Neapel im Garten: Ooni Koda 2 mit rotierendem Stein

Ich bin kein Pizzabäcker. Ich bin jemand, der Pizzabäcker bewundert, gelegentlich beobachtet und sich insgeheim fragt, warum ein Teig so viel Charakter haben kann und ich so wenig. Dann kam der Ooni Koda 2 auf meinen Gartentisch, und plötzlich war ich mittendrin in einem Experiment, für das ich weder ausreichend Geduld mitgebracht hatte noch die richtige Erwartungshaltung.

Das ist ein gutes Zeichen.

Erster Eindruck: Flugzeughangar für die Terrasse

Der Koda 2 von Ooni sieht aus wie ein kleiner Flugzeughangar, der beschlossen hat, Karriere als Küchengerät zu machen. Das Design ist kompakt, die Verarbeitung aus pulverbeschichtetem Kohlenstoffstahl und Druckguss-Aluminium solide, das Gewicht von 16 Kilogramm vertrauenserweckend. Er kommt in Schwarzgrau oder Schieferblau, und ich sage das ohne Ironie: Schieferblau sieht auf einer Holzterrasse sehr gut aus. Man stellt ihn hin und will ihn angucken, bevor man ihn anmacht.

Die Beine klappen aus, die Gasverbindung sitzt ohne Drama, der Piezozünder funktioniert per Batterie – wobei ich zugeben muss, dass ich diese Batterie beim Auspacken zunächst nicht gefunden habe. Sie steckt im Karton, unauffällig, fast versteckt. Wer das übersieht und den Ofen anwerfen will, steht kurz vor einem der kleinen Momente der Verwirrung, für die Produkttester bekannt sind. Dann findet man sie, klickt sie ein, und die elektrische Zündung tut, was eine elektrische Zündung tun soll: Sie zündet.

Der Ofen erreicht bis zu 500 Grad Celsius. Neapolitanische Pizza in 60 Sekunden, verspricht Ooni. Das stimmt, wenn man weiß, was man tut. Wenn man es nicht weiß, lernt man es nach der ersten leicht angekohlten Testsession, was eine höfliche Umschreibung für verbrannten Rand und roher Mitte ist. Aber dazu später.

Der rotierende Stein: Ein Sensor-Trick

Das eigentliche Highlight ist nicht der Ofen selbst, sondern was man hineinlegen kann: der Ooni Rotierende Stein. 279 Euro Aufpreis, und es lohnt sich, kurz zu erklären, was man dafür bekommt.

Der normale Koda 2 kommt mit einem festen Cordierit-Pizzastein. Man schiebt die Pizza rein, dreht sie von Hand, um heiße und kalte Stellen auszugleichen. Das ist Standardprozedur bei jedem Pizzaofen dieser Klasse und funktioniert. Es ist aber auch das, womit man sich irgendwann nicht mehr abfinden will, sobald man die Alternative kennt.

Der rotierende Stein ersetzt den Standardstein vollständig. Der Einbau dauert laut Ooni weniger als zehn Minuten, was ich bestätigen kann: Man befestigt die Motoreinheit, setzt Stein und Drehringe ein, schließt das Kabel an. Der Motor läuft auf vier AA-Batterien, die direkt im Lieferumfang dabei sind, gut für rund sieben Stunden kontinuierliche Rotation. Das Batteriefach rastet magnetisch ein, was sich besser anfühlt, als es klingt.

Jetzt zum wirklich guten Teil: Der Stein startet und stoppt per berührungslosem Sensor. Man bewegt die Hand vor die Front des Ofens, und der Stein dreht sich. Man bewegt sie erneut, er stoppt. Klingt wie ein Trick, funktioniert aber tatsächlich zuverlässig. Wer seinen Pizzaschieber beim Einlegen vor den Sensor hält, startet den Stein automatisch, und zwar ohne Knopf, ohne App, ohne Nachdenken. Man kann ihn auch per Schalter manuell starten, für alle, die Handbewegungen vor Küchengeräten für zu avantgardistisch halten.

Das Ergebnis: Die Pizza dreht sich gleichmäßig, gart rundum durch, kein Wenden notwendig. Wer schon mal eine halbgare Unterseite aus einem Pizzaofen gezogen hat, weiß, warum das relevant ist.

Temperatur-Check und die Lidl-Lösung

Ooni verspricht 60 Sekunden Pizza. Das stimmt, aber es ist die Art Aussage, die einen in die Irre führen kann. Bei 500 Grad verbrennt ein zu dünner oder zu trockener Teig in derselben Zeit, in der er bei vernünftiger Temperatur gerade anfangen würde, schön auszusehen. Man muss sich herantasten.

