Camp Kargita: Inselglück in Kroatien

Kargita ist ein Familiencampingplatz, der direkt am Meer liegt, in einer wunderschönen Bucht, die auf dem Gipfel von Dugi Otok endet. Er befindet sich an der nordwestlichen Spitze der Insel, deren Name Dugi Otok übersetzt „Lange Insel“ bedeutet. Dieser kleine Teil der Welt steht unter Naturschutz und wurde zu einer bedeutenden kroatischen Landschaft erklärt.

© Camp Kargita

Umgeben von Meer und Wald ist dieser Campingplatz eine ruhige kleine Ecke für diejenigen, die dem Alltag ein wenig entfliehen möchten. Der sanfte Felsstrand vor dem Campingplatz ist einer der schönsten Strände auf Dugi Otok. Der Campingplatz ist nur 300 Meter vom größten Leuchtturm an der Adria entfernt und bietet einen einzigartigen Blick auf diesen großen Wächter des Meeres und die Schiffspassagiere.

© Camp Kargita

Bezaubernde Sonnenuntergänge werden sicherlich die Romantik in Euch erwecken. Die Betreiber des idyllischen Campingplatzes haben versucht, die Naturschönheiten des Lagers nicht zu berühren, um die Umwelt zu erhalten und sie so zu erhalten, wie sie immer war. Dennoch muss auf dem Platz auf keinerlei Komfort verzichtet werden. Camp Kagita bietet 66 Stellplätze für Campingfahrzeuge, aber auch ein kleines Areal für Zelte. Saison endet in diesem Jahr im September, reservieren ist sinnvoll. Wer auf die Insel will, fährt mit der Fähre, zum Beispiel vom Hafenstädtchen Zadar.

© Camp Kargita

Website mit allen Infos und Preisen: https://camp-kargita.hr

Lil‘ Buddy: Millennial trifft Bonanza-Rad

Okay, wir geben es zu, wir haben uns verknallt. Unser Objekt der Begierde hat den Shape eines 70er-Jahre-Models, zwei dicke Dinger und ordentlich Power. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir sprechen von unserem kleinen Kumpel, oder genauer vom Lil‘ Buddy, dem coolen E-Bike von Ruff-Cycles.

Wir sind ja immer auf der Suche nach sinnvollen Gadgets, mit dem das Camping-Glück noch größer wird. Wer uns kennt oder schon länger unseren Podcast hört, der weiß, dass wir ganz tief in uns drinnen noch Jungs sind. Und es stimmt, eigentlich müsste der Podcast Camperboys heissen. Es geht uns nicht immer nur um „Hauptsache praktisch“, die Dinge müssen uns auch Spaß bringen und cool aussehen – im besten Falle alles zusammen. Das nur zur Erklärung, wieso wir ein Fahrrad getestet haben, bei dem schon auf dem ersten Blick klar ist, dass hier Style vor Sinn steht. Aber für uns gehört das eben zusammen. Jeder weiß doch wie sehr es nervt, auf einem Campingplatz von seinem zugewiesenen Platz viele Meter zu den Waschräumen zu fahren oder Brötchen zu kaufen. Aber mit dem Lil‘ Buddy werden kleine und große Ausfahrten zu einem Erlebnis und zu einem großen Auftritt. Es gibt keinen, den der Anblick dieses kleinen Kumpels kalt lässt. Selbst wenn man ein bisschen schüchtern ist, lernt man garantiert Leute kennen. Naja, wenn man ehrlich ist, wollen sie eigentlich nur das Fahrrad kennenlernen.

Lil’Buddy von Ruff Cycles – das E-Bike für Individualisten

Auch wenn Lil‘ Buddy ein wenig wie ein Besucher aus den USA aussieht: Das Rad stammt aus Regensburg. Dort hat Ruff-Cycles ihren Sitz, eine Fahrradschmiede, die schon mit ihren Beach-Cruisern weltweit für Furore gesorgt hat. Eine verlorene Wette brachte den Chef Pero Desnica dann dazu, ein E-Bike auf die Straße zu bringen. Aber – und das war ihm wichtig: Es sollte ein Spaßmobil für jung und alt werden und nur aus den besten am Markt verfügbaren Teilen bestehen. Und da der Markt nicht genügen Teile hatte, die seinen Ansprüchen genügten, hat er diese in seinem Unternehmen selbst entworfen und gebaut. Der Motor stammt von Bosch, die Schaltung wird ebenfalls eingekauft, fast alle anderen Teile werden in den eigenen Werkstätten hergestellt und lackiert.

