach mehr als zehn Jahren auf dem Buckel noch einwandfrei. Beim Monitor habe ich für den Test erst das 32-Zoll-Schlachtschiff von meinem Schreibtisch verwendet. Das ist nun wirklich nicht das perfekte Display für unterwegs, für das Experiment aber super. Im echten Leben würde ich einfach ein HD- oder 4K-Fernseher nutzen, der eh schon an Board ist. Also nicht bei mir, aber offenbar bei vielen Campern, wenn man die Satelliten-Schüsseln vor deren Fahrzeugen als Anhaltspunkt nimmt. Oder man kauft sich einen kleinen Monitor, der per USB-C an den Rechner angeschlossen und so auch mit Strom versorgt wird. Die Kosten nicht viel und vor allem lassen die sich wunderbar verstauen. Die sind zudem so leicht, dass man die bei Bedarf mit Klettband an einen Vordersitz oder an der Wand befestigen könnte. Mein Credo: Nehmt bei Zusatz-Ausstattung das, was hier eh schon habt und nutzt. 

Einrichtung und Software

So, Hardware steht, nun geht es an die Einrichtung. Erst einmal brauche ich einen Platz für den Rechner. Bei meinem Van gibt es an der Längsseite ein kleines Regal, wo der PC perfekt hineinpasst. Das Stromkabel und auch die Kabel für Monitor kann ich an der Seite fast unsichtbar herunterführen. Als erstes installiere ich eigentlich immer ein Office-Paket. Und da bin ich ein wenig klassisch unterwegs. Am liebsten nutze ich Microsoft Office, vielleicht einfach nur deshalb, weil ich es seit 25 Jahren nutze. „Never change a running system”, sagt man so in Nerd-Kreisen. Der AS6 hat kein Problem mit den relativ hohen Anforderungen für ein Office-Paket. Da ich keine Lust habe, den Vollpreis für das System zu zahlen, kaufe ich eine gebrauchte Lizenz. Das geht, ist rechtlich total fein – und kostet mich nur etwa 25 Euro für eine vollwertige Office-Version. Wer auch dieses Geld sparen will, greift zu OpenOffice oder FreeOffice. Auch Google bietet eine kostenlose Office-Suite an, allerdings muss man für die Nutzung online sein, was unterwegs nicht immer eine gute Idee ist.

Als nächstes kommt ein Schnittprogramm für die Podcast-Produktion dran. Hier fällt die Wahl auf Audacity. Die Software ist kostenlos und es gibt reichlich Plug-ins, die aus dem einfachen Programm einen echten Konkurrenten zu teuren Profilösungen macht. Die Bedienung ist vielleicht nicht so simpel wie zum Beispiel bei Garageband, aber nach etwas Übung gelingen wirklich tolle Sound-Ergebnisse. Auch die Hardware stimmt: Selbst bei umfangreichen Podcasts mit mehr als acht Spuren habe ich keinerlei Aussetzer festgestellt. Und wenn ich möchte, schließe ich mein USB-Mikrofon am Rechner an und nehme direkt mit Audacity auf.

Entertainment

Wenn man schon einen Computer an Bord hat, sollte man ihn auch für coole Dinge nutzen. Ich habe auf der großzügigen Festplatte des AS 6 meine Filmothek kopiert, ein Haufen Klassiker, die es bei keinem Streamingdienst gibt. Außerdem liegt meine Musiksammlung auf der Festplatte. Klar, Spotify und Netflix (und Co.) sind praktisch. Aber ich möchte eben nicht immer das Internet nutzen müssen, um Filme zu sehen und Musik zu hören. Aber natürlich kann ich auch jeden Dienst mit dem Rechner nutzen. Den Sound übertrage ich dann per Bluetooth auf meine Lautsprecher oder verbinde das System per Kabel.

Ab und zu spiele ich auch gerne ein Spiel. Und besonders gerne spiele ich alte Spiele, mit denen ich aufgewachsen bin. Meine erste Spielkonsole habe in den 1970er Jahren bekommen, meine Jugend habe ich zum großen Teil an Arcade-Automaten verbracht. Ein kurzer Gruß an dieser Stelle an Vegas World in Hamburg. Vielleicht liebe ich es deshalb so sehr, etwas Retro-Feeling auf möglichst viele technische Geräte zu bringen. Der AS6 wird also – auch – zur Spielkonsole. Dafür installiere ich ein paar Emulatoren, zum Beispiel, Retroarch, Retrobat und LaunchBox. Mit diesen Emulatoren können Spiele fast aller alten Konsolen gedaddelt werden. Allerdings muss man diese Spiele erworben haben. Ich werde an dieser Stelle ganz sicher keine Anleitung dafür geben, wie man diese Spiele – sogenannte ROMs – anderweitig bekommt. Nur so viel: Wer suchet, der findet – mehr als genug.

Wer ganz legal auch neuere Spiele spielen will, hat mit dem Xbox Games Pass ein tolles Angebot. Für rund 10 Euro im Monat hat man auch unterwegs Zugriff auf eine Vielzahl von Games. Und die meisten dieser Spiele laufen ohne Probleme auf dem AS6 von Geekom. Eine Alternative ist Steam: Hier findet man ebenfalls eine Vielzahl an Spielen, die auf dem Mini-PC problemlos laufen. Aber Achtung: Gerade aktuelle Action-Games brauchen dann häufig doch mehr Rechenpower, um flüssig zu laufen. 