Beim ersten Versuch war es zu heiß, der Rand schwarz, die Mitte roh, die Stimmung gespalten. Beim zweiten Durchgang war die Temperatur zu niedrig, der Pizzastein nicht gut genug durchgeheizt, der Teig zäh. Beim dritten Mal hatte ich verstanden, was der Ofen will, und er hatte verstanden, was ich will. Ab da funktionierte es.

Für Unterwegs und alle, die keinen Pizzateig selbst machen wollen, sei gesagt: Der fertige Pizzateig von Lidl aus der Kühltheke funktioniert gut. Er ist günstig, gleichmäßig und verträgt sich mit der Ofentemperatur solide. Kein Geheimtipp, nur ein ehrlicher Hinweis.

Das Zubehör: kurz und nüchtern

Der kompakte Ooni Pizzaschieber macht genau das, wofür er gemacht ist: Er schiebt Pizzen, er dreht Pizzen, er holt Pizzen raus. Er ist kurz genug, um nicht unbequem zu sein, und breit genug, um eine 30-cm-Pizza sicher zu tragen. Wer größere Pizzen backen möchte, greift zum 35-cm-Modell, das ebenfalls kompatibel ist.

Die Transportabdeckung für den Koda 2 ist das, was ihr Name verspricht: eine Abdeckung zum Transportieren. Sie schützt den Ofen vor Regen, Staub und Abdrücken im Kofferraum. Wer den Ofen fest auf der Terrasse stehen lässt, braucht sie weniger. Wer ihn mitnimmt, freut sich über sie.

Vanlife-Hacks: Pizza auf Achse

Wer den Koda 2 mit auf Tour nimmt, sollte die Logistik schrumpfen:

  • Der Soßen-Trick: Vergessen Sie schwere Dosen. Tomatenmark in der Tube, gestreckt mit etwas Wasser, Olivenöl und getrocknetem Oregano, ist die effizienteste Lösung für kleine Camper-Küchen. Es spart Platz und hält sich ohne Kühlung länger. Oder man schaut bei den Pasta-Saucen nach und kauft eine fertige Mischung.
  • Teig-Management: Der Lidl-Teig ist die Geheimwaffe für Unterwegs. Er muss nicht gehen und klebt nicht am Schneidbrett. Der Teig soll zwei Portionen bieten, das halte ich für ein Gerücht. Die Kugel einfach in Form bringen, belegen und dann sachte mit etwas Mehl direkt vauf den Schieber befördern.
  • Gas-Logistik: Der Koda 2 läuft mit den gleichen 5kg- oder 11kg-Flaschen wie der Camper-Herd. Ein passender Adapter macht den Ofen zum autarken Outdoor-Restaurant.

Bilanz: Die Nachbarn am Zaun

Der Koda 2 kostet 449 Euro, der rotierende Stein 279 Euro dazu. Wer beides kauft, gibt 728 Euro aus für ein Setup, mit dem man im Garten Pizza backt, die besser ist als die meisten Pizzerien, die man kalt am Montagabend geliefert bekommt. Das ist kein schlechtes Angebot.
Es ist kein Gerät, das man einmal aufbaut und dann sofort perfekte Ergebnisse produziert. Es braucht zwei, drei Sessions, bis man die Temperatur für den eigenen Teig kennt. Danach wird es schnell zur Routine, und die Routine macht süchtig. Meine Nachbarn haben das inzwischen bemerkt. Sie stehen manchmal wie zufällig am Zaun. Das ist eine legitime Form von Anerkennung. Zum Glück habe ich immer ein bisschen Teig zuviel gemacht und genügend Belag parat.

Links:
Ooni: https://eu.ooni.com/de-de
Koda 2: https://eu.ooni.com/de-de/products/ooni-koda-2
Rotierender Stein: https://eu.ooni.com/de-de/products/ooni-rotating-pizza-oven-stone

#242: Helgoland mit Punk und Pizza

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Zelten auf Helgoland, Versicherungen für Camper und Pizza aus dem Hangar

Gerd fährt auf die Insel. Mit der Fähre geht es von Cuxhaven auf Deutschlands einzige Hochsee-Insel. Auf Helgoland besucht er das Festival „Rock’n’Roll Butterfahrt“. Drei Tage lang gibt es Abends Musik auf der Düne und tagsüber Wellness und Skat. Nordseeluft und Robben-Beobachtungen sind inklusive. Vor Ort will er sich auch den kleinen Campingplatz auf der Düne anschauen. Denn dort kann man von Frühling bis Herbst sein Zelt mitten in den Dünen aufbauen, sofern man es gut gegen den Wind absichert.

Apropos absichern: Wer für sein Wohnmobil eine vernünftige Versicherung sucht, sollte sich das Interview mit er Expertin von Finanztip anhören. Henning hat mit Kathrin Gotthold-Hildebrandt gesprochen, die sich ausführlich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der besten Absicherung beschäftigt hat.