Unverwüstliches E-Bike, das in keine Schublade passt.

Der Preis des Rades geht bei 2.500 Euro los, wer mehr Ausstattung und Leistung will, muss auch mehr Kohle hinlegen. Das mag teuer klingen – bis man weiß, wie das Rad entsteht. Es ist ein deutsches Produkt, welches in Europa hergestellt wird. Man sieht und spürt die hohe Verarbeitungsqualität. Jedes Rad wird in Handarbeit zusammengesetzt und – je nach Kundenwunsch – mit Extras ausgestattet. Die günstigste Version kommt fast nackt zum Kunden, Licht und Schutzbleche können dazu bestellt werden. Beim Motor gibt es die Wahl zwischen zwei Varianten – was sich aber nicht auf die Geschwindigkeit auswirkt: In Deutschland sind maximal 25 km/h erlaubt. Die reichen aber für eine entspannte Tour durchs Viertel, am Strand, im Wald oder eben über den Campingplatz. Auf dem Bananensattel, der bewusst an den Sitz der alten Bonanza-Räder erinnert, haben selbst große Hintern genügend Platz. Eigentlich fehlen nur ein Fuchsschwanz und ein paar Spielkarten in den Speichen – und schon ist die Zeitreise perfekt. Für 1.200 Euro gibt es das Rad auch ohne Motor und Akku – aber wo bleibt denn da der Spaß?

Mit einer vollen Akku-Ladung kommt man im Turbo-Modus auf eine Reichweite von rund 50 Kilometern. Vier Modi stehen zur Verfügung, mit denen locker auch mal 130 Kilometer gefahren werden können. Aber jetzt mal ehrlich: Wer auf dem Ding sitzt, will volle Power. Dann muss man halt öfter an die Stromtankstelle. Der Akku sitzt unter dem Sattel und wird mit einem Schloss gesichert. An der Steckdose dauert es dann etwa vier Stunden, bis die Batterie wieder voll ist.

Top verarbeitet und spassig zu fahren

Wir waren mit dem Lil‘ Buddy am Elbstrand und in Parks, fuhren durch die Stadt und verbrachten damit ein paar Tage am Strand von St. Peter-Ording. Ganz egal, auf welchem Gelände wir fuhren: Das Bike brachte uns sanft und sicher überall hin, ganz entspannt und ohne große Anstrengung. Doch auch für den sportlichen Kick bringt Lil‘ Buddy genügend Power mit: Bei einer kleinen Downhill-Fahrt steigt der Puls, die Konzentration steht auf Anschlag, der Fun strömt aus jeder Pore. Ein Tipp: Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte eine Pumpe dabei haben. Denn auf unwegsamen Gelände oder am Strand empfiehlt es sich, den Reifendruck zu reduzieren, um so eine bessere Federung zu bekommen – sonst fühlt man jeden Huckel. Auf der Straße darfs es dann wieder ein bisschen mehr Luft sein.

Und ist das Rad nun praktisch? Gegenfrage: Braucht man in der Stadt SUVs? Darum geht es nun wirklich nicht. Wir sind der Meinung: Das Bike macht Spaß – und darauf kommt es doch am Ende an. Es ist eigentlich einen Tick zu schwer für einen mobilen Mitfahrer, dafür bietet es dann vor Ort viel mehr, als es jedes „normale“ Rad je könnte. Und wenn es nur nette Gespräche mit den Stellplatznachbarn sind. Ganz klar: Wir haben mit dem coolen Rad einen kleinen Kumpel fürs Leben gefunden. Auch wenn wir den Lil‘ Buddy nach dem Test wieder zurück nach Regensburg schicken, werden wir ihn immer in guter Erinnerung behalten. Im Podcast stellen wir nicht nur das Rad noch einmal vor und erzählen von unseren Erlebnissen mit dem Lil‘ Buddy. Wir sprechen auch mit Pero über die Geschichte hinterm dem Bike, über seine Firma Ruff-Cycles, aber auch über seine eigenen Outdoor-Touren durch Nordafrika.