Arbeiten haben wir, Podcast und Unterhaltung ist dabei und gespielt wird auch. Habe ich noch etwas vergessen? Eigentlich reicht das doch, oder? Vielleicht noch ein kleiner Nachteil am Mini-PC: Es ist kein Akku eingebaut, ich bin auf eine externe Stromquelle angewiesen. Aber auch das ist für mich kein Problem, schließlich stehe ich entweder auf einem Campingplatz mit Landstrom oder ich nutze eine Powerstation, die eh immer an Bord ist. Der Stromverbrauch ist vertretbar, selbst mit der kleinen Ecoflow River Max komme ich ganz gut über den Tag. 

Macht es Sinn, einen Computer im Wohnmobil einzubauen? Wahrscheinlich für die meisten Camper nicht. Wer aber wie ich auch in der Freizeit gerne Software checkt, das eine oder andere Spiel daddelt und gerne jederzeit auf Lieblingsfilme und Songs zugreift, für den kann sich so eine Aktion lohnen. Und da ich mit dem AS6 auch noch etwas arbeiten kann und sogar meine Podcasts produzieren könnte, bin ich total zufrieden. 

Aber dennoch werde ich den PC demnächst aus dem Van holen und dann doch in einen Koffer einbauen, inklusive einem kleinen Monitor, einer leichten aber leistungsstarken Powerstation und einem Arcadestick. Das hat dann zwar irgendwie auch etwas mit dem Unterwegssein zu tun, ist aber eine völlig andere Geschichte.

Test & Gewinnspiel: Das Touren-Board „Kanaloa“ von CALA

SUP-Boards gehören heutzutage fast schon zur Standardausrüstung von Freizeitsportlern und du hast doch auch schon mal darüber nachgedacht, dir eines zu kaufen, oder? Die Auswahl ist groß und auch die Qualität der einzelnen Boards ist sehr unterschiedlich. Deshalb habe ich für euch das hochwertige Allround-SUP „Kanaloa“ getestet, das ihr mit etwas Glück gewinnen könnt!

Fotos: Henning Pommée


Das „Kanaloa“ von CALA hat ein unverwechselbares Design in Holzoptik, Stammeskunst und Tiki-Totem. Mit seiner Form und der Länge von 11’3″ x 32″ x 6″ (ca. 343 x 81 x 15 cm) hebt es sich deutlich von den Standard-SUP-Boards ab. Die im Vergleich zu schlankeren Tourenboards etwas bauchigere Form macht den Tourer sehr stabil und bietet Einsteigern wie Experten ein gutes Fahrgefühl. Das Kanaloa verfügt über drei Finnen mit Smartlock-System, so dass man die Finnen je nach Revier herausnehmen kann, um z.B. auf längeren Touren nur die große mittlere Finne zu benutzen. 

Anwendungsbereich

Der unverwüstliche Tourer hat nur eine Kammer, aber die Steifigkeit ist dank des Fusion-Drops“ im Inneren des Boards sehr gut. Aber dazu später mehr. An der Nose fällt sofort die leicht gebogene Spitze „Noserocker“ auf, die einem auch bei Kabbelwasser ein gutes Gleiten auf dem Board ermöglicht. Größere Wellen würde ich mit dem Kanaloa jetzt nicht fahren, aber bei Downwind macht es richtig Spaß, kleine Wellen zu schneiden und ein bisschen zu gleiten.

Das Kanaloa wird von CALA mit 135 kg Zuladung angegeben, wobei dieser Wert nach meinen Erfahrungen das absolute Maximum darstellt. Es ist problemlos möglich, zu zweit auf dem Board zu fahren oder den Hund mitzunehmen. Allerdings lassen die Fahreigenschaften ab ca. 100 kg deutlich nach, weshalb man bei längeren Touren auf Begleiter und zu viel Gepäck verzichten sollte. 

Das Kanaloa von CALA ist ein Allrounder für Touren, windige See und kleine Wellen.

Nachhaltiges Deckpad 

An Deck befindet sich neben einem praktischen Cargo Bungee, vier D-Ringen für einen Kajaksitz oder weiteren Stauraum ein EVA-Deckpad der Firma BLOOM. Diese Firma stellt umweltfreundliche Kunststoffe her und so besteht dieses Material tatsächlich zu 20% aus Seegras. Das Deckpad ist etwas härter und nimmt weniger Wasser auf, so dass es sich beim Fahren nicht so seifig anfühlt und auch in Wellen immer guten Halt bietet. Das Board ist in einem geräumigen Rucksack-Trolley verpackt und das Beste ist, dass am Ende der Session alles wieder in den Rucksack passt.

Auf den Kern kommt es an

Den Kern bildet der sehr dichte „Dropstitch Core“, dessen Polyesterfäden die Ober- und Unterseite verbinden und zusätzlich x-förmig zu einem stabilen Gewebe verwoben sind („X-Woven Dropstitch“). Der Gewebekern wird unter Hitze und hohem Druck untrennbar mit dem stabilen Außenmantel aus UV-beständigem PVC verschmolzen („Fusionsverfahren“).
Die Schienen werden zweilagig hergestellt, wobei die äußere Lage aus gewebeverstärktem PVC besteht. Dieses Element trägt entscheidend zur hohen Steifigkeit bei und macht die beanspruchten Seitenflächen robust gegen Beschädigungen. Darüber hinaus ist die Seitenwand komplett schwarz und in hochwertiger Gewebeoptik gefertigt, was ein Ausbleichen der Seitenwand, wie es bei weißen Seitenwänden der Fall ist, unmöglich macht.