Ein paar Infos zu Finanztip: Es handelt sich um einen Teil einer gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Deren Zweck ist einzig die Förderung der Finanzbildung in Deutschland. Finanztip gibt seinen User:innen Empfehlungen, etwa, um ihnen zu helfen, schnell die besten Angebote für Tagesgeld, Baufinanzierungen, Wertpapierdepots und Co. zu finden. Finanztip verlinkt mit Affiliate-Links ausschließlich auf Anbieter, die vorher von der unabhängigen Redaktion recherchiert wurden. Schlechte Anbieter können nicht bezahlen, um von Finanztip empfohlen zu werden. Und empfohlene Anbieter, die schlechter werden, verlieren ihre Empfehlung. Damit sind die Emp­feh­lungen nicht davon beeinflusst, ob Finanztip eine Provision von einem Anbieter erhält oder nicht. Es gibt eine strikte Trennung zwischen den Empfehlungen (Redaktionskodex) und der Finanzierung („Wie wir uns finanzieren“) – und damit keine Abhängigkeit von Werbefirmen oder Geldgebern.

Und dann gibt es noch Pizza: Wir haben den Pizzaofen Koda 2 von der Firma Ooni getestet. Der große Garraum bietet Platz für 14-Zoll-Pizzen. Dennoch ist er noch leicht genug, dass man ihn transportieren kann. Der Clou ist aber das Zubehör: Man kann einen rotierenden Pizzastein und den dazugehörigen Motor einbauen. Damit entfällt das manuelle drehen der Pizza. Im Podcast fachsimpeln Henning und Gerd über den richtigen Teil und den besten Belag.

Links zur Folge
Rock ’n‘ Roll Butterfahrt: https://www.rocknrollbutterfahrt.de
Helgoland Informationen: https://www.helgoland.de
Wikipedia-Beitrag zu Helgoland: https://de.wikipedia.org/wiki/Helgoland
Helgoland Camping auf der Düne: https://www.helgoland.de/uebernachtungsmoeglichkeiten/camping/
Fährlinie FRS Helgoland: https://www.frs-helgoline.de/fahrplan
Fährlinie Cassens Els: https://www.cassen-eils.de

Finanztipp: https://www.finanztip.de
Links zu den Ratgebern:
Wohnmobilversicherung: https://www.finanztip.de/kfz-versicherung/wohnmobil-versicherung/
Unfall im Ausland: https://www.finanztip.de/kfz-versicherung/unfall-im-ausland/
Saisonkennzeichen mit Infos zu Wechselkennzeichen: https://www.finanztip.de/kfz-versicherung/saisonkennzeichen

Ooni: https://eu.ooni.com/de-de
Pizza-Ofen Koda 2: https://eu.ooni.com/de-de/products/ooni-koda-2
Rotierender Stein für Koda 2: https://eu.ooni.com/de-de/products/ooni-rotating-pizza-oven-stone
Frischer Pizzateig „Chef Select“ bei Lidl: https://www.lidl.at/p/chef-select-pizzateig/p10034705

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#241: Ein Espresso mit Hanseatic Help

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Wir testen eine Espresso-Maschine der Superlative und erfahren, wo alte Zelte helfen können

In dieser Folge haben wir eine wilde Mischung für euch: Es wird technisch-nerdig in der Bordküche und wir schauen darauf, wie euer altes Camping-Equipment nach dem Festival noch richtig Gutes tun kann.

Der 9Barista MKII – Espresso-Perfektion ohne Strom
Henning hat mal wieder zugeschlagen und ein echtes Schmuckstück für Kaffeeliebhaber dabei. Der 9Barista MKII sieht nicht nur aus wie ein Teil aus einem Düsenjet, er funktioniert auch fast so.

Im Gegensatz zur klassischen Bialetti baut dieses Teil echten Druck von 9 Bar auf – genau wie die großen Maschinen in der Barista-Bar. Henning erklärt euch, wie das System mit dem Wärmetauscher funktioniert, warum das Teil fast unkaputtbar ist und ob der Espresso im Camper wirklich so gut schmeckt, wie er verspricht.

Infos zum Kocher: 9barista.com

Hanseatic Help: Zelten für den guten Zweck
Gerd hat mit Susann von Hanseatic Help gesprochen. Die Truppe macht einen Wahnsinnsjob, besonders auf den großen Festivals wie dem Hurricane oder Wacken.

Wer kennt es nicht? Nach ein paar Tagen Dauerregen und Party lassen viele ihre Zelte, Schlafsäcke oder Isomatten einfach auf dem Platz liegen. Anstatt dass der Kram im Müll landet, sammelt Hanseatic Help die Sachen ein. Alles wird professionell gereinigt und dann an Obdachlose oder Menschen in Krisengebieten verteilt.

Susann erzählt uns, wie die Logistik dahinter aussieht und wie auch du helfen kannst – egal ob mit Sachspenden, deiner Zeit oder einer kleinen Finanzspritze für die Transportkosten.