Fotos: Henning Pommée

Website von Ruff-Cycles: https://www.ruff-cycles.com
Lil‘ Buddy Infos, Preise und Konfigurationen: https://www.ruff-cycles.com/ruff-cycles-ebikes/lil-buddy-bosch-ebike-pedelec.html

Strandparadies Großenbrode

Eigentlich stehe ich lieber irgendwo frei, statt auf einen Campingplatz zu fahren. Aber manchmal geht es nicht anders, zum Beispiel wenn ich Strom aufladen muss, den Wassertank füllen oder mein Abwasser loswerden möchte. Auf dem Weg nach Fehmarn gibt es eine Reihe gute Möglichkeiten dafür. Ein kleiner Tipp ist ganz sicher der Campingplatz Strandparadies Großenbrode.

Um dorthin zu kommen, nimmt man einfach die letzte Ausfahrt vor der Insel – und schon ist man quasi auf dem Platz, ganz nah an der Ostsee und mit vielen Möglichkeiten, sich den Tag zu vertreiben.

Susanne und Ulrich Gerber betreiben den Platz schon seit gut 20 Jahren mit viel Herz. Sie sorgen dafür, dass ein Aufenthalt erholsam und entspannend wird. Vor allem Dauercamper zieht es hierher, aber auch Tagesgäste sind herzlich willkommen. Für ein oder zwei Nächte kann man das gut machen.

Website mit allen Infos und Preisen: https://camping-grossenbrode.de/index.html

Die große Bulli-Verwandlung

Als wir Jan das erste Mal getroffen haben, schaute er aus dem Fenster eines heruntergekommenen Wohnwagens. Es war auf dem Festival, er uns sein Kumpel Linus haben sich direkt an unseren Platz gestellt. Ein kurzer Blick in die Augen und es war klar: Das wird ein lustiges Festival. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser Wohnwagen ihr Festival-Gefährt ist – und nur zu diesem Zweck überhaupt noch bewegt wird. Das Herz von Jan schlug schon da für ein ganz anderes Fahrzeug: Ein VW-Bulli.

Entdeckt hatte er seinen mobilen Traum, als er mit seinem Vater im Urlaub war. Auf dem Weg in den Süden sahen sie den Wagen, der seine besten Zeiten ganz offensichtlich schon hinter sich hatte. Und dennoch konnten sie ihn auf dem Rest der Fahrt nicht vergessen. Also fuhren sie zurück und machten das Ding klar. Seit dem steht der Wagen in Vechta. Nur wenn man ihn heute sieht, könnte man fast denken, dass es sich um ein ganz anderes Fahrzeug handelt – so viel hat Jan daran getan. Was genau er gemacht hat, wie er den Wagen nutzt und vor allem , was der Spaß gekostet hat, verrät Jan im Podcast.

Campen auf Usedom

Im Osten vor der Polnischen Grenze liegt Usedom. Natur-belassene Landschaften, mondäne Seebäder wie Aalbeck und Heringsdorf und verträumte Dörfer zwischen Ostsee und Peenestrom bieten viel Abwechslung. Als einer der sonnenreichsten Flecken Deutschlands bietet die Insel Usedom zahlreiche Möglichkeiten für Ihren erlebnisreichen und naturnahen Urlaub. 

Wunderschöner, naturbelassener Campingplatz an der Ostsee

Auf dem familienfreundlichen Campingplatz findet ihr abseits des Trubels der großen Ostseebäder direkt an der Steilküste zur Krumminer Wiek. Über einen gut ausgebauten Radweg ist es vom Campingplatz bis zur Ostsee nur ein Katzensprung. Kilometerlange Sandstrände und rauschende Wellen laden dort zu einem erfrischenden Bad im kühlen Nass ein.