Umfangreiches Zubehör

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Board ein silberner Roll-Trolley, eine Doppelhubpumpe, ein verstellbares Carbonpaddel, eine Spiral-Leash, Flickzeug und drei doppellagige Finnen (2 kleine, 1 große).

Einfach mal der Nose nach fahren. Schweden ist wie gemacht für ausgedehnte SUP-Touren.

Fazit:

Ein hochwertig verarbeiteter Allrounder für Einsteiger und Fortgeschrittene mit ansprechendem Design. Das CALA Kanaloa ist ein hochwertiges Tourenboard mit ungewöhnlichem Shape und damit eine gute Option für ambitionierte Einsteiger, um gleich mit einer gleitfreudigen Alternative zum klassischen Allrounder zu starten. Das Board ist vielseitig einsetzbar und kann durch die 3 abnehmbaren Finnen an ein breites Einsatzspektrum angepasst werden.
Die sehr hochwertige Materialkonstruktion und das verwendete „Thermo-Fusion-Verfahren“ machen die Konstruktion sehr hochwertig und langlebig. Der CALA Kanaloa ist belastbar und auch für größere und schwerere Paddler geeignet.
Weitere Pluspunkte sind das geringe Gewicht, die vielen gelungenen, durchdachten Features, die schicke Optik und der sehr gute Trolley-Rucksack. 

Wichtige Daten auf einen Blick

Preis: 1.179 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, April 2023)
Länge: 11’3
Breite: 32
Tiefe: 6
Volumen: ca. 300L
Zuladung: 135 kg

Weitere Infos zu den Boards und Zubehör findet hier: https://europe.calaboards.com/ 

Gewinnspiel: Vom 13. – 20. April habt ihr die Gelegenheit das CALA „Kanaloa“ zu gewinnen. Das Gewinnspiel und die Teilnahmebedingungen findet ihr hier auf Instagram. Viel Glück!

Der Klassiker Petromax HK 500

Als Camper, der sich für Produkte mit Geschichte, Handwerkskunst und praktischer Haltbarkeit interessiert, fühlte sich die Petromax HK500 an, als wäre sie nur für mich gemacht worden. Mit einer Leistung von 400 Watt kombiniert die Lampe ein klassisches, elegantes Design mit deutscher Ingenieurskunst. Sie wurde 1910 erfunden und besteht immer noch aus mehr als 200 Teilen, die von Hand zusammengebaut werden – ein Teil Kunst, ein Teil Funktion. 

Die verchromte Lampe wiegt etwas mehr als 2,5 Kilogram, hat bei ganz gefülltem Tank eine Brenndauer von ca. acht Stunden (Angaben des Herstellers), ein Fassungsvermögen von einem Liter und der Glühstrumpf wird umgeben von hochwertigem und temperaturbeständigem Borosilikatglas.

Die HK500 wird nicht für den Gebrauch in Innenräumen empfohlen, da es beim entzünden der Lampe kurzzeitig zum Aufbrennen und einer kleinen Flamme kommen kann. Zudem kommt es auch zu leichter Rauchentwicklung, die je nach verwendetem Lampenöl unterschiedlich ausfallen kann. Ich habe das von Petromax vertriebene Alkan verwendet, das weniger Ruß erzeugt.   

Petroleum-Laterne mit Geschichte

In Punkto Geschichte ist die Petromax HK500 wahrscheinlich eine der berühmtesten Lampen der Welt. Die Lampe wurde 1910 in Deutschland von Max Graetz, der auch der Namensgeber der Marke ist und von Freunden liebevoll „Petro Max“ genannt wurde, entwickelt. Graetz entwarf basierend auf einer herkömmlichen Petroleum-Lampe mit schwachem Licht eine neue Version mit einem Druckbehälter, die mit verdampftem Paraffin (Kerosin) arbeitete. 

Es gibt zwei Wege die Lampe zu entzünden: Der erste Weg ist die Lampe mit Brennspiritus vorzuheizen. Dazu wird in einer kleinen Schale etwas Spiritus gefüllt und entzündet. Die Flamme erhitzt das Messinggestänge in dem dann das Lampenöl verdampft wird. Wenn es sehr kalt ist, empfiehlt es sich den ca. 2 Minuten dauernden Vorgang zu wiederholen. 

Bei späteren Modellen, wie der von mir verwendeten HK500, kann man auch den integrierten „Rapidstarter“ verwenden, der wie ein Bunsenbrenner anmutet und eine ähnliche Flamme in das innere der Lampe bläst. Diese Variante gilt als etwas schonungsloser für den Leuchtstrumpf, der unter dem Druck flattert wir ein Heißluftballon im Gewitter. Die Leuchtkraft wird durch das Druckprinzip erzielt. In einem geschlossenen Tank wird das Lampenöl mit einer Handpumpe unter Druck gesetzt, der über ein kleines Manometer kontrolliert wird. Öffnet man dann den blauen Regler von „Tankrichtung = zu“ auf „Leuchtstrumpfrichtung = auf“ beginnt die Lampe leicht zu zischen. Das erhitzte System wird dann genutzt, um das Lampenöl zu verdampfen, es mit Luft zu vermischen und zum Verbrennen in den Strumpf geblasen wird.

Vom Standpunkt des Designs her ist die Lampe einfach ein Klassiker.  Die Leuchte ist massiv mit eleganten Linien, einer glänzenden Chromoberfläche (auch in Messing erhältlich) und schönen Bedienelementen. Sie ist ein echtes Erbstück, das an die Kinder und Enkelkinder weitergegeben werden kann.