Mehr über die Organisation: hanseatic-help.org

Wir freuen uns über dein Feedback!
Hast du den 9Barista schon mal ausprobiert oder warst du selbst schon als Volunteer auf einem Festival dabei? Schreib uns oder hinterlass uns eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts.

Viel Spaß beim Hören!

Links zur Folge
Espressokocher 9Barista MKII: https://9barista.com/pages/how-9barista-mk2-works

Hanseatic Help: https://hanseatic-help.org

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JBL Bandbox Solo: Die Box, die dich zur Band macht

Ich war mal Sänger. In einer echten Band, mit echtem Schlagzeuger, echtem Gitarristen, dem ganzen Chaos. Dann zog der Gitarrist nach Schweden, und der Rest verlief sich im Sand. So stirbt Rockmusik. Nicht mit einem Knall, sondern mit einem Umzugswagen Richtung Stockholm.

Seitdem singe ich alleine. Was bedeutet: Ich singe gegen eine Stille, die bewertet. Kein Schlagzeug trägt einen, keine Gitarre fängt einen auf. Wer schon mal versucht hat, sich selbst zu einer Aufnahme vorzustellen, in der man eigentlich fehlt, weiß: Es klingt ungefähr so inspirierend wie das Probe-Sitzen auf einem IKEA-Sofa.

Dann kam die JBL BandBox Solo auf meinen Schreibtisch. Und ich will ehrlich sein: Ich habe sie erst nicht ernst genommen. Sie ist 15 Zentimeter breit, 8,7 Zentimeter hoch, 5,5 Zentimeter tief und wiegt 530 Gramm. Das ist kleiner als mein Wörterbuch und leichter als meine Erwartungen.

Was sie kann, klingt absurd. Ist es aber nicht.

© JBL
© JBL

Das Prinzip ist so simpel wie irritierend clever: Man streamt einen Song per Bluetooth, steckt Gitarre oder Mikrofon an, und dann erledigt die sogenannte Stem AI den Rest. Sie trennt in Echtzeit Gitarre, Gesang und Schlagzeug aus dem Mix. Man blendet die Spur aus, die man selbst übernehmen will, und spielt. Einfach so. Der Original-Sänger macht Pause, man selbst übernimmt.

Das klingt nach einem dieser Gadget-Versprechen, die im Video toll aussehen und in der Realität nach zwanzig Sekunden enttäuschen. Tat es nicht. Die KI-Trennung funktioniert sauber, bei vernünftig produzierter Musik überraschend präzise. Natürlich ist sie kein Wunder: Bei Lo-Fi-Produktionen aus den Siebzigern mit allem auf einer Spur wird es unscharf. Aber das weiß man auch, bevor man anfängt.

18 Watt RMS liefert die Box, ein 2,25-Zoll-Fullrange-Treiber mit einem Frequenzgang von 73 Hz bis 20 kHz. Das ist kein Profi-Monitor und soll keiner sein. Für eine Übungssession im Wohnzimmer reicht der Klang, mit Kopfhörern klingt es sogar richtig gut. Praktisch, denn der Nachbar schläft manchmal schon.

Gitarrenverstärker aus der Westentasche

© JBL

Neben der KI-Stem-Trennung hat die BandBox Solo klassische Verstärkermodelle an Bord. Vintage-Crunch, modernen Clean-Sound, Phaser, Chorus, Tremolo, Reverb. Das ist kein vollständiges Pedalboard, aber es ist auch kein Witz. Wer schon mal eine Gitarre direkt in einen kleinen Bluetooth-Lautsprecher gesteckt hat und gehofft hat, dass irgendetwas Anständiges rauskommt, weiß: Der Unterschied ist enorm.

Über die JBL One App lässt sich alles steuern, Lautstärke, EQ, Tonhöhe, Verstärkermodell. Die App funktioniert stabil, was bei Hersteller-Apps nicht selbstverständlich ist. Wer den Song gerne einen Halbton tiefer hätte: Tonhöhe verschieben, fertig.

Der LED-Pixelbildschirm an der Front ist eine echte Freude, klein, aber gut lesbar, zeigt Tuner, Metronom, aktuellen Effekt. Und er dimmt sich automatisch, wenn man spielt. Wer ihm das beigebracht hat, hat verstanden, was Musiker brauchen.

Mein Freund Jens. Dänemark. E-Drum.

Ich habe die Box meinem Freund Jens mitgegeben. Jens war der Schlagzeuger unserer Band, der einzige, zu dem der Kontakt gehalten hat. Musik machen wir schon lange nicht mehr zusammen, aber er ist noch immer der Typ, der ein E-Drum mit in den Dänemark-Urlaub nimmt. Was bereits eine eigene Geschichte wäre.

