Manche Reiseziele bombardieren euch schon bei der Ankunft mit Highlights: hier ein Gipfel, dort ein Wasserfall, und hinter der nächsten Kurve wartet bestimmt das nächste Fotomotiv. Das Nordburgenland funktioniert anders. Die Landschaft rund um den Neusiedler See ist flach, der Himmel nimmt gefühlt drei Viertel des Blickfelds ein, und nichts drängt sich auf.
Lies weiterAbtörn 2025
Wir feiern – nachträglich – unser Jubiläum. Im Sommer haben wir unsere 200. Folge veröffentlicht. Das nehmen wir zum Anlass, mit Gästen eine kleine Partytour auf der Elbe zu unternehmen. Die Barkassentour findet am 24. Oktober ab 20.00 Uhr statt und dauert ca. drei Stunden, die Tickets sind limitiert. Die Tour organisieren wir zusammen mit unseren Freunden von Nordic Vancrews. Mitfahren und mitfeiern lohnt sich: Unter allen Gästen verlosen wir in einer Tombola unter anderem eine Powerstation der Firma Bluetti im Wert von über 1.000 Euro.

Hier geht es zum Vorverkauf: https://eventfrog.de/de/p/party/pop-rock/abtoern-2025-7363522173191851269.html
Für alle unter euch, die die Saison mit uns im Camper an der Elbe anklingen lassen wollen:
Hier kommen ein paar nützliche Tipps, wo ihr entspannt stehen könnt.
Wir empfehlen euch, die Stellplätze in der unten aufgeführten Reihenfolge anzufahren – sie ist nach Entfernung zu den Landungsbrücken 6/7 sortiert. Der erste Platz ist der nächstgelegene, der letzte der am weitesten entfernte.
Das Beste: Alle Plätze sind gut fußläufig erreichbar!
1. Parkplatz Strand Pauli
Direkt an der Elbe gelegen – gleich neben dem beliebten Beach Club Strand Pauli.
Der Platz ist die ganze Woche über geöffnet, allerdings ist eine Reservierung leider nicht möglich.
Ausstattung gibt es hier keine: Weder Toiletten, Strom, Duschen noch Frisch- oder Grauwasser-Stationen sind vorhanden.
Der Platz bietet etwa 30 Stellplätze.
Entfernung zu den Landungsbrücken: ca. 7 Minuten zu Fuß
Kosten: Wohnmobil 19,50 € (Fr. bis Sa.)
Highlight: Ihr steht direkt an der Elbe – näher geht’s kaum!
2. Parkplatz Fischauktionshalle
Nur einen Katzensprung von der historischen Fischauktionshalle entfernt liegt dieser Stellplatz mit ca. 30 Plätzen.
Zugang zu einer öffentlichen Toilette ist in unmittelbarer Nähe gegeben, allerdings gibt es auch hier keinen Strom, keine Duschen sowie keine Wasserver- oder -entsorgung.
Bitte beachtet: Die Öffnungszeiten variieren, und ab Samstag um Mitternacht muss der Platz geräumt werden – dann wird der Fischmarkt aufgebaut.
Entfernung zu den Landungsbrücken: ca. 12 Minuten zu Fuß
Kosten: Wohnmobil 16 € (nur Freitag)
Highlight: Direkt an der Elbe gelegen
Tipp: Das Kopfsteinpflaster hier kann für unruhige Nächte sorgen – Ohrstöpsel oder Schalldämpfer könnten helfen 😉
3. Parkplatz Heiligengeistfeld
Unsere Garantie-Lösung, falls die ersten beiden Plätze voll sind – hier ist immer Platz!
Das Heiligengeistfeld liegt in der Nähe des Stadions vom FC St. Pauli. Auch der ikonische „Grüne Bunker“ ist nur einen Steinwurf entfernt. Der Eintritt auf den Bunker ist kostenlos, und der Aufstieg lohnt sich: Von oben habt ihr einen grandiosen Blick über die ganze Stadt.
Zu den Barkassen an den Landungsbrücken sind es etwa 25 Minuten zu Fuß.
Kosten: Wohnmobil 18 € pro Tag
Toilettenzugang kann beim Lösen des Parktickets für 5 € dazugebucht werden
Wir freuen uns auf euch!
Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt uns gern eine Mail an: henning(at)campermen.de
Irland-Reise: Unterwegs auf dem Wild Atlantic Way
Gerd und Henning fahren mit ihrem Wohnmobil entlang des Irischen Wild Atlantic Way.
Lies weiterJoey Kelly und die Bulli-Challenge
Es klingt erst einmal wie eine verrückte Idee: Mit einem 50 Jahre alten Bulli will Joey Kelly mit seinem Sohn Luke von Berlin nach Peking fahren. 13.000 Kilometer ist die Strecke lang. Und falls das noch nicht reicht: Er fährt ohne Geld. Jede Tankfüllung, jedes Essen und jede Reparatur müssen sich die beiden unterwegs spendieren lassen. Verrückt, ja. Aber das ist nicht das erste Mal, dass Joey Kelly vermeintlich verrückte Dinge erfolgreich umsetzt.

Er war der erste Mensch, der in einem Jahr weltweit an acht Iron Man-Wettbewerben teilgenommen hat. Er durchquerte zu Fuß Deutschland von der Nordsee bis zur hinauf zur Zugspitze. In den USA hat er sich von Los Angeles nach New York aufgemacht – ebenfalls ohne einen Cent in der Tasche. Er aß drei Wochen nichts und nahm bei dieser ganz persönlichen Challenge 16 Kilo ab. Er nahm an so vielen Marathon-Läufen teil, dass er sie wahrscheinlich gar nicht mehr zählen kann. Ach ja, und dann macht er auch noch ab und zu Musik: Er ist ein Teil der unglaublich erfolgreichen Kelly Family, mit denen er jüngst eine ausverkaufte Tournee gespielt hatte.

Ja, wenn man das Leben von Joey Kelly extrem nennt, man würde wahrscheinlich noch untertreiben. 1972 in Spanien geboren, reiste er die ersten Jahre seine Lebens mit seiner Familie durch Europa. Erst in einem Camper, später in einem umgebauten Doppeldecker-Bus. Die Familie verdiente schon früh ihr Geld mit Straßenmusik, sie wurden immer besser und erfolgreicher. Der Durchbruch gelang in den 1990er Jahren mit dem Album „Over the Hump“ und Songs wie „An Angel“ oder „I Can’t Help Myself“. Mehr als 20 Millionen Alben verkaufte die Band.
Nur wenigen Künstlern gelingt es, nach solchen musikalischen Höhenflügen, eine ganz andere – und nicht weniger erfolgreiche Kariere hinzulegen. Aber Joey Kelly ist eben ein extremer Typ. Normal ist ihm viel zu langweilig. Inzwischen der mehrfache Famlienvater nicht mehr nur selbst auf der Suche nach der nächsten Höchstleistung, sondern inspiriert mit seinen Büchern und mit Vorträgen auch andere dazu, über ihre vermeintlichen Grenzen zu gehen. Denn verrückte Ideen braucht die Welt – und Joey zeigt immer wieder, wie man diese umsetzt.
In Campermen #68 „Im Bulli nach China mit Joey Kelly“ berichtet Joey Kelly über den außergewöhnlichen Trip von Berlin nach Peking. Er erzählt, was ihn besonders begeistert hat und was schief gelaufen ist. Es geht um Begegnungen mit tollen Menschen und fantastische Landschaften. Und es gibt einen Ausblick auf die nächste Tour, die 2022 stattfinden wird. Nur so viel sei verraten: Es hat wieder mit Camping zu tun.
Die Busbastler
Angefangen hat alles mit einem Bus. Wie ein stolzer Vater stand Manuel, Gründer der Busbastler, vor dem Gefährt, das bis auf gut aussehen noch nicht viel konnte. Von einem Camper war der Kasten auf Rädern noch weit entfernt. Und so brachte er seinem Neugeborenen in Eigenregie und ohne Vorerfahrung alles bei, was aus einem Bus einen Camper werden lässt. Furchtlos und voller Elan ging der junge Vater ans Werk.
Er bezeichnet sich selber als Autodidakt und viele seiner Ausbau-Ideen konnte er problemlos umsetzen. Einige nicht. Doch das Lehrgeld gehört für Manu, wie bei vielen Hobbyausbauern, einfach dazu. Die Kosten sind irgendwie eingepreist und stärken am Ende die Verbindung zum eigenen Gefährt. Denn wer die Einrichtung selber gebaut hat und nicht von der Stange kauft, fährt förmlich mit seinem Gesellenstück durch die Welt. So wird das KFZ mit seinen kleinen Macken und nach arbeitsvollen und schlaflosen Nächten endgültig zum vollwertigen Familienmitglied.
Betreutes Schrauben – mit Anleitung den eigenen Bulli ausbauen

Autodidakt Manu 
KFZ-Profi Christian
Seine Erfahrungen beim Busbasteln hat Manu von Beginn auf seinem YouTube Channel Schalldose on tour www.youtube.com/schalldoseontour geteilt und so mittlerweile fast 30.000 Hobbybastler vor kostspieligen Fehlern beim Ausbau bewahrt. Scheitern gehört irgendwie zum Konzept und wenn Manu, der keine Ausbildung im Bereich Busausbau hat, das kann, dann kann das jeder.

Mit der Zeit wurden seine Projekte immer komplexer. Nachdem er den Einbau seiner ersten Standheizung gemeistert hatte, meldeten sich viele seiner Zuschauer mit dem Wunsch, ob er nicht ihnen auch beim Einbau helfen könne. Aus dem Dialog mit Busbastlern aus ganz Deutschland wurde die Idee geboren, gemeinsam Buszubasteln. Die Suche nach einer geeigneten Werkstatt war schnell abgeschlossen, die ersten Teilnehmer hatten zugesagt und auch ein KFZ-Experte für die kniffligen Installationen war schnell gefunden. Christian, ausgebildeter KFZ-Mechaniker und Mittweile mit seiner Freundin und Hund im Bus lebend, wurde Teil der Busbastler und ist seitdem fester Teil des Teams. Seinen Vanlifestyle teilt auch er auf Youtube in seinem eigenen Kanal Road & Board www.youtube.com/roadandboard
Über die Jahre sind die Busbastler zu einem kleinen Netzwerk aus „Dozenten“ gewachsen, das sich um weit mehr als das eigentliche Schrauben kümmert. Fotografen, Designer, Elektrik-Dozenten und natürlich Manu und Christian basteln nun deutschlandweit in ihrer Busbastler Academy. Und wenn dann am Ende eines Wochenendes gemeinsamen Schaubens und fachsimpelns glückliche Teilnehmer die Halle verlassen, klopfen sich Manu und Christian zufrieden auf die Schultern. Aus den Vätern von einst sind längst Geburtshelfer für viele neue Busbabies geworden.
Busbastler im Netz: www.busbastler.de
In Folge 53 unseres Campermen-Podcasts hat Henning mit Manu und Christian gesprochen.