Nicht ganz trivial in der Bedienung

Ein Beweis für die Qualität und Funktionalität des Produkts ist, dass es von humanitären Hilfsorganisationen und Streitkräften auf der ganzen Welt eingesetzt wird. Die HK500 ist hochwertige deutsche Ingenieurs- und Fertigungskunst vom Feinsten in Form einer wetterfesten und zuverlässigen Lichtquelle, die unter allen Bedingungen eingesetzt werden kann.

Der Preis für die HK500 liegt bei 250 Euro. Ja, das ist eine Menge Geld für eine Laterne. Aber wenn man bedenkt, wie viel Technik und Handwerkskunst in jeder Lampe steckt – es werden über 200 Teile von Hand zusammengebaut – finde ich den Preis gerechtfertigt.

Die HK500 ist auch kein Nobrainer und funktioniert keinesfalls im Autopilot. Ich habe anfänglich auch etwas mehr Feuer gemacht als geplant (immer in der Gewissheit, dass die Lampe in Freien total sicher ist). Bei der Petromax HK 500 ist Licht machen ein wenig wie Feuer machen. Das Lampenöl wird unter Druck mit fast 2 bar in einen Vergaser geleitet, wo der verdampfte Brennstoff mit dem mit Leuchtsalz imprägnierten Leuchtstrumpf reagiert, was zu einem hellen, warmen Licht führt. Das kann ein wenig kompliziert erscheinen. Ist es wenn man es einmal gemacht aber nicht. Zudem ist die Druckablass-Schraube am Nanometer das Ventil, das ihr einfach abdreht, wenn es mal zu viel Flamme gibt. Wie bei einem Fahrradreifen entweicht der Druck unter einem leisen zischen und die Lampe geht aus.

Wie gesagt, Die HK 500 ist nicht die typische Propanlaterne. Es wird viel gepumpt. Und der Schnellvorwärmer ist im Grunde ein kleiner Flammenwerfer, der am Anfang etwas abschreckend wirken kann. Deshalb verwende ich auch immer die Petroleum-Schale 😉

Ja, ich weiß was ihr jetzt sagt: Muss das sein, fossile Brennstoffe verbrennen und die Natur belasten? Ihr habt recht. Natürlich wirkt die Lampe wie eine Dampflok in Zeiten der Elektromobilität. Das sieht anscheinend auch Pertromax so und hat die HK500 auch elektrifiziert im Angebot. Dimmbar und kinderleicht zu bedienen.

Fazit: Die HK500 ist eine Kult-Lampe für Liebhaber von Dingen, die hohe Ingenieurskunst, Geschichte und unverwüstlichem Charakter vereinen. Eine Lampe für Camper, die Spass daran haben, sich mit einem Produkt auseinander zu setzen.

www.petromax.de

Hier geht es zur Folge 110

EcoFlow River Pro – Kraftwerk zum Mitnehmen

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Stromversorgung in meinem Bulli. Bei Kurztrips über das Wochenende reicht meistens die Starter-Batterie meines T5 für das Laden von Handy, Bluetooth-Speaker und Kamera aus. Zusätzlich eine Kühlbox anzuschliessen wäre möglich, bei dem Verbrauch aber nicht zu empfehlen. Zu schnell ist die Starter-Batterie leer und ohne Starthilfe geht es dann nicht weiter. 

Eine echte Alternative zum Einbau einer zweiten Batterie inkl. Konverter (kosten je nach Batterie zwischen 500 und 900 Euro) bietet die mobile Power Station von EcoFlow. Die River-Serie umfasst verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Leistungen. Im Test habe bin ich auf einen Campingplatz vor Hamburg begeben, keinen Strom zum Stellplatz dazu gebucht und für drei Tage die EcoFlow River Pro mit 720Wh unter die Lupe genommen.

Ansprechendes Design, zahlreiche Schnittstellen 

Mal ehrlich, keiner von uns würde auf die Idee kommen und eine Autobatterie auf dem Camping-Tisch stellen, um damit sein Handy aufzuladen, oder? Die EcoFlow River Pro schon. Das Design erinnert etwas an einen Hightech-Gerät aus einem Science Fiction Film. Der silberne Griff bietet optimalen Halt und garantiert, dass die neun Kilo schwere Cyber Black farbene Powerstation sicher transportiert werden kann. Auf der Vorderseite befinden sich eine LED-Lampe mit drei Lichteeinstellungen und einer vierten SOS-Funktion. Darunter ist der IOT-Knopf, auf den ich später noch eingehen werde. In der Mitte ist das Interface auf dem der Ladezustand in Prozent, die voraussichtliche Restleistung in Stunden und die angeschlossenen Stromquellen und -abnehmer in Watt angezeigt werden. Unter dem Display sind drei USB-Anschlüsse (1x USB-C (100 Watt), 2x USB-A und 1x USB-A Fast Charge). Rechts daneben befinden sich die 12V/24V Gleichstrom Anschlüsse für den Zigarettenanzünder-Stecker einer Kühlbox oder herkömmliche Akku-Ladegeräte. .Rechts an der River Pro Powerstation findet ihr zwei Wechselstrom-Steckdosen wie aus euer Wohnung, einen Lüfter und einen Anschluss für eine weitere Powerstation. So habt ihr die Möglichkeit bei mehr Strombedarf die untereinander kompatiblen River-Modelle nach belieben in Reihe zu schalten, um so die Leistung zusätzlich zu erhöhen. Auf der linke Seite unter einer fest sitzenden Klappe verbergen sich die X-Stream Anschluss zum Aufladen der River Pro, eine 10A Sicherung die das System vor Spannungsspitzen schützt, und der Anschluss zum Laden über für ein Solar-Panel oder den Zigarettenanzünder in euerem Bulli. Alle benötigten Kabel sind im Lieferumfang enthalten und eine umfangreiche Anleitung begleitet euch durch die ersten Schritte. 