Er hat das E-Drum angeschlossen, seine Lieblings-Tracks gestreamt, die Schlagzeug-Spur per KI ausgeblendet und einfach mitgespielt. Seine Rückmeldung war kurz: Es hat geklappt. Für Jens, der Musiker ist und kein Lobbyist, ist das die höchste Auszeichnung.

Was fehlt. Was nervt.

© JBL

Kein Ladegerät im Lieferumfang. Für ein Gerät dieser Preisklasse eine merkwürdige Entscheidung. 249 Euro sind nicht wenig für eine Box dieser Größe, und dann fehlt das Netzteil. Man braucht ein USB-C-Ladegerät mit 5 Volt und 3 Ampere, was man zwar in fast jedem Haushalt findet, aber trotzdem.

Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 6 Stunden. Das ist solide für eine Session, für einen ganzen Urlaubstag auf der Terrasse mit Jens‘ Schlagzeugausdauer nicht ganz ausreichend. Per USB-C in rund dreieinhalb Stunden wieder voll, auch das geht.

Für wen ist das hier?

Für alle, deren Band irgendwann aus logistischen oder schwedischen Gründen aufgehört hat zu existieren. Für Sänger, die die Leadstimme rausnehmen und selbst ran wollen. Für Gitarristen, die Licks lernen wollen, ohne die Hälfte des Songs wegzudenken. Für Schlagzeuger auf Reisen mit E-Drum und dänischen Ambitionen.

Und ganz besonders für alle, die mit dem Van irgendwo stehen, wo es keinen Strom gibt und die Nachbarn hundert Meter entfernt zelten. Die BandBox Solo läuft sechs Stunden auf Akku, passt in jeden Rucksack und macht mit Kopfhörern keinen Laut nach außen. Wer abends am Campingplatz nicht der werden will, über den alle reden, spielt einfach leise weiter. Die Box macht das möglich, ohne dass man auf irgendetwas verzichten muss.

Die JBL BandBox Solo kostet 249 Euro, wiegt 530 Gramm und ist die ehrlichste Antwort auf die Frage, wie man alleine spielt, ohne sich allein zu fühlen. Wer damit auf der Terrasse sitzt und seine Lieblingssongs mitsingt, füllt die Lücke nicht. Aber er macht sie kleiner.

Drei Stühle, eine Wahrheit: Sitzen ist unterschätzt

Es gibt Menschen, die beim Camping ihren Stuhl mit derselben Ernsthaftigkeit auswählen wie andere ihren Lebenspartner. Ich bin einer von ihnen. Und nein, ich schäme mich nicht dafür. Ein Test der neuen Outwell-Stühle Tidal, Ripple und Breaker.

Wer denkt, ein Campingstuhl sei ein Campingstuhl, hat noch nie nach einem langen Wandertag auf dem falschen Modell gehockt. Ich meine diese Sorte Klappmöbel, die aussieht wie ein orthopädischer Albtraum aus den Neunzigern: das Gewissen eines schwedischen Möbelkonzerns, der Komfort eines Gefängnisstuhls. Ich kenne das. Ich war dabei. Ich werde es nie vergessen.

Outwell hat mit Tidal, Ripple und Breaker drei Stühle gebaut, bei denen man das Gefühl hat, dass endlich jemand das Sitzen draußen so ernst nimmt wie das Schlafen drin. Alle drei haben dasselbe Grundgerüst: pulverbeschichteter Stahl, Duraflexi-Gewebe aus 100 Prozent Polyester, 120 Kilogramm Traglast. Was sie unterscheidet, ist ihre Persönlichkeit.

Getestet habe ich alle drei in meinem Garten. Wer jetzt denkt, das sei kein richtiger Test, hat noch nie in einem schlechten Stuhl im eigenen Garten gesessen und gemerkt, dass er eigentlich lieber drinnen wäre. Der Garten lügt nicht.

Der Tidal: Für Menschen, die auch beim Nichtstun Haltung bewahren wollen

© Gerd Blank

Der Tidal ist der Patriarch der Gruppe. Hohe Rückenlehne, vier verstellbare Positionen, und das Gefühl, dass man sich hier für den Rest des Abends einrichtet. Ich saß darin und starrte in die Abendsonne, während nebenan jemand erklärte, dass man Zelte heute mit einer App aufpumpen kann. Ich hörte nur halb zu. Der Stuhl erlaubte es mir.

© Outwell

Die Sitzhöhe beträgt 45 Zentimeter. Das ist ungefähr die Höhe, ab der man beim Aufstehen nicht mehr seufzt. Das Packmaß von 19 mal 18 mal 94 Zentimetern passt problemlos in jeden Kofferraum, und mit 5 Kilogramm ist er der Schwerste im Trio. Diesen Unterschied spürt man beim Tragen, nicht beim Sitzen. Und Sitzen ist der Punkt.

