Wir, Henning und Gerd vom Campermen Podcast, haben unsere Koffer gepackt, um uns einen Lebenstraum zu erfüllen, und machen uns auf die Reise nach Kanada. Zehn Tage, ein Wohnmobil, quer durch Ontario — ab Toronto über Algonquin Park und zurück. Ab dem 30.09. gibt's hier Tag für Tag ein paar Fotos und einen kurzen Text dazu, direkt von der Straße — ganz ohne Redaktionsschleife.
Wir stecken hinter dem Campermen Podcast und sitzen die nächsten zehn Tage gemeinsam im Wohnmobil — einmal quer durch Ontario und zurück nach Toronto.
Nach Irland und Australien brechen wir jetzt in unser nächstes Abenteuer auf — diesmal quer durch Ontario. Wir freuen uns auf viele spannende Begegnungen, halsbrecherische Aktivitäten und darauf, die Seen wie einst die Trapper mit dem Kanu zu erkunden.
Auf früheren Trips war das oft die beste Nebensache der Strecke.
In Algonquin hoffen wir auf Ähnliches: Elche, mit etwas Glück einen Schwarzbären, garantiert jede Menge Streifenhörnchen.
Zur Route
78.3518° W
Unterkünfte auf einen Blick — Fotos, Tagesberichte und alle Details stehen unten in der Route.
Die geplanten Stationen — die Tage-Einträge kommen erst, wenn sie wirklich passiert sind.









Fahrzeug- und Ausrüstungsdetails folgen noch — hier stehen nur die Stationen, die tatsächlich feststehen.
Hier entstehen später eigene Podcast-Folgen zur Reise. Bis dahin läuft der Campermen Podcast wie gewohnt weiter — und dort erreicht ihr uns auch jetzt schon.
campermen.de →Was ansteht, bevor die ersten Tage-Einträge kommen.
Kein klassisches Visum, aber eine elektronische Einreisegenehmigung (eTA) — die sollte man rechtzeitig vor Abflug online beantragen, am besten schon einige Wochen vorher.
Straßen sind durchgängig nummeriert und nach Himmelsrichtung beschildert, Abzweigungen werden früh angekündigt. An 4-Way-Stops gilt: Wer zuerst da war, fährt zuerst. Schulbusse mit blinkenden Warnlichtern dürfen nicht überholt werden — auch nicht in Gegenrichtung.
Auf vielen Strecken gibt's nur noch elektronische Mautstellen ohne Barzahlung — das Kennzeichen wird fotografiert, die Rechnung kommt später per Post. Fastrack- oder EZPass-Spuren ohne passenden Transponder sollte man unbedingt meiden, das wird sonst teuer.
Teilweise. Für die von Parks Canada verwalteten Parks wird eine Tageseintrittsgebühr fällig, bei mehreren Parks lohnt sich oft ein Jahrespass. Für einige beliebte Ziele — bestimmte Parkplätze, Shuttles, Touren — braucht's zusätzlich eine Reservierung, die man am besten frühzeitig macht.
Staatliche Plätze liegen meist traumhaft, sind aber einfacher ausgestattet; private Plätze bieten oft mehr Komfort, kosten dafür etwas mehr. KOA ist eine verlässliche private Kette mit eigener Rabattkarte — vor allem am Wochenende und in der Hochsaison lohnt sich eine Reservierung.
Ja, in den kühleren Monaten werden Wohnmobile teils winterfest gemacht — dann läuft statt Frischwasser ein Frostschutzmittel durch die Leitungen, und man hat kein normales Wasser an Bord, bis es wieder wärmer wird.
Anders als in Deutschland fest eingeplant: In Restaurants und bei Guides sind etwa 15–20 % üblich, fürs Housekeeping im Camp reichen meist 1–2 Dollar pro Nacht.
Reisepass plus Kopie, Führerschein (ein internationaler ist nicht zwingend nötig), eine gültige Kreditkarte, Ladekabel und Steckdosenadapter sowie festes Schuhwerk. Bei ADAC-Mitgliedschaft lohnt sich der Mitgliedsausweis für Rabatte vor Ort.
Die KOA-App für Campingplätze und Rabatte, Roadtrippers für die Routenplanung, dazu offline nutzbares Kartenmaterial für Gegenden ohne Empfang.