Gelände: 18 ha großes Gelände, zum Teil unparzelliert (ich mag es ja etwas wilder). Für Zelte, Caravans, Wohnmobile, Blockhütten, Ferienhäuser sowie Großraumzelte mietbar. Der Platz liegt auf der Halbinsel Gnitz am Achterwasser am Rand eines Naturschutzgebietes. Zur Ausstattung gehören moderne sanitäre Einrichtungen, Komfortstellplätze, Wassersportzentrum mit Windsurfing-, Segel- und Kiteboarding-Kursangebot. Buchbar von Ostern bis Oktober.

Der Platz ist Mitglied bei Ecocamping

Ecocamping ist eine Initiative für ökologisches Campen in Europa. Unter dem Gütesiegel werden Campingplätze auf ihrem Weg zu mehr Umwelt- und Naturschutz beraten. Dabei wird auf die Zufriedenheit der Camper und der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen geachtet. Besonders engagierte Campingplätze werden sogar ausgezeichnet. Getragen wird Ecocamping von Umweltorganisationen und den wichtigsten Campingverbänden.

Fotos: Naturcamping Usedom

Preise: https://www.natur-camping-usedom.com

Oldtimer – Hymer Pan Familia

Wenn ich ehrlich bin, hat sich mir die Frage ob Caravan oder Wohnmobil nie gestellt. Vielleicht liegt es daran, dass ich Gespanne immer etwas klobig fand und ich das Leben in den Wohnungen auf zwei Rädern immer etwas „ältlich“ fand. Aber jedem das seine und nachdem mit mein Freund Patrick seinen Hymer Eriba PAN/FAMILIA Oldtimer vorgestellt hat, habe ich meine Meinung geändert. Die kleine Zeitkapsel ist super gemütlich, die Verarbeitung (wie bei älteren Modellen sehr häufig) hochwertig und vor allem hat die Kugel sehr viel Charme.

Patrick ist stolz auf seinen Hymer Eriba PAN FAMILIA, der auch heute noch in ähnlicher Form gebaut wird.

Zeitloses Design aus den 1980ern

Die Suche, sagt Partick, war nicht ganz so einfach, da besonders alte Modelle nur noch schwer in gutem Zustand zu finden sind. So hat sich Patrick für ein Modell aus den 1980ern entschieden und worauf er beim Kauf geachtet hat und warum es für ihn ein Caravan sein musste, erfahrt ihr im Campermen-Podcast #24.

#23 Hymer Eriba PAN FAMILIA Kaufberatung

Fotos: Henning Pommée

Dünen-Paradies zwischen Meer und Fjord

Nr. Lyngvig Camping ist wahrscheinlich einer der größten Campingplätze Europas. Und dennoch kann es passieren, dass man die unscheinbare Einfahrt verpasst. Und das ist so typisch für diese Region, wo es nicht darum geht, möglichst viel zu zeigen, sondern wo die nordische Zurückhaltung den Ton angibt. Aber fangen wir doch mal von Vorne an.

Nr. Lyngvig Caming liegt auf einer kleinen Landzunge zwischen der Nordsee und dem Ringkøbing Fjord. Der riesige Platt bietet Natur pur: Eingebettet in einer Heidelandschaft erlaubt er weite Blicke. Im Westen ragen hohe Dünen in den Himmel, dahinter liegt die Nordsee und vor allem ein kilometerlanger Strand. Hier treffen sich Hundebesitzer, Wanderer, Wassersportler und verbringen einträchtig Ihre Zeit. Am Abend, wenn die Sonne langsam im Meer versinkt, schaut man von der Dünenspitze dem Schauspiel zu, ein Drink in der Hand und eine Mütze auf dem Kopf – denn auch im Sommer kann der Wind hier schon mal ganz ordentlich wehen.