Das Duraflexi-Gewebe gibt beim Zurücklehnen federnd nach, ohne einen durchsacken zu lassen. Man schwitzt nicht, weil das Material atmet. Was für eine Selbstverständlichkeit, die viel zu selten selbstverständlich ist.

Der Ripple: Der Stuhl für alle, die sagen, sie brauchen keinen besonderen Stuhl

© Gerd Blank

Der Ripple ist das Gegenteil von Aufsehen. 4,4 Kilogramm, 69,95 Euro, keine Montage, keine große Geschichte. Genau darin liegt sein Charme.

Er ist breiter gebaut als der Tidal und hat extra große Standfüße für Untergründe, auf denen andere Stühle wie betrunken wirken. Wer schon mal erlebt hat, wie ein Campingstuhl auf feuchtem Rasen nach innen kippt und einen dabei auf die Knie zwingt wie bei einem unfreiwilligen Gebetsmoment, weiß was ich meine. Mein Rasen war nach dem Regen der Vortage eine gute Prüfung. Der Ripple bestand sie kommentarlos.

Aufgeklappt misst er 64 mal 58 mal 90,5 Zentimeter, die Rückenlehne ist etwas niedriger als beim Tidal, der Komfort vergleichbar. Ich saß darin beim Frühstück und dachte: Das ist der Stuhl, über den man hinterher nicht redet, weil er einfach funktioniert hat. Empfehlung für alle, die weniger Stuhl-Diskussionen und mehr Kaffee wollen.

Der Breaker: Bodennah und unentschuldigt

© Gerd Blank

Der Breaker ist für alle, die verstehen, dass Niedrig-Sitzen keine Niederlage ist. Mit 32 Zentimetern Sitzhöhe bringt er einen 13 Zentimeter näher an den Boden als die anderen beiden. Näher ans Feuer, näher ans Wesentliche. Er ist für Strand und Lagerfeuerkultur gemacht, und man merkt das sofort: Die Perspektive ändert sich. Gespräche werden anders. Abende werden länger. Mein Garten hat keine Meeresbrandung, aber der Breaker machte auch vor einem selbstgebauten Feuerschalenabend eine gute Figur.

Drei verstellbare Positionen statt vier wie beim Tidal. In der Praxis völlig ausreichend. Mit 4,7 Kilogramm liegt er zwischen Ripple und Tidal, das Packmaß von 19 mal 19 mal 75 Zentimetern ist das kompakteste der drei. Ein Stuhl, den man noch schnell einwirft, wenn man eigentlich schon fertig gepackt hat.

Was den Breaker von einem schlichten Strandliegestuhl unterscheidet: Er ist kein Kompromiss, sondern eine Entscheidung. Man wählt ihn bewusst, weil man nah am Boden sein will, Flammen beobachten oder Sterne zählen möchte.

Und die Frage, die sich alle stellen: Welchen nehmen?

Ich habe alle drei an einem Wochenende getestet, im Garten, mit Kaffee, Buch und gelegentlichem Regen. Morgens der Ripple zum Kaffee, nachmittags der Tidal zum Lesen, abends der Breaker nah am Feuer. Kein echter Feldtest, zugegeben. Aber wer seinen Stuhl zu Hause nicht mag, wird ihn unterwegs erst recht nicht mögen.

Für Campingplatz-Alltag mit gemischten Ansprüchen ist der Ripple die solideste Wahl. Wer maximalen Sitzkomfort will, greift zum Tidal. Und wer das Feuer näher braucht als das gesellschaftliche Urteil über Sitzhöhen, für den ist der Breaker gemacht.

Alle drei falten sich in Sekunden, ohne Anleitung, ohne klemmende Mechanismen. Das klingt banal. Wer schon mal 20 Minuten mit einem Campingstuhl gekämpft hat, weiß: Es ist alles andere als selbstverständlich.

#240: Neuneinhalb Wochen mit Nadine

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Nadine hat Geschichten von ihrer Reise mitgebracht. Und Gerd stellt drei Stühle auf und dann vor.

Hurra, endlich ist Nadine wieder da. Neuneinhalb Wochen war sie außer Landes. Mit Mann und Kind ging es nach Neuseeland, Verwandtschaft besuchen. Wenn man schon einmal so weit fliegt und so lange unterwegs ist, kann man auch einen Abstecher machen. Oder zwei. Oder, wie bei Nadine, noch mehr. Sie erzählt von ihren Besuchen in Thailand, Vietnam, von Singapur und Kambodscha und natürlich Neuseeland. Wir hätten die ganze Folge über ihre Erlebnisse sprechen können. Gerne neuneinhalb Wochen lang. Aber hey, man nimmt, was man bekommt.