Test 1: Anschluss einer Kühlbox 

Vor Verwendung der Powerstation sollte sie vollständig aufgeladen sein. Mein Test-Gerät kam mit 50% Ladung und so habe ich sie erst einmal komplett aufgeladen. In nur 30 Minuten war das Gerät komplett geladen und das Display zeigte 99 Stunden / 99% Ladung an. Für den Test habe ich eine herkömmliche Kühlbox (Lüfter im Deckel), meinen Laptop, Digitalkameras, Handy und Bluetooth-Speaker eingepackt. Als alles im Bulli verstaut war ging die Reise ins Camping Land an der Elbe los. 

Vor Ort angekommen habe ich die Kühlbox vom Zigarettenanzünder im Auto getrennt, die River Pro über den Schalter mit einem lauten „Piep“ zum leben erweckt und die Kühlbox an einer der zwei Steckdosen angeschlossen. Im Display wurde mir gleich der Verbrauch von 60 Watt angezeigt und eine Restlaufzeit von 12 Stunden errechnet. Ich habe den Test abends um 20 Uhr gestartet, und nach 9,5 Stunden, um 5:30 Uhr morgens, war die Batterie alle. Ich hatte schon damit gerechnet, da Kühlboxen sehr viel verbrauchen und mir dann Strom für den nächsten Tag Strom bei meinem Nachbar Gerd besorgt, um die River Pro Powerstation wieder aufzuladen. 

Test 2: Aufladen nach kompletter Entladung 

Laut EcoFlow wird eine Ladezeit der portablen Powerstation auf 80% in nur 1,5 Stunden versprochen. Ziemlich schnell wie ich finde. Nachdem ich den Landstrom an meinen Bulli gelegt hatte schloss ich die EcoFlow an und startete um 9:49 Uhr die Stoppuhr auf meinem Smartphone. Nach dem Frühstück ging ich zum Bus um nachzuschauen, wie das Laden voran ging. Ich drückte erneut den Knopf unter dem Display und die Anzeige zeigte 99% an! Ich stoppte die Uhr und die Messung ergab eine Ladezeit von einer Stunde und 15 Minuten!

Der Anschluss von bis zu 10 Geräten zeitgleich ist kein Problem

Test 3: Mit der EcoFlow River Pro autark über Tage

Stellt euch vor, ihr seid auf dem Weg nach Schweden und wollt unterwegs in Punkto Strom autark sein. Das geht mit der River Pro auch ohne externe Energiequellen wie z.B. einem Solarpanel oder Landstrom. Alles war ihr braucht ist ein Camper mit zwei Zigarettenanzündern. Tagsüber während der Etappen zum Zielort wird über einen Anschluss die EcoFlow Powerstation und den anderen die Kühlbox im Bus geladen. Vor Ort angekommen wird umgesteckt, so das die Kühlbox nun über die EcoFlow versorgt wird. Am nächsten Morgen dann wieder alles von vorne. Auf diese Weise könnt ihr mehrere Tage unterwegs sein, ohne die Kühlkette abreißen zu lassen. Die Ladezeit der Power Station über den Zigarettenzünder in meinem Bus (102 Watt) hat ca. 8 Stunden gedauert.

Test 4: Pizzateig mit der Kitchen Aid und Bügeln

Zuerst möchte ich klar stellen: Nein, ich nehme so große Küchengeräte nicht mit auf Reisen 😉 Aber wenn der Hersteller so auf die Performanz der River Pro hinweist, gehört auch der Test solcher Geräte dazu. Die Kitchen Aid Küchenmaschine surrte problemlos und der Pizzateig wäre ohne Probleme seidig und geschmeidig geworden. 

Ok, mal sehen wie das Kraftpaket mit meinem Bügeleisen klar kommt? Kurz nachdem ich den Stecker des Bügeleisens eingesteckt hatte fing der Lüfter der River Pro an zu blasen. Ich dache, jetzt habe ich dich – aber nein, nach kurzer Zeit war ging die Lampe am Bügeleisen aus und die Bügelei konnte losgehen. Test bestanden!

App für maximale Kontrolle 

Die kostenlose EcoFlow App könnt ihr in den gängigen App-Stores herunter laden. Nach dem Download und der Registrierung aktiviert ihr über den IOT-Knopf (3 Sekunden drücken) an der Vorderseite der Power Station ein von der EcoFlow erzeugtes WLAN-Netzwerk, in das ihr euch über die Netzwerkfunktion eueres Smartphones einwählen könnt. Dann wählt ihr die App und die verfügbare Power Station erscheint. Ein Klick und ihr ihr erhalten alle Vitalfunktionen wie Ladung, Abnehmer und alle Schnittstellen angezeigt. Über die App wird auch der X-Boost Modus verwaltet, der, wenn er einschaltet ist, die Verwendung von Küchengeräten und z.B. Bügeleisen ermöglicht. So schafft die River Pro einige Geräte mit einer Leistung von bis zu 1800 W zu versorgen. Damit können ihr etwa 80 % der wichtigsten Geräte wie Küchengeräte und Heimwerker-Werkzeuge mit Strom versorgen. Empfohlen wird Geräte mit einer Leistung von weniger als 1200 W zu verwenden, um das Produkt optimal nutzen zu können. Über die App könnt ihr auch das etwas nervige und laute „Piep“ der Schalter abstellen. 