Ein schöner Spaziergang geht immer an der Küste entlang in Richtung Süden, immer den drei großen Windräder entgegen. Wer genug Power hat, kann bis nach Hvide Sande laufen und sich dort in einem der Café stärken. Aber Achtung: Die Kraft muss auch für den Rückweg reichen. Aber auch eine kurze Wanderung in Richtung Norden ist toll, denn die führt direkt zum wunderschönen Leuchtturm Lyngvig Fyr, ein beliebtes Fotomotiv. Es gibt dort ein kleines Museum, in einem Shop kann man sich neben allerlei Gedöns auch Getränke und Gebäck für die kurze Rast kaufen. Auch Sportler lieben den Platz: Die Nordsee und der Fford sind perfekte Reviere für Kiter und Windsurfer. Die Radstrecken sind gut ausgebaut, auch zum Laufen finden sich tolle Ecken.

Der Campingplatz bietet alles, was man für einen Kurztrip oder auch einen längeren Urlaub benötigt. Mehrere Waschhäuser, eine große und gut ausgebaute Küche, ein Aufenthaltsraum mit Fernseher, Spielplätze und sogar ein Schwimmbad. An der Rezeption gibt es Brötchen und eine Auswahl an Campingbedarf, ganz in der Nähe gibt es Supermärkte. Aber am Ende braucht man hier nicht viel, die Natur bestimmt hier den Tagesablauf.

Preise: https://www.lyngvigcamping.dk/de/preise

Öffnungszeiten: https://www.lyngvigcamping.dk/de/neue-offnungszeiten

Hier gibt es eine Broschüre als Download.

Campen in der Schweiz: Am Fuße des Gletschers

Die Schweiz ist das Land in den Alpen, das ich am meisten Liebe. Die Vielsprachigkeit, die Tradition und die etwas kauzige Art (bitte nehmt mir das nicht übel) der Schweizer. Es ist ein bisschen wie hier bei uns im Norden, wo die Einsilbigkeit und Maulfaulheit schnell den Eindruck erweckt, man wäre nicht willkommen. Aber das täuscht, hier und auch in der Schweiz.

Campingplatz im Dreiländereck

Nachdem ich letztes Mal den nördlichsten Campingplatz der Welt vorgestellt habe, bleibe ich auch diesmal bei den Superlativen und stelle euch zumindest einen sehr hoch gelegenen Platz vor: Den Camping des Glacier in La Fouly im Val Ferret auf 1.600 Metern.

Hier, im Südwesten der französischsprachigen Schweiz campt ihr im Dreiländereck im Schatten der Berge Le Dolent und Le Tour Noir zwischen Frankreich und Italien. Vor Ort habt die Möglichkeit auf zwei Campingplätzen entweder auf einer der Terassen zu stehen oder auf einer Wiese direkt am Gletscherfluss inklusive urigem Kiesbett. Das plätschern des Baches ist dort gut zu hören und die Luft ist auch im Sommer angenehm kühl und frisch.

Campen mit  Schweizer Ursprünglichkeit

Bergfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Wanderungen zum Gletscher L’A Neuve oder zu einer in der Nähe liegenden Käserei mit anschließendem Bergkäseeinkauf sind neben Klettergarten, Kletterwand und zahlreichen Spielmöglichkeiten für Kinder gerne genommene Freizeitaktivitäten. Oder einfach mal in der Hängematte ein Buch lesen und den majestätischen Gletscher bewundern.

Elbepark Bunthaus: Camping-Idyll in Hamburg

Ich kannte den Platz schon, vom vorbei gehen auf dem Weg zur Bunthäuser Spitze. Hier steht ein niedlicher Leichtturm, ein beliebtes Ziel für Hamburger und Touristen. Denn an dieser Stelle teilt sich die Elbe in Norder- und Süderelbe. Und für die Binnenschiffer wurde einst das Leuchtfeuer aufgestellt, schließlich sollten sie ja nicht die kleine Insel rammen. 1977 wurde das Leuchtfeuer gelöscht, aber schon zwölf Jahre wieder wurde es anlässliche des 800. Hafengeburtstags restauriert – und ist seitdem eine Touristenattraktion.