Was es etwas gibt, was Gern noch lieber macht, als campen, dann ist es, beim Campen zu sitzen. Aus diesem Grund stellt er immer wieder Campingstühle vor. Davon hat auch die Firma Outwell gehört und ihm einfach mal drei aktuelle Klappstühle geschickt. Die hören auf die schönen Namen [Tidal](https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/tidal
), Ripple, Breaker. Alle drei eint das reduzierte Design aus Mesh-Gewebe, welches auf einem stabilen Stahlgestell gespannt wurde. Outwell nennt das Stuhl-System „Aero Flexi“. Passt: Man sitzt bequem und luftig drauf, dazu sind sie in der Tat sehr flexibel einsetzbar. Der Tidal mit seiner hohen Rücklehne lässt sich in mehrere Sitzpositionen stellen, das geht beim niedrigen Breaker auch. Der Ripple ist wiederum generell leicht. Alle Stühle haben zudem einen Becherhalter fürs Kaltgetränk. Der Preis is nicht heiß, sondern nice: Die Stühle kosten zwischen 60 und 90 Euro. Gerd mag und werd erst einmal nicht wieder aufstehen.

Oder doch, schließlich will er ja demnächst auf E-Bike-Tour gehen. Ziel steht fest, es geht nach Dänemark, genauer auf die schöne Insel Fyn. Die genaue Route dorthin stellt er in einer der nächsten Folgen vor. Zeitpunkt steht auch ungefähr fest, Anfang Juni geht es los. Wenn alles klappt endet die Tour mit einem Besuch des Heartland Festivals. Wer ihn also anfeuern oder begleiten will: Ihr wisst jetzt ja, wo ihr ihn findet.

Links zur Folge
Outwell: https://www.outwell.com/de-de
Stuhl „Tidal“: https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/tidal
Stuhl „Ripple“: https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/ripple
Stuhl „Breaker“: https://www.outwell.com/de-de/ecommerce/campingmoebel/breaker

Insel Fyn (Fünen): https://de.wikipedia.org/wiki/Fünen
Visitfyn: https://www.visitfyn.de

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#239: Mit dem Klapprad durch Ruanda

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Interview mit einem Faltrad-Abenteurer, Kaffee aus der Tube und Tourenplanung mit Gerd

Die Spirtpreise steigen, so wird schon die Fahrt zum Campingplatz teurer, als erhofft. Da kann man mit ein paar Tricks gegensteuern. Reinald hat leicht umzusetzende Vorschläge parat.

In der Folge spricht Henning außerdem mit Stuart Jefka von Ahooga Bikes über sein verrücktes Abenteuer beim „Race Around Rwanda“ – einem 1.000 km Bikepacking-Rennen, das er auf einem Faltrad absolviert hat stujefka. Stuart erzählt von der schwierigen Navigation vor Ort, neugierigen Einwohnern und seiner Reise durch Ruandas beeindruckende Berglandschaft. Nach 600 Kilometern und unzähligen Umwegen entschied er, das Rennen zu beenden, aber seine Abenteuer-Reise fortzusetzen. Stuart Jefka: Ein faszinierendes Gespräch über Mut, Improvisation und warum der „falsche“ Weg oft zu den besten Geschichten führt.
Mehr Details: stujefka.com/race-around-rwanda.html

nonormal Kaffee – Schweizer Kaffee aus der Tube
In der Folge stellt Henning das innovative Schweizer Kaffeeprodukt „nonormal“ vor – einen Kaffee, der in praktischen Tuben daherkommt und eine echte Revolution für unterwegs sein könnte. Live während der Aufnahme hat er den Kaffee getestet und seine ersten Eindrücke direkt geteilt. Das Besondere an nonormal: Der Kaffee kommt als cremige Paste direkt aus der Tube und verwandelt sich mit heißem Wasser in einen vollwertigen Kaffee. Henning probiert die ungewöhnliche Zubereitungsart vor dem Mikrofon aus und bewertet Geschmack, Konsistenz und Praktikabilität für den Vanlife-Alltag.

Für Camper und Outdoor-Enthusiasten könnte das Produkt interessant sein, da es extrem platzsparend ist, keine Filter oder Pads benötigt und sich die Stärke individuell dosieren lässt. Ob der Geschmackstest überzeugt und wie sich das Schweizer Tube-Konzept im direkten Vergleich zu herkömmlichem Camping-Kaffee schlägt – das erfahrt ihr in der Folge.

Und dann spricht Gerd noch über seinen Plan, mit dem E-Bike eine Campingtour zu machen. Wo es hingehen soll, was er mitnimmt und warum er keine Klickerklacker-Schuhe trägt, hört Ihr in dieser Folge.