Mit der EcoFlow App behaltet ihr den Überblick

Fazit:

Die EcoFlow River Pro ist eine optisch ansprechende mobile Powerstation, die euch auf euren Campingtrips unabhängig und flexibel macht. Die schnelle Aufladezeit, der hohe Output und die zeitgleiche Verwendung von bis zu 10 Produkten macht die River Pro zu einem Alleskönner für Vanlife- und Outdoor-Abenteuer. 

Für wen ist die portable Power Station EcoFlow River Pro etwas?

  • Camper, die eine flexible Stromquelle einer fest eingebauten Batterie vorziehen
  • Vanlife-Enthusiasten und aus dem Camper arbeitende Nomaden
  • Fotografen und Videocreator
  • Eventveranstalter

Die EcoFlow River Pro portable Power Station kostet 699 Euro (UVP)

Mit dem Code CAMPERMEN5 erhaltet ihr beim Kauf eines EcoFlow-Produktes 5% Rabatt. Hier geht es zum Shop: https://www.online-batterien.de/shop/
Weitere EcoFlow Produkte findet ihr hier: https://www.online-batterien.de/shop/Mobiler-Strom

Fotos: www.pommee.de

Die Feuerschale zum zusammenrollen

Es gibt wohl nicht romantischeres als ein Lagerfeuer. Wenn die Funken fliegen und das verbrennende Holz knistert, driften die Gedanken ab und das Gefühl für die Zeit verschwimmt für kurze Zeit im Flackern der blauroten Flammen. Soviel zur Romantik. Nur leider ist es ja nicht immer erlaubt oder auch möglich ein Feuer zu machen. Vor allem die Spuren auf der Wiese unter der Feuerstelle oder im Sand verhindern häufig schon den Versuch für Feuerspielchen.

Die Feuerschale von Expedition Earth ist eigentlich keine Schale im klassischen Sinne, sondern eher ein Netz das aufgebaut ein wenig wie ein Hocker aussieht. Also bitte schnell mit Holz belegen, sonst setzt sich jemand drauf 😉 Das Gestell ist verschraubt und entfaltet sich wie ein Mikado-Spiel in vier Beine, die mittels Aufsteckverlängerungen den Anstand der mobilen Feuerstelle zum Boden auf ca. 30cm verlängern. Das Netz ist feinmaschig und aus Edelstahl, so das es fast keine Asche-Teile durchlässt und auch nach dem Gebrauch nicht rostet. Das Geflecht wird mit vier Klammern auf dem Gestell befestigt und dank seiner Elastizität halten problemlos auch größere Holzstücke sicher auf der Feuerschale.

Portable Feuerstelle für Camping und Vanlife

Wenn dann alles schön aufgeschichtet ist, sorgt die gute Umluft für ein schnelles und hervorragendes Abbrennen des Holzes. Nichts sengt darunter an und wenn ihr es mit der Nachladung von frischen Scheiten nicht übertreibt, brennt auch alles auf der Feuerschale ab und nichts fällt runter.

Überzeugt hat mich auch das Packmaß der Feuerschale, das in seiner Größe mit einer Federtasche vergleichbar ist. Das Netzt wird einfach aufgerollt, der Ständer zusammenfaltet und die Beinchen und Klammern hineingesteckt. Kinderleicht und einfach genial. Viel Spaß beim Feuer machen!

Die Feuerschale gibt es bei: www.expeditionearth.de und hat einen UVP von 59,95 Euro.
Fotos: www.pommee.de

Mit Donald Duck zum Campen

Irgendwie kennt doch jeder von uns das Gefühl sich tollpatschig wie Donald Duck anzustellen. Am Besten sind diese Momente inmitten von gelangweilten Campern, die sich einen Spaß daraus machen, einem beim verzweifelten Versucht das neue Zelt aufzubauen zu beobachten. Aber irgendwann, vielleicht auch mit Hilfe eines Zuschauers, steht dann das Zelt. Und dann könnt ihr euch entspannen und im neuen Lustigen Taschenbuch Donald und Co. dabei beobachten, wie man es nicht macht.

Zelt aufbauen, Heringe einschlagen, Feuer machen und einfach die Natur genießen: So sehen diesmal die Sommerferien von Donald Duck und Co. aus. Ab dem 1. Juni wird das Survival-Paket des Walt Disney Lustiges Taschenbuch (LTB) für den Camping-Urlaub geschnürt. Dann heißt es ab ins Ferienparadies vor der Haustür. Es muss ja nicht immer Fuerte Entura oder Mausitius sein, damit richtiges Urlaubsfeeling aufkommt. Mit diesem Motto liegt Entenhausen voll im Trend und die Camping-erprobten Comics sorgen für beste Unterhaltung unterm Sternenhimmel. Damit auch beim Zelten alles glattläuft, gibt es zudem viele tolle Lifehacks im ersten „LTB-Campingführer“. 

