Hängematten-Test: Willkommen im Häng-Schwingerclub!

Wie ihr ja wisst, fahre ich am liebsten mit leichtem Gepäck oder, anders gesagt, mit gut verstaubarem Gepäck. Ein Bulli bietet eben nicht so viel Platz und jeder Zentimeter will sinnvoll gefüllt werden. Ok, das klappt nicht immer aber die Hängematte von Häng hat einen Stammplatz in meinem Auto verdient. 

Der kleine, leichte Sack mit dem großen Häng-Logo kommt unscheinbar daher und das zweifarbige Tuch lässt schon die Farben der Hängematte erahnen – Blau, Hellblau. Im Sack befindet sich alles, was ich zum Abhängen brauche: Zwei Gurte, die Hängematte aus Ballonseide mit Karabinern an jedem Ende, um die Matte in die Gurte einzuhängen. So gut so einfach denke ich, aber welchen Baum muss ich jetzt suchen, wie weit soll das alles auseinander stehen und vor allem, brauche ich Äste oder Gabelungen am Stamm des Baumes, um die Matte sicher aufzuhängen? Um es kurz zu machen: ihr braucht zwei Haltepunkte und einen schönen Ort, den Rest macht die Häng 😉

Zuerst fädelt ihr den Gurt durch die Schlaufe am Ende und zieht ihn fest um den Baum. Ich hin an einer Tanne, deren Rinde guten Widerstand gegen das abrutschen bot. Das gleiche macht ihr an einem anderen Baum und dann hängt ihr die Karabiner in eine der zahlreichen Schlaufen am Gurt ein. Fertig. Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass der leichte Stoff nicht hält, aber keine sorge. Dei Fallschirmseide ist doppellagig verarbeitet und die Liegefläche zudem schön groß und breit. 

Einmal eingestiegen wird die Verpackung zum Staufach und der Aufenthalt im Wald, am Strand oder wo auch immer zur genussvollen Hängeparty.

Wenn ihr erfahren wollt wie Tobi, einer der Gründer von Häng, auf die Idee gekommen ist Hängematten herzustellen, wie Hängen ohne Bäume geht (es geht!) und wie man richtig hängt, dann hört in unsere Podcastfolge! 

Fotos: Henning Pommée

Die getestete Hängematte kostet 89,90 Euro

www.we-hang.com

Empfohlene Beiträge