© Gerd Blank

Der Weg zum Leuchtfeuer führt am Wohnmobilstellplatz Elbepark Bunthaus vorbei. In normalen Zeiten finden hier rund 50 Mobile Platz. Hamburger trifft man hier an normalen Tagen selten, höchstens dann, wenn sie ihren neuen Wagen einfahren wollen oder das Wohnmobil aus dem Winterlager holen und vor der großen Fahrt erst einmal wieder alles ausprobieren. Vor allem Hamburg-Besucher kommen her, denn schöner kann mit wohl kaum stehen, außerdem ist es von hier nicht weit in die City, die Autobahnauffahrt Stillhorn ist nicht weit. Das ist vielleicht auch der einzige Nachteil an dem Platz, denn bei gutem Wind hört man die Autos vorbeifahren. Aber egal: Augen schließen und einfach vorstellen, dass man das Meer rauschen hört.

Auf dem Platz gibt es vier verschiedene Stellplatz-Arten: Erste Reihe mit unverstellten Blick auf Elbe und Deiche, die zweite Reihe direkt dahinter mit ebenfalls gutem Blick. Dann sind an der Spundwand und auf dem Innenhof noch Plätze frei, die etwas Näher an den Toiletten und am Restaurant sind.

Die Übernachtung ist mit bis zu 25 Euro nicht ganz günstig, dafür können zu dem Preis bis zu vier Personen im Wagen schlafen. Strom und Wasser, Abwasser, Chemie-Klo und Toiletten-Nutzung sind inklusive, die Duschen kosten Extra. Es gibt Waschmaschinen und an der Rezeption kann man wichtigen Camper-Bedarf kaufen.

Der Reiz an diesem Ort ist auch der Blick auf die Binnenschiffe und der gute Startplatz für Ausflüge. Von hier kann man studenlang auf Elbdeichen spazieren gehen oder eine Wanderung durch das nahe Naturschutzgebiet Heukenlock machen. Ein toller Ort. Ich komme wieder.

Website: https://www.elbepark-bunthaus.de

Vive la France

Das letzte Mal in Südfrankreich war ich vor neun Jahren bei der Deutschen-Wellenreit-Meisterschaft (Ja, die gibt es) in Mimizan Plage. Ich habe mich damals sofort Schockverliebt in die weiten Strände, die Pinienwälder und das Savoir Vivre der Franzosen. Und was soll ich sagen, es ist immer noch so magisch wie damals in Südfrankreich. Bewusst sind wir nach der Hauptsaison (sie endet ende August) gefahren und haben uns nach einem Zwischenstopp vor Paris einen Campingplatz an der Küste ausgesucht.

Camping an der Französischen Atlantikküste 

Anfang September war es hier tagsüber recht heiß (25 Grand) und nachts, weil ungeschützt, sehr kalt. Zudem lag der Platz an einer Strasse, die uns vom Strand trennte und deshalb sind wir weitergezogen. Etwas weiter südlich fanden wir dann in Carcans Plage einen sehr schönen Campingplatz in einem Pinienwald. Nach einer Nacht auf einem sehr beliebten Stellplatz sind wir dann zu dem Wohnmobilen umgezogen und es war perfekt. Der Weg zum Strand war 5 Minuten und morgens, mittags und abends begegneten wir Surfern die gerade zum Strand wollten oder von ihm kamen. Der kleine Ort war schon verwaist und nicht alle Geschäfte waren noch geöffnet – aber diese entspannte Stimmung war genau das, was wir gesucht haben. Auf dem Rückweg wollten wir wieder zum gleichen Campingplatz wie auf dem Hinweg, haben dann aber in Paris zu viel Zeit verloren und uns kurzerhand für einen anderen Platz entschieden.

Nützliche Tipps für deinen Camping-Trip: 

Hier die Stallplatze, die wir besucht haben:

Anreise: 

Camping Plaisance
Ruhig, Nah der Autobahn, Kleiner Pool

Zwischenstopp Hinfahrt:
Camping le soleil d’or
Sehr nah am Strand, etwas Teurer

Urlaub

Camping Ocean Carcans
Großer Campingplatz mit kleinem Supermarkt, Spielplätzen und guter Anbindung an den Ort und Strand
Zwischenstopp Rückfahrt

Campix
Über viele Ebenen aufgeteilter Campingplatz mit schönen und wilden Plätzen. Großer Pool (ungeheizt) und kleinem Bistro

 

 

Carcans Plage
Carcans Plage
Carcans Plage