Ab dem 1. Juni erscheint der Camping-Ratgeber mit 14 lustigen Geschichten im „LTB Camping Nr. 1“ (5,99 Euro) im Handel und auch online im Egmont Shop (www.egmont-shop.de) Weitere Informationen gibt es unter www.lustiges-taschenbuch.de

Spexor: Die Alarmanlage zum mitnehmen

Es gibt Dinge, die kauft man, um die möglichst nie nutzen zu müssen. Jedenfalls nicht im vollen Funktionsumfang. Bei mir gehört eine Alarmanlage zu solchen Investitionen. In meinem Büro habe ich zum Beispiel ein smartes System installiert, dass mich nicht nur beim Eindringen von fremden Personen informiert, sondern auch noch die uniformierten Freunde kontaktiert, wenn ich mich nicht auf den freundlichen smarten Hinweis melde.

Auch unterwegs möchte ich nicht auf solch einen Schutz verzichten. Besitzer neuer Fahrzeuge werden nun wahrscheinlich freundlich lächeln und auf auf ab Werk eingebaute Sicherheitsanlagen hinweisen. Nun, das ist schön für Euch Camper aus der Zukunft, aber ich fahre nun mal eine Karre aus der Vergangenheit. Vor 31 Jahren, als mein Günni gebaut wurde, war der Einbau von solchen Anlagen noch nicht üblich. Ja, es gab bereits mechanische Systeme wie Wegfahrsperren oder Lenkradschlösser – aber die schützen lediglich das Fahrzeug vor unbefugter Mitnahme, Einbrüche wurden nicht verhindert.

Nun habe ich aufgerüstet, in meinem Camper steht eine mobile Alarmanlage. Das kleine Teil von Spexor sieht ein bisschen aus wie ein Mitglied der Barbapapa-Familie. Henning sagt Matroschka dazu, man könnte auch Stehaufmännchen sagen. Unten ist das Gerät etwas breiter als oben, es ist ungefähr so groß wie ein Kaffeebecher – was gar nicht so unwichtig ist. Denn damit passt Spexor perfekt in meinen Kaffeehalter im Cockpit von Günni. Kein guter Platz, es sei denn, ich habe die Fenster mit meinem Sonnenschutz blickdicht verschlossen. Denn Spexor reagiert auf Bewegung – auch, wenn sie außerhalb des Fahrzeugs stattfindet.

Der beste Platz für den kleinen Schreihals ist also im Wohnraum, entweder auf dem Siteboard neben der Tür oder auf der Küchenanrichte. Noch besser wäre es natürlich, ihn dort zu platzieren, wo man ihn nicht so schnell sieht – aber dann sieht auch Spexor nicht so gut, wenn sich unbefugte Gäste im Fahrzeug aufhalten.

Vollgepackt mit Sensoren

Trotz der geringen Größe ist die Alarmlange mit smarter Technik vollgepackt. Da sind erst einmal die Bewegungssensoren, die sehr empfindlich reagieren. Sobald eine Bewegung registriert wird, beginnt ein innerer Timer – und dann wird es ordentlich laut. In voller Lautstärke erschrickt sich nicht nur der Einbrecher, sondern auch die Nachbarn auf dem Stellplatz werden ganz sicher aus dem Schlaf gerissen. Außerdem misst Spexor die Luftwerte und kann auch dadurch feststellen, wie gut das Klima im Fahrzeug ist. Es geht aber dabei nicht um die Wetterbedingungen, sondern ob es zum Beispiel ungesund werden könnte, sich im Wagen aufzuhalten.

Die gesammelten Infos und Alarme produzieren nicht nur Lärm. Dank einer App bekomme ich auf meinem Smartphone mitgeteilt, wenn etwas nicht stimmt. Das funktioniert entweder per Wlan oder mit der eingebauten SIM-Karte in ganz Europa. Bei einem Alarm habe ich die Wahl, ob ich ihn deaktiviere oder die Polizei informiere.

Den Einbrechern wird’s schwer gemacht

https://www.youtube.com/watch?v=tHcIkG4yjIU

Spexor kann sicher nicht vor Einbrüchen schützen. Aber er macht es den Einbrecher schwer, in Ruhe ihr Werk zu verrichten. Schon der Lärm sorgt wahrscheinlich dafür, dass sie schnell wieder verschwinden. Der direkte Draht zur Polizei hilft zu dem, dass man schnell Hilfe bekommt. Und sind mehrere System an Bord, kann man zum Beispiel bei einem den Alarm anschalten – und beim zweiten nur den stillen Alarm aktivieren, um eine mögliche Verfolgung zu erleichtern. Denn natürlich ist auch ein GPS-Chip an Bord, wodurch sich die Position ermitteln lässt.

Ein weiterer Vorteil ist die Mobilität, denn Spexor kann natürlich auch an anderen Orten für mehr Sicherheit sorgen, zum Beispiel im Hotelzimmer oder in einer Ferienwohnung. Für mich ist es ein praktischer Mitfahrer, wenn ich mal kurz mit dem Fahrrad einkaufen fahre oder einen Spaziergang am Strand mache und in der Zeit den Wagen alleine lassen muss. ich würde mir noch einen Haustiermodus wünschen, damit Spexor nicht schon reagiert, wenn mein Hund kurz zum Wassernapf in den Wagen hüpft. Aber da sich das Gerät updaten lässt, steht einer Funktionserweiterung sicher nichts im Wege.

Die mobile Alarmanlage kostet etwa 250 Euro. Wenn man sich die ganze Technik an Bord anschaut, ist das ein reeller Preis. Die App gibt es kostenlos und auch die SIM-Karte lässt sich mindestes im ersten Jahr kostenlos nutzen.

Es geht wieder los, die Campingplätze sind geöffnet und auch über Grenzen darf man wieder fahren. Passend dafür haben wir einen ganz besonderen Tip: Wie wäre es mit einem Campingurlaub in Griechenland? Henning stellt Camping Tartaruga vor, einen Platz auf einer griechischen Insel, den man sich mit Schildkröten teilen darf. Und den passenden Soundtrack zu den gepanzerten Dinosauriern gibt es gleich dazu: Gerd spricht mit Jörg Kemp, der es bei der Castingshow „Voice Senior“ bis ins Finale schaffte. Vor allem ist er aber Camper. Im Interview spricht der alte Hase über Musik und Auszeiten im Wohnwagen. Und dann stehen wir natürlich total auf sicheres Camping: Beim Produkt der Woche stellen wir mit dem Spexor eine mobile Alarmanlage vor.

Website:
www.spexor-bosch.com/de/

Vanlifepower – Lithium-Batterie Special

Das Thema Batterie ist umfangreich und dank der Lithium-Ionen-Technologie (LiFePO = Lithium-Eisenphosphat) zur Zeit in aller Munde. Aber brauche ich so eine Batterie wirklich und welche Vorteile hat Sie? Um Dir einen schnellen Überblick zu den wichtigsten Fragen zu ermöglichen, haben wir zu unserem Batterie-Special mit VANLIFEPOWER.de die wichtigsten Fragen für dich aufbereitet.


Welche Vorteile hat eine Lithium Batterie?

Eine Lithium-Batterie hat im Vergleich zu herkömmlichen Blei-Batterien viele Vorteile. Eine Blei-Batterie kostet in der Regel ca. 200 Euro hat eine Lebensdauer von drei Jahren. Keine Sorge, danach ist die Batterie noch zu gebrauchen und es geht nicht gleich das Licht aus, aber, wie beim Licht einer abbrennenden Kerze sinkt die Leistung nach den drei Jahren kontinuierlich. Ein Lithiumblock im Vergleich hält in der Regel zehn, bei besonders schonender Ladung, bis zu 15 Jahre! Zudem ist die Lithium-Batterie bei besser Leistung und Lebensdauer nur halb so schwer, wie herkömmliche Blei-Batterien. Das kann gerade bei Wohnmobilen mit geringer Zuladung Platz für ein SUP oder den Gasgrill in der Heckgarage bedeuten.  

Welche Leistung hat eine Lithium-Batterie?

Eine Lithium-Batterie hat bei einfacherer Betrachtung die doppelte Leistung einer herkömmlichen Blei-Batterie. Der Betrieb von einem Fön und einer Kaffeemaschine ist mit ihr problemlos möglich!


Kann ich die Lithium-Batterie selber einbauen?

Ja! Du kannst die Batterie einfach und ohne zusätzliche Technik gegen deine jetzige Versorger-Batterie austauschen. Die VANLIFEPOWER-Batterie ist keine Starter-Batterie und nur als zweite Batterie geeignet!

Passt die Batterie auch in meinen Van oder Caravan?

Ja! Dank der DIN 80 Größe passt sie in der Regel problemlos unter den Fahrersitz deines Camper-Van. Damit es garantiert passt, findest du alle Details auf der Website des Herstellers.


Ist die Lithium-Batterie sicher? 

Ja, Lithium-Batterien haben die derzeit sicherste Technik. Die Vanlifepower-Zelle ist vom TÜV Zertifiziert und CE-Norm Konform, damit du 100% sicher und sorglos reisen kannst. Sollte ein Kumpel im Ausland mal Starthilfe benötigen, könntest Du die Batterie sogar problemlos per Post schicken 😉


Wie nachhaltig ist eine Lithium-Batterie?

Im Vergleich zu einer Blei-Batterie ist eine Lithium-Zelle viel leichter. Weniger Gewicht spart Kraftstoff und am Ende belastest Du so die Umwelt weniger mit schädlichen Abgasen. Der wirkliche Vorteil für die Umwelt liegt aber in ihrer Lebensdauer. Auf den bis zu fünfzehn Jahre andauernden Lebenszyklus einer Lithium-Zelle fallen über die gleiche Zeit bis zu fünf Blei-Batterien an, die Entsorgt werden müssen! Zudem sind die Bestandteile einer Lithium-Zelle hochwertiger und können im Vergleich zu einer herkömmlichen Batterie besser recycled werden.


Wann sollte ich meine Batterie wechseln?

Wer glaubt, eine Batterie hält ewig der täuscht sich. Die Verbraucher im Wohnmobil werden immer hungriger und benötigen immer mehr Strom. An einem Wochenende wird neben zwei bis drei Handys auch noch das Laptop, die Kühlbox mit Eisfach oder die Digitalkamera aufgeladen. Ohne Landstrom kann es da schnell eng werden.
Wie bei einem PKW muss eine Batterie in der Regel alle drei Jahre ausgewechselt werden. Wer sich beim nächsten Wechsel gleich für eine Lithium-Batterie entscheidet, hat viele Jahre Ruhe.

Jetzt mit Campermen 50 Euro Preisvorteil sichern!

Sichere Dir noch bis zum 24.06.2021 einen Preisvorteil von 50 Euro auf eine Vanlifepower-Lithium-Batterie! Du erhältst das Kraftwerk statt für 699 Euro für nur 649 Euro! Hier geht es zur Website von VANLIFEPOWER, wo Du direkt bestellen kannst und weitere Infos zu den Lithium-Zellen findest.

Noch mehr Infos zum Lithium-Batterien gibt es gibt es in der Podcast Folge Campermen #55