Links zur Folge
Tour durch Ruanda mit Star Jeff: http://stujefka.com/race-around-rwanda.html
Ahooga Bikes mit und ohne E-Motor: https://de.ahooga.bike
NoNormal Kaffee aus der Tube: https://nonormal.com/de

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf

#238: Wilder Kaiser mit mobiler Bandprobe

Campermen Cover (500 Pixel) mit Gerd Blank und Henning Pommeé

Die neue Campermen-Saison startet mit Geschichten vom Berg, krassen Zahlen und gutem Sound

Henning war im Winter zu Gast beim Wilden Kaiser in Brixental und berichtet in der Folge über seine Erlebnisse vor Ort. Er erzählt von den entspannten Pisten der SkiWelt, dem besonderen JÄNNERplus-Programm mit kostenlosen Aktivitäten und seiner Schnapsbrenner-Tour am Wagnerhof. Alle Details zu seiner Reise und praktische Tipps für euren nächsten Winterurlaub findet ihr in seinem Reisebericht.

Reinald ist über eine News vom Statistischen Bundesamt gestolpert. Destatis hat vermeldet, dass Camping nach wie vor boomt. Die Zahlen sind krass Die Meldung findet Ihr bei Destatis, die Gespräch dazu mit weiteren Zahlen und einer Einordnung hört ihr im Podcast.

Und Gerd hat – natürlich – einen Bluetooth-Lautsprecher dabei. Dieser bietet allerdings ein paar ganz besondere Features, die vor allem für Musiker interessant sind. Zum Beispiel kann man eine Gitarre, ein Mikrofon oder ein anderes Instrument anschließen – und dann ganz alleine eine Band-Probe machen. Wie das geht? Hört einfach in die Folge.

Hier noch ein paar spannende Camping-Events 2026:

1. Camping & Vanlife Event Messe Hannover
Open-Air-Messe für Selbstausbau, Bikepacking und Mikroabenteuer ohne sterile Messehallen. Mit stylischen Anbietern, Mitmach-Wald, Foodtrucks und Live-Musik
Termin: 08.05.2026 – 10.05.2026
Ort: Jagdschloss Springe bei Hannover
Website: https://www.mikroabenteuer.events

2. Gates of Summer Kärnten
Vanlife-Festival im Süden Österreichs direkt am See mit buntem Programmpartnern, Workshops und Strandatmosphäre
Termin: 7. – 10. Mai 2026
Ort: Camping Anderwald (Faaker See, Kärnten/Österreich)
Website: https://vansandfriends.de/

3. Midsummer Bulli Festival Fehmarn
Deutschlands größtes Bullifestival am Strand: Strandcamping, Live-Musik, Show & Shine und jede Menge sommerliche Bulli-Community-Stimmung
Termin: 18. – 21. Juni 2026
Ort: Fehmarn (Ostsee)
Website: https://www.midsummerfestival.de

4. Hangar Rockin‘ Festival / Flugplatz St. Stephan
Europas größtes Rock’n’Roll, Hot Rod, Custom & Classic Car, Bike & Aircraft Meeting. Mit 1/8 Mile Hot Rod Race, Live-Acts und malerischer Kulisse im Simmental
Termin: 3. – 4. Juli 2026
Ort: Militärflugplatz St. Stephan, Schweiz
Website: https://www.hangarrockin.com/

5. Caravan Salon 2026 Düsseldorf
Info: Weltgrößte Messe für mobiles Reisen mit über 250.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Zentrale Plattform für Reisemobile, Caravans, Campervans und Zubehör
Termin: 28. August bis 6. September 2026
Ort: Messe Düsseldorf
Website: https://www.caravan-salon.de

6. Vanlife Ferropolis 2026
4 Tage Camping auf einer außergewöhnlichen Halbinsel inmitten des Gremminer Sees, umgeben von fünf gigantischen Tagebaubaggern. Mit Live-Acts, Workshops und Messe-Areal
Termin: 20.08.2026 – 23.08.2026
Ort: Ferropolis-Halbinsel, Gremminer See
Website: https://www.vanlife-ferropolis.de/

7. Cooler als Sommer – Ahoi Camp Carnow
Herbst-Event mit Vorträgen zum Thema Reisen und Selbstausbau, Live-Musik und viel Lagerfeuer Termin: September 2026
Ort: Ahoi Camp Canow, Mecklenburgische Seenplatte
Website: https://ahoi-camp-canow.de/

Links zur Folge
Reisebericht „Wilder Kaiser“: [https://campermen.de/wo-der-kaiser-regiert-skivergnuegen-mit-haltung-humor-und-hochgenuss
](https://campermen.de/wo-der-kaiser-regiert-skivergnuegen-mit-haltung-humor-und-hochgenuss
)
Destatis-Meldung zum Camping-Boom: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/03/PD26N02045412_61.html?templateQueryString=camping
JBL Bandbox Solo: https://de.jbl.com/BANDBOX-SOLO.html

Campermen auf Instagram: https://www.instagram.com/thecampermen

Campermen-Radio auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/4exlZlowhPdviX3dU1qQE9?si=8f50e8d4fb